Heimatverein Sendenhorst 1925 e.V.
Heimatverein Sendenhorst 1925 e.V.

Höfe - Bauerschaft Elmenhorst

01WERRING - 02TAWIDD - 03HINSEN - 04AHLAND - 05MÜHLEN

Elmenhorst 1

Werring

 

1263 II 5  UB Ägidii 46 und WUB III 704

Conrad, Graf von Rietberg gibt seiner Tochter, der Nonne Ode und dem Konvent von Ägidii einen Manse, von den Mansen, die zur curia Grevinchove gehören zur Auswahl, sobald sie durch den Tod aus dem Niesbrauch (Leibzucht) der Ehefrau des Ritters Everhard von Lon, Gosztue, frei wird.: mansum, quem vellent eligere de mansis subiacentibus curie Gervenhove, contulimus vum omnibus suis adiacenciis, lignis, agris, pratris, aquis et pascuis propriis et communibus

Mit Zustimmung der Liten wird die manse Elmhorst gewählt: unde ad iam dicti mansi electionem Lambertus eiudem ecclesie officialis cum aliis litonibus ecclesie santi Egidii ex tunc peregre pertransivit et mansum dictum Elmhorst cum errundum litonum consensu concorditer pereligit.

(Rückschrift Elmhorst nunc Wernynck)

 

1276 Ägidii U 54 und WUB III 985

Erneute Bekräftigung der Schenkung, Conrad, Graf von Rietberg schenkte die  Manse an Ägidii, als er dem Deutschen Orden beitrat: Everhardus Bischof von Münster, bekundet, daß Frethericus comes de Retberg vor ihm in domo nostra Wolbeke in Gegenwart des Bruders des Grafen, Conrad, Bischof von Osnabrück ... Ägiddii zwei Mansen, eine im Ksp Ulede, in villa Berglere, die andere im Ksp Enigere gt Benkingdorpe übergeben habe ... Conradus, Vater des Grafen Frederici, übertrug, als er dem Deutschem  Orden beitrat, Ägidii mit seiner Tochter Oda die Manse in Elmhorst

Otto, Conradus, Symon, Frethericus, Söhne des Grafen von Retberg, verzichten in castro Retberg vor ihrem Vater und ihrer Mutter auf die drei Mansen zugunsten Ägidii

Unter den Zeugen .... Conrado de Avenstrot, Ritter, ... Hermanno de A.

 

1473 Kleve-Mark, Landstände

Dit synt die hodeluyde up dem Dreyne: Gerdt to Werneckinck, 3ß

 

1494 ebd U 355

Vertrag zwischen Ägidii und Ludgeri über zwei Stücke Land am Elmen­horster Berge.

a) zwischen Werynges und Budden Land

b) oberhalb des Weges schießend aufwärts nach Sendenhorst zwischen Hynssenbrokes Land, ungefähr 6 Scheffel groß.

Die Stücke hatte der Eigenhörige des Klosters Ägidii Wernynck in Bearbeitung genommen, wogegen Ludgeri protestierte. Von jetzt ab soll Ludgeri und der Obedentiar der Obedienz Drenhusen die beiden Stücke beim Hof Drenhusen behalten, während Wernynck sie gegen eine ewige Pacht von 3 Scheffel Hafer Münstermaß gebrauchen soll.

Zeugen: Geistliche und Bürger aus Münster.

 

1498/1500  CTW V S. 43

Werninck 2 sc. trit, 2 1/2 molt ordei, 2 molt avene

 

1564 VI 5

Hinrich Wernynck, Sohn von Berndt und Greten, erklärt vor Notar Johannes Bremer gt. Holscher, wegen seines Erbteils, er habe bei der Schichtung und  Erbteilung 80 gute alte Taler, dazu ein bedde van twen delen myt ziner  gantsen thoberhoringe erhal­ten. Ferner sei ihm ein Freibrief zugesagt  worden.

Zeugen Gerdt Akolck, Hinrich Westhoff

 

1600 VI 5

Richter Caspar Schenkinck zu Sendenhorst bezeugt, daß Johann Rich­ter, Hoetmar, zur Aussteuer seiner Schwester, der Ehefrau des Mar­tin Werring, 80 Rthlr zahlen  wollte, diese aber wegen der be­schwerlichen Zeiten bisher nicht geben konnte. Er  verspricht Zahlung innerhalb von 4 Jahren und Verzinsung der ausstehenden  Gelder. Zeugen (in des Richters Behausung) Meister Martin Rüschenschmidt, Bernhard zum Daerl     

 

1605 XI 21

Richter und Gograf Caspar Schenking: Zeugenverhör nach der Landgerichtsordnung

Ottenloh und Werning erklären, daß sie von alterher dem Amtshaus Wolbeck nur 2 Goldgulden (wegen ihrer Beschützung) und 3 Pferde­dienste (2 bei Gras  und einen bei Stroh) zu leisten hättem, jeder mit seinem Zuspann; Ottenloh  und Rinkhove; Werring mit dem Brü­ser.

Die beiden Höfe werden aber von dem jetzigen Vogt zur Walbecke Arnten von Lütteringhausen mit wöchentlichen Spann­diensten angezipt und molestirt.

Darauf werden die folgenden Zeugen verhört (in Klammern Alter) Johann Veltman (70), der Vatter Schulte Elmenhorst (80), Lambrecht Arneman (60), Henrich zu Werninck (82), Johan Tawide (60), Henrich Erthman (80),  

Schulte Elmenhorst sagt, daß er auf Werrings Erbe geboren sei, und in  seiner Jugend belebt, daß Werring samt seinem Zuspann, dem Brüser, bishweilen gedienet, sein aber dazumal nicht oft mit be­schwerlichen Diensten beladen gewesen.

Arnemann gibt an, er habe vor ungefährt 40 Jahren bei W. gedient. Damals seien Werring und Brüser nur mit 3 Diensten bela­stet gewesen.

Unterschrift: Joannes Wechman Notarius et judicii Sen­denhorstensis juratus scriba

 

1606 II

Schreiben des Klosters Ägidii an die mstr. Räte wegen der Dienste von Ottenloh und Werring.

Ein zur Zeit regierender Landesherr erhalte nur 2 Gulden  Schutz- oder Dienstgeld. Der Vogt zu Wolbeck aber . .habe so oft ihm beliebet zu Dienste zuerboten sicht gelüsten lassen.

 

1606

Droste von Wolbeck, Merveldt, schreibt wegen der landesfürstlichen Dienste der Klosterleute von Ä gidii (Werring) und Vinnenberg (Ottenloh). Trotz der vorgelegten Zeugenverhöre will er nur für dieses Mal auf die Dienste verzichten, das >>es mir, weiß Godt, ahn nötigenn Diensten so gahr ermangelt<<

 

1634 IV 30

Wwe Buck leiht Werring mit Zustimmung Ägidii 25 Rthlr zur Abstattung seiner schuldigen Contribution. Zinszahlung zu Ostern; Pfandsetzung des Nienkamp-

(Rückzahlung eines Teils des Geldes 1695)

 

1636

Unter Bewilligung der Gutsherrschaft leiht W. 20 Rthlr von Berndt Engbers  >>zur Auszahlung ethliches bei diesem kriegerischen Zu­stand aufgeschwollenen und unbezahlten Schatzung<<.

 

1636 VII 19

eine Kommission des Klosters Ägidii läßt das Winterkorn auf Wer­rings Erbe  schätzen; mitanwesend Jobst zum Damme, Frone zu S.und Johan Mey beeideter  Ästimator:

1. 6 St auf dem Elmenhorster Berg             3 Malt   Weizen

2. Kamp Vordere Westfeld,12 lange Stücke  6 Malt  Roggen

3. 6 Ende daselbst, Roggen   2 Molt 6 Scheffel

4. Das Weizenkempchen 6 Ende   21 Sch  Roggen

5. Auf dem Winkelkamp 6 St Weizen  2 Molt 1 Scheffel

6. 1 Pferd (an Erdmanns Haus)   9 1/2 Rthlr

    2 schwarzbunte Kühe (am Erbe)             14   Rthlr

    1 Sau und 4 Ferken                         5   Rthlr

         

aufgenommen im Beisein von Henrich Strickmann

 

1636 VIII 8

Jobst v d Damme, Joh Mey (s.o.)schätzen das Sommerkorn auf Wer­rings im Beisein des Vogts von St. Ilien binnen Münster.

Nach dieser Schätzung Kauf durch Bürgermeister Angel­kotte:

Joan Angelkotte, Bürgermeister binnen S. oo Anna beken­nen, daß sie von dem  Vogt Bernt Engelberdingh zu St. Ilien (=Ägidii) von Werrings Erbe  vorhandenes Sommerkorn gekauft haben und zwar 8 Molt Gerste für 18 Rthlr, 5 Molt Hafer für 15 Rthlr, zwei Scheffel Erbsen, welche teils durch das Ungewetter verdorben. (4 Rthlr), 2 Sch Hafer für 17 Schilling.

Die Ankäufer sollen 1 Molt Hafer und Gerste zur Saat auf Werrings Erbe zurückhalten.

Item noch 2 Pferde, so der Hinsenbrockschen anvertraut und eingetan. Und weilen gemelte Hinsenbrock Thodes durch die ab­scheulich Seuche der Pestilentz durch Gott dem almechtigen aus diesem Jamerthal abgefürdert  worden, sein die 2 Pferde ästimiert vom Kriegsästimator auf 18 Rthlr, so jetzo bey Tawedden dieselben eingedan, daß selbiger vorhandenes Land an Werrings Erbe pflegen und den vorhandenen Weizen auf Werrings Winkelkamp zu übernehmen, was Tawedde in seiner Behausung versprochen; auch wiederum zur Wintersaat zu besamen.

Sollte das besamte Korn, das die Ankäufer gekauft, durch den Krieg  verdorben werden, sollen sie nicht zahlen.

Gegeben zu Sendenhorst in der Wittib Holschers Behausung im Beisein P. Engelberdingh (Pfarrer zu S.), Schulmeister Dietrich Reiffers.

 

1637 VII 20

Ägidii schreibt für Montag, den 20. Juli einen Erbtag auf Werrings Erbe zur   Feststellung der Schuldner aus.Publikandum zu Sendenhorst, Albersloh,  Hoetmar, Wolbeck, Angelmodde, Enniger, Vorhelm und Münster.

1. Kaufmann Joh Vischer, S. 16 Rthl schuldig geblieben

2. 1635 derselbe für Teer, Tran, abgeholten wüllen   Damast, zum Kriegs  angewendeten Tuback 4-18 Rthlr

3. Else Middendorf, Schwägerin des W. 5 Rthlr geliehen

 4. Horstmann , Alverskirchen wegen Landheuer über  mehrere Jahre 33 Rthlr

5. 1635 Joh Lagmann, Bürger zu MS, hat 12 Rthlr geliehen für Schatzung, Saatkorn und Brotkorn

6. Henrich Voß für verdienten Schmiedelohn 1 -22 Rthlr

7. Bernt Arnemann Ksp S. für 7 Jahre Landpacht (sel.  Martin Werring) 3 Rthl  (Arneman hat seinem Nachbarn auch sonst ausgeholfen mit Geld und Getreide)

8. Jürgen Schmidt wegen Schmiedelohn 6 Rthlr

9. Dirik Speckhover, W. gewesener Knecht, verdienter Lohn 8 Rthlr

10. Evert Mennings Lohn 8 1/2 Taler1

11. Merten Hoppe verdienten Lohn 2 -1/54 Rthl

12. Joh Hinsenbrock Lohn 8 Rthlr

13. noch ausgedan zwe sercke (Särge) vor sahligen  Wernings und sein Sohn 1 Rthlr

14. Martin Hagenkötter hat 12 Rthlr zur Schatzung    geliehen

15. Ennike Averhof 2 1/2 Rthlr, ein paar Schue und vier  Ellen Lakens als Lohn     

Es wurde zurecht erkannt, daß die Creditoren zwar er­schienen, aber keinen Schein habender Bewilligung fürgebracht. Die angemaßten Forderungen werden abgewiesen.

 

1650 3oj. Krieg, Schäden:

Werninck: bekennt, daß ihm des Herzogs von Lünenburges Völker abgenommen hätten an Pferden und Kühen aufs geringste                      170 Rt

item durch den Überzug des Melanders fünf Pferde gemisset, gesetzet auf 120 Rt

item hätten ihn auch zu selbiger Zeit einen Kamp mit Weizen abgeschnitten und ganz verdorben                                                              70 Rt

item wie Dorsten belegert, ihm von selbigen Reitern abgenommen drei Pferde und alles andere Vieh habe ranzionieren müssen            103 Rt

was dem Ingendonte des Hauses betrifft, so ihm oftmals abgenommen und das Haus ganz ausgeplündert, wollte er nicht gemisset haben vor                                                                                                                                          200 Rt

Gesamt                                                                                                                                  593 Rt         

 

1657 XI 19

Landtausch zwischen Engelbert Werringh und Bernd Arnemann: W. er­hält den Ort von der Gancksstraßen  an Wernings Wische; A. erhält  einen Ort in Arnemans Hanenkampf, schießt auf W. Hanenkampf. Zwi­schen W. und A. Westfeld darf Arnemann Graben und Hegge setzen. Werring darf statt des eingetauschten Zauns eine lebendige Hegge und einen Graben setzen

Z: an Arnemans Behausung Henrich Schulte Elmenhorst, Baurrichter, Joh Kohauß, Zimmermeister; Henrich Tawedde, Johan zum Busch

 

1665

Zeller Werring quittiert (Kreuzzeichen), daß er der Ww Lagemann für ein geliehenes Kapital von 40 Rthlr für 1645-1665 Zinsen schulde, die sich nach  Abzug von Naturallieferungen (Butter) ebenfalls auf 40 Rthrl belaufen.

Zusage, die Rückstände ab kommenden Jahr in Raten zu zahlen.(Das Kapital wurde 1754 derProfessa an Ägidii übertragen

 

1676  FM LA 355.20

Closter Ägidii, ganz wüst; gibt monatlich 5 Rthl. Der Zeller ganz

unvermögend, bewohnet zwar annoch das Erbe, jedoch ohne Viehe. Haltet an  Einsaat 6 Molt 9 Sch an schlecht Veltland, wovon nichts gekommen 18 Sch; Heugewachs 2 Fuder. Hat im vorigen Jahr nur getan 21 Rthlr, weilen er seine Länderei und Wiesen anticipato 4 Jahre bereits ausgetan und die Gelder vorhin zur Schatzung, zahlt nicht bis ante Majum

 

1665 FM LA 331.47 II

Werning; in dessen Scheuer Berndt Serges, Arbeitsmann

 

1694

Ägidii überträgt dem ehrsamen Gert Bühne den wüsten  Hof  Weer­ninck  auf  8  Jahre. Die gewöhnliche jährliche Pacht ( 2 1/2 malter Gerste, 2 Malt Hafer, 2  Sch Weizen, 1 mager Schwein, 3 Rthlr Dienstgeld, 1 paar Hühner) soll für 8 Jahr ausgesetzt wer­den, damit Bühne das im Bau befindliche Haus zu Ende führen kann : Zimmern, zuklehmen, decken und befensteren). Nach diesem  Zeitpunkt gibt sich B. mit seiner Frau und seinen Kindern eigen. Die Kinder sollen 1/2 Jahr dienen; handenen neu Gebauw des Hauses und Schoppen Warzu schon ein ansehentlichs Holts uff  gemelten  Erbe  niedergefellet  und  zum Theill aus­gereidet ist- aus  eins  Jahr moderation sich ad 60 Rthlr ertragendt, wie dann auch  aus  nachgelassenen  achtjährigen Pächten, unstrafbar tzimmern, zuklehmen, decken, befensteren und in guten Esse bringen und halten...

 

ca 1700 F M Hofkammer XI i Nr 8 Bd 7

Agnes v Ham, Abba s Ägidii bittet für ihren Eigenhörigen Werring. Das Erbe war lange Jahre wüst gelegen, vor einige Jahren aber mit  einem  neuen Colonen zwar wieder besetzt. Weil aber das Erbe ziemlich schlecht und mit vielen Schulden beschwert, zudem  auch  an  Ihro  kurfürstl. Gnaden die Spanndienste prästieren muß, ein solches  aber  wegen  habender schlechter kleiner Pferde und nicht das geringste vorhandene Heu unmöglich, und der Ruin des Bauern befürchtet werden muß .. Bitte, Werring vom  Spanndienst zu  befreien.

 

1740 V 8

Vor Notar J B. Cattiou tauschen Christopher Sandfurt, Zeller  Arnemann  und Henrich Werring Land auf dem Elmenhorster Berg. Da die Stücke im Gemenge lagen, wird folgendes verein­bart: W. soll den Traalkamp allein kultivieren. Sandfurt erhält ein Stück mit Buschholz im Breedenbusch. Arnemann  ebenfalls.

Geschehen zu S. in Anton Bäumers Behausung gegen der  Schule über  belegen  (heute Everke) in Stuben anwesend Otto Hen­rich Middrup, Anton Bäumer jun      

 

1742 V 8

Gutsherrlicher Konsens für den Tausch

 

1754 I 6

Paulus Lageman, Vikar an St. Ägidii, bekundet, daß er die 40 Rthlr auf Werninck Kirspels Sendenhorst sprechend und von seinem Vater selig ererbet, mit allen rückständigen Pesnionen an die hocadlige Maria Tresia von Bischopinck, Professa und Krankenwarterinne des Klosters St. Ägidii, überträgt        

 

1766

Rechnung des wüsten Erbes Werring, Empfang und Ausgabe

a) verkaufte Mobilien, Kornfrüchte etc. 214-26 Rthlr

b) Rückstände an Schatzung, Zinsen usw. 206 Rthlr

Eigenhändige Unterschrift >Werring<

 

 

1766-1770

Verpachtung der Ländereien des Werring Erbes (die meist­bietende Pacht liegt in der Regel höher als die Schätzung)

          1. Haus Hof und Garten (dem Zeller Werringen belassen)

          2. Harenkämpgen (Arneman)

          3. Erdenkamp (Tawide)

          4. Plaggenbrede (Tawidde)

          5. Heidkampf (Ahland)

          6. der neue Kamp (Ahland)

          7. vorderstes Westfeld (Arneman)

          8. hinterste Westfeld (Hinsenbroick)

          9. Der Traelkamp (Pächter Kötter Bischoff; aus dem Kamp  gehen 2 Rthrl an Freiherr von Stapel - Grevinghoff)

         10. Schürkamp (Kötter Hoofschmid)

         11. der Winkel, Kamp (Leibzucht für die alte Mutter Werring)

         12. die Berge (Tawidde)

         13. ganz kleine Wische beim Hause (Zeller Werring)

         14. dreische Traelkamp (Tawidde)

         15. auf dem Elmenhorster Berg (nicht verpachtet)

          Gesamtsumme der jährlichen Pachtgelder 81 Rthlr

          dagegen Schatzungsrückstände 75 Rthl und 2  Rthl  an  Freiherrn  v  Stapel;

          verbleibt 4 Rthrl

 

1782 VII 13

Zeller Gerhard Werring oo Maria Westhoff  leihen Geld zur  Abzahlung von Schulden, insbesondere an das Kapitel St. Ludgeri.(Zehnt)

a) 100 Rthlr 4%, mit gutsherrlicher Bewilligung unter Verpfändung  des  Hanenkamps

b) 100 Rthlr 3 1/2 %, von der geistlichen Jungffer Helena Schwencke

 

1788

c) Umschuldung: statt der Gläubigerin Schwencke Maria Gertrud Torck

 

1801

letzte Zinszahlung (14ß) und Aufkündigung des Kapitals

 

1784 - 1785 Ksprechnungen

Abgang wegen wüster Erbe: Werring tut jährlich an Pacht 88 Rthlr, abzuüglich Steuern und sonstiges 84 Rthlr; bleibt dem Gutsherrn 4 Rt

 

1785

Die zu Zeller Werring gehörigen Ländereien werden auf 5 Jahre  (bis 1790) meistbietend verpachtet.

Haus, Hof, Garten und eine Wiese beim Haus (1/2 Scheffel) bleiben  gegen Lieferung von Meßkorn und Beköstigung des Pfarrers sowie  Leistung von Kirchspielsdiensten beim Zeller Gerhard Henrich  Schulte-Bernd, jetziger  Werring.

Bei der meistbietenden Verpachtung werden jährlich 86 Rthlr  erzielt. Auch Werring bietet mit und pachtet von seinem eigenen  Hof Wiese und Havenkämpgen, Winkel, Erdenkamp, Schürkamp und   vorderste und hinterste Weidekamp.

Wiederholung: Wieße und Havenkämpfgen; Winkel, Erden­kampf. Schürkampf. vord und hinterste Weydekampf,  Nierkamp (Ahland) Heidkamp (Tawidde) Plaggenbrede (Tawidde) Trallkampf (der Bischoff)

 

vor 1805 Spezorgkomm MS 60a

52 halbe Dienste zusammen  mit Ottenloh unter dem Vogt der  Hausvogtei  Sendenhorst; kein Beispanner:"Wenn sie allein  dienen,  kürzen sie das doppelte Dienstgeld. Sonst Dienstgeld 10 Rthlr pro Jahr"

 

1810

Werring Joan Gerhard Bauer 56J, Witwer

Kinder Gerhard Hch 40J (?), Joan Bd 36J, Catharina 25J

Dienstboten

Brücker Gerhaard Hch 28J Ackerknecht

Marcus Maria Catharina 25J Magd

Voß Clara 16J Magd

 

1843

Theodor Hermann Werring, Versicherung seiner Wohnhauses mit zwei Anbauten 1800 Thlr

 

1854

Colon Werring beantragt Brantweinbrennerei  und  Malz­darrenanlage  (Prüfung durch Bauninspektor Borggreve)

 

hierzu im Amtsblatt:

1857 XI 20 Der Amtmann, Enniger

Der Ackerwirth Werring im Ksp S. beabsichtigt die Anlage eines Dampfkessels in seiner Brennerei. Ich fordere alle diejenigen, welche gegen den  Betrieb derselben Einwendungen machen wollen, diese bei mir anzubringen. Zeichungen und Beschreibungen sind bei mir einzusehen.

 

1858

Weitere Gutachten; Dampfkessel von Kupferschläger Happe

 

1859

Kesselprüfung; 4 Fuß Durchmesser,Höhe 22 Zoll, Dienstsiegel des Amts

 

1909/1921

weitere Kessel

 

         

Statistik

         

1498 Joh to Werninck 5 Personen

1588ff Kirchspielschatzung 5 Rthlr

1562ff 1 Scheffel Meßkorn

1664 Frau, Knecht und Magd, (4 Personen)

1816 153 Morgen

1828 11 Personen auf dem Hof, 4 Pferde, 2 Fohlen, 8  Kühe, 9 St. Jungvieh, 6 Schweine

1839/49 Theodor Hermann Werring Grundsteuerkapital 220 Rthlr

1848 Gerhard Werring 35J, Brenner und B, Werring, Ackerknecht 28J (sein Bruder)         

1895 Gerhard Johan Zurmühlen gt Werring

1918 oo Cath Feldmann

1930 Karl Zurmühlen gt W.

 

1895 42.31 ha 

1939 49.72 ha

 

 

1938 Zurmühlen gt. Werring, Karl. 49.64 ha
 

Elmenhorst 2

 

Tawidde

(1985 Franz Hunkemöller)

 

1458 Domburse U 53

Johann van Lembecke oo Mette, Kinder Alheyt und Elseke, verkaufen  vor dem Gografen in der Greynkulen zu MS der Domburse die Güter  Hinricks hus und gued Thawyden, Ksp S Bft Elmenhorst mit den  Leuten Hinrick Thawyden oo Elseke, Kinder Kerstien, Hermann, Elseke, Webelke sowie weitere Güter im Ksp Sendenhorst

 

1459 Domburse U 78

Knappe Johan von Lembecke d Ä verzichtet auf sein Recht an  Tawiden und den darauf wohnenden Leuten, die er dem Domkapitel verkauft hat, für alle Zeiten

 

1473 Kleve-Mark Landstände

Dit synt die hodeluyde up dem Dreyne: Ludeke Tawyde 3ß

 

1486 Rechnungen Domburse

Tawide Michaelis de manso suo: 2 molt ord. 1 Mark, 1 porc. 2 pull.

 

1548 V 7 Domburse U 245

Joh Krampe und alle Fratres des Fraterhauses  übergeben  dem  Dom­kapitel zu behuf des der Burse gehörigen Erbes Tawiden Ksp S am Elmenhorster Berge Land gt de Knockel neben dem Land des Schulte  to Elmenhorst, Pastor, Rethman und Arnings.Im Tausch erhalten sie Land an der Straße zu Vornholts Baum auf dem Kolsendorper Berge beim Land der Vrichove un der Äbtissin zu Freckenhorst

 

1608 VII 10 (Domburse U 310)

Vor Caspar Schenking, bischöflicher Richter und Gograf zu Senden­horst, verspricht Dietrich Tawidde,Ksp S, nachdem ihm seine El­tern Johann und Else Tawide das Erbe  überlassen, seiner einzigen Schwester Else den Brautschatz für den Fall der Heirat:  140 Rthl, 2 Pferde, 2 Kühe, 1 Kostrind, 1 Brautwagen, Kleider und Korn,  wie  es im Ksp S üblich ist.

Zeugen Henrich Ertmann gt Kleinschnider, Johann Syckman, Bürger zu Sendenhorst.

 

1608 (Domburse U 311)

Vor Casapr Schencking, Richter und Gograf in und außerhalb Senden­horst, ergibt sich Anna Schmale, Tochter von Gerhard Schmal und  Gertrud Elshofe, nachdem sie Dietrich Tawiden heiraten will, der Domburse zu eigen.

Z Caspar Roterinck, Frohne zu Albersloh, Henrich Wiler

 

1631 III 12 Domburse

Gutsherrliche Genehmigung eines Kredits von 100 Rthls der Domburse  (Tawidde  und Ehefrau Rademacher)

 

1650 30j.Krieg, Schäden;

Tawedde: bekennt, daß ihm durch Überzogen des kleinen Jacobs und Lunenborg im Jahr 1633 und 1635 abgenommen sieben Pferde, 8 Kühe, sieben Sterken, Versagen (?), die er imsamt rechnet uff       338 Rt

item zwei Malt klarer Gerste abgenommen, auch alles das Korn, so er an der Erde gehabt, abgeschnitten, alles am Hof verbrannt und verdorben, setzet insamt auf 500 Rt

gesamt                                                                                                                       838 Rt

 

1676 (FM LA 355.Nr 20)

Tawidde: Thumbürsener, gibt monatlich 5 Rthlr; ganz brasenirt (?) wegen Wasserfluß, Mißgewachs; kann monatlich höchstens über 3 Rthl nicht bringen; bleibt als monatlich schuldig 3- 7 Rthl

 

1810

Tawidde Joan Hch 60J Bauer oo Hinsenbrick Elisabeth 50J

Kinder Balthasar 22J, Hermann Hch 17J, Bd Hch 10J, Joan Hch 7J, Gertrud 18J, Elisabeth 14J, Maria Catharina 12J

Wessel Elisabeth 10J

       

1823

Bei der Teilung der gemeinsamen Weide Schaflake erhält Balthasoar  Feldmann  6-87-60 Morgen im Wert von 149  Rthlr; Berücksichtigung  des Fußwegs nach Alverskirchen und Telgte

 

1843 RG MS

Regulierung der Domanialgefälle: Herman Heinrich Bocklerbäumer  in  der  Bft Alst Ksp Albersloh als Vormund des minderjährigen Theodor Anton Tawidde:

        1. 6 Rthl Dienstgeld

        2. 13 Sg 11 Pf Pachtgeld

        3. 22 Sg 6Pf Schweinegeld

        4. 24 Mstr Scheffel Gerste

        5. 18 mstr Scheffel Hafer

        6. 1 Schwein

        7. 2 Hühner

        8. Mehrpacht für ungewisse Eigentumsgefälle Geld: 1 Rthl 13 Sg 4 Pf, 2  mstr

        Sch Gerste, 1 1/2 Sch mstr Hafer

        Zehnt: Kapitel Ludgeri 1 Rthl 15 Sg , 2 Hühner

        Gutsherrliches Recht an den Colonatsholzungen, an der Mast;

 

1844

Besitzerwechsel; statt Balthasar Tawidde durch Erbschaft an Theodor Anton Tawidde

- Das Wohnhaus ist abgebrannt -

 

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1498 4 Personen

Kirchspielschatzung 5 Rthl monatlich

1664 5 Personen, Ehepaar, Junge, Magd und Sohn

1828 8 Personen, 4 Pferde 1 Fohlen, 5 Kühe, 10 Jungvieh,4 Schweine

1816 149 Morgen

1848 Heinrich Bruland 44J, Pächter

1895 Theodor Hunckemöller gt Tawidde

1903 Franz Wilhelm oo Gertrud Haselon

       

1895 37,27ha

1937 43,29ha

 

1938 Theodor Hunkemöller, 43.62ha

 

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Elmenhorst 3

( Nr. 3 1985 Heinrich Hattrup; an anderer Stelle als Hinsenbrock))

Hinsenbrock

 

 

um 1400 Domkapitel (CTW II) S. 234

Wettinctorpe officium porci

Hilsenbrock 2 sol.

 

1595

Nachlaß (Sterbfall) auf 65 Rthlr  berechnet

 

1609

Sterbfall (Sohn Gerhard)

 

1609-1795 Fürstentum Münster Hofkammer VIII i

Hinsenbrock

 

1613

Johann Henrich Wiler, Bürger zu S. und Joh Nisert aus dem Ksp S.  bezeugen, daß Christian Hinsenbrock (26 J) erst bei seinem Vater  gearbeitet habe, dann habe er eine Lehre als Bödeker oder Faßbinder gelernt und sei nun zwei Jahre in der Lehre

 

1621

Gerh Hinsebrock, Schloetbomer im Ksp S gesessen, Amtshaus  hörig,  beantragt Freibrief

 

1629

Abgaben und Pertinentien

Haus, Schoppen, Scheune, Backhaus

Garten 4 1/2 Sch, Saatkämpe 21 Sch, säbar Feldland 33 Sch Weide

Markengerechtigkeit auf: Schapslake, Lemkulen, Elmenhorster Berg, Grevingheide

Pacht: Dienstgeld 3 Rthl und 1 feist Schwein

Hofgeld 10ß 5d

Maygeld 17ß 6d

Hundegeld 5ß

Domkapitel uffer Kappen 16 Sch Gerste, 18 Sch Hafer

Domkellner 8ß

St. Ludgeri Zehnt: 4ß 4 Becher Weizen

Junker Buck wegen der Weide 1/2 Tag bauen

500 Rthl Schulden

 

1630

Peter H. oo Greite leihen 40 Rthl zur Landschatzung und Pacht

 

1650 30j. Krieg, Schäden:

Hintzenbrock: zeuget erstlich, daß sein Vater von den Lüneburgischen thodt geschossen, welches ihm hätte großen

Schaden zugefügt.

Item von denselbigen alle ihre Pferde abgenommen, das Korn abgeschnitten, auch das Haus ganz ausgeplündert und alles, was ihm gedienet, mit genommen, setzet auf                                                               500 Rt

iten von des Orbist Boenninckhusen Völker abgenommen 4 Pferde, so bei nacht wegegeführet, insamt                                                                100 Rt

 

1660 FM LA 422.11

1 1/2 Stunde vor Sendenhorst.hat gewonnen; mit Weib und Kind eigen

10 Molt Einsaat (48 Morgen). 2 1/2 Scheffel Garten,  11/2 Fuder Heu, 4   Schweine  Mast

Gerechtigkeit wie die Nachbarn

Pacht 18 1/2 Sch Hafer, 16 Sch Gerste

5 Rthlr für ein Schwein

3 1/2 Rthlr Monatsschatzung

Küster und Pastor je 1 Sch Gerste

 

       

1697 Hofkammer; Hofspracheprotokoll

Colona vidua Anna Moddinks von Moddinks Erbe Ksp  Steinfurt,  hat  sich von Haus Steinfurt freigekauft und ihren Freibrief zur   Rentmeisterei eingeliefert. Ihr Mann +Heinrich Hintzenbrock von diesem Erbe gebürtig.Eltern des Ehemanns: Gerd Buhne von Buhnen  Erbe Ksp  Albersloh, fürstl Eigentum, Trineke Hinzenbrock von diesem Erbe gebürtig.

Brüder und Schwestern der Mutter: Christian auf Busen Erbe Ksp  Lünen; Anna Hinsenbrock an Balster Isphording in Sendenhorst verheiratet, freigekauft.

Brüder und Schwestern des Mannes: 2 Brüder Balster; auf   Hinsenbrock  verheiratet und ohne Kinder gestorben; Johan unverheiratet gestorben.

Kinder: Balster (29) frei, geboren vor Annahme des Erbes, Franz  (26)  frei, Maria (24) frei, Gerd (19) im Eigentum, hat noch nicht gedienet.

 

Vieh:

5 Zugpferde, 1 Füllen, 1 milchgebende  Kuh, 2 Rinder,  2  Kälber,  4 Schweine, 5 Ferken

       

Schulden:

An die Jesuiten 60 Rthlr, dies. 40  RThlr,  Armen  zu  Wolbeck  20

Rthlr

Schatzung 3 1/2 Rthlr

Zehnt:

Dem Dekan zu Ludgeri 3 Sch 8 Becher Weizen, 4 Sch 4 Becher Hafer und den blutigen Zehnten

Missaticum Pastor und Küster je 1 Sch Gerste

Soll von allem nach Notdurft gepflanzt haben.

 

1729 Einbürgerung Ahlen

Bernd Hinsenbrock (evtl auch Sendenhorster Bürger)

 

Hofkammer IX i 11

1745

Nach dem Tod der Zellerin wird das Mortuarium zur Hälfte auf 65  Rthlr geschätzt.

 

1785

Gläubiger bestehen auf Abtragung der Schulden des Hofes:

1626 60 Rthlr (Pension 3 Rthlr)

1630 40 Rthl (Pension 2 rthl) Kollegium der Exjesuiten

Rückstände 1667-1700 142 Rthlr

           1701-1785 424 Rthlr (gesamt)

 

KDK MS Fach 21 Nr 88

1804  Betr. Sterbfall und Gewinn:

1. 1801 wurde auf freiwlligen Verzicht der alten Wehrfe­ster und  Übertragung auf ihren Sohn das Peculium auf 160 Rthlr geschätzt; Gewinn 50 Rthlr

2. 1745 130 rthlr Peculium und 1757 104 Rthlr; daraus er­gibt sich,  daß  der Sterbfall zu hoch angeschlagen.

"Übrigens ist dieses Erbe in Rücksicht deren Ausgaben schlecht  und dem Unterhaber fällt es auch bey einer guten Wirth­schaft doch beschwerlich, die Lasten davon zu prästiren, welches durch  die  mehrmalige  Einquartierungen, die gedrängt aufeinan­der folgende  Steuern und Fouragelieferungen  noch vergrößert wird."Bitte um Nachlaß (der allerdings vom Domkapitel abgelehnt wird)

(Anm: Rentmeister Franz Friedrich Geisberg setzte sich mehrfach  für die Herabsetzung von Zahlungen bei verschiedenen Bau­ern ein;  erst nach Übernahme des Münsterlandes durch die Preu­ßen, Wußte man, daß die Preußen mit sich reden ließen?)

 

1805

Fiscus gegen Holzhändler Beumer

Joh Henrich Beumer gibt an, er habe Zeller Hinsenbrock Gelder ge­liehen,die derselbe nicht zurückzahlen konnte. Dafür habe er  einen kleinen Eichbaum erhalten, Wert ca 10 Rthlr

 

1823

Bei der Teilung der Schaflake erhält Joh Theodor Hinsebrock 6-26  Morgen im Wert von 119 Rthlr. Sein Stück wird von einem Fußweg  durchschnitten

(Alverkirchen, Telgte)

 

1828 StA Sendenhorst A 844

Hinsenbrock, Colon.Besitzt ein mittelmäßig großes, ziemliche gutes Kolonat. lediglich liederliche Wirtschaft, 4 Personen

erhält 10 Pfd Brot aus Armenmitteln wöchentlich

 

1831 Febr 6

Ehefrau Hagedorn in Hinsenbrock Kotten Ksp Sendenhorst: Diebstahl vom ca 11 hiesige Scheffel Kartoffel aus ihrer Kartoffelgrube unmittelbar vor ihrem Haus.  Sie habe einen Menschen mit Holzschuhen gespürt, dieser sei von ihrer Grube nach Hinsenbrocks Busch gegangen

Anm. Einiger Verdacht fällt auf den Kötter Jasper, Albersloh, der früher in Hinsenbrocks Kotten gewohnt

 

 

1837 III  Beilage zum Amtsblatt der Regierung MS

Das unter Nr 3 in der Elmenhorster Bft Ksp S. und Ksp Alverkirchen  belegene  Hinzebrocks Colonat soll am 1. 4. 1837 für 3457  Rthlr  im Wege der notwendigen Subhastation als Ganzes verkauft werden.

 

in den folgenden Jahre widerholt Ansiedlung von Köttern und Brinksitzern auf dem zersplitterten Kolonat:

 

1840 A310

Die Gemeinderäte des Kirchspiels  haben Einwände gegen den Neubau eines Hauses auf dem Grundstück Blick des Hinsenbrock Kolonat

Dem  Bauwillige Hövelmann aus Albsersloh  sollte die Genehmigung nicht erteilt werden, weil derselbe nicht genügend Mittel hat. Außerdem sind bereits drei Tagelöhnerwohnungen auf dem zersplitterten Kolonate errichtet worden.

Die Albersloher Gemeinderäte haben dem Antrag des Hövelmann zugestimmt.

 

1841 A 310

Hövelmann hat Hinsenbrocks Nordkamp für 500 Taler gekauft

 

1842

Gutsbeisitzer Emerich aus Rheda baut in der Gemeinde Albersloh auf dem Grundstück des zersplitterten Hinsenbrocks-Kolonat ein Haus, auf der Grenze zu Sendenhorst

 

1847

Meyer, Klassensteur 2 Thlr, Grundsteuer 8-07 Thlr

 

 

       

Statistik

 

1498 Hinsenbrock 5 Personen

1588 4 Rthl Schatzung

1650 3 1/2 Rthl

1562 1 Sch Meßkorn

1589 half erve

1664 Frau, Magd, Sohn 4 Personen

1816 133 Morgen

1828 10 Personen, 1 Pferd, 1 Fohlen, 2 Kühe, 6 St Jungvieh, 3 Schweine

1832 Joannes und Anton Hinsenbrock schulpflichtig; jedoch reduziertes Schulgeld wegen Bedürftigkeit       

1839ff Hinsenbrock Steuerkapital 153 Rthl (vgl jedoch Subhastation 1837)

 

 Elmenhorst 4

Ahland (Pollmeier)

Ahland -Pohlmeier -parva domus Hilsincbrocke

 

         

1458 Archiv Mensing

Oldeland hort Hynrich Travelman

 

1536

Oldelanth, schatzpflichtig

 

Stapel Akten 324:

1614

Herman Ahlandt oo Anna leihen von dem Bürger Lambert Osthauß MS 20 Rthlr

 

1616

Erbbutte  zwischen Bernd Horstman und Hof Allodt

Pertinentien Hof Ahland:

          - Hegenkamp

          - Hagenwisch

          - Gr. Kistenkamp

          - Kamp in der Wort

          - die Vogelholle

          - Im Schürbusch

          - die Kohwische

          - up den groten Kempen

          - nie Kamp

          - Schloetkamp

          - Holtbusch

          - Schickbreede

 

Abgaben:

          Kerspelschatzung 3 Rthlr

          Pastor 1 Sch Gerste

          Coster 1 Sch Gerste und 1 Hast

          Capellan 2ß oder 3 Klanken Flachs

          dem Richter zu Sendenhorst

          Ludgeri Zehntgeld

          14 Rthlr Pachtgeld, 2 Schweine, 8 Hühner, halbe Mast,                                       Pferdedienst,

          Leibdienst

 

1623

Erbtag auf dem Erbe Allandt

 

1624

Junker Buck zahlt den Provisoren des Ksp Hinrich Waterman und Dirich Tawide die Kirchspielschatzung vom Hof Ahland

 

1624

P.Engelbertingh bezeugt die Zahlung einerhalben Kirchsp.schatzung für Ahlandt und Lohaußkamp durch Joh v Buck welches Geld zu Alen zur Unterhaltung der gräfl. Armada eingeliefert.

(zur Abdankung des Blauekerschen Kriegsvolkes)

Elmenhorst 2

 

Tawidde

(1985 Franz Hunkemöller)

 

1458 Domburse U 53

Johann van Lembecke oo Mette, Kinder Alheyt und Elseke, verkaufen  vor dem Gografen in der Greynkulen zu MS der Domburse die Güter  Hinricks hus und gued Thawyden, Ksp S Bft Elmenhorst mit den  Leuten Hinrick Thawyden oo Elseke, Kinder Kerstien, Hermann, Elseke, Webelke sowie weitere Güter im Ksp Sendenhorst

 

1459 Domburse U 78

Knappe Johan von Lembecke d Ä verzichtet auf sein Recht an  Tawiden und den darauf wohnenden Leuten, die er dem Domkapitel verkauft hat, für alle Zeiten

 

1473 Kleve-Mark Landstände

Dit synt die hodeluyde up dem Dreyne: Ludeke Tawyde 3ß

 

1486 Rechnungen Domburse

Tawide Michaelis de manso suo: 2 molt ord. 1 Mark, 1 porc. 2 pull.

 

1548 V 7 Domburse U 245

Joh Krampe und alle Fratres des Fraterhauses  übergeben  dem  Dom­kapitel zu behuf des der Burse gehörigen Erbes Tawiden Ksp S am Elmenhorster Berge Land gt de Knockel neben dem Land des Schulte  to Elmenhorst, Pastor, Rethman und Arnings.Im Tausch erhalten sie Land an der Straße zu Vornholts Baum auf dem Kolsendorper Berge beim Land der Vrichove un der Äbtissin zu Freckenhorst

 

1608 VII 10 (Domburse U 310)

Vor Caspar Schenking, bischöflicher Richter und Gograf zu Senden­horst, verspricht Dietrich Tawidde,Ksp S, nachdem ihm seine El­tern Johann und Else Tawide das Erbe  überlassen, seiner einzigen Schwester Else den Brautschatz für den Fall der Heirat:  140 Rthl, 2 Pferde, 2 Kühe, 1 Kostrind, 1 Brautwagen, Kleider und Korn,  wie  es im Ksp S üblich ist.

Zeugen Henrich Ertmann gt Kleinschnider, Johann Syckman, Bürger zu Sendenhorst.

 

1608 (Domburse U 311)

Vor Casapr Schencking, Richter und Gograf in und außerhalb Senden­horst, ergibt sich Anna Schmale, Tochter von Gerhard Schmal und  Gertrud Elshofe, nachdem sie Dietrich Tawiden heiraten will, der Domburse zu eigen.

Z Caspar Roterinck, Frohne zu Albersloh, Henrich Wiler

 

1631 III 12 Domburse

Gutsherrliche Genehmigung eines Kredits von 100 Rthls der Domburse  (Tawidde  und Ehefrau Rademacher)

 

1650 30j.Krieg, Schäden;

Tawedde: bekennt, daß ihm durch Überzogen des kleinen Jacobs und Lunenborg im Jahr 1633 und 1635 abgenommen sieben Pferde, 8 Kühe, sieben Sterken, Versagen (?), die er imsamt rechnet uff       338 Rt

item zwei Malt klarer Gerste abgenommen, auch alles das Korn, so er an der Erde gehabt, abgeschnitten, alles am Hof verbrannt und verdorben, setzet insamt auf 500 Rt

gesamt                                                                                                                       838 Rt

 

1676 (FM LA 355.Nr 20)

Tawidde: Thumbürsener, gibt monatlich 5 Rthlr; ganz brasenirt (?) wegen Wasserfluß, Mißgewachs; kann monatlich höchstens über 3 Rthl nicht bringen; bleibt als monatlich schuldig 3- 7 Rthl

 

1810

Tawidde Joan Hch 60J Bauer oo Hinsenbrick Elisabeth 50J

Kinder Balthasar 22J, Hermann Hch 17J, Bd Hch 10J, Joan Hch 7J, Gertrud 18J, Elisabeth 14J, Maria Catharina 12J

Wessel Elisabeth 10J

       

1823

Bei der Teilung der gemeinsamen Weide Schaflake erhält Balthasoar  Feldmann  6-87-60 Morgen im Wert von 149  Rthlr; Berücksichtigung  des Fußwegs nach Alverskirchen und Telgte

 

1843 RG MS

Regulierung der Domanialgefälle: Herman Heinrich Bocklerbäumer  in  der  Bft Alst Ksp Albersloh als Vormund des minderjährigen Theodor Anton Tawidde:

        1. 6 Rthl Dienstgeld

        2. 13 Sg 11 Pf Pachtgeld

        3. 22 Sg 6Pf Schweinegeld

        4. 24 Mstr Scheffel Gerste

        5. 18 mstr Scheffel Hafer

        6. 1 Schwein

        7. 2 Hühner

        8. Mehrpacht für ungewisse Eigentumsgefälle Geld: 1 Rthl 13 Sg 4 Pf, 2  mstr

        Sch Gerste, 1 1/2 Sch mstr Hafer

        Zehnt: Kapitel Ludgeri 1 Rthl 15 Sg , 2 Hühner

        Gutsherrliches Recht an den Colonatsholzungen, an der Mast;

 

1844

Besitzerwechsel; statt Balthasar Tawidde durch Erbschaft an Theodor Anton Tawidde

- Das Wohnhaus ist abgebrannt -

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------       

1498 4 Personen

Kirchspielschatzung 5 Rthl monatlich

1664 5 Personen, Ehepaar, Junge, Magd und Sohn

1828 8 Personen, 4 Pferde 1 Fohlen, 5 Kühe, 10 Jungvieh,4 Schweine

1816 149 Morgen

1848 Heinrich Bruland 44J, Pächter

1895 Theodor Hunckemöller gt Tawidde

1903 Franz Wilhelm oo Gertrud Haselon

       

1895 37,27ha

1937 43,29ha

 

1938 Theodor Hunkemöller, 43.62ha

_____________________________________________________________

 

 

 

Elmenhorst 3

( Nr. 3 1985 Heinrich Hattrup; an anderer Stelle als Hinsenbrock))

Hinsenbrock

 

 

um 1400 Domkapitel (CTW II) S. 234

Wettinctorpe officium porci

Hilsenbrock 2 sol.

 

1595

Nachlaß (Sterbfall) auf 65 Rthlr  berechnet

 

1609

Sterbfall (Sohn Gerhard)

 

1609-1795 Fürstentum Münster Hofkammer VIII i

Hinsenbrock

 

1613

Johann Henrich Wiler, Bürger zu S. und Joh Nisert aus dem Ksp S.  bezeugen, daß Christian Hinsenbrock (26 J) erst bei seinem Vater  gearbeitet habe, dann habe er eine Lehre als Bödeker oder Faßbinder gelernt und sei nun zwei Jahre in der Lehre

 

1621

Gerh Hinsebrock, Schloetbomer im Ksp S gesessen, Amtshaus  hörig,  beantragt Freibrief

 

1629

Abgaben und Pertinentien

Haus, Schoppen, Scheune, Backhaus

Garten 4 1/2 Sch, Saatkämpe 21 Sch, säbar Feldland 33 Sch Weide

Markengerechtigkeit auf: Schapslake, Lemkulen, Elmenhorster Berg, Grevingheide

Pacht: Dienstgeld 3 Rthl und 1 feist Schwein

Hofgeld 10ß 5d

Maygeld 17ß 6d

Hundegeld 5ß

Domkapitel uffer Kappen 16 Sch Gerste, 18 Sch Hafer

Domkellner 8ß

St. Ludgeri Zehnt: 4ß 4 Becher Weizen

Junker Buck wegen der Weide 1/2 Tag bauen

500 Rthl Schulden

 

1630

Peter H. oo Greite leihen 40 Rthl zur Landschatzung und Pacht

 

1650 30j. Krieg, Schäden:

Hintzenbrock: zeuget erstlich, daß sein Vater von den Lüneburgischen thodt geschossen, welches ihm hätte großen

Schaden zugefügt.

Item von denselbigen alle ihre Pferde abgenommen, das Korn abgeschnitten, auch das Haus ganz ausgeplündert und alles, was ihm gedienet, mit genommen, setzet auf                                                               500 Rt

iten von des Orbist Boenninckhusen Völker abgenommen 4 Pferde, so bei nacht wegegeführet, insamt                                                                100 Rt

 

1660 FM LA 422.11

1 1/2 Stunde vor Sendenhorst.hat gewonnen; mit Weib und Kind eigen

10 Molt Einsaat (48 Morgen). 2 1/2 Scheffel Garten,  11/2 Fuder Heu, 4   Schweine  Mast

Gerechtigkeit wie die Nachbarn

Pacht 18 1/2 Sch Hafer, 16 Sch Gerste

5 Rthlr für ein Schwein

3 1/2 Rthlr Monatsschatzung

Küster und Pastor je 1 Sch Gerste

 

       

1697 Hofkammer; Hofspracheprotokoll

Colona vidua Anna Moddinks von Moddinks Erbe Ksp  Steinfurt,  hat  sich von Haus Steinfurt freigekauft und ihren Freibrief zur   Rentmeisterei eingeliefert. Ihr Mann +Heinrich Hintzenbrock von diesem Erbe gebürtig.Eltern des Ehemanns: Gerd Buhne von Buhnen  Erbe Ksp  Albersloh, fürstl Eigentum, Trineke Hinzenbrock von diesem Erbe gebürtig.

Brüder und Schwestern der Mutter: Christian auf Busen Erbe Ksp  Lünen; Anna Hinsenbrock an Balster Isphording in Sendenhorst verheiratet, freigekauft.

Brüder und Schwestern des Mannes: 2 Brüder Balster; auf   Hinsenbrock  verheiratet und ohne Kinder gestorben; Johan unverheiratet gestorben.

Kinder: Balster (29) frei, geboren vor Annahme des Erbes, Franz  (26)  frei, Maria (24) frei, Gerd (19) im Eigentum, hat noch nicht gedienet.

 

Vieh:

5 Zugpferde, 1 Füllen, 1 milchgebende  Kuh, 2 Rinder,  2  Kälber,  4 Schweine, 5 Ferken

       

Schulden:

An die Jesuiten 60 Rthlr, dies. 40  RThlr,  Armen  zu  Wolbeck  20

Rthlr

Schatzung 3 1/2 Rthlr

Zehnt:

Dem Dekan zu Ludgeri 3 Sch 8 Becher Weizen, 4 Sch 4 Becher Hafer und den blutigen Zehnten

Missaticum Pastor und Küster je 1 Sch Gerste

Soll von allem nach Notdurft gepflanzt haben.

 

1729 Einbürgerung Ahlen

Bernd Hinsenbrock (evtl auch Sendenhorster Bürger)

 

Hofkammer IX i 11

1745

Nach dem Tod der Zellerin wird das Mortuarium zur Hälfte auf 65  Rthlr geschätzt.

 

1785

Gläubiger bestehen auf Abtragung der Schulden des Hofes:

1626 60 Rthlr (Pension 3 Rthlr)

1630 40 Rthl (Pension 2 rthl) Kollegium der Exjesuiten

Rückstände 1667-1700 142 Rthlr

           1701-1785 424 Rthlr (gesamt)

 

KDK MS Fach 21 Nr 88

1804  Betr. Sterbfall und Gewinn:

1. 1801 wurde auf freiwlligen Verzicht der alten Wehrfe­ster und  Übertragung auf ihren Sohn das Peculium auf 160 Rthlr geschätzt; Gewinn 50 Rthlr

2. 1745 130 rthlr Peculium und 1757 104 Rthlr; daraus er­gibt sich,  daß  der Sterbfall zu hoch angeschlagen.

"Übrigens ist dieses Erbe in Rücksicht deren Ausgaben schlecht  und dem Unterhaber fällt es auch bey einer guten Wirth­schaft doch beschwerlich, die Lasten davon zu prästiren, welches durch  die  mehrmalige  Einquartierungen, die gedrängt aufeinan­der folgende  Steuern und Fouragelieferungen  noch vergrößert wird."Bitte um Nachlaß (der allerdings vom Domkapitel abgelehnt wird)

(Anm: Rentmeister Franz Friedrich Geisberg setzte sich mehrfach  für die Herabsetzung von Zahlungen bei verschiedenen Bau­ern ein;  erst nach Übernahme des Münsterlandes durch die Preu­ßen, Wußte man, daß die Preußen mit sich reden ließen?)

 

1805

Fiscus gegen Holzhändler Beumer

Joh Henrich Beumer gibt an, er habe Zeller Hinsenbrock Gelder ge­liehen,die derselbe nicht zurückzahlen konnte. Dafür habe er  einen kleinen Eichbaum erhalten, Wert ca 10 Rthlr

 

1823

Bei der Teilung der Schaflake erhält Joh Theodor Hinsebrock 6-26  Morgen im Wert von 119 Rthlr. Sein Stück wird von einem Fußweg  durchschnitten

(Alverkirchen, Telgte)

 

1828 StA Sendenhorst A 844

Hinsenbrock, Colon.Besitzt ein mittelmäßig großes, ziemliche gutes Kolonat. lediglich liederliche Wirtschaft, 4 Personen

erhält 10 Pfd Brot aus Armenmitteln wöchentlich

 

1831 Febr 6

Ehefrau Hagedorn in Hinsenbrock Kotten Ksp Sendenhorst: Diebstahl vom ca 11 hiesige Scheffel Kartoffel aus ihrer Kartoffelgrube unmittelbar vor ihrem Haus.  Sie habe einen Menschen mit Holzschuhen gespürt, dieser sei von ihrer Grube nach Hinsenbrocks Busch gegangen

Anm. Einiger Verdacht fällt auf den Kötter Jasper, Albersloh, der früher in Hinsenbrocks Kotten gewohnt

 

 

1837 III  Beilage zum Amtsblatt der Regierung MS

Das unter Nr 3 in der Elmenhorster Bft Ksp S. und Ksp Alverkirchen  belegene  Hinzebrocks Colonat soll am 1. 4. 1837 für 3457  Rthlr  im Wege der notwendigen Subhastation als Ganzes verkauft werden.

 

in den folgenden Jahre widerholt Ansiedlung von Köttern und Brinksitzern auf dem zersplitterten Kolonat:

 

1840 A310

Die Gemeinderäte des Kirchspiels  haben Einwände gegen den Neubau eines Hauses auf dem Grundstück Blick des Hinsenbrock Kolonat

Dem  Bauwillige Hövelmann aus Albsersloh  sollte die Genehmigung nicht erteilt werden, weil derselbe nicht genügend Mittel hat. Außerdem sind bereits drei Tagelöhnerwohnungen auf dem zersplitterten Kolonate errichtet worden.

Die Albersloher Gemeinderäte haben dem Antrag des Hövelmann zugestimmt.

 

1841 A 310

Hövelmann hat Hinsenbrocks Nordkamp für 500 Taler gekauft

 

1842

Gutsbeisitzer Emerich aus Rheda baut in der Gemeinde Albersloh auf dem Grundstück des zersplitterten Hinsenbrocks-Kolonat ein Haus, auf der Grenze zu Sendenhorst

 

1847

Meyer, Klassensteur 2 Thlr, Grundsteuer 8-07 Thlr

 

 

       

Statistik

 

1498 Hinsenbrock 5 Personen

1588 4 Rthl Schatzung

1650 3 1/2 Rthl

1562 1 Sch Meßkorn

1589 half erve

1664 Frau, Magd, Sohn 4 Personen

1816 133 Morgen

1828 10 Personen, 1 Pferd, 1 Fohlen, 2 Kühe, 6 St Jungvieh, 3 Schweine

1832 Joannes und Anton Hinsenbrock schulpflichtig; jedoch reduziertes Schulgeld wegen Bedürftigkeit       

1839ff Hinsenbrock Steuerkapital 153 Rthl (vgl jedoch Subhastation 1837)

 

 

Elmenhorst 3

1938 Franz Meyer,. 24.42Mg
 

Elmenhorst 4

Ahland (Pollmeier)

Ahland -Pohlmeier -parva domus Hilsincbrocke

 

         

1458 Archiv Mensing

Oldeland hort Hynrich Travelman

 

1536

Oldelanth, schatzpflichtig

 

Stapel Akten 324:

1614

Herman Ahlandt oo Anna leihen von dem Bürger Lambert Osthauß MS 20 Rthlr

 

1616

Erbbutte  zwischen Bernd Horstman und Hof Allodt

Pertinentien Hof Ahland:

          - Hegenkamp

          - Hagenwisch

          - Gr. Kistenkamp

          - Kamp in der Wort

          - die Vogelholle

          - Im Schürbusch

          - die Kohwische

          - up den groten Kempen

          - nie Kamp

          - Schloetkamp

          - Holtbusch

          - Schickbreede

 

Abgaben:

          Kerspelschatzung 3 Rthlr

          Pastor 1 Sch Gerste

          Coster 1 Sch Gerste und 1 Hast

          Capellan 2ß oder 3 Klanken Flachs

          dem Richter zu Sendenhorst

          Ludgeri Zehntgeld

          14 Rthlr Pachtgeld, 2 Schweine, 8 Hühner, halbe Mast,                                       Pferdedienst,

          Leibdienst

 

1623

Erbtag auf dem Erbe Allandt

 

1624

Junker Buck zahlt den Provisoren des Ksp Hinrich Waterman und Dirich Tawide die Kirchspielschatzung vom Hof Ahland

 

1624

P.Engelbertingh bezeugt die Zahlung einerhalben Kirchsp.schatzung für Ahlandt und Lohaußkamp durch Joh v Buck welches Geld zu Alen zur Unterhaltung der gräfl. Armada eingeliefert.

(zur Abdankung des Blauekerschen Kriegsvolkes)

 

1624 VII 12

Kirchspielschatzung zur Bezahlung dreiwöchiger Einlagerung des Fockerschen  Volkes in Rinkhöven

 

 

        

1627

Zur Erlveltschen Kontribution:

          - Ahlandt 3 Rthlr

          - Lohaußkamp 14 ß

 

1628

Verpachtung des Erbes an Herman Sommer und Merten Tute

14 Rthlr Pacht, halbe Mast, 2 Schweine, 8 Hühner, Pferdedienst, Fußdienst, Holzhauen, Grasschneiden

von der Grevingheide jährlich im Herbst einen halben Tag boren

2 Gänse, 1 Huhn, 1 Heller, 5 Eier zur Pachtweide

 

1650 30j.Krieg, Schäden:

Alandt deponiert, daß er an dem Lünenburgeschen Krieg gemisset über die                                                                                                                       150 Rt

item von den Ebbensteinschen Reutern ihm abgenommen 4 Pferde ad        

                                                                                                                                             120 Rt

noch einmal bei Nachte des Obristen Oer seine Soldaten abgenommen drei Pferde und ein Füllen, gesetzet                                                          85 Rt         

gesamt                                                                                                                       355 Rt

 

1653

Martin Ahlandt +;Pfändung des Viehs wegen Sterbfall und Pachtrückstände auf dem Hof: 13 Pferde, 1 Fohlen, Kühe, Wagengerätschaft       

      

1654         

Designatio was +Martin Alandt dem Herrn Henr Wedemhove auf seine

Schuldigkeit bezahlt (ua Rindvieh, Pferde gefüttert, Botendienst)

starke Verschuldung!

 

1656

Eberhard von Bock gibt das Ahlands Erbe nach Eigentumsrecht an Henrich  Schurman (aus dem Alten Ksp Warendorf) oo Trineke Ahlands

Weinkauf 25 Rthlr

 

1665 FM LA 331. 47 II

Ahlandt: in dessen Backhaus Berndt Heyman, Soldat unter Obristenleutnant Benthheimb

 

1676

Junker Bock zum Grevinghof gehörig. monatlich 3 Rthlr Schatzung. Weilen der Zeller ohnlängst des Landes verwiesen, hat ohngefährt Einsaat 5 Molt 3 Sch. (25 Morgen) warunter 9 Sch schlegt Veldland; liegen sonsten die andere Länderei im Ksp Albersloe. Heugwachs 7 Fueder; ist im vorigen Jahr davon kommen 125 Rthlr: Kann keine Schatzung zahlen Buck zahlt für die Hove  monatlich 3 Rthlr 21 ß.

 

1819   Vorhelm, A 131

Freiherr v. Droste gt v. Kerkckerinck kauft Hof Ahland

 

1839 StA Sendenhorst A 691

Hch Westhues aus dem Ksp Drensteinfurt kauft das Ahlandsche Kolonat und läßt sich dort nieder.

Die Witwe Ahland, Maria Elisabeth geb Triebus hält sich zur Zeit im Ksp. Albersloh auf. Die Gemeinde Ksp Sendenhorst versichert, sie im Bedürfnisfall wieder aufzunehmen und für sie zu sorgen.

 

1458 Oldelant, Gutsherr Hynrick Travelman

1498 Herman Oldelant 4 Rthlr

1588ff 3 Rthlr Schatzung

1562ff 1 Sch Meßkorn

1589 Oldenlant half erve

1664 Ahland hat zwei Pferde, nur kinderloses Ehepaar

1816 163 Morgen

1828 9 Personen, 3 Pferde, 3 Kühe, 3 St Jungvieh, 2 Schweine

1847 Bernhard Ahland

1848 Henrich Westhuers, 45J Kötter         

1895 Heinrich Pohlmeier       

1921 Theodor P

1960 Paul Pohlmeier

1985 Paul Pohlmeier

 

          7,33 ha

         

1847 147 Steuer

         

1863

Beschwerde wegen zu hoher Steuer: hohe Stellen in de Wiesen, Gras mit Schilf und Wasserkraut bewachsen, Überschwemmungen

__________________

 

 

1938 Theodor Pohlmeier 11.26ha

 

 Elmenhorst 5

 

 

1847

Mühlenkamp, Klassensteuer 1 Thlr, Grundsteuer 16 Sg

 

1848

Anton Mühlenkamp 42J Kötter

 

1960

fehlt, Nummer nicht besetzt

Elmenhorst 6

Arnemann (1985 Clemens Arnemann, Elmster Berg 17)

 

Mstr. Lehnsgut (Burglehen zu Wolbeck)

 

1365 Lehnsbuch Fl v Wevelinghoven

161 Tidericus de Steinbeke bona to Arninck in parrochia Sendenhorst jure castripheodi in Woltbeke, ista redemi possent pro 40 marcas

 

1458

hort der frowen van den Berghe

 

1466/67 FMS Wolbeck 79

Dyt zyndt de beseeten und wosten erven daer uth nicht aff gebort en heb:

Henneke to Arnynck doit des jars 1 swyn und steit den van Steynbeck und hevet nu de van Berghe

 

1498 Urkunden Haus Neuengraben

Didr. v d. Berge Diedrichs Sohn oo Anna verkaufen den Armen zu Kinderhaus für die  dortigen Aussätzigen (uitzetschen) eine Rente von 40/2 Rthlr aus Erben Jacobshof, Büttendorf und Arndynck, Ksp S. Bft Arenhorst (!)

 

1535 Domk. Domkellnerei 1914:

Elze Arnynck, 31 Mark

 

1550ff

Hinrich Arneman ist bestadet op Arnemans Erbe an Elße Wechmans (die von Freckenhorst getauscht)

Nach +Hinrich A. oo Wwe Arneman geb Wechman Lambert Erdtman, gewechselt von Lambert Buck gegen Merten Arnemans vom Erbe

 

1562

zahlt zwei Scheffel Meßkorn

a) für die Hove

b) für Hostmolner

 

1567 Grevinghof, M 647

Vor dem Richter Christoph Schotteler bekennt, daß Wwe Buck zu Grevinghof von den Amtleuten zu Wolbeck und von den Hausleuten Werninck und Arnemann die Erlaubnis erhielt, 2 Schlagbäume an der Grevinghoves Landwehr nach dem Berg Elmenhorst zu errichten; Notweg, Hausleute sollen keine Schaden haben.

 

Akten auf Haus Assen betr. Arnemann

1. Landtausch A. Werring 1657

2. desgl. 1740

3. Sterbfälle, Gewinne 1646-1807

4. Hudegerechtigkeit Elmenhorster Berg 1663/69

5. Streitigkeit Zeller Arnemann und Pächter des Grevinghofes wegen Schaftdrift  auf dem Elmster Berg

6. Briefwechsel v. Stapel wegen einer zur Unrecht erhobenen Abgabe 1753

7. Arneman Kolonat 1837

8. Verschiedenes 1891-1893

 

       

1642 VII 20 Reg MS 26935

Arnemann pachtet für jährlich 40 Rthlr die Ländereien der Drenhushove;

 

1650 30j Krieg, Schäden:

Arman bekennt, daß ihn der Luneburger abgenommen 8 Pferde und 25 Kuhbeister, auch alle sein Korn verdorben und abgeschnitten, wie denn auch alle Ingedonte des Hauses, Wagen und Pflüge verbannt, und mitgenommen, daß er sich rechtnäßig berechnen könnte, daß ihm der Zug alles gekostet über                                                                          700 Rt

 

1663 VI 10

Die Bauern der Elmenhorster Bft respective die Weidegenossen des Elmenhorster Berges bekunden, daß mehr Vieh eingetrieben wird, als berechtigt. Daher werden Martin Hagenkötter und Lambert Erdtmann befragt, die vor Zeiten als Hirten gedient.

a) Hagenkötter (7) hatte vier Jahre an Veltmans gedient und drei Jahre an Arnemanns als Hirte; zu dieser Zeit war es gebräuchlich, daß jeder Weidegenosse nur soviel Vieh eintrieb, wie er den Winter über ausfüttern konnte; ...es wäre dann Sache gewesen, daß noch ein oder ander Weidegenosse seinem Schneider oder Schuster darauf etwa ein Biest angenommen; sonst hätte niemand gegen Geld Vieh eingetrieben.

Er habe wohl gehört, daß vor Zeiten auf Dreyhauses Hove ein Haus gestanden, woraus ebenfalls die Driffte auf den Berg berechtigt gewesen.

der zweite Zeuge (80) bestätigt die Aussagen; addendo, daß auch Johan Hinße sein Vieh, was er den Winter über gefüttert, den halben Tag aud dem Berg zu treiben berechtigt sei.

Hinßenbrock hat keine Berechtigung; nur daß er seine Pferde über den Berg nach seinem Kamp hüten möge.

So geschehen zu Sendenhorst in Johann Angelkotten Behausung in der Küchen; dabei waren Johann Angelkotte Bürgermeister, Johann Richters; Zeugen

 

 

1671 X 20 Haus Assen

Freibrief für Tonnies Arneman, Sohn von Bernard Arnemann und Enneke Lindenkamps

 

1765 VII 19

Hofsprache

Zeller Herman Arneman, ungefähr 65 Jahre alt, Schulte Starps  Ksp Ahlen Sohn;

Stift Vreden eigenbehörig gewesen, Habe seinen Freibrief  eingeliefert und sich dem Herrn Erbkämmerer zu Eigen gegeben.

verheiratet mit Anna Arnemann, Wwe Bernd Schotte (2. Ehe) Aus erster Ehe ein  Sohn, Bernd Henrich bald 40 Jahre,lebt noch. Seine Kinder und die übrigen aus erster Ehe +

 

1765

Antrag des ältesten Sohnes, das Erbe zu übernehmen, Seine Eltern haben bei letzteren verderbten Kriege viele Unglücksfälle begegnet,inder Viehzeuge (Seuche) alles Hornvieh verrecket und zulestzt 4 Pferde leidigerweise entwendet worden-.

Bernd Henrich Arnemann

 

1769 IX 22 Haus Neuengraben (Assen)

1. Ordinaire schatzung monatl 4 Rthlr

wegen einer Hove so Capitulum ad S. Ludgerum gehöret, und welche in sein Erbe  behöret 40 Rthlr 

den blutigen Zehnten mit nebstbei den Zehnten 1 Sch weizen, 1 Sch Gerste

Pastor, Küster je 1 Sch Gerste

       

2. was sich am Hausgerät befindet:

In der Küchen 5 Pötte, 2 kupfern Kessel, ein klein maßiger Kesselm Schumer und  Schleip, Tang und Püster, Röster, Hackebret mit einem Messer, Panne, 2 Halle, 2 Lampen, geschätzt 9-18-8

       

3. Das Molckengeschirr als Becken, Melckfaß, Butter Kuhme, Kerne mit allen holßeren Geschirr 2 Rthlr

       

4. 2 Tischem, 9 Stühle Brodtschap Kleieschap, Decktrog,

Trinkenkope, lenge bürde 2-14 Rthlr

       

5. 2 Klederschaps, 2 Koffers, so dem alten man gehoret

       

6. das Bettewerk ein bomseyden 3 drillen mit den zubehörigen 20 Rthlr

       

7. Dreschgerätschaft als Felgegel, Wanne, Schepfe, 6 farke, 1 alte Kiste 1-7 Rthr

       

8. 2 steinernde L..?, 2 Haspels, Hinckelstuhl (?) und Hinckel 1-7

       

9. 2 Axxen, 2 Barden 4 Mistforken 4 SChottforken 1-4-8 Rthlr

       

10.Was sich an Vieh befindet 5 Pferde 1 Füllen 65 Rthlr

Rindviehe 6 milchgebende Kühe 60 Rthlr

Schweinen Mutte mit 6 Ferken 12 Rthlr

          

Wagen und Pflüge: 2 alte Beschlagwagen 20 rthlr, 2 Pflüge und 1 Sturzkarr 4 Rt

Das Pferdegeschirr gesamt 2-14

       

Schulden: Schneidelohn 20 Rthlr, jährlichen Lohn 40 Rthlr

 

1787 IV 29

Gewinnbrief für den gleichnamigen Vater (Leibeigentumsrecht)

 

===>Abgaben an Domänenrentei (wegen Ludg. Hufe): 40 Rthlr 1 sch Gerste, 1 Sch  Weizen

 

1770

Nach dem frühzeitigem Tode des Zellers A., Sterbfall auf 200 Rhtlr festgesetzt

 

1772

Streitigkeit mit dem Pächter des Hauses Grevinghof wegen der Schafdrift auf dem  Elmster Berg

 

Urteil des Offizialatsgerichts vom 10. IX 177

Dem Pächter wurde seitens des Gutsherrn Arnemann v Galen keine Schaftdrift  zugestanden und die Schafe seien darauf geschüttet worden darauf Klage Freiherr v Kerckerinck zu Stapel; Der Prozeß litt unter Säumigkeiten  und falschen Aussagen. Der Beweis des Rechts der Schafdrift blieb aus.

V. K. Pächter hat sich angemaßt den Schafen die so schädlchen Ziegen mit zur Weide zu treiben

Der Prozeß soll in der nächsten Instanz weiter geführt werden

 

1792

Der junge Zeller Arnemann bitte um die Freilassung seiner Schwester Anne  Elisabeth aus der Leibeigenschaft

Sind vom +Wehrfester 8 Kinder vorhanden.Das Erbe ist klein, aber wegen der darin  liegenden Hofe des Cap St Ludgeri gehorich, gut instande; 15 Rthlr Freikauf

 

1806

Freibrief für Schwester Maria Getrud; desgleichen Schwester Maria Catharina  (Eltern Joan Bernd , Anna Clara)

 

1807

Freibrief für Halbschwester Mathia Kath (10 Rthlr)

 

1810

Arnemann Bd Hermann 42J Bauer oo Hertmann Anna Gertrud 50J

Geschwister des Bauern Gerhard Hch 37J, Bd Hch 30J, Joan Hch 19J, Elisabeth 23J

Dienstpersonal

Jüttner Bd Hch 20J Schäfer

Lackmann Joan Hch 14J Schweinehort

Notarp Elisabeth 25J magd

Tieskötter Anna Marigarete 23J Magd

Schmalz Elisabeth 12J Magd

 

1826

Prozeß, ob Zeit- oder Erbpacht (zugunsten Zeitpacht - und damit für den Gutsherrn - entschieden)

 

1826 A 212

Hermann Arnemann 47 Taler Grundsteuer

 

 

1829 A609

Colon Arnmeann zeigt an, daß vermittelst Einbruch durch ein Fenster folgende Sachen aus einer Stube seines Wohnhauses entwendet wurden:

25 Hemder, welche z u Teil ihm und seiner Familie, die übrigen aber seinen Dienstboten gehörten

1 Bettuch 1Taler wert

1Tischtuch 20 Sg

2 gedruckte Röcke wovon die Farbe nicht bekannt

3 Vortücher

2 Paar Strümpfe

 

 

 

 

1839

Bernhard Hermann Arnemann oo Gertrud Storp

 

1840

Ackerland: Achterkamp, Roggenkamp, Westkamp, Westefeld, Thiebree, Witkamp, Levin, Staatslake, Kistenkamp, Altenkamp, Elmenhorster Berg 166 Mg = 69%

Wiese (im Kl Garten, Westkamp, Borgwiese, Witkamp, am Kistenkamp am Altenkamp 6%

Weide Elmenhorster Berg 2,8%

Schlagholz, Hochholz: Holtwiese, Höltken, Brambusch, Hahnenkamp, Busch, Knükel,

Landwehr 28 Mg= 11,8 %

Ferner Gemüsegarten 2 Mg und Hofraum 1 Mg

Gesamtgröße 239-120-86 Mg (mstr: 533-06-86 Mg)

 

1854 II 10

Übertragungsvertrag von Colon B Herman Arnemann an Colonus Gerhard Heinrich Arnemann

 

1893

Jährliche Rente von 25 Rthlr zugunsten Gf v Galen im Grundbuch gelöscht

 

       

1498 Herman Arnynck 5 Personen

1588 4 1/2 Rthlr SChatzung

1650 4 Rthlr

1562 Arneman 2  Sch Meßgerste (für eine wüste Hove ?)

1589 half erve

1664 Frau, Knecht, Magd, 5 Kinder (9 Personen)

1816 241 Morgen

1828 11 Personen, 7 Pferde, 1 Fohlen, 10 Kühe, 14 Jungvieh, 7 Schweine

1847 B Heinrich Arnemann

1848 Anton Fuest 33J; Knecht bei Arnemann       

Steuerbarer Reinertrag 357 Rthlr

 

 

1938 Wwe Johann Arnemann, 61.28 ha

 

___________________________________________________________

Elmenhorst 7

Feldmann 

 

 

 

(1985 Albert Feldmann, Elmster Berg 10)

 

        

1535 Domkapitel Domkellnerei 1914

Einnahmeregister:

Johan ton Velthus in Sendenhorst 22 Mark 8 ß

 

1617

Johan V. oo Margarethe leihen von Gerdt Wentrup oo Cath Steiner, Bürger zu Sendenhorst 46 Rthlr: Für Zinsen 2 gute  Fuder Brandholz und 1 Sch Gerste auf ihrem Land zu säen.

 

1619ff Domkellnerei Nr 375

Diskussion Veltmann in Sendenhorst

Joh V. leiht von Henrich Schmetkamp, Bürger zu S.,30 Rthlr

 

1620

Genehmigung  der Gutsherrschaft zur Aufnahme eines Darlehns von 100 Rthlr

 

1623

50 Rthlr geliehen von Anton Angelkotte

 

1623 Armenhaus U 13

Johan Veltmann oo Marg. Elmenhorster Bft, schulden Gertrud, Wwe Henrich Hemeken, 50 Rthlr.

 

1624

54 Rthlr geliehen

 

1625

Johann Veltmann und Hausfrau Grete leihen von Bernt Arnemann 20 Rthlr

 

1628

Joh Veltmann oo Anna halten Abrechnung mit Notar Ostendorp: 150 Rthlr Darlehen für Versterb und Erbauung; Zinsen 9 Rthlr.

 

1631 II 15

Dietr. v Plettenberg erlaubt seinem Eigenhörigen Joh Veltmann zur Rettung seiner Beschwer und Schulden von Henrich Schmidekamp 100 Rthlr aufzunehmen.

 

1650

Ders. (Domkellner) erlaubt Joh Veltmann 50 Rthlr bei Herman Austrup zu leihen

 

o.D.

Veltmann wird wegen seiner Schulden vom Hof entsetzt.

 

1650 30j. Krieg, Schäden

Veltmann bekennt, daß ihm von die Lunenburgische abgenommen 16 Kühebeister setzet auf 125 Rt

auch einen Kamp mit Weizen abgeschnitten, setzet auf 30 Rt

auch damalen an Hausgerät verdorben und abgenommen ad 30 Rt

item die selbige ihm abgenommen 7 Pferde und 5 Schweine 193 Rt

von des Obristen Goltz seine Reuter abgenommen 3 Pferde     90 Rt

gesamt     468 Rt

 

1663 Domkellnerei A Nr 530 a

Designation was die Eingesessenen Eder Elmenhorster Bft durch den den Alverskircher Kerspelshagen durchfließenden ungebührlichen Wasser wegen an ihrer Korn, Heugewachs und Kuhweiden gelitten

 

1676

Onera praedii Veldtmans

Gibt Schatzung 5 Rthl zum volle Monat, 

Pacht an Herrn Kornschreiber 2 Molt und 10 Scheffel Hafer

Zehnden den Canonicis ad Sanctum Ludgerum 3 Sch un 8 Becher Weizen, 4 Scheffel, 4 Becher Hafer, eine Gans, ein Hoen, einen Bauten Flax, alle Jahr ein Verken, ein Schaeffen, eine Aent, das zehnte Kalb und Füllen, Imme und 4 Schillinge dem Drosten zu Wolbeck ein Geudinckshoen; 

Schulte Puninck 2 vastelavend hanen und 10 Palm-Eyer    

Hoffsprache Geldt 1 Rthlr 1ß, 

Kostgeld 14 ß gibt der Levermannsche zu Alverkirchen wegen eine Schütte an der Fischkäule 3 Sch Hafer

Item dem Vogell im Ksp Albertzloh 14 ?

Junkeren Buck zum Grevinckhoff 4 Scheffel Hafer

Wwe Modersoen 6 Sch Hafer (cur et quare nescit)

Domino Herdinck zu Hiltrup 9 ß

Fraterherrn zu Münster 21 ß wegen Schuld der Baurschafft

Pastori zu Sendenhorst wegen aufgenommen Geld zur Erbwinnung 17 Rthlr

An verschriebene Schuldt hat er 400 Rthl Capital

 

Pertinentien:

Katenkamp, Fischkempfgen, Lackskempfgen, neue Kamp, Ortskamp, kurze Garten, korte Breyde, Winkelkamp, Nortkampf, 3 ST auf dem Kleyst, Kampf auf dem Busch 10 St auf die Kleyst, Garten am Haus, 3 St aif dem Elmenhorster Berg. ibidem noch 3 St

Heu und Weide: Kohkampf, Wysche, Kalber Kempfchen

Busch und wilde Gründer: Veldtmans Busch (Ecken), Busch am Neuen Kampf, Wilder Grund, Holzgewachs um den Winkelkampf, Haus und Hof

 

        Verteilung: Kämpe, Ackerland: 53%;

        Heu und Weide                 26%;

        Busch und Wildgrund:          20%;

        Haus und Hof                   1%

 

Domkellnerei B Fach 50/2      (Domkellnerei 1230):

 

1726/28

Domkapitel ctra Zeller Henrich Veltman

Es wirdt hiemitt jedermänniglichen kundt gemachet, daß  das  im  hiesigen  Kirchspiel gelegenes und der Thumbkellnerey zugehöriges Veltmans Erbe mitt neuen  Leuten solle wieder besetzt werden. Wer Lust dazu hatt, kann sich zu MS bey mihr  oder in der Audientz darüber anmelden.

Sign. MStr 2ten July 1728

Matth Fridericus Schils, sacellanus cellarius

publicandum zu Everswinkel, Sendenhorst und Albersloh

 

1728

Herr Clemens zu Everswinkel zahlt wegen Veltmans Ksp

S. an Schatzung gesamt 12-14 Rthlr; Rückstand 15 Rthlr

 

1728

stückweiseer Verkauf er besäten Hofesländereien an Deipenbrock, Gerbert: Erlös 67 Rthlr; Gerste auf dem Ostkamp, Hafer; vorderste und hinterste Wiese  Gerbert hat 6 Rinder in die Foheweide den Feldmann getan (3 Rthlr)

Zehnt an S. Ludgeri: 3 Sch Weizen, 8 Becher; 4 Sch Hafer 4 Becher = 2 Rthlr

blutige Zehnt 1 1/2 Rthlr

 

1754

Antrag Dirick Veltman: wie daß ich auff hochdero Kelnerey zuständigen im K S  belegenen Veltmans Erbe vom damahligen Zellern und Zellerin Veltman vor etwa 20  Jahren ehlich in Eigentum gebohren, meine Eltern indessen für etwa 18 Jahren (1728) wie höre wegen schlechter Wirdtschaft vom Erbe depossidirt und zur geringen Leibzucht verwiesen, und das Erbe einem frombdling verpachtet worden mein Vatter aber bald darauf verstorben, auch meine Mutter als ein  Arbeitsmensch in der Stadt Münster mühsamb ihr Brod verdienet, ich auch von  Kindtsbeinen her anderen Leuten gedienet und sehr sauer mein Kost und Kleider mich erwerben müssen;  wie nun meine Eltern von angewiesenen jedoch  zu 5 Rthl jährlichen  Werte  Leibzucht nichtes noch weniger vom Erbe profitiert also gar  ......Bitte  um  unentgeltliche Ausstellung des Freibriefs

 

1746

Gerrardt Meybaum bittet um Freibrief für seine Stieftochter Cath Veltman      

 

1795

Augenschein wegen Wall und Graben bei Veltman.

Dirck Groll, Stadt S. lebte vor 40/50 Jahren in der Gegend und weiß von einem alten Zaun

 

1805

Zeller Dirich Feldmann oo Anna Getrud Hinzenbrock übertragen wegen hohen Alters  und Schwachheit ihrem Sohn Joh Balthasar das Gut

 

1806 I 13

ist des Zellern Feldmanns Erbe in folgendem describirt:

        Peculium:

        1. Viehstapel: 4 Pferde, 4  Kühe, 5 Rinder 4 Kälber 3  Schweine= 121 Rthlr

        2. Geschirr für 4 Pferde, 1 Pflug, 2 Eggen 1 Worlkette, 1  Walze= 6.5 Rthlr

        3. Acker und landw. Geräte: 2 Repen, 1 Schneidelade, 2  Wannen, 1 Flachsriegel, 2

           Brachen, 1 Hechel, 3 Spunnräder, 3 Haspel, 1 Mistkarre  = 3-7 Rthlr

           2 Achsen, 2 Sensen,3 Spaden 1 Schaufel 3 Mistgabeln, 3  Heugabeln 2-12 Rthlr

           1 Beschlagwagen, 1 Sturzkarren 12 Rthlr

        4. Hausgeräte: kupferner Kessel, eiserne Töpfe, 6 Stühle,  1 Tisch, 2 Milchfässer, 7  Milchbecken, 3 Bette mit  Zubehör, irdenes Zeug, hölzernes Zeug und Gerätschaft  am  Herd, alter Kleiderschrank, alter Ofer mit ungefähr 10 Fuß (3,1 m) eiserne Pfeifen  (3 Rthl) = 29 Rthlr

 

        Gebäude:1.  Wohnhaus, baufällig, 9 Fach lang

                2.  Schoppen in ordentlichem Stande 5 Fach

                3.  altes Backhaus 3 Fach lang; Gesamtversicherung           700 Rthlr

 

        Personen auf dem Erbe:

        Eheleute Dirck Feldmann (73) Gertrud Hinzenbrock (74) 

   Kinder: Elisabeth (32), Gertrud (30), Balthasar (28)

 

 Ländereien:

        Garten beim Haus, Haugenkamp, Winkel, Austkamp, Nienkamp, Hagenkamp, Busch, Kleist, Lackskämpchen, Kortengoren, Wiesch, Kiffkänpchen, auf der  gemeinen  Kleist,   

Wiesegrund:

        vorderste und ächterste Wiese

        Buschgrund:

        Hagenkamps. und Nienkamps Busch

        Weidegrund:

        auf der Kuhle, int Mäer

 

        NB Zeller Feldmann hat Hütungsrecht mit seinen Rindern auf dem Emster Berg, auf der Scaplake und auf der Lehmkuhle

 

Abgaben: Schatzung 5, extraord. 4 Monate 20 Rthlr; Domkapitel 3 Malt 4 ScheffelHafer; Hofsprache 6 Sch 14ß

Kaplan in Ludgeri den Kornzehnten 4 Sch 4 B Weizen, ebenso 4 Sch 4 B Hafer

Kanonikus Frese in Ludgeri zu MS blutigen Zehnten 1 Rthlr 17ß 6 Pf

Rentmeister des Hauses Stapel 4 Sch Hafer

Pastor Dömer MS jährlich 10 Rthlr

Zeller Leuvermann Albersk. 3 Sch Hafer

Zeller Vogel Albersloh 14ß

Amtshof Püning 2 Fastnachtshühner, Frühjahr und Herbst 1/2 Tag Pflugdienst,jährlich 2 Tage Mähdienst

Pastor und Küster, Gertse, Flachs

 

Schulden: Grobschnied Schmitz S. 40 Rthlr

Wirth Bäumer Sendenhorst 20 Rthlr

 

In fidem: Joan Boner, zeitl Amtsschulze zu Püning

 

1810 

Feldmann Balthasar 33J Bauer oo Arnemann Gertrud 28J

Kinder Joan Hermann 3J, Gertrud 1J

Leibzüchter: Feldmann Theodor 78J oo Hinsenbrock Gertrud 78J

Dienstboten:

Greve Bd Hch 40J Ackerknecht

Overmann Elisabeth 28J Magd

Telgmannn Joan Hch 14J Schweinehirt

Linnemann Clara 17J Magd

Schmalz Maria Anna 11J Viehhirtin

 

 

1843 Münster

Vertrag über die Regulierung der Domamial- Gefälle und Rechte

Vertrag Reg MS und Colon Balthasar Feldmann Ksp Sendenhorst; auf dem vormals zur  Domkellnerei gehörigen Kolonate haften folgende fixe Gefälle:

        6 Rthl Dienstgeld

        15 Sg Jagdgeld

        1 Thl 1 Schilling =1 Rthl 1Sg 1Pf Pr. Hofgeld

        40 Sch mstr Hafer

        1 Thl Spanndienstgeld

        An Stelle der ungewissen Eigentumsgefälle an Mehrpacht 4Sg   7Pf, 4 Mstr Scheffel Hafer

        Zehnt von Capitel Ludgeri herrührend: 1 rthl 15 Sg, 1 

  Huhn, 3 ß, 6 d

        Gutsherrl- Recht an den Kolonatsholzungen

  Gutsherrl Recht an der Mast

 

 

1823 

bei der Teilung der Schaflake erhält Balth Feldmann 6-87 Morgen im Wert von 149 Rthlr; Berücksichtigung des Weges nach Telgte

 

1839/49 

Balthasar  Feldmann (Steuerkapital 208 Rthl)

        

1890 

Bernhard Anton Feldmann

        

1924 

Wwe Anna geb Hunkemöller

        

1932 

Bernhard Feldmann

        

1948 

Bernh F. oo Elisabeth Beese

        

1948 76.13 ha

1938 Bernhard Feldmann, 77.11 ha
 

Elmenhorst 8

Angelkotte

 

 

 

 

Archiv Freiherr v Kettler-Harkotten; Möllenbeck

 

1359 II 4

Knappe Roland v Vornholtz verkauft Albert Rodelewen für 224 Mark münst die von  Überwasser lehnbaren Hufen...Angelkotten Ksp S, Bft Elmenhorst

 

 

1359 II 10 U 13

Marg von der Mark, Äbtissin der Überwasserkirche, nimmt Albert Rodelewe oo Alheyd und Söhne Lubert und Bernhard, Freie und Bürger zu MS zu Ministerialen  für Erben im Ksp Everwinkel und den Kotten Anghelkoethe Ksp Sendenhorstm an, die Joh Kracht anders gt von Vorenholte, zum Nutzen seines Bruders Roland zu Ministerialenrecht besessen hatte.

(hierzu 1358: ex domo Alberti Rodelewen auf der Königstraße bezieht da Armenhaus  zu Aa 12ß, einzulösen mit 16 M)

 

1359 III 10

Ekbert Cleyhorst b weltl Richter in der Stadt MS beurkundet, daß vor ihm die  Brüder Knappen Roland und Johan Kracht von Vornholz, anders gt Krachtes, Johannes  Gattin Hadewig und Sohn Johann, die genannten Hufen im K Everswinkel, Bft Luckinctorpe und Sendenhorst Albert Rodelewen übertragen haben

 

        Lehnsreverse:

 

        1405 Albert von dem Rodenlewen Sohn +Lubberts

        1477 belehnt durch Ida von Hövel

        1484 Lubbert Rodeleven Sohn +Lubbert R.

        1521 Bernd von der Tinnen als Vormund der Kinder seines +B                                     Bruders Goddert,  Johann und Jacob

        1537 Johann von der Tinnen +Godderts Sohn auf dem                                                             Kaldenhoff Ksp Lamberti

        1541 Jacob von der Tinnen +Godderts Sohn

        1554, 1567, 1579 Roleff von der Tinnen + Jacobs Sohn

        1609 Jacob von der Tynnen für Vater Rudolf v d Tynnen für                           Dienstmannsgüter(auch Kaldenhof Lehngut von Überwasser)

        1628 Egbert Clevorn zu Darveldt als Vormund Jacobs v d  Tinnen zum Kaldenhove

        1637 Albrecht Boickhorsst als Vormund der minderj Kinder  +Jacobs von der Tinnen

        1651,1669 Rudolf v d Tinnen

        1692 Rudolf von der Tinnen zum Kaldenhof und Ebbelink

        1715 Godfried von der Tinnen

1727 Übertragung aller Lehngüter an den Schwiegersohn  Alexander Anton von Ketteler, oo Maria Sophia von   Tinnen

1744 Goswin Lubbert und Clemens August von Ketteler

1748 1749,

1755 Goswin L; nach + Vater Alexander

1776 Clemens August von Ketteler

 

 

       

 

1580 IX 4 U 503

Dietrich von dem Berge zu dem Neuengraben oo Anna Torck tauschen mit Rudolf von  Tynnen zu Kaldenhof Grundstücke auf dem Kleyhorst beim Hof Angelkotten gegen Land auf dem Elmenhorster Berg

 

1581

Berndt Angelkotte vom Angelkotten Kotte übernimmt das Erbe und verspricht,  mit seinen Geschwistern zu schichten

 

1601

Andreas Angelkotte, jetzo Kolsendorf gt, binnen Sendenhorst wohnhaftig, von weiland Tonies Angelkotten oo Margarete geboren uf Angelkotten stedde, verzichtet auf die Ansprüche an seiner elterlichen Erbstätte

 

1608

Joh Angelkotte klagt gegen Christan von der Wiek gegen unrechtmäßige Pfändung

 

1640

Feststellung, daß der Eigenhörige Thöineß Angelkotte oo Ennike Algots 18 Rthl schuldig geblieben

 

1650 30j. Krieg, Schäden:

Angelkotter referiert, daß ihm der Lunenburger abgenommen 6 Pferde ad                                                                                                                                     120 Rt

item des Obristen Harfeldt seine Völker ihm abgenommen 4 Pferde ad       

                                                                                                                                             100 Rt

nach der Zeit von die Keyserlschen Reuter abgenommen 3 Thog-Pferde ad                                                                                                                                   60 Rt

item hätten ihm des Obristen Oer seine Völker abgenommen 4 Pferde, dieselbige wieder ranzuniert vor                                                               20 Rt

item des Obristen Gißen Völker hätten ihm abgenommen 3 Pferde , gesetzet uff                                                                                                               95 Rt

item hätte ihm Schwelhouers Völker 11 Moldt Korns an Gersten und Roggen und ein Pferd genommen insamt ad                                                           79 Rt

item vier Bedde ausgeschüdt                                                                         20 Rt

gesamt                                                                                                                       494 Rt

 

1663

Zusammenkunft der Weidegenossen des Elmerhorster Berges, die zu verstehen geben, welcher gestalt einige Weidegenossen sich unternehmen, mehr Vieh als berechtigt  zu weiden.

Zeugen: Martin Hagenkötter, Lambert Erdmann, Tonnies Angelkotte; Hagenkötter hatte 4 Jahre an Velthaus und 3 Jahr an Arnemans als Hirte gedient: jeder Weidengenosse habe nicht mehr eingetrieben, als er im Winter ausfüttern konnte.

Tonnie Angelkotte, auch Weidegenosse, über 80 Jahre alt, an Angelkotte geboren und auferzogen:... daß sie von Angelkotte ihr Vieh was sie den Winter durchgefüttert, eingetrieben...seine Hütung der güsten Rinder, Schweine und Schafe, auch Pferde keine Einsperrung geschehen sei, sondern vom Zeller des Kottens,

jetzt Johan Angelkotte, eingetrieben...

 

1666

Joh Angelkotte oo Else leihen 50 Rthl von H Thieman Wandschneider-amtsgildemeister zu MS

 

1672 usque 1712

Rückstände des Angelkotten, welcher jährlich gibt 2 Molt 8 Sch Hafer, an Geld 1 Rthl 7ß: 107 Rthl

 

1710

Joh Angelkotte oo Elis Woestmann von Woestman, Rinkerodde, beide Eigenhöige derer von der Tinnen, nehmen den Angelkotten in Gewinn:

1. Weinkauf 5 Rthl, Gewinn 45 Rthl, Sterbfall 45 Rthl

2. Pacht jährlich 5 Rthl, 5 paar Hühner, 3 Gänse, wenn gute Mast ein feistes,  sonst ein mageres Schwein

3. von der freien Hove, die sie unterhaben, die aber nicht zum Kotten gehört, jährlich 26 Rthl; von der freien Wiesche 7 Rthl

4. Verpflichtung zu ordinairen Abgaben und Steuern

5. alles in gutem esse zu halten und jährlich 25 Telgen zu potten

 

 

 

1790

von Ketteler zu Harkotten bestätigt dem abgestandenen Joh Herm Angelkötter bis auf Wiederruf die Leibzucht:

1 Kuh, Kost und Obdach im Haus, linnene Kleidung, jährlich 15 Rthl in zwei Raten...er soll wenn es Kräfte und Alter zulassen zum besten der Sätte arbeiten. Wann er nicht mehr zur Kirche gehen kann, soll ihm dazu ein Pferd gegeben werden-.

 

1790

Freibrief für Maria Anna Elmenhorst, Eltern Joh Bernd  und Wilhelmina Elmenhorst, die auf Angelkotte eingeheiratet

 

1801

Freibrief des Domkapitels (Domburse) für Bernd Heinrich Middendorf, Eltern B H und Anna Maria Middendorf, Verzicht auf das elterliche Erbe

 

1810

Bd Hch Middrup gt Angelkotte 40J Bauer oo Elmenhorst Maria Anna

Kinder: Middrup Joan Hermann 16J, Joan Bd 8J, Wilhelmine 3J, Elisabeth 1J

Personal:

- Hinsenbrock Bd Hch 30J

- Zacharias Anna Maria 20J Magd

- Kottenstein Gertrud 42J, lagd

- Feigeler Maria Catharina 13J Viehhirtin

 

1812

Bernard Henrich Angelkotte, Grundsteuer 160 Ffrs

 

1822/33

Auszug aus der Mutterrolle:

        - Wiese im Rinckhover Felde

        - Nienkamp Al

        - Rottbusch AL

        - Junkernwiese AL (freie Hove ?) 5-238 Morgen

 

          Größe gesamt 1833 136-138-11 Morgen

          Reinertrag        184 Rthlr

       

1826

Ehepaar, keine minderj. Kinder, 1 männl. 3 weibl. unter 60J, 1 männl. über 60J,

5 Pferde. 15 Kühe, 5 Schweine

 

1847

Bernhard Hermann Angelkottte (Steuermeßzahl 184  Rthlr)

 

1851

Ablösungsrezeß

Geldpacht 40 Rthl, ungewisse Gefälle 5 Rthl, 10 Hühner, 3 Gänse, 2 Spannfuhren, 1  Schwein (Eheleute Colon Joh Herman Angelkotte oo Elis Feldmann)- Freiherr Clemens August von Ketteler, Besitzer des Guts Harkotten 18facher Betrag= 969 Rthl

 

Pertientien 1835

Garten, Hofkamp, Übergünne, Kleist, Lewink, Kl Lewink, Kokamp, Kalverkamp, Mittelkamp, Wietkamp, Niekamp, Roggenkamp. Hanerkamp, Elmenhoerster Berg, aufm  Schoppen. Leverding, Roggenkampsbusch

 

1833

Beschwerde wegen zu hoher Steuer

Haus viel schlechter als Arnemann und Elmenhorst, daher Klasse 6 statt 5

 

Zeitpunkt der Aufgabe des Hofes nicht bekannt, Aber

1899

Bernhard Angelkotte, Elmenhorst, ledig, gestorben. Eltern Colon Hermann Angelkotte oo Elisabeth Veltmann

 

1926

abgebrochen

 

        1498 Andreas Angelkotte 3 Personen

        1588 Kirchspielschatzung 2 Rthl monatlich

        1664 Ehepaar, Knecht und Magd

        1828 7 Personen; 4 Pferde, 1 Fohlen, 5 Kühe, 10 Rinder. 5   Schweine

 

        1816 148 Morgen

 

 Elmenhorst 9

Erdmann (Groll) (1985 Bauer Theodor Groll)

       

gehörte in den Hof zu Elmenhorst, Überwasser, ca. 1000 erwähnt

 

 

Quellen: Überwasser, Studienfonds, Alte Signatur XII M 5

                     Rechnungen A1 Nr 171

1336 (CTW Domkapitel)

Sendenhorst: 12 den Elmhorst ton Tye

(Emebroch; vlas- et minnenpennige)

 

1598

Documentum Immissionis et Possessionis behuf Überwasser nach + Henrich Bock zu  Grevinghoff,der mit Elmenhorst, Erdmann,Volking, Dreihaus  nach Schultenrecht belehnt war

(hierzu Prozeß vor dem  Offizialatsgericht Everd Buck, Sentmaring  gegen Überwasser 1618-59)

Der Offizial des münsterschen Hofes an die Rectoren in Sendenhorst betr, des Klosters Überwasser und dessen Güter, Höfe und Kotten Schulte Elmenhorst, Volckinck, Erdtmann und Johann Hißings Kotten:

Öffentliches Verbot für Hermann, Schulze Elmenhorst, Walburga, Ehefrau des Anthonius Volckinck, Hermann Erdtmann und Johan Hißing, für deren Nachfahren und Erben bei 50 Gg Strafe ohne ausdrückliche Zustimmung des Klosters Überwasser von den Höfen und Gütern an irgend jemand zu liefern. Nach dem Tode des Henrich Buck zu Soest und Gervinckhoff sind alls bisherigen Abgaben, Leistungen und Gefälle, die dem genannten Buck bisher geliefert wurden, aufgehoben.

 

 

1624 Studienfonds 674

Pertinentien Erdmanns Erbe

1. Haus, Scheuer, Schoppe, Backhaus und ein Spieker, Scheuer und Spieker baufällig

2. Kamp längs dem Hause; vom Hofe geht eine Pforte auffen Kamp 5 Reise

3. Kämpken vorm Hofe gt das Rovekampken 3 Reise geht auf das Heck vom Hofe auf den Kamp

4. Kl Wieschgrund zw dem Hause und Sch Elmemnhorst 1 1/2 Foder Heu

5. 4 R auffen Ostkamp das Kurze Land, darüber geht der Weg von Erdmann nach der Dreihaus Hove.

6. 3 R vor Junker Buck, aufen Ostkamp vor vor Ende der Frau Abbatissa Land hergeht

7. Auffen selben Kamp eine Kuhwiese so Juncker Buck gehörig, mit Holz bewachsen

8. der Weg von Erdmanns Hoge geht über Schemmes Heide nach dem Henneken Busch

9. Auffen Wohrdt Brock 4 R, zugemachter Kamp

10. Auffen selben Kamp 3 R von Junker Buck, 5 kurze Ende und 3 lange

11. 3  Ende auffen Dreischen Kamp und 1 St auffen kurzen  Berge

12. 3 1/2 R vor Junker Buck im selben Kamp

13. Noch 3 1/2 R vor Junker Buck auffem Berge

14. 1 Reise auffen Knockel zw Sch Elmenhorst und der Fraterherren S Pastoris  Wiesch zu Sendenhorst

15. 3 St zu 3 Winnen, a) Volking und Veldmann Vorn, b) Pastor O

16. 3 St 5 Reise auffen Berge Volcking O Veldtman W

17. Danegst hat Juncker Buck 3 St in zwen Wenden 4 R bauen zwischen  Veltmann und  Überwasser

18. 1 St 1 Reise auffen Berg, Volking. Veldmann

NB von Nr 11 bis hier seindt nit viel genießen, aber bisweilen wan gute  Jahre kommen.

19. Auff Armans Kamp die Heubrede Junker Buck 11 Ende mit 4 Reise N auffen Lickweg S aufn Elmenhorster Berg

20.Pferdekamp 3 Küheweide ein Rind Saet zu weiden zw S Elmenhorst Busch und  Fraterherren Gr Kamp

21. kl Schötteken so mit Slagholz bewasen zw S Elmenhorstbusch, mit eine  Graben und Hege so Erdtman unterhalten muß.

 

597 Studienfonds

Überwasser 675

Hermann Ertmans zahlte + Juncker Buck von dem Henneckenbusch 4 Gg ; eingefügt: 3 Molt Gerste mstr. 2 1/2 Malt Hafer 12ß, 1 paar Hühner; dazu mit den Pferden  wöchentlichen Dienst; seine Frau hat einen Bruder Bernhard

 

 

1650 30j Krieg, Schäden

Ertmann: deponiert, daß ihm die Linenburgschen agebommen 8 Pferde und 14 Kühebeister, so er insamt wohl gesetzt habe ad                       300 Rt

item hätte ihm die Haeßfeldische Reuter zwei Kämpe mit Korn abgeschnitten ad                                                                                                  150 Rt

item die Hessicshe vom Ham zukommen und ihm in einer Nacht gekostet an Korn und anderen Sachen                                                  140 Rt

item hätten ihm auf unterschiedlichem mal so wohl Kaiserlichen als Hessen alles abgenommen an Korn, Wagen und Pflüge                         200 Rt

Gesamt                                                                                                                                 790 Rt

 

1690

Extractus Protocolli in Sachen Erdmann wegen Zaun an Drenhus-Wiese gt  Oldenkamp

 

1702

Joh Bernh Droste erlaubt Erdmann bis auf Wiederruf den Altenkamp zu überfahren

 

1707

Protokoll über Praedii et Peculii

 

1712

Rückständige Heuer "Hinkenhove"

 

1731

Resignation des Kerkering zum Stapel wegen Erdmanns unterhabender Länderei

 

1766

an Überwasser: Erdman zur Thye 2 Scheffel Weizen, 2 Malt Hafer, Spieker

 

1770 VIII 12

Der Eigenhörige des Kl Überwaser Erdmann hat eine freie Hofe, für die er 29 Rthlr Pacht zahlt. Er restiert seit einigen Jahren Heuer und sonstige Pächte. Es wird beschlossen, das  Korn auf der Hofe meistbietend zu versteigern und  darauf, die Hofe meistbietend zu verheuern.

 

1778 Grevinghof M 427

Protokoll über die Verheurung des Erdmanns Erbes (stückweise)

u. a. Bernd Dirck Fyh Pferdekamp

      Zeller Arnmemann

      Joan Hermann Angelkotte    gesamt für 58 Rthl

 

1783 XI 16

Zeller Erdman meldet und beschwert sich, daß sein nachbar zum Hause Stapel gehöriger sg Thieskötter, sich unterstanden, auf dem zu seines Erdmans Erbe gehörigen Rovekamp einen Graben ca 8 Fuß breit auszuwerfen und die Erde über die Hecke auf seines, Thieskötters Gründen zu werfen. Ähnlich hat der Eigenhörige Schulte Elmenhorst den nämlichen Graben ausgeworfen und die Erde weggefahren

Bitte um gutsherrliche Assistenz

 

1784

Johan Henrich Erdmann bittet seine Tochter Ana Elisabeth und Ferdinand Günnemann  zum Gewinn zuzulassen

 

ca 1780

Inventar des Hauses:

Pankuchenpann und Röster, 3 Haele und 2 lange Hael, 2 Brandruhden. Zange und   Eisen, Püster, 5 Schottforken, Eishacke, Schüten, Zinse (Sense) und Haerzeug, Hacke, alte Exe und Barde, aeren Pott, 2 kleine Messings Kessel, Messings Degell, kupfern Kessel von drei Eimer Holzen Hausgerät: 19 Milchbecken, 1 Butternapf und Sye, Käseküfen, Butterküfen,Drenkenskope, Drankkump, Trüten,         Schmandt und Käsefaß, Butter Nap, Leupens, Kerne,

        Käsefaß

<====Butter, Käse ! (Angel; Milchwirtschaft !

       

1784/1785 Ksp-Rechnung: Abgang wegen wüster Erben

Erdmanns Erbe: An Heuer 64 -5 Thlr

monatliche Schatzung 3 1/2 Rthlr; dazu extraord. Steuer, gesamte Zahlung 63 Rt

Überschuß    1 Rthlr  

 

1789      

v. Kerckerinck ctra Erdmann wegen Ruenhove und davon gepachtete Ländereien

 

1803

Freibrief für Joan Wilhelm Erdmann

 

1803

+Ferd Günnemann

 

1803

Freibrief für Jos Henrich Steiling

 

1810

Steiling gt Erdmann Joan Hch 33J Bauer oo Anna Elisabeth Erdmann 38J

Kinder: Franz 17J, Hermann 11J, Christine 21J, Maria Catharina 9J, Maria Anna 6J

Pohlmann Joan Bernard 28J Ackerknecht

in Kriegsdiensten Erdmann Joan Gerhard

 

1812

Johan Henrich Erdmann Grundsteuer 121 Ffrs

 

1890 Th August Günnemann gt Erdmann

1910 Theodor August Groll

1943 42,6ha

 

1938 Theodor August Groll 41.71 ha

Elmenhorst 10

 

 

 

 

Ruenhove- Thieskotten- Rielmann

(1985 Landwirt Theodor Rielmann)

 

Archiv Heereman, M 427 (Acta der Tieskotten und Ruhenhove, Erdmannserbe 1747-1865)

 

1465 Stapel 321

Lambert Buck läßt auf dem Hof Elmenhorst die Pertinentien der Sundageshove feststellen

Die Hove wurde von einem gt Olzhofft und Elseken to Volkynch bewohnt.

- Hovesaat

- Land bei Volking und Erdman

- die Bonenkamp

- ein end im Ostkamp

- im Rinkhöver Felde bei des WyttenLand to Lackentorpe 3 St leigt by na vor dem velde tor luchteren hand des Weges wan man na Rynchog ewylt.

- 2 ST by dem bussche bei Debbers

- 6 St yn der Woste buten dem tune und bynnen des tune

- des Sundages Wyes

- die Mersch, in der groten Mersch

- in der Russchen

- by den Mollenwege

Zeugen Schulte Eylert tho Elmenhorst

Erdmann

Hynrich Dreyhaus

 

1427

Johan Emesbrock verkauft Finke Cleivorn eine Hove ton Lütke Tye geheißen Rühenhove im Ksp Sendenhorst

 

1556 (Stapel 322)

Pertinentien des Schultengutes Elmenhorst

- 26 St Land so zu der Ruenhove gehörig, neben seinem Hove, gepachtete für 17 Gg; 3 Garbe

 

ca. 1590 Erbteilung Brüder Lambert und Evert Buck

Lambert: Hof zu Elmenhorst zu Schultengutsrecht

widder die Ruwenßhove oick im Kerspell tho Sendenhorst in der Burschof tho Elmenhorst.

 

1615 (Stapel)

Verpachtung der Ruenhove an Erdman für 8 Jahre und 12 Rthl

 

1624

Johan Eberhard Bock zum Grevinghoff überläßt Johan Erdtman die Ruenhove auf Lebenszeit für 2 Molt Gerste, 2 Molt Hafer 2 Mark und eine Munsterfuhr jährlich

 

1650

Maria Wickensack, Wwe Johann Erdmann und Söhne bekennt, daß sie die Pacht egen des langwierigen betrübten Krieges nicht mehr zahlen könne (dafür zwei rotbunte Kühe und ein lichtbraun docken Pferd)

 

oD (Stapel)

Berndt Arneman, jetziger Zeller Erdman, bezeugt, er habe von seinem Vater gehört, auf dem Rüenhove habe ein Haus gestanden, die Drifft aus der Hove sei auf den Elmenhorster Berg gegangen. Die Kuhle für den Mistfall sei noch heute neben dem Haus zu sehen

 

1667 (Archiv Stapel 322)

Joh Eberhard v Bock zu Sintmarinch und Grevinghof verpachtet die schatzfreie Rüenhove in der Bft Elmenhorst an Gerdt Voß und Elßge Rinckhof für jährlich 4 Rthl

 

Stapel M 427; Acta der Tieskotten und Ruhenhove, Erdmanserbe

1747-1865

 

 

1747 Archiv Stapel M 427

v Kerckering-Stapel verpachtet den freien Ruhenhöverskotten mit Ländereien, Garten und Haus an Joan Herman Tyeskötter und Cath Lücke aus dem Ksp Beckum für jährliche Pacht von 12 Rthlr

 

1778

stückweise verhürung des Erdmanns ERbe, dabei Feststellung der Pertinentien der Ruhenhove:

Platz, die Ruhenhove

Hausstätte und Garten

Kurze Kamp

Lange Kamp bei Sch Elmenhorst Schurkamp; ein Teil hat Zeller Erdmann unter (weiter Angaben nach dem Lagerbuch von 1618)

 

1792

Meistbietende Verpachtung der Ländereien der Ruhenhove, die bisher Zeller Erdmann in Pacht.

 

1810

Niehoff gt Tieskötter, Weber 62J oo Lücke Anna Maria 62J; Offermann Anna Maria 5J

In Kriegsdiensten Tieskötter Joan Hch

 

1816

Marg Thieskötter will auf ihr Recht an dem Kotten zugunsten ihrer ältesten Schwester verzichten. Ihr Bruder sei vor 8 Jahren bei den Bergischen zum Militärdienst ausgehoben und wahrscheinlich tot. Ihr Vater bereits 80 Jahre Es ist der Wunsch der Mutter, daß die älteste Tochter den Kotten erhält.

 

OD

Verpachtung des Thieskotten auf Lebenszeit an Joan Melchior Niehoff; da dieser bereits 67 Jahre bittet er, den Kotten seiner jüngsten Tochter Margarete und deren zukünftigen Ehemann Theodor Hermann Rielman zu übertragen

 

1847

Thieskötter, Klassensteuer 2 Thlr, Grundsteuer 4-07 Thlr

 

1865

Verkauf des sub 10 Elmenhorst belegenen Thieskotten, Grundstücke und die am 10. Juli 1865 abgebrannte Hausstätte. Verzicht auf Wiederaufbau. Der Verkäufer (v Heereman) erhält die Brandentschädigungsgelder

Da Franz Reismann die Kaufgelder (835 Rtl) nicht zahlen kann, bittet er um Zustimmung, die Grundstücke zu verkaufen

 

1832 Bernard Tieskötter schulpflichtig

1839/49 Theodor Rielmann gt Thieskötter (Steuermeßzahl 24)

1848 B Tieskötter, 26J Tgl (Bruder des Kötters)

1895 Franz Rielmann

1908 Theodor Rielmann gt. Thieskötter

6.37ha

1987 Theodor Rielmann, Landwirt

 

 

1938 Theodor Rielmann 6.56 ha


 

 

 

Elmenhorst 10

 

Schulze Elmenhorst

(1985 Josef Tacke, Landwirt)

 

Oberhof der Villikation Elmenhorst (Überwasser); gehörte wohl zur Erstausstattung 1040; Villikation älter; Hinweise für Wachszinsige, Handwerker, im Gutsbereich ---> Werdener Urbare; gemeinsamer Versammlungsort Thie vorhanden (Hofsprachen)

hierzu gehört wahrscheinlich die geringe Abgabe eines Wachszinsigen in Elmenhorst an die Kammer des Domkapitels:

ca 1340 CTW II (Domkapitel)

De camera et eius redditibus

curia Cleycamp (tatsächlich Sendenhorst?)

curia Burbeynen .... Hotman, Westenhorst ... homo de Elmenhorst 12 den

 

 

 

Studienfonds Überwasser 675

1419 XII 7 Steinfurt Münst. UB 464

Ludophus, EH de Stenvordia, verkauft dem Knappen Conrado Retbergh für 42 Gg die Vogtei der curtis dicte Elmenhorst im Ksp Sendenhorst un der zu ihr gehörigen Höfe und belehnt ihn damit; Rückkauf vorbehalten.

Zeugen: Ghiselberto de Hagenbecke, commandatore domus Stenvordenis

Engelbert Vrygdch, Cantore eet canonico eccl. Mon

Hermanno Schenckinck, famulo

 

1427

Everwin, Graf von Bentheim und Herr zu Steinfurt belehnt Steneken Kleivor, Bürger zu MS, mit der Elmenhorster Vogtei..

 

1512

Äbtissin Ida v Merveldt belehnt Lambert Buck B zu MS, mit den hove to Elmemhorst in Ksp. S. mit den huisen, hoven und luiden dar in horende to Schulten guides Recht

 

1524

Belehnung mit dem Hof Elmemhorst Lambert Buck, Bürger zu MS

 

1537 Überwasser U 174

Lambert Buck reversiert auf den Hof zu Elmenhorst (na Schulten gudes rechte) ... den hofflüden und hoven tho eren rechte trueweliken sunder slitinge unde untferinge tho holden unde tho wahren. Verpflichtung, alle Einkünfte, Gefälle einzuziehen, ... uthgeschieden de lude van der soltstede dessölvigen hoves E. und de lieftuchte des selvigen hoves dar van alle verfelle und Erven van wesseln ihm allene thohorende..

 

1557 Überwasser U 188

Reversal auf Sch Elmenhorst Lambert Bock

 

1559 Überwasser U 191

desgl. Lambert Bock, + Lamberts Sohn

 

1567 Urk 201

Reversal desselben

 

1598ff RKG M 1721

Ida von Voerden, Äbtissin des Klosters Überwasser, beklagt von Herman Schenking zu Wieck und Lic. Johan Beifang, Müsnter, Vormünder des minderjährigen Lambert Bock zu Sentmaring:

Belehnung der Kläger mit dem ehemals dem Grafen Everwin von Bentheim gehörigen, von diesem 1427 verkauften Vogtei über den Hof Elmenhorst im Ksp Sendenhorst.

 

1550 Haus Stapel

Pertinentien des Schultengutes Elmenhorst (insbesondere Unterhöfe)

- 26 Stück Land, so zu der Ruenhove gehörig, neben seiner Hove, verpachtet mit 17 Gg

- die 3. Garbe

- Volkerings Erb; Pacht an Überwasser außer 2 M; Korn und bl. Zehnt und Ländereien, zu der Sundages hove gehörend

- Erdmann, Pacht an Überwasser, außerdem Ländereien von der Ruen- und Dreihaushove

- Dreihauß wüste; Überwasser Pacht wie Volkering und Erdmann 2 Malt Gerst

- Die Herren v Ludgeri aus Dreihaus jählich 4 Sch 4 Becher Weizen, 4 Sch 4 B Hafer, 5 Sch für blutigen Zehnt

- 1 Annemwendung Heu auf dem Brink 1 Gg

- 8 Sch Gerste für Land auf dem Brink; zahlt Arneman(der die Stücke von der Dreihaushove hat)

- Joh Hinse wohnt auf der Liffzucht des Hofes E. gibt vom Hinckeloo 2 hornsche Gulden, hat auch etwas von der Ruenhove

- Lechtmisse korn in den Hof E. 15 Sch Gerst 18 B Weizen12 Pf

- Fraterherren zu Lechtmißkorn von Vogedeshove 11 Sch Gerstem 11 Sch Hafer 2 Sch Weizen

- Brüser Zehnt

- Mellinghoff Zehnt

- Ostwest Zehnt

- Gerbman Zehnt

- Die Wöste to Forkentorp

Überwasser erhält zu Lichtmeß 15 1/2 Molt Gerste, 23 1/2 Sch Weizen

 

1597 XII 22

Herman Schulte Elmenhorst oo Wolbergh, Söhne Lambrecht und Merten bekennen vor Richter Agricola was sie anhero weiland dem Henrich Buck zu Soest und Grevinghof, so vergangenen Tag in Gott entschlafen, an Pacht, Diensten und sonst geleistet:

1. 6 Schweine, feist bei guter Mast, wenn die Maste halb mager.

2. Den wöchentlichen Dienst mit den Pferden wannehr sel Buck gefällig gewesen

3. 17 Gulden jährlich

4. Zugunsten Überwasser liefern Lichtmeßkorn an den Hof zu Elmenhorst:

Schemman Alverskirchen 5 Sch Gerste

Schockman Enniger 8 Sch Gerste, 2 Sch Weizen 1 Schilling

Kolsendorp Sendenhorst 11 Sch Gerste, 11 Sch Hafer, 2 Sch Weizen, 1 Schilling

aus dem Hove zu Bocholdt 15 Sch Gerste 9 Becher Weizen

Die Brüser 18 Becher Gerste, 9 B Weizen, 1ß

Oestwest, Albersloh 11 Sch Gerste, 11 Sch Haver

Mellinckhoff S'horst 3 Sch Weizen, 19 Pfg

 

1598

Documentum Immissionis et Possessionis behuf Überwasser nach + Henrich Bock zu Grevinghoff,der mit Elmenhorst, Erdmann,Volking, Dreihaus nach Schultenrecht belehnt war

(hierzu Prozeß vor dem Offizialatsgericht Everd Buck, Sentmaring gegen Überwasser 1618-59)

Der Offizial des münsterschen Hofes an die Rectoren in Sendenhorst betr, des Klosters Überwasser und dessen Güter, Höfe und Kotten Schulte Elmenhorst, Volckinck, Erdtmann und Johann Hißings Kotten:

Öffentliches Verbot für Hermann, Schulze Elmenhorst, Walburga, Ehefrau des Anthonius Volckinck, Hermann Erdtmann und Johan Hißing, für deren Nachfahren und Erben bei 50 Gg Strafe ohne ausdrückliche Zustimmung des Klosters Überwasser von den Höfen und Gütern an irgend jemand zu liefern. Nach de, Tode des Henrich Buck zu Soest und Gervinckhoff sind alls bisherigen Abgaben, Liestungen und Gefälle, die dem genannten Buck bisher geliefert wurden, aufgehoben.

 

1650 30j. Krieg, Schäden:

S. Elmenhorst bekennt, daß ihm von die Lunenborgschen abgenommen neun Pferde, die welche er aufs geringste taxiert 180 Rt

wie auch zugleich sein Kühe und alles Korn samt alle Ingedonte des Hauses weggenommen und verdorben 60 Rt

item an unterchiedlichen hessichen Zügen an Kühebeister abgenommen

ad 50 Rt

iten an anderer Plünderung und erlittenem Schaden gesetzt 200 Rt

Gesamt 490 Rt

 

1653 Viehbestand

3 Pferde, 1 Fohlen, 5 Kühe, 4 Rinder, 5 Schweine, 12 Schafe, 1 Imme

 

 

 

1659 Überwasser Archiv Studienfonds, Repertorium:

Verfolg in Sachen Nobiles Bock zum Grevinghoff, worauf bermerkt steht: 1659 im August hat man sich mit dem von Bock verglichen, und ihnen vergünstiget, daß sie den Kotten gegen Schulte Elmenhorst seinen Hof auf ihre Gründe aufrichten mögen, maßen er Schulte bekennen müssen, daß da zur Stelle ehezeits ein Kotte gestanden und das alte Fundament noch da zu finden wäre.

 

1670

Überwasser bestätigt, daß ihr Eigenhöriger S. Elmenhorst wegen geliehener Gelder (zur Reparierung seines Hauses, geliehenes Korn) mit Johann Lagemann MS + mit seinen Erben Joan L in Streit geraten. Der Amtmann von Überwasser vermittelt einen Vergleich: S Elmenhorst zahlt in 7 Jahresraten insgesamt 70 Rthl ohne Zinsen

 

1739 (Haus Küchen Akten 1336)

Schuldanerkenntnis der Melchior Voßman, Schulte Elmenhorst, über ein Kapital von 50 Rthlr

 

1745

Liquidation über rückständige Pächte

 

1754 Überw.

Liquidation des Jesuiter Collegii mit Elmenhorst wegen von angeheuerten Land rückständiger Heuer

 

1775 VII 2

Die eigenhörige Ww des +Schulten Elmenhorst Ksp S., die mit 6 kleinen Kindern sitzen geblieben, bittet den auch gegenwörtigen Dirck Roters Ksp Albersloh, 30 Jahre alt, hinwieder heiraten zu mögen, den Gewinn und Auffahrt desselben für ein leidentliches zu belassen und auf 25 Jahre denselben den Hof wieder unterzutun und als Schuldenstand 1157 Rthlr nach Abzug des

Mortuartii ad 196 Rthl sich betragen, in Gnaden nachzulassen, vormalige Gewinn 5 Rthlr

 

1779 Überwasser XII M 6, t

Anzeige des Elmenhorst, daß er vom Gericht wegen der in Umstande dienenden Frechten an seine und der Commission gehörigen Wiese brücht- und kostpflichtig erklärt sei.

 

1782 V 26 Überw. XII M 6

S Elmenhorst hat wegen auf seinem Grund wachsenden Gras vor seinem Hof an des Thieskötters Grund einen neuen Schlagebaum machen lassen, damit fremdes Vieh das Graas nicht täte abfressen..

Es hat nämlich Zeller Erdmann wegen seines Viehs, das er zum Emster Berg treibt, das Schloß vom Baum resp der Zaulen gehauen, weil S Elmenhorst ihm den selben nicht habe eröffnen wollen. Z Erdmann habe aber durch solche Stegge gar keinen Treibweg, sondern durch eine andere Stegge.

Ortstermin, Vogt Holtkötter und Resolut:

Da Erdmann ausgeblieben, darf Sch. Elmenhorst das Schloß an dem Schlagbaum anschlagen zu lasen, Erdmann soll sich in Zukunft jeder Tätlichkeit enthalten.

 

 

Sterbfall 1775

 

1775 VII 2 Studienfonds Überwasser 675

Wwe +Sch Elmenhorst, die mit 6 kl Kindern sitzen geblieben, bittet, Dirck Roters K Albersloh zu heiraten, Gewinn und Auffahrt für ein leidliches zu lassen und den Hof auf 25 Jahre unterzutun.

Nach Abzug des Mortuarii (196 Rt) beträgt der Schuldenstand 1157 Rthlr,

Bittet in Raten mit der Pacht zahlen zu dürfen. Gewinn war mit 55 Rthl angeschlagen.

 

1775 V 10/11

Tod des Joan Cord Steinhoff, Ksp Vellern, Schulte des Hofes Elmenhorst; oo Anna Wilhelmina Everinghoff, Ksp Westkirchen; Feststellung des Sterbfalls:

 

Pertinentien:

1. Prinzipalhaus mit Schornstein, 12 Fach, durchgehend mit Stroh, Dock und Leimen, Riewänden; erbaut 1714 und tun her die Sohlen noch im ziemlichen Stande, außer vorn am Hause die Sohlen ans Kuhestalls ohngefähr zu 15 Fuß lang neues herzustellen samt dem halben Stroh, acuh dem Garten hin worin verschiedene Löcher sich befunden, noch in ziemlichen Stande, gleichwohl ist die Untermaurung in einigen Orten verfallen.

 

2. Schoppen 4 Fach , teils Stroh, teils Pfannen, rund umher von Spiel Wänden, aber nicht bekleimt, neu erbaut 1747; Soelwerk in ziemlichen Stande.

 

3. Schaaf- und Schweinestall 5 Gefach; 1706 erbaut, ganz Dach-Solen und türenlos, die Latten darauf sind geschnitten

 

4. Back und Brauhaus 4 Fach, rund umher ganz löcheriger Leimen, Riehwände und Strohdach, Sohlen rundumher in der Erde verfault.

 

Gartenland

zur Rechten des Hauses rund umher mit Obstbäumen; Einsaat Sendenhorster Maß 4 Scheffel

 

Kampland rechter Hand des Hauses

1. Kamp hinter dem Garten, die lange Kamp 4 Sch Gersteneinsaat (Weizen)

2. vorderste Bredekamp bei Z Erdmanns Kamp mit Hagen rundumher (Hafer)

3. die middelste Breede an den Elmenhorster Berg und rund umher mit Hagen (mit Braun besät)

4. hinterste Brede an Fraterherren Grund und Erdmann, rundherum Hagen (dreisch)

5. der Schraekamp an Fraterherren Wiesen; Hagen (dreisch)

6. der Schöttgen Kömpfgen am Elmenhorter Berg und der deipen Straße, Hagen dreisch

7. linker Hand des Hauses der Mehren Brock, Nachbarn Erdmann, Volking; gemeinsamer Hagen, Gerste

8. Wordtkamp, Nachbarn Arnemann und Erdmanns Wiese, gemeinsamer Hagen; Erbsen und Bohnen.

9. Krummen Kamp, Nachbarn Schemman, S Elmemhorst Hof, Thyesheide, Hagen, dreisch

10.die Nielönde, Hoveschmidt Kamp, S. E Hof, Hagen, Gerste

11.Bohnenkamp, Gerste und Hafer

12.Kl Geist. Hofländereien und Buschngrund, Gerste

13.Große Geist, rundum Hagen, Gerste, Leinsamen (für Fremde)

14.Der Knap, Hagen, Weizen

15.Schürkamp, grenzt an Thiesköttern Kämpe, die Fahrstraße vorm Hof (Roggen)

 

Feldland aufm Elmenhorster Berge

(ganz schlechtes Haferland, in langen Jahren nicht beackert und besamet)

 

1.7 St grenzend an Grevinghof dreisch Fuhr an den Elmenhorster Trael Weidekämpen unten bis an Z Werrings Garten

2.3 St dreisch Fuhr an einer S Grevinghof, an der anderen Budde (die Budden Twill), K Albersloh

3.7 St an Z Erdmanns Fahrweg, daran schießend mittelster Bredenkampshagen, Dreischfuhr des Pastors

4. 19 St entlang Z Erdmanns Land und Büschen und Elmenhorster hintersten Breden

5. Twerstücke danach

6. 7 St schießend auf E. Schottgen aund an den Schraenkampshagen

 

Weidegrund

1. Traelkömpken aufm Elmenhorster Berge

2. 9 Kuhkamp mit Eichenbäumen (250 Stück) klein und groß durcheinander

3. Angelkamp in Z Veltmans Kuhlenkamp (z Zt an Wirt Fye S. für 9 Rthlr verheuert)

 

 

Wiesengrund

1. Angelwiese bei Überwasserwiese 1 Mann Schnitter

2. Webertkampwiese an Arneman und Erdmann

3. Knapwiese, Elmenhorster Geist und Knapkamp

 

Buschgrund

1. Lomebusch, Schlagholz mit neuen Eichen hinter dem Backhaus, Hagen

2. Landesbusch, SH, an der Fahr Geiststraße vorm Hof und Bohnenkamp, Hagen

3. Nachtkampsbusch SH an Zeller Grollen Wiesche und Elmenhorster Nielandekamp, Hagen

4. Striepel Buschgrund, SH an Z Volquins Kämpen und Elmenhorster Neuen Kuhkamp Hagen

 

Hude und Weidegrund

Auf der Thyen Heide ein Anteil Grund, Nachbarn Elmenhorster Krummen und Kerckerinck zu Stapel Kämpen, zur freien Plaggenmahd

 

Ansonsten

In der Kirche zu Sendenhorst 1 Mannesbank oder Setzung nebst des für jetzt Bürgermeister Bückers Sitz unten in der Kirchen linker Hand des Eingangs der Kirchen grad vor kleinem S. Catharinen Altar

2 Manns Sitzungen auf der Nordenbühne, nebst Z Volquines 3 Frauenleuthen Sitzungen unten in der Kirche hinten an dem Taufstein, worin des Hintzenbrocks Frau nur allein einen Sitz hat.

 

Aufm Kirchhof

2 Begräbnisstätte grad beieinander

 

Gerechtigkeit des Schulten Hofes Elmenhorst

1. Aufm Elmenhorster Berge freie Ausdrift und Weide für sämtliches Vieh, incl. Schafe und Gemse oder Ziegen

Vermeinte ansonsten kein Scutationsherr zu sein.

2. Auf der Thyenheide durchgehends die freie Ausdrift für sämtliches Vieh, wie es nur Namen hat, jedoch ungehütet.

3. eine völlige Schafedrift auf E-Berg und Heide, soviel aus- und

aufgefüttert werden kann

4. der Leichenweg übern Elmenhorster Berg durch die Depenstraße aufm Westfelde nach S.

5. Hof zu E hat das Bauerrichter samt und den Schüttenstall behuf der Elmenhorster Bft

6. die Überwassersche Kornzehnten müssen am Samstag nach Lichtmeß von den Zehntpflichtigen geliefert werden an den Hof

 

Onera

1. Ordinaire Schatzung 6 Rthl, sonst weder Hunde- Mey noch Dienstgeld

Gutsherrliche Pacht jährlich 40 Rthrl

2. Sch Elmenhorst muß mit Z Volquin und Erdman die Elsterwiese, jetzt an Brandhove in S verpachtet, heuen und nach Überwasser MS fahren.

 

Capitalien schuldig

1. Erben Wandschneider Focking, nun Schweling MS 50 Rthl

2. Organiste in S. 25 RThl

3. Schulmeister 12 1/2 RThl (Pension 14ß)

4. Armenhaus S. 6 Rthlr 7ß

5. Pastor wie pro missatico auf Neujahr an Geld für die Mahlzeit 21ß

Flachs 1 Pfd, item 1/2 Tag Düngerspann zu stellen

6. Custode Gersten 1 Sch, 1 Hast von 6 Pfd

 

1810

Schulte Elmenhorst Joan Bd 50J Bauer ooWerring Anna Maria

Kinder: Gerhard Hch 10J, Maria Anna 12J, Wilhelmine 8J, Maria Catharina 6J, Elisabeth 2J, Anna Maria 1/4J

Dienstboten:

- Sandfort Joan Theodor 27J Ackerknecht

- Westarp Joan Bd 40J Ackerknecht

- Rottkötter Melchior Acherknecht

- Vinninnberg Joan Theodor 10J Schweinehirt

- Vinninberg Matthias 27J Schäger

- Schotte Clara 18J Magd

- Stiege Clara 30J Magd

 

1826 A 212

Bernhard Elmenhorst 52 Taler Grundsteuer

 

fehlt Register (Steuern, Meßkorn) usw

 

1843

Johann Bernhard S. Elmenhorst, Versicherung: Wohnhaus 1900 Thlr, Schoppen 200 Thlr, Holzhaus 50 Thlr

1883

Handelsmann Theodor Elmenhorst Ksp. Sendenhorst: Auswanderung nach Südamerika

 

1884

Ackerer Bernard Hubert Elmenhorst * 1855 zu Sendenhorst, Auswanderung nach Nordamerika

 

1910 August Wissling, Everswinkel

1926 Wwe Theresia W. geb Nachtigäller

1907 Salomon Stein, Kaufmann, Inhaber der Firma Samuel Stein

 

1969 Suermann Hermann/ Tacke Josef

 

1938 Wwe August Wihsling 52.87 ha

 

 

 

 

Vater :

Mutter :

Nachk. : Henrich Schulte Elmenhorst

___________________________________________________________________________

 

Schulte E L M E N H O R S T

 

*

+

 

oo

am

___________________________________________________________________________

 

1. Elisabeth * um 1652 zu Sendenhorst (1668: 16J.)

+

 

2. Jobst * um 1653 zu Sendenhorst (1668: 15J.)

+

 

3. Anna * um 1653 zu Sendenhorst (1668: 15J.)

+

 

4. Henrich * um 1656 zu Sendenhorst (1668: 12J.)

+ 26.11.1728 zu Sendenhorst

 

oo Anna Hulsmann am 20.10.1681 zu Sendenhorst

* zu Alverskirchen

+

 

Anerbe

 

5. Bernd * um 1659 zu Sendenhorst (1668: 9J.)

+

 

6. Herman ~ 1.1662 zu Sendenhorst

1. -

2. -

+

 

7. Dietherich * um 1663 zu Sendenhorst (1668: 5J.)

+

 

 

Vater :

Mutter :

Nachk. :

___________________________________________________________________________

 

Henrich Schulte E L M E N H O R S T

 

* um 1656 zu Sendenhorst (1668: 12J.)

+ 26.11.1728 zu Sendenhorst

 

oo Anna Hulsmann aus Alverskirchen

am 20.10.1681 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen: Ludolph Arneman, Johan Volking, Dirich Nieman

___________________________________________________________________________

 

1. Henrich ~ 13. 9.1682 zu Sendenhorst

1. Henrich Schulte Elmenhorst

2. Catharina Hintz

+ 19. 3.1723 zu Sendenhorst

 

oo

~

+

 

Anerbe.

 

2. Catharina ~ 21. 1.1685 zu Sendenhorst

1. Catharina Torhove

2. Herman to Hul~en

+

 

3. Anna ~ 23. 2.1687 zu Sendenhorst

1. Colonus Volking

2. Anna Bargnians

+

 

4. Johan ~ 25. 2.1691 zu Sendenhorst

1. Johan Tawedde

2. Anna

+

 

5. Catharina Elisabeth ~ 18. 3.1693 zu Sendenhorst

1. Theodor Schulte Elmenhorst

2. Elisabeth Hulsmans

+

 

6. Johan Bernard ~ 5.11.1699 zu Sendenhorst

1. Bernard Hulsman

2. Christina Volking

+

 

 

Vater :

Mutter :

Nachk. :

___________________________________________________________________________

 

Anna H U L S M A N N

 

~ zu Alverskirchen

+

 

oo Henrich Schulte Elmenhorst aus Sendenhorst

am 20.10.1681 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen: Ludolph Arneman, Johan Volking, Dirich Nieman

___________________________________________________________________________

Vater :

Mutter :

Nachk. :

___________________________________________________________________________

 

Schulte E L M E N H O R S T

 

~

+

 

oo

am

 

Trauzeugen:

___________________________________________________________________________

 

1. Anna Christina ~ um 1722 zu Sendenhorst (1782: 60J.)

1.

2.

+ 9.11.1782 zu Vorhelm

 

oo Henrich Avermiddig am 25. 7.1748 zu Vorhelm

~ 16. 4.1709 zu Vorhelm

+

 

 

Vater :

Mutter :

Nachk. :

___________________________________________________________________________

 

Schulte E L M E N H O R S T

 

~

+

 

oo

am

 

Trauzeugen:

___________________________________________________________________________

 

Kinder:

 

1. Maria Catharina ~ um 1763 zu Sendenhorst

1.

2.

+ 21. 5.1845 zu Westkirchen (82J.)

begr. 24. 5.1845 zu Westkirchen

 

oo Johan Anton Sutthoff am 5. 2.1793 zu Westkirchen

~ 1. 8.1765 zu Westkirchen

+

 

gewinnen den Hof Everinghoff in Westkirchen.

 

 

 

Elmenhorst 12

Sundagshove- Hoveschmidt- Westhues

(1985 Bauer Josef Westhues)

 

Nach einem Gutachten von 1858:

schatzpflichtig, bäuerliche Stelle, die vor dem Normaljahr 1517 wüst geworden, und daher steuerfrei

 

1465 Stapel 321

Lambert Buck läßt auf dem Hof Elmenhorst die Pertinentien der Sundageshove feststellen. Die Hove wurde von einem gt Osthofft und Elsecken to Volkynch bewohnt.

1. Havesat, Land bei Volking und Erdman, de Bonenkamp, ein End im Ostkamp

2. im Rinkhover Felde bey des Wytten Land to Lackentorpe 3 St liegt by na vor an dem velde tor luchteren hant des Weges wen man an Rynchove wylt

3. 2 St by den busche by Debbers

4. 6 St yn der Woeste buten den tune und bynnedes tune

5. des Sundages Weges

6. die Mersch, in der groten Mersch

7. In den Ruschen 8 St by dem Mollenwege

Zeugen Schulte Eylert th Elmenhorst, Ertman, Hynrich Dreyhaus

 

1618 ebda Pertinentien:

1. 6 St Land in der Sundagswische, 10 Sch Roggen Einsaat entlang des Rinkhover Holt bis zur Everswinkler Landwehr

2. Der korte lange Rott bei Volkerinck

3. Weiten Brede 2 St Land, 1594 vom Kolon Witten zu Löckendorp K Everswinkel und dessen Gutsherr Freckenhorst eingetauscht

4. 5 1/2 Malt Saatland, 3 Kuhweidekamp, den Aufwurf in den Münsterweg, so von Enniger kommt.

 

1630

Joh Everhard Bock verpachtet Zeller Erdmann seinen Kamp die Sundageshove bis 1644

 

1666

Verpachtung der Sundageshove an Bernd Kortendyck und Cath thon Hove, Eheleute lebenslang; 8 Jahre 22 Rthl Pacht, die folgenden 29 Rthl jährlich

 

1678

Für den Rüschenkamp zahlt Meister Arndt Kortendieck 3 Rthlr zusätzlich

 

1706

Joh Ludwig v Kerckerinck zu Stapel verpachtet den zukünftigen Eheleuten Bernhard Cortendyck und Clara Northoff die Sontagshove, so wie den Rüschenkamp am Elmenhorster Thy, schatzfrei

Pacht 36 Rthl

 

aus dem Pachtvertrag: ... keine Sünde noch Schandtaten im Hause dulden, und dadurch Gottes Segen zu verlieren Anlaß geben...die bewußte verdächtige Weibspersohn niemalen ins Haus nehmen.. Sie verhalten sich wie treue, ehr bare, frommem Christen

===> vielleicht begründeter Anlaß ? (Das Haus lag an der Straße MS-Beckum; an der Grenze Sendenhorst-Ewerswinkel; d. h. es entzog sich obrigkeitlicher Kontrolle)

 

1745

Pachtvertrag mit Anton Kortendyck und Agnes Beesman, freien Standes, ad vita

 

1757

Verpachtung: Henrich Hoppe, Sohn vom Hoppen Erbe Ksp Hoetmar, und Agnes Beesman, Wwe, für 36 Rthlr Jahrespacht

 

Schulden:

Den Armen zu Sendenhorst 60 Rthlr

Henrich Wieler zu S 10 Rthlr

Jude Jaist (?) 5 Rthlr

Bernd Hermann Wettendorf

Bürgermeister Beumer

Bernd Dirck Bonse (alle Sendenhorst)

 

1787 IX 6

Anna Beesman gt Hoppe +

 

1783

Pachtvertrag Anton Kortendieck, Anna Maria Grote Kogge

 

1805

Joh Heinrich Hoppe gt Hoveschmidt + (ders. war verheiratet mit Anna Maria Gr Kogge)

 

1810

Kogge Anna Maria 52J Witwe des Kötters Hoveschmied

Kinder Joan Hermann 2J, Joan Hch 19J, Elisabeth 23J

 

1832

Kötter Joh Herman Hoveschmidt gibt zu Protokoll, zur Sontags oder

Hoveschmidtshove gehöre ca 40 Reise, teils AL, teils Weide, Wohnhaus Cat 12

Von seinen Geschwistern sei Joh Hernich Hoveschmidt als Soldat mit den französischen Truppen nach Rußland und nicht zurückgekehrt.

Wohnhaus 1827 aus eigenen Mitteln neu errichtet

Zeugen Landgerichts- Actuarius Langen

 

1834

Kötter Joan Hermann Hoveschmidt erklärt, sein + Vater habe Bernhard Heinrich Hoppe geheißen. Er sei durch Verheiratung mit der Wwe des Anton Kortendieck auf die Sontagshove gekommen.,in 2. Ehe Anna Maria geb Kogge

Größe der Hove 56 Morgen 141 Quadratruten; Zeitpacht 36 Rthl

 

v. Heereman sieht sich berechtigt, die Hove wieder einzuziehen, da Zeitpachtgut.

Nach längerem Rechtsstreit wird 1865 eine gerichtliche Klärung errreicht: Hoveschmidt erhält die Möglichkeit, seine Abgaben abzulösen (kein Zeitpachtgut)

 

1847

Joh Herman Hofschmidt, Klassensteuer 4 Thlr, Grundsteuer 14-26 Thlr

 

1890

Josef Westhues, Colon

 

1895 17 ha

1912 26 ha

1920 Josef W. jun 26.53ha

 

1987 Josef Westhues, Bauer

 

1938 Josef Westhues, 26.54 ha

________________________________________________________________________________________

 

 

Elmenhorst 13

 

Volking

(1985 Bauer Franz Horstrup-Volking)

 

Überwasser eigenhörig; gehört in den Hofesverband Elmenhorst

 

 

 

Hörigentausch, Wechsel: RKG M 1721

1521 Volquiningk tho S. wechselt seine Stieftochter Grethen von Lambert Bucke für 8 Gg

 

1559

Die Buckesche hefft von Volquininck tho S. so den seine Hausfraue abgestorven, von der Verstorbenen und Hauswinnige je­der Person so hier wiederum gewonnen tho meiner werdigen Frauen (Überwasser)

 

1597 Überwasser, Studienfonds 675

Thonies Volckingh oo Grete; minderjährige Söhne Johann, Bernd; un­verheirater Bruder des Bauern Martin;

Pacht an Junker Buck: 5 Malt 4 Scheffel Hafer, 6 Sch Weizen, 6 Sch Roggen, 1 Molt Gerste, 2 Schweine; zum dem den wöch Dienst

mit den Pferden, und öfter zweimal in der Woche, wenn es der sel. Junker haben wollte; Bl Zehnte und 8 Hühner.

 

1598

Documentum Immissionis et Possessionis behuf Überwasser nach + Henrich Bock zu Grevinghoff,der mit Elmenhorst, Erdmann,Volking, Dreihaus nach Schultenrecht belehnt war

(hierzu Prozeß vor dem Offizialatsgericht Everd Buck, Sentmaring gegen Überwasser 1618-59)

Der Offizial des münsterschen Hofes an die Rectoren in Sendenhorst betr, des Klosters Überwasser und dessen Güter, Höfe und Kotten Schulte Elmenhorst, Volckinck, Erdtmann und Johann Hißings Kotten:

Öffentliches Verbot für Hermann, Schulze Elmenhorst, Walburga, Ehefrau des Anthonius Volckinck, Hermann Erdtmann und Johan Hißing, für deren Nachfahren und Erben bei 50 Gg Strafe ohne ausdrückliche Zustimmung des Klosters Überwasser von den Höfen und Gütern an irgend jemand zu liefern. Nach de, Tode des Henrich Buck zu Soest und Gervinckhoff sind alls bisherigen Abgaben, Leistungen und Gefälle, die dem genannten Buck bisher geliefert wurden, aufgehoben.

 

 

1609 Studf. U 226

Provisoren der Kirche zu S. verkaufen Überwasser sieben St Land auf Volquins Geist vor dem geistliche Hofgericht unter Zu­stimmung des Archidiakons Henrich Ledebur und des Pastors Henrich Hölscher, Provisoren: Johan Angelkott, Johan Schurckman, Henrich Suermann.("zur Verbesserung der Kirchenaufkünfte zu S. und Ablegung der notwendigen Beschwer und sonsten zur Fortsetzung des Gottesdienstes")

 

1609 Studienfonds 676

Vor dem Offizialgericht MS erklären Domherr Henrich Ledebur. Ar­chidiakon zu Sendenhorst, Henrich Holscher, Pastor zu S, die Provisoren der Kirche Johan Angelkotte ,Johan Schurman, Adrian Suermanndaß sie verkauft hätten zur Verbesserung der Kirchen­auf-künfte zu S. und Ablegung notwendiger Beschwerund sonst zur Fortsetzung des Gottesdienstes den Kloster Überwasser 7 ge­ringe Stücke Land auf Volckings Geist zwischen S. Elmemhorst und Volking, Schießt von ...St. Martins Baum auf S. Elmenhorsts Busch

 

1649 Studienfonds

Protocollum impignorationis in caa Abba Transaquas ctra Volquin

 

1650 30j. Kriege, Schäden:

Volckinck:Deponiert und zeiget, daß ihm der Lunenburger abgenommen 4 Pferde und sieben Kühebeister ad 115 Rt

item hätte ihm Hauptmann Becker abgenommen drei Pferde setzet ad 55 Rtlr

item auf einmal die Cosfeldische und Dülmensche an sein Haus logiert und ihm in einer Nacht gekostet über 100 Rt

item der Obristeer Ohr hatte einmal an seinem Haus mit seiner gehelen Leibcompagnie gelegen vom Montag bis auf den Donnerstag und alle sein Korn verdorben, welches er aufs geringste gesetzet

auf 320 Rt

item Hauptmann Hawer im Kerspel von Vastelabend bis auf Pfingsten das Kerspell gecahtzet, hätte ihm gekostet a minimum 50 Rt

item hätte er Oberster Oer eine Confoy (Konvoi) nach Albersloe getan in der Rückreise nach Wiiedenbrück ihm abgenommen zwei Pferde und einen Knecht; für das einen Pferde und Knecht hätte müssen geben zum Rantzus 34 Rt

Das eine Pferde hätten sie mitgenommen und behalten ad 30 Rt

 

1666

Verzeichnis Volkings Erbe,lt Aussage Bernd V. 70 Jahre, wie er es auch von seinem Vater selig, der über 80 Jahr erlebt, nie anders gehört:

1. Saatkamp Schuckwinkell (10 Sch)

2. Westkamp (1 Malt)

3. Geistkamp (9Sch) schießt an den Münsterischen Helweg

4. Rovegarden (3 Sch)

5. Veltlandt: der Karten berg auf dem Elmenhorster Berg (10 Sch); schießt N auf Juncker Buckes Länderei zum Grevinghove

6. auf dem Elmenhorster Berg 4 Sch

7. ebda schießt auf der Fraterherren Kamp; so unfruchtbar Land und kann nicht geploget werden

8. Kamp auf Elmenhorster Berg, das Meerenbrock (8 Sch)

9. das kortte langen rades land (10 Sch) N auf das Rinkhove Feldt

10.Lange Langenrades Landt (1 Malt)

11.Weitenbrede (1 Malt) N de Witte W Volkings Hof

12.Auf den Belter Wordt (6 Sch) N Fraterherren, S Brüser

13.Dreisch Kamp, Nyekamp, so groten schuffudt ist halff gehorig, O Schulte Hastrup

14.Buscheken der Ostkamp vor dem have dar de schuren inne stehet

15.Wischeken bie der Schueren (Foder Heu)

16.Rameswische (3 Foder)

17.Merschwisches Holtken (1 Foder) S der Everwinkelsche Hagen N auf den Lockner Mersch

18.das Narden Feldt halb Buschgrund, halb dreisch; Süden Ende der Helweg, an der Osten Sidt de ander Helweg, an der Osten sidt Grollen Drivelweg nach dem Rinkhöver Feld und sinen weg nach siner Länderrei

19.Loenkamp, halb dreischn, halb Busch; in selben Kamp Schemman 4 St dreisch

20.Sondages Wissche halb Busch, halb dreisch; S auf den Everswinkelschen Hagen. Hat Rinckhoff 4 St Holtgewass, noch hat Junker Buck im selbigen Kampe 4 St: ebenfalls Witte und Vrede haben Stücke in dem Kamp (Langen Radt)

21.Kamp, de Bovenkamp Schlagholz belopen S an den Helweg

 

NB Juncker Buck borett oick den Zehenden von allen Volkings lende­reyen Auch vor alle de Einschosse so vorhen genommet sein., kom­men Volking jarlichs daß er davor betzalen muß zu stheen ad 15 Rthlr

 

1675 Studienfondes XIV H 12

Abgabe an Überwasser Volquin 2ß 8d

 

1683 Überw Stuf XII M 7c

Vorstellung an den Archidiakon wegen Reparation eines Weges

 

1764 X 3 ebda

Verzeichnis der auf Volkerings Erbe vom jetzigen Zeller und sei-nem Stiefvater ohne gutsherrliche Erlaubnis geschlagenen Eichen-bäume, die darauf von der Gutsherrschaft öffentlich meist­bietend verkauft wurden.

Darauf Verkauf von 80 Bäumen im Gesamtwert von 244 Rthlr

- im Lütken Layen Busch

- im Layen Busch

- im Sonstwiesch Busch

- auffm Vorhoff

Käufer aus der Stadt Sendenhorst:

Joan Weseman, Winkelseth, Adolph Lammerding, Bernd Dirck Bonse, Gerd Hch Bonse, Vicarius Pröpsting, Joan Wilm Bonse, Schindeler, Caspar Möllers, Hch Hagedorn, Kamman, Frencking, Joan Henrich Kölsendorpf, Junffermann, aus Münster Meister Bec­ker.

Käufer erwerben alle mehrere Bäume (Neubau eines Hauses)

- Ausgaben: 10 1/4 Maß Branntwein

 

1766 Überwasser A1 nr 171

Volquin 3 Molt Hafer Spieker, 2 Scheffel Weizen

 

1767 ebda

Klage des von Kerkering zu Stapel gegen Volquin wegen rückständi­ger Pacht und Zehnte

 

 

1777 VII 23

Nachdem Zeller Joan Henrich V. am 9. IV. verstorben, ließ seine hinterlassene Witwe Anna Margarethe Kalthoff Ksp Beckum den Sterbfall aufschreiben in Gegenwart ihres Stiefvaters Joan Dirck Dutting Ksp Altwarendorf

 

Gebäude:

1. Prinzipalhaus mitm ausgeführten Schorren stein und steinernen Deele und geschnittenen Latten, 14 Fach durchgehend mit Strohdach, wovon die Hälfte aufm Suhlwerk an beiden Seiten neues im vorigen Jahr gedecket worden; der übrige Teil muß neu gedeckt werden. Durchgehend von leimen Riehewänden, außer das vor Ende des Hauses und im Süden die Stube, die Wände von Back­steinen sich befunden.

Neues erbaut 1613, das Sohlwerk daran noch ziemlich in Stande außer an der Seiten des Pferdestalles, müssen neu unter­sohlet werden.die Untermauerung des Sohlwerks ist noch im ziemli­chen Stande.

An diesem Hause ist ein Schweinestall von 2 Gefach vor Ende des Pferdestalles, gebaut 1752

 

2. Im Süden neben dem Haus ein Spieker von lauter Back­steinen, Riehewänden und Pannendach; erbauet 1725; 5 Fächsges und 2mal mit Beschuß versehen, guter Zustand

 

3. Eine Schoppe 4 Gefach und Strohdach, vorn am Hof, er­baut 1702; an der Westseite Schweineställe, mit steineren an­sonsten mit leimen Riehwänden. Sohlwerk gut, Dach muß neu ge­deckt werden.

 

4. Scheuer, 4 Gefach mit Bretter rundumher bekleidet und Strohdach, teils gut, teils muß neu gedeckt werden.

 

5. Backhaus 2 Fach, teils Stroh, teils Pannendach, ganz zerfallen und neu untersohlt; steht hinten im großen Garten, ne­ben dem Hause im Süden

 

Diese Gebäude sind bei der Brand Cassen Societät aesti­miert zu 782 Rthlr

 

1807

Bericht des Amtmanns wegen Sterbfall und Gewinn

 

1809

Volquin bittet um Holzanweisung wegen Neubau

 

1810

Volking Fanz Wilhelm 40J Bauer oo Horstrup Clara 20J

- Joan Theodor Ackerknecht

- Knaup Hch 28J Ackerknecht

- Holthaus Christoph 22J Ackerknecht

- Zurstiege Joan Hch 17J Pflüger

- Hagedorn Anton 11J Schweinehirt

- Volking Anna Elisabeth 70J

- Volking Anna Maria 22J

- Volking Elisabeth 20J

- Borgmann Maria Anna 18J Magd

 

 

1821 MS Studienfondes Neuere Registratur Nr. 885

Bericht über rückständiges Diensteld des vormals eigenhörigen Zel­lers Volquing:

Volquing muß jährlich zu seiner Pacht zahlen

- 1 1/2 Sch Weizen

- 24 Sch hafer

- 1 Schwein

- 8 Hühner;

- Geldpacht 24 ß

- fixiertes Dienstgeld 5 Rthlr

Das Dienstgeld ist von 1811 - 1821 also 11 Jahre = 55 Rthlr rück-ständig. Es werden gerichtliche Schritte erwogen-

 

1837 VIII 2 MS

Vertrag zw. Prov.Schulkollegium und Wwe Volking über Regulierung der gutsherrlichen Gefälle

A. Jährliches fixe Gefälle (ehemals an Überwasser, später an den Studienfonds zu zahlen)

a) 1 1/2 Münstersche Scheffel oder 10 1/2 pr Metzen Weizen

b) 24 mstr Scheffel oder 10 pr Scheffel 8,4 Metzen Hafer

c) ein Schwein, welches zur Mastzeit soll geliefert werden

d) acht Hühner

e) Dienstgeld 5 Rthlr

f) Pachtgeld 24 Schilling oder 25 Sg 9 d

g)

1. die Verpflichtung, mit den Sendenhorster, Vorhelmer, Everswinkler vormals Eigenbehörigen das ausgedroschene Garben­zehntkorn und Stroh von Ennigerloh nach MS fahren zu helfen.

2. mit dem Schulzen Elmenhorst und Erdmann die Klo­sterwiese zu S zu schneiden, heuen und das Heu nach MS zu fah­ren.

 

3. mit dem Schulzen Elmenhorst und Erdmann das Lichtmeß­korn, welches an Sch Elmenhorst Colonat für den Studienfonds ge­liefert wird, nach MS zu fahren.

B. der bei Besitzveränderungen zu entrichtende Gewinn

C. das Heimfallrecht bei erlöschender Descendenz

D. die gutsherrl. Theilnehmungsrechte an den Colonatshol­zungen

 

- Für A-C zahlt der Hof jährlich 64 Rthlr

- D (Holzungen) löst die Wwe Volking mit 250 Rthlr ab

Vertrag eigenhändig von der Wittwe Volking unterschrieben (Schulbesuch!)

 

(Diese Gerechtsame sind 1816 dem Gericht zu S gehörig an­gemeldet worden)

 

1843 III 13

Statt Witwe des Kolon Franz Wilhelm Volking neuer Besitzer Joseph Schulze Horstrup; Der Hof war testamentarisch Johan Heinrich Horstrup übertragen worden, der ihn seinem Sohn Joseph S. Horstrup überließ.

6 Gebäude, Versicherungssumme 2070 Thlr

 

 

 

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1498 Volquin 6 Personen

1562 1 Scheffel Meßkorn

1588ff Volckingh monatliche Schatzung 5 Rthlr

1664 Ehepaar, Magd, 1 Sohn: 4 Personen

1816 275 Morgen

1828 9 Pers. 8 Pferde, 1 Fohlen, 11 Kühe, 13 St Jungvieh, 4 Schweine

1839/49 Franz Volking (Steuermeßzahl 428 Tl)

1890 Joseph Horstrup gt Volking

1941 Franz V. 82.97ha

1986 Franz Horstrup-Volking, Bauer

 

 

1938 Josef Horstrup jun. 82.97 ha

__________________________________________________________________________________________

 

Vater :

Mutter :

Nachk. : Catharina Volcking

___________________________________________________________________________

 

Johan V O L C K I N G

 

* um 1638 zu Sendenhorst (1668: 30J.)

+ nach 1698

 

oo Christina Schmidts

am 21.11.1663 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen:

___________________________________________________________________________

 

1. Bernard ~ 1666 zu Sendenhorst

1.

2.

+

 

2. Catharina ~ 1667 zu Sendenhorst

1.

2.

+ 1695 zu Sendenhorst

 

oo Theodor Schulte Bövingloh gen. Volcking am 6.11.1693 zu Sendenhorst

~ 1664 zu Hoetmar

+ 19.12.1729 zu Sendenhorst

 

Anerbin.

 

3. Johan ~ 1671 zu Sendenhorst

1.

2.

+ 1679 zu Sendenhorst

 

4. Henrich ~ 1674 zu Sendenhorst

1.

2.

+

 

5. Wilhelm ~ 1678 zu Sendenhorst

1.

2.

+

 

 

Vater :

Mutter :

Nachk. : Catharina Volcking

___________________________________________________________________________

 

Christina S C H M I D T S

 

* um 1635 zu Sendenhorst (1698: 63J.)

+ 8. 3.1714 zu Sendenhorst

 

oo Johan Volcking aus Sendenhorst

am 21.11.1663 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen:

___________________________________________________________________________

Vater : Johan Volcking

Mutter : Christina Schmidts

Nachk. : -

___________________________________________________________________________

 

Catharina V O L C K I N G

 

~ 1667 zu Sendenhorst

+ 1695 zu Sendenhorst

 

oo Theodor Schulte Bövingloh gen. Volcking aus Hoetmar

am 6.11.1693 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen: Bernd Schulte Henrich, N. Gruter, V. Bovinckloh

___________________________________________________________________________

 

1. Christina ~ 4.10.1695 zu Sendenhorst

1. Henrich Schulte Elmenhorst

2. Christina Volckinck (Großmutter)

+

 

 

Vater : Jobst Stratmann gen. Schulte Bövingloh

Mutter : Gertrud Angelmann

Nachk. : Johan Bernard Volcking

___________________________________________________________________________

 

Theodor Schulte B Ö V I N G L O H gen. V O L C K I N G

 

~ 1664 zu Hoetmar

+ 19.12.1729 zu Sendenhorst

 

oo I. Catharina Volcking aus Sendenhorst

am 6.11.1693 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen: Bernd Schulte Henrich, N. Gruter, V. Bovinckloh

 

oo II. Margaretha Schulte Bremer aus Senden

um 1697

___________________________________________________________________________

 

2. Anna Margaretha ~ 17.11.1698 zu Sendenhorst

1. Johan Volckinck

2. Margaretha Bredenbeck

+ 6. 5.1773 zu Enniger

 

oo I. Johan Melchior Schulte Schnecking am 19. 5.1722 zu Sendenhorst

~ 29. 2.1688 zu Enniger

+ 25. 4.1728 zu Enniger

 

oo II. Johan Wilhelm Schulte Balhorn gen. Schulte Schnecking

am 30. 6.1728 zu Enniger

~ 26. 4.1702 zu Enniger

+ 6. 3.1751 zu Enniger

 

Freibrief des Klosters Überwasser vom 30. 4. 1722.

 

3. Johan Christoph Bernd ~ 21.12.1700 zu Sendenhorst

1. D. Johan Christoph Bernd Bispinck judex

2. Anna Gertrud Bovingloe (geb. Sch. Pröbsting)

+ 14. 3.1742 zu Sendenhorst

 

oo Anna Gertrud Zumziel (Schulte Hoetmar) am 4. 7.1730 zu Sendenhorst

~ 22. 4.1703 zu Hoetmar

+ 13. 1.1759 zu Sendenhorst

 

Anerbe.

 

4. Christina Gertrud ~ 6. 1.1703 zu Sendenhorst

1. Henrich Winkamp

2. Christina Volcking

+

 

 

Vater : Dietrich Schulte Bremer

Mutter : Anna Schulte Bredenbeck

Nachk. : Johan Bernard Volcking

___________________________________________________________________________

 

Margaretha Schulte B R E M E R

 

~ 21. 6.1670 zu Senden

+ 5. 4.1741 zu Sendenhorst

___________________________________________________________________________

Vater : Theodor Schulte Bövingloh gen. Volcking

Mutter : Margaretha Schulte Bremer

Nachk. : Johan Henrich Volcking

___________________________________________________________________________

 

Johan Bernard V O L C K I N G

 

~ 21.12.1700 zu Sendenhorst

+ 14. 3.1742 zu Sendenhorst

 

oo Anna Gertrud Zumziel (Schulte Hoetmar) aus Hoetmar

am 4. 7.1730 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen: Theodor Herman Bövinckloh, Johan Herman zum Ziel

___________________________________________________________________________

 

1. Anna Catharina Margaretha ~ 12. 2.1732 zu Sendenhorst

1. Anna Margaretha Bremer d. Volcking (Großmutter)

2. Johan Bernard Schulte Walhoven

+

 

2. Johan Theodor ~ 28. 7.1733 zu Sendenhorst

1. R.D. Johan Theodor Schmedth, vicar Transaquas

2. devotessa virgo Maria Clara Claholt

+

 

3. Anna Catharina Elisabeth ~ 20. 4.1735 zu Sendenhorst

1. Anna Elisabeth Laer gndt. Brüninck

2. Johan Henrich Jütner

+

 

4. Johan Henrich ~ 5. 2.1738 zu Sendenhorst

1. Johan Henrich Brüninck condictus Schulte von Hoetmar

2. Anna Maria Thier condicta Hoetmar

+

 

oo Margaretha Kalthoff am 5.10.1762 zu Sendenhorst

~

+

 

Anerbe.

 

5. Anna Maria Gertrud * 3. 7.1740 zu Sendenhorst

~ 6. 7.1740 zu Sendenhorst

1. Anna Margaretha Volcking g. Sneking

2. Johan Herman Mestrup

+

 

 

Vater : Bernard Schulte Zumziel gen. Schulte Hoetmar

Mutter : Elisabeth Schulte Balhorn

Nachk. : Johan Henrich Volcking

___________________________________________________________________________

 

Anna Gertrud Z U M Z I E L (Schulte Hoetmar)

 

~ 22. 4.1703 zu Hoetmar

+ 13. 1.1759 zu Sendenhorst

 

oo I. Johan Bernard Volcking aus Sendenhorst

am 4. 7.1730 zu Sendenhorst

 

Trauzeugen: Theodor Herman Bövinckloh, Johan Herman zum Ziel

 

oo II. Johan Theodor Große Dütting gen. Volcking aus Warendorf

am

 

Trauzeugen:

___________________________________________________________________________

 

 

Vater :

Mutter :

Nachk. : -

___________________________________________________________________________

 

Johan Theodor Große D Ü T T I N G gen. V O L C K I N G

 

~ um 1718

+ 12.11.1783 zu Sendenhorst (65J.)

 

oo Anna Gertrud Zumziel (Schulte Hoetmar) Witwe Volcking

am

 

Trauzeugen:

___________________________________________________________________________

 

6. Anna Catharina Elisabeth * 15.11.1744 zu Sendenhorst

~ 18.11.1744 zu Sendenhorst

1. Anna Catharina Dütting

2. Herman Zumziel g. Lauman

+

 

7. Henrich Anton * 15. 4.1746 zu Sendenhorst

~ 18. 4.1746 zu Sendenhorst

1. Johan Henrich Dütting

2. Maria Gertrud Sutthoff g. Baaleren

+

 

___

Elmenhorst 14

1985 Bernhard Holtmann

 

1830

Sievert

 

1834

unter der Nummer Elmenhorst 14 drei Familien aufgeführt:

Everwien 2 Personen, 3 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein, keine Pferde

Sievert 4 Personen, 2 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein

Schmitz, 4 Personen, 2 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein

 

1839/49

B Heinrich Sievert, nur Gebäude, kein Grundbesitz

 

1847

Everwin Klassensteuer 2 Thlr, Grundsteuer 12-16 Thlr (relativ hoch)

 

1848

Engelbert Aferdin (Everwin) 44J Kötter

Engelbert Overwin, Kötter, Wohnhaus mit 450 Thlr versichert

 

1890

Bernhard Everwin, Kötter

 

1911

Holtmann gt Mellinghofff oo Elis. Everwin

 

1948

Bernh Holtmann oo Regina Meyer

 

1949

Maul- und Klauenseuche unter dem Bestand des Bauern Bernhard Holtmann; Sperrbezirk

 

1938

Bernhard Holtmann, 25.97 ha (19 Morgen Kulturland)

 

1948

21.56ha

 

 

 

Linnemann

Elmenhorst 15

 

1848 Christoph Linnemann 25J Kötter

vor 1895 Sievert

1895 Christoph Linnemann gt Sievert

1924 Wilhelm Linnemann, Landwirt

1932 Heinrich L

1969 Heinrich Linnemann, Landwirt

1985 Wilhelm Linnemann

 

 

1895 6.06ha 1943 7.2ha

 

1938 Linnemann Wilhelm 6.96 ha


 

 

 

 

 

Elmenhorst 16

Hagedorn

 

1834

noch nicht vorhanden

 

1843

Bernhard Anton hagedorn, Kötter, Wohnhaus mit 200 Thlr versichert

 

1848

J Henrich Pothast, 38J Kötter ???

1895

Herman Theodor Hagedorn

 

1909

Joh Theodor Hagedorn

 

1938

Johann Hagedorn 6.2 ha, Einheitswert des Betriebes 8.700 Mk-

 

1970

Hagedorn - Leuer

 

1985 -

 

6.01 ha

 

17 Dünnewald
 

1938 Bernhard Topheide 4.74 ha
1960 Dnnewald

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