Heimatverein Sendenhorst 1925 e.V.
Heimatverein Sendenhorst 1925 e.V.

Höfe - Bauerschaft Sandfort und weitere Höfe

Höfe, weitere  Beckamp Bauerschaft Sandfort  Berghove - Vinnebergische Hove (in der Bft Rinkhöven) Bischofshove  Bogenershove  Hasselman - Knoepes  Hostmolner  Kolsendorp  Levekemann  Liesborner Hove Rüschey  Lütke Horstrup (auch Brockhagen)  Monekenhove  Oinckskotten  Rüschey  Sandwegshove  Schenctorp  Schörmel - Schorlemmer Hove  Schoweshove  Schürmann  Schwartmannshove (Richter)  Sentrupper Hove Akten Everke  Vagedeshove (Fie)  Vogelshove  Wemegalen  Witmanshove  Höfe, Gutsherren  1792 Gutsherrschaften  1833 Dezember - besteuerbaren Rein-Erträge Sendenhorst  1860 Besitzverhältnisse  Ägidii  Bischof  Domburse Dom Domkapitel  Domkapitel Einkünfte und Besitzungen  Freckenhorst  Graf von Dale, Heinrich  Grafen von der Mark  Grafen von Limburg  Grafen von Rietberg  Grafen von Solms  Grafen von Werl  Gutsherrschfaten  Liesborn  Ludgeri  St Mauritz  Mensing  Merveldt  Riepensell  Schatzfrei  Seminar  Steinfurt  Steueraufkommen  Stift Essen  Überwasser  Vinnenberg  Vreden, Stift  Werdener UrbareHöfe, weitere 

Beckamp Bauerschaft Sandfort
Beckamp (Kotten)

1664 I 20 FS MS LA 361.44

Beckamps Kotten, eine alte, arme Frau

Berghove - Vinnebergische Hove (in der Bft Rinkhöven)
1336 Vinnenberg U 45

Conradus von Vornholte und Sweders Rupe, Kanppen, verkaufen dem Kloster Vinnenberg die Berchove im Ksp Sendenhorst

B: Albertus de Laffenberge

 

Hierzu Stammbaum:

 

Conradus Vornholte (1327/36) Sweder Rupe

oo Alheydis_______________ oo Wabele

Conrad, Clementia Jutta Alheydis Sweder Gotfried Kristina

 

 

1503 Vinnenberg CTW

Van der Berchove de nu Rynckhoeff hefft 2 Goldg.

(Ferner van dat luttycke Struwyck de nu Loeman heft -Wessenhorst?; item Duffman vor swyne ½ mo. Und noch vor eynen garden 3ß; iten Fockenbrock 16ß)

563

Verpachtung der Berchove an Rinkhof auf acht Jahre, jährlich Pacht 3 Rthlr.

1601 X 10 Vinneberg

Margartete von Viffhausen und sämtliche Kapitularjugnfern zu Vinnenberg geben dem Rinckhover und seiner Ehefrau, eigenhörig zum Amtshaus Wolbeck, die Berchove im Ksp Sendenhorst für 4 Jahre lang von 1601 bis 1605 für jährlich 8 Rthlr in Pacht.

(Chirogramm Littera ABCD)

 

1625-28

hat wie der benachbarte Rinkhoff wüst gelegen

 

1629

Der Rinkhoff konnte einem zu Sendenhorst Eingesessenen, Herbert Lintelen, für 60 Rthlr ausgetagn werden. Kloster Vinnenberg hat dem neuen Colono ansagen lassen, daß er sich der Vinnenbergischen Hove ghinführo nit anmaßen sondern gänzlich entäußern solle.

Lintelen vermüht sich vergeblich, die Hove in Pacht zu bekommen, Vinnenberg gibt die Hove statt deseen an Dr. Cluten.

1630

Beschwerde des jetzingen Rinkhoff, Gerd Winckelmann, daß er die Rinckhofgf besetzt „und druff mihr und den meinigen das liebe Brodt gewinnen kann, Zum Rinckhoff geöhren aber seit undenklichen jahren die Vinnenberg- und Merveldsche Hove, die der zeitliche Colon immer gebraucht.

Nun will Vinnenberg die Hove abschwacken und einem zu Münster, Dr. Kluten geben. Wenn hermannDietrich von Mevledt das gleiche mit seiner Hove tut, wird es mir (dem neuen Rinckhoff) unmöglich sein, Kornpächte, Zehnte und Landschatzungen zu zahlen.“

 

1661 Pachtregister Vinnenberg

Rinckhoff die Vinnenbergshouve genannt, die Berghovesche Roggenkamp

 

1778 FM Hofkammer VIII i 149

Rinkhof erhält von der Hofkammer 5 Scheffel Weizen Pachtnachlaß, da im Jahre 1704 dem Hof von Vinnenberg eine Hove entzogen wurde, die fast 2 Malt Einsaat hatte (ca 10 Morgen)

Bis diese Hove wieder zum Rinkhof gelegt werden kann soll R. zahlen 2 Gg Dienstgeld, 3 Scheffel Weizen, 1 Malt 5 Scheffel Hafer.

 

Bischofshove
 

 

zwei Hoven gleichen Namens,

a) in der Bft Sandfort, später wieder besetzt und unter anderem Namen

 

b)

1472 Ludgeri U 151

Joh und Heinrich Cleyhorst verkaufen Ludgeri Rente aus der Biscopshove Ksp Sendenhorst

 

1654-72

Überwasser verpachtet Johan Tüten und Berndt Averhoff die freien Ländereien im Ober- und Nieder Schlyck, die Bischofshove genannt, auf vier Jahre. Pächter versprechen alles Gehölz, so uff selbigen unserem Lande bey den kriegsbaren Jahren erwachsen und uffgeschlagen, uff ihre Kosten mit der Wurzel auszurotten und zu vertilgen, dieaufgereinigte Ländereien bestes Fleißes umzupflügen und zu düchtigen Saylande zu bequemen: Pächter zahlen die ersten drei Jahre keine Pacht. Bei Versäumnis der Rekultivierung Pachtzahlung von 3 Molt 4 Scheffel Hafer.

Pertinentien der Bischofshove:

1. Im oberen Schlick 2 St Vorgenoten Tute O, Gerlaci Kamp, ehezeits Wulfert W, schießet im Süden Tüten Gerstenkamp N ein Holz, die Steinhegge

2. Noch im oberen Schlyck 2 Stücke nächst Tüten Holz, Schürkamp, mitten ufm Schlyck, zerteilt sich das Land mit 4 St ins N uffn Berckenkamp nechst Averhof W; nechst gedachten Berckenkamp zerteilt sich wieder das Land

3. Nechst dabei 3 St mit Holz bewachsen, Vorn Tüte W, schießt auf den Tütenkamp, gt die Kottenstettte; von selber Kottenstetten Ecke, worauf eine Telge stehet 2 St entlangs selbigen Kamp uff Wernings Traelkamp.

 

1691-94 Studfonds XIV H Nr 1

Pachtzahlung an Sch Elmenhorst: Hendrich Hillebrandt 3 Rthlr 14 ß; ab 1695 4 Rthlr; 1675-79 1 Molt Gerste

 

1715 Studienfonds Nr 672

Dorothea geboren von Hörde, Äbtissin, erklärt, sie haben ihre von Schatzungen und anderen gemeinen Beschwerden freie und im Ksp Sendenhorst belegene sogenannt Bischopshoive Joan Bischopf, aygenhöriger zur Duckenborg, acht Jahre bis 1723 verheuert.

Jährliche Pachtzahlung zwei Scheffel Weizen und 15 Scheffel klarer Gersten, neben einem Schilling.

Unterschrift Francisca Dorothea von Hörde Abba

Anna Gerdrudt Wittfeldt, Wittib Schlitzweg.

 

1796 Studienfonds 672

Adam Henecke, hiesiger Universitätsamtmann vergleicht sich mit dem Freckenhorster Eigenhörigen Dirck Henrich Tuite wegen eines von Zeller Tuite im Mai 1795 gefällten Eichenbaums. Es stellt sich die frage, oder Baum nicht auf der im Ksp Sendenhorst belegenen zur Universität gehörigen sogenannten Bischofshove gehört habe. Vergleich:

1. Zeller Tüte darf den gefällten Baum behalten.

2. die auf der längs und neben denen zur Biscohfs-Hove gehörigen Ländereien hergehenden grünen Weg befindlichen Eichenbäume sollen meistbietend verkauft und der Kaufschilling an Univ. und Freckenhorst verteilt werden.

3. auf dem Weg zwischen Tüte und Bischof sollen keine Bäume mehr angepflanzt werden ...

6. sollten, damit alle Beschwerführung über das Abpflügen der Wege und der Anweiden ein für allemal aufhörte, die beiderseitige Ländereien mit Schnaetsteinen abgesetzet und hierzu die aus den zu verkaufenden Bäumen eingehende Gelder als weit nötig verwendet werden.

 

Im Jahre 1798 den 14ten September sind an die Saadländereyen der Bischofs Hove im Ksp Sendenhorst und zwarn längs dem Kampf, worüber der Zeller Tüte den Weg hat, auf welchen Kampf einige Eichenbäume gestanden haben, welche vorigen jahres aber verkauffet als bey

ist aus Mangel eines Steines ein Pfahl eingeschlagen, für welchen Tüte und Bischof ein Stein einsetzen zu wollen versprochen. Bey ...

ist gleichfalls ein Pfahl eingeschlagen, mit dem nemlichen Versprechen ... folgt weitere genaue Ortsangabe mit Bezug auf eine nicht mehr vorhandenen Karte.

gez Joseph Schmedker, geschworener Landmesser

 

 

1814 Überwasser Studienfonds 672

Pachtvertrag zwischen Universitätskommission und Kötter Bischoff betr. Bischofshove, so er auch untergehabt; Heuer 12 Rthlr (erhöht von 7 Rthlr); Weinkauf 4 Rthlr

 

1867

Bischofshove an Kolon Tüte verkauft

Bogenershove
 

 

1400

an Mauritz 4 mens. trit 16 den pro porco, et minutam decimam

 

1492/1500

dominus Joh Somernaet possessor (ders. bedeutender Kleriker...)

 

1717 Vikarienhove

(St Katharina mit gleicher Abgabenhöhe)

 

Pertinentien:

1. Kamp vor Sievers Hof neben Niesemans Garten 9 St

2. Auf Jungemans, gr Brede 2 St

3. Auf dem Wortkamp 1 St

4. daselbst 2 St

5. auf dem Hackenberg 2 St

6. Auf dem Drießenberg 3 St

7. Vor dem Boem 1 St

8. Auf dem Feltkamp 1 St

9. Auf Sievers Feltkamp 1 St

10.daselbst 1 St

11.auf dem Kolen 1 St

12.Viehdrift 2 Rinder

 

1716-21 an Sievert für jährlich 2 Maltz 10 Scheffel Gerste verpachtet

 

Bonehove

 

1492 Fraterhaus U 1613

Bernd van Summeren, Sohn des +Johann van Summern verkauft den Fraterherren unter anderem die Bonehove, gelegen in Sendenhorst, die sein Vater s. Zt von Johan Carszen gekauft hat

 

 

 

keine weiteren Nachrichten

 

 

Borghorstische Hove (auch Witmans Hove)

 

Bft Jönsthövel

(ursprünglich Freckenhorst)

 

 

1627

Alexander Obristermarschall v Vehlen, Droste zu Woblbeck, schreibt wegen einer Hove, die zur Häfte dieses Amtshauses Eigenhöriger Jonßhövel, zu anderern Hälfte Joleman seit undenklichen Zeiten für einen Canon von 5 Rthlr 15 ß gebraucht wird. Diese Borchorstische Hove soll höheren Profits wegen an einen

Sendenhorster verkauft werden. Darauf hat Joneman seine Hälfte für 250 Rthlr gekauft. Da die Hove eine ziemlich gute Pertinenz ist, bei hundert Buchenbäume, 6 Schweinemast, 14 Ende Land, welche verwirrt durch Jonßhövels Ländereien liegen, ungefähr 1 Molt Einsaat. Jonsthövel soll die Genehmigung erhalten auf seinem Gut 250 Rthlr Schulden zu machen (um seine Hälfte der Hove zu kaufen)

Postscriptum: Die Hove soll bereits an andere in Sendenhorst verkauft sein.

 

1629

Tonies Jonshövell an die Regierung MS:

Henrich Püstekrey, Bürgermeister zu Sendenhorst habe vor einem Jahr eine Hove so bevor an Jonsthövels Erbe pachtweise ca gewesen, von den Jungfern (von Freckenhorst...)

 

1631

Wiederholte Eingaben des Tonnies Jonsthövel, ihn von der Schatzung zu befreien (vom Stift Borchorst anerkaufte Witmanshove.

 

1635

Wwe Püstekrey, Katharina geborene Deckenbrock, hat einen Kaufbiref auf einen Teil der Borchorster Hove vorgelegt, der an den entscheidenden Stellen radiert und verfälscht ist .. ist eine Falsität begangen ... Sonsten aber wolle erfolgen, daß Jodeßhovels Erb, welches ohne den Hove so ein geringes Erb ist, daß es schier einem Kotten gleich ... (die Hove behalte)

 

ca. 1660 FM LA 422.11

Jonsthövel:

NB hiervon ist verkauft eine Hove von der Äbtissin von Freckenhorst, die Borghorster Hove

 

1711ff Register P. Raden

Aus der Borghorster alias Witmanshove hat mir Dirck Geilern 2 Scheffel Mißgärste bezahlet pro 1711/12, nachgehendts hat mir Brertams Püsterkey daraus 2 Scheffel Gärste bezahlet 1713/17. Demnächst hat mir 2 Scheffel bezahlt Melchior Kemper als conductor selbiger Hove 1718-1730, Schulte Beering 2 Schefffel 1731/32

 

 

Hufe in Bracht

 

Lage und weitere Geschichte nicht bekannt

auch nicht klar, ob Zusammenhang zwischen den genannten Hoven

 

09.07.1327 UB Volmestein 323 und INA WAF (Lohburg, Werries U 3)

Simon, EH von der Lippe. bekundet, daß Dietrich von Volmestein und seine Erben das Lehngut Twenhusen bei Mark gegen proprietas mansi in Bracht et mansi in Barenctorpe sitorum in parrochia Alen (Altahlen) getauscht haben

Bracht hier zu Ahlen gerechnet?

 

1328 Volm U 330

... mansus Bertholdi de Bracht

 

1329 VIII 13 UB Volmestein 335

Verkauf der Güter in Riepensele, domum dict. to Bracht und dict. To Botinctorpe (Büttendorf) an die münstersche Kirche

 

1340 CTW II Domkapitel

alia decima sita in Stenforde

... Vosdingge (17. Jh Bft Brockhasuen) 2 sol, 2 scep trit.

Domus Gerwini de Bracht 2 sol et 2 scep trit.

R. 17. Jh Heringloe Bft Borbein, Ksp Sendenhorst, de, Kapite zu St. Martini eigenhörig.

 

1426

Leibzuchtverschreibung des Johan von Volmestein ... dat Suderhus to Bracht (Suermann, heute im Ksp Altahlen?)

 

1451 Hülshoff U 231

Henrich Clevorn und Herman Platerer, Provisoren der Armen Leute der Kapellen vor dem St. Mauritztore, verkaufen Bernard Kerkerinck oo Drude eine Hove gt. Renoldinckhove Bft Bracht Ksp Sendenhorst

 

Butendervor

Butendervoer - Busenkenhove

 

 

1080

Businkin in Seandfort;

Bft Sandfort vor Stadtgründung weiter nach Süden und Südosten: umschloß die Stadt; vergl. Forenkamp

Freckenhorster Heberolle:

- Seandforda Rothard

Bunikin (Busikin) an themo selvon tharpa 30 m haveron

 

1420 Freckenhorst U 235

Cord Hemstede, Knappe, oo Alike und Erben verkaufen Freckenhorst Rente von 13 1/2 ß aus:

- Bußikenstede bynnnen S. vor der suetporten de to boten des stichtes to Vreckenhorst hewet ghewesen

- Kottenstede ton Voghelsange Ksp Stenvorde up dem Drene burscap to Rypensel

- Kottenstede...

Siegel

 

1435

Bürgermeister und Rat der Stadt S. bekennen, daß vor ihnen Hynryck Tonyeß gt. Sengehove und Johan, sein Sohn, sowie Hynrick Boddeker als Blutsverwandte bekannt haben, daß Freckenhorst ihnen bewilligt habe, daß nach ihrem Tode der Sohn das Gut Butenfur genannt, belegen im Ksp S. besitzen solle

Siegelankündigung

 

Ende 15 Jh Freckenhorster Urbar

Bernd buten der Wer 16 sc. van der Busenkenhove

 

1579 Freckenhorst Kapitel Nr 79

Bernd zur Straßen genannt Bodeker gibt dem Johann Vornholt von der Freckenhorster Hove in Pacht:

1. 3 St in dem Wortkamp schießend durch den Burhagen im Norden bis an Niserts Land

2. Im Nehrenkamp 3 St von dem Berge bis an de Heggen tegen Vorn- holts Schuren schetende

3. auf Vornholts Berg 2 St

4. 1 St auf den Worden

5. im Wieschermersche 5 St

6. 1 Ende Landes in der Panne uf dem Dammeloe

7. Drifte im Loen

Vornholt gibt Bodeker jährlich 1 Molt Gerste, 15 Sch Hafer, vom lande uf dem Slott 1 Daler, noch 1 Reiße düngen

Item Jürgen Bispings Erben MS in Pacht von der Hove 1 St durch den Kirchspielshagen, 4 St in dem Wieschermersch

Schulte Bernd in 2 Kämpen über den Ksphagen 4 St, 2 St schießend an den Lohkamp (Hafer)

+Herman Roeper hatte in Pacht:

1. auf dem Kolsendorfer Berg schießend durch das Dammloe

2. Die Haussstedde

3. 1 Ortchen bei Nieserts Kamp over de Straten

4. auf dem Brechter Felde 1 Stück

5. Uf Bonsen Perdekamp: gibt dafür 2 Molt Gerste

6. Paul in der Kreienborch hat 1 St uf dem Loe in seinen Kohkamp schießend für 3 Sch Hafer zur Pacht.

Bodeker empfängt von der Hove an jährlicher Pacht; 4 1/2 Daler, 3 Molt Gerste, 2 Molt 3 Sch Hafer

_______________________

 

Deckeninglo

 

identisch mit Danyelinchove ?. Falls verlesen e=c, dann Danyclinchove

 

1306 WUB VIII 329

Ritter Gotfrydus und Knappe Theodoricus dicti Volenspit, Brüder, verkaufen unter Zustimmung ihre Kinder und Ehefrauen der alten Kirche zu Ahlen ihr Eigentum an der halben Hufe Danyelinchove für 5 Mark

Unter Z: Lambertus de Hovele, miles

 

1319 ebda U 1368; Kappenberg U 49

Ritter Gotfried d Volenspit bekundet, dem Henricus Scrodere, domino iudicarie sedis in Sendenhorst, que vulgariter vryestol dicitur, sowie vor dem Freigrafen und den Freischöffen die halbe Hufe Danyelinchove zu gunsten Kappenbergs verkauft zu haben (Bekräftigung des Verkaufs von 1306)

 

1436 XI 19 Mensing U 12

Wessel van dem Husen verkauft Land belegen tusschen des Voghedeshove und dem hoff to Schockinck ... ferner 2 Stücke by des Papenland scheitet up das Deckenyncklo; Er verkauft auch das Deckenynchlo, das zwischen den Landstücken liegt

---> es handelt sich hier wohl um ein Waldstück

---> Vorkommen des FN Loh auch in Sendenhorst

 

Danyelingchove ?

1472 Fraterhaus U 1521 und Freckenhorst U 286

Eheleute Gerd und Hilleken Ocken tauschen ihre Vogedeshove mit 5 Molter Pacht gegen den Freckenhorster Hof Deckenyncklo (3 1/2 Molt, 1 Scheffel Pacht)

 

1583 Fraterherren

Verpachtung an Berndt Wyckes: 2 Stück yn den Deckynckloe langes by des Santwegs Glyndkamp im Norden

 

1711 Pastoratsregister

Flurbezeichnung: Deckenklau; der Niekamp aus der Nordpforten., O Deckenklawstraße, S Leyhmkuhle W Plattenbreede, N Westfeld

____________________________________

 

 

Dreihaushove

 

 

1359 Ludgeri U 16

Verkauf einer Rente derer von Drolshagen aus der Manse des Lubbertus hus tho den Drenhusen in Sendenhorst, burscapio Elmenhorst

 

1464 CTW Ludgeri

Obedientiae capituli

item domus Drenhusen in parrochia Sendenhorst, obedientia sexta 
ca. 1600: Dazu gehörten Weidekämpe zu Sendenhorst wleche 1592 an Bernd Meyer für 45 Rthlr Jahrespacht ausgetan, desgleichen 1588, ohne Nachweide.

 

1471

Überwasser tauscht mit Everdt Spaen oo Odelen die Eigenhörigen Bernd, Lizen, Catharinen, Fine und Jutten, ehren echter Kindern Gesekens Bruens Tochter thom Dreinhusen bei dem hoff to Helmenhorst

 

1494 ebd U 355

Vertrag zwischen Ägidii und Ludgeri über zwei Stücke Land am Elmenhorster Berge.

a) zwischen Werynges und Budden Land

b) oberhalb des Weges schießend aufwärts nach Sendenhorst zwischen Hynssenbrokes Land, ungefähr 6 Scheffel groß.

Die Stücke hatte der Eigenhörige des Klosters Ägidii Wernynck in Bearbeitung genommen, wogegen Ludgeri protestierte. Von jetzt ab soll Ludgeri und der Obedentiar der Obedienz Drenhusen die beiden Stücke beim Hof Drenhusen behalten, während Wernynck sie gegen eine ewige Pacht von 3 Scheffel Hafer Münstermaß gebrauchen soll.

Zeugen: Geistliche und Bürger aus Münster.

 

1522 RKG M 1721

Hermann Dreihaus kauft sich für 10 Gg frei.

 

1532 Ludgeri Nr 43

Recepta de obedientia Drenhusen:

 

1823

Interesse des Studienfonds am Elmenhorster Berg:

Wegen im Ksp Alverskirchen gelegenen Pachtguts Hoveman
wegen Dreihaushove,an Zeller Erdmann verpachtet.
Von Stapel behauptet, Erdmann und Volkering seinen Lehngüter des Klosters Überwasser gewesen.

 

 

Münster Studienfonds Neuere Registratur Nr 885

 

Enniger 18 August 1886

Amtmann Brüning:

... zu hohe Pachtpreise für Güter ... In den kleinen Orten, wo Wochenmärkte nicht bestehen, sind die kleinen Leute gezwungen, Grundstücke zu pachten, um ihre Bedürfnisse von Victualien zu befriedigen. Anders in den Außengemeinden von Ortschaften, wo nur Bauern wohnen. Fallende Preise...

Das ist auch der Grund, weshalb der Kötter Linnemann die Dreihaushove zu dem bisherigen Pachtpreis nicht wieder übernehmen kann. Die von ihm gebotene Pacht ist hoch, sogar zu hoch. Die Grundstücke liegen hinten in der Bauerschaft. Kötter Schmitz, der früher die Dreihaushove gepachtet hatte, und früher Konkurrent war, ist bankrott geworden und verzogen, verbüßt auch noch eine mehrjährige Gefängnisstrafe, weil er auf den Vollziehungsbeamten geschossen hat.

Grundstücke sind von mittelmäßiger Beschaffenheit, durch Drainage nur teilweise trocken gelegt. Die Hauptschuld an der Nässe trägt ein nahegelegenes Stauwerk in dem Angelflusse, welches die ganze Gegend, wo die Dreihaushove liegt, bei Fluten unter Wasser setzt. Die Gemeinden Everswinkel, Alverskirchen und Kirchspiel Sendenhorst wollen das Stauwerk, das für die Wassermühle S. Horstmann angelegt ist, aufkaufen, bisher leider erfolglos.

Ein offener, neuer Graben zum nächsten Bach ist dringend notwendig. Ich kann daher nur raten, dem Linnemann die Grundstücke für den gebotenen Pachtpreis zuzuschlagen.

 

1890

die Pachtung mit Linnemann kommt zustande. 510 Mark Jahrespacht ohne Drainagezinsen. „Der Linnemann ist ein guter Pächter, er hält die Grundstücke in einem guten Zustand und zahlt die Pacht rechtzeitig. Ich glaube daher nicht, daß ein besserer Pächter zu finden sein wird.

Studienfonds-Rentmeister

 

Duvelsbrock

 

Bft. Bracht

 

 

1664 I 20 FM LA 361.44

Duvelsbrock, Brinksitzer, Ehepaar und Sohn Henrich (3 Personen)

 

B 385

 

Erbhöfe

 

1933 VII 25

LR: Anlegung einer Erbhöferolle; Besprechung

 

Gemeindeverzeichnis des landw. Eigenbesitzes, der mehr als 7 1/2ha Fläche hat oder sonst zur Eintragung in die Erbhöferolle in Frage kommt.

 

1. Tergeist Hubert

Vollhof

76.89 ha

 

2. Roetering Heinrich

Vollhof

41.85 ha

 

3. Everke Paula Wwe, geb. Rehage

Vollhof

37.26 ha

 

4. Arens Bernhard

Kleinbauer (Kossät)

8.2 ha davon 1 1/4 ha in Albersloh

 

5. Zurbonsen Karl

Vollhof

22.94 ha

 

6. Dorsel Heinrich (Pächter Giesbert)

Kötter (Kleinbauernhaus)

8.5 ha;

Hofesstelle Albersloh, Grundstücke Ksp Sendenhorst

 

7. Panning Edmnund

Kleinbauer (Kossät)

7.78 ha

Hofstelle in Sendenhorst

1934: Streichung aus der Rolle, da Panning nur 83.45 ar (Anm. Austrup: P. hatte seinerzeit die Witwe Josef Northoff geheiratet; darauf erfolgte irrtümlich die Zusammenrechnung beider Flächen)

 

8. Silling geb.Jeimann, Theodora, Wwe

Kleinbauer (Kossät)

8.36 ha

 

 

1934 I 15

RP

... aus Berichten ist zu entsehen, daß in weiten Kreisen des Bauernstandes zunächst eine gewisse Mißstimmung gegen einzelne Bestimmungen des Reichserbhofrechtes herrschte. Bericht, wie sich die Stimmung weiter gestaltet hat; welche Aufklärungsarbeit stattgefunden hat.

Anm. Austrup: Hier sind besondere Klagen nicht bekannt geworden

 

 

 

 

Geisthove - Geisterholz

 

1282/1306 Lehnsregister Steinfurt

filius Winken tor Becke domum dictam tor Geist sitam in p. Sendenhorst

(Lehnsbuch 1609: Item Haus zur Geist im Ksp Sendenhorst)

 

1417 Kinderhaus Urkunden 24

Wessel van den Husen verkauft Friedrich Hoykeman eine Rente aus seiner Hälfte des Hauses tor Ghest Ksp Sendenhorst

B: Gerd van Husen, Hugo van Bellinchusen, Hinrich ton Zantwech

Zeugen Herman Cracht, und famulus Cracht gt Moyses

Hinrich ton Sandweg keine Siegel

R: nu de Smyt Johansche (um 1500)

 

1419 MüUB 463

Gert van Huesen verkauft Corde Retberge den olden Rente von 18/1 Mark aus seinem vryen dorslachtigen egenen Hof genant dat hues tor Geyst im Ksp Sendenhorst

B: Wessel van H, Lubbert van Alen, die mit Gerd siegeln

Z: Huge van Bellinckhus, Herman Cracht

 

1422 Msc VII 1002 f 182'

Überschrift: 2 Mark de bonis Geysthues in p Sendenhorst, nunc Theodor Huge, nunc heredes Smyt, Hermannus et nunc relicta de Smyt Johan:

Gerd und Wessel van Husen, Brüder, verkaufen Ludgeri 2 Mark/36 M Renteaus unsen hues tor Geest gelegen in dem Ksp S und in der burschap to Colsendorp, aus dem bisher 2 M Rente gehen

Mit den Verkäufern geloben Bernd van der Heghe Johan van Esschedorp und Joh van Ahlen Währschaft

Z: Johan Cracht gt Moises und Hinrick Bonze

 

1426 Mü UB U 543

Cort Retberch vermacht in seinem Testament dem Johannisaltar zu Sendenhorst u. a. eine Rente von 1 Mark aus dem Gut derer von Husen

 

1446 IV 4 Haus Borg U 173

Gert van den Husen oo Fije, Kinder Ryxe und Drude verkaufen Wilken den Starken oo Elseken die Hälfte ihres Erbes dat hus tor Gheyst mit der Hälfte des Zubehörs und der Hälfte der dort wohnenden Leute Ksp S. Haus ist freies Eigen und nur mit 10 Mark belastet. Verhandelt vor Bertolt Busscopinck, Richter des Bfs Hch inder Stadt Münster.

Z Johan Hohus, Joh Smythinke

 

1446 IV U 174

Wilken de Starke räumt der Familie von den Husen Wiederkaufsrecht an Geisthus ein. (Nach halbjähriger Kündigung mit 200 Gg das halbe Ereb gt dat hus tor Gheyst mit der Häfte der beiden darauf wohnenden Leute zurückzukaufen)

 

1558 FM LA 361.3a

Johan Rodde beantragt die Steuerfreiheit van wegen Geisterholth. Das Gut sei seit >>30 Jar woste gewesen und si by menschen gedenken ney besath wurden

Pastor und Kerckraidt setzen sich für die volle Besteuerung derGüter mstr Bürger ein:

6 Gg aus Geisterholt, de Roddesche

 

1562

Missaticum: Geysterholt 1 scep; Bft Brock

 

ca 1570 Umschlagnotiz Pfarreinkünfte

... Geisterholt Toniß Stellige (wohl Pächter)

1584 St Mauritz Akten

Kaufbrief über den Kamp auf der Horst: Eheleute v Graes zum Geisterholz an Eheleute Loges

 

1588/89 FM LA 361, Nr 13

Joh Graeß thom Geisterholte, van 4 Feuerstedde 2 Rixdaler, vor eine Broupanne 1/2 Rdl (Feuerstättenschatzung); hat nicht gezahlt, weil adlig- frei

vgl: Graes, Stammsitz Bft bei Ahaus; Johann v. Graes zu Loburg (+1510) oo Gertrud van Rode

wohl über die Erbschaft Rode an Graes gekommen

Loburg westlich Coesfeld; nicht bei Ostbevern!

 

1674 Domprov. III 48a

Henrich Graeß zu Loburg und Patzlar bekennt, daß ihm Meister Johan Maeß und Johan Arningh,beide Bürger zu MS und Schneideramtsverwandten als Vormünder +Caspar Arninck, zeitl Postmeister, wegen seiner hinterlassenen Mutter und Marg. Arninck vorgestreckt und geliehen haben 400 Rthlr, zu verzinsen zu 4%.

Unterpfand aller Graesschen Güter.

Geschehen Münster in Westphalen, Herrn Gerdermans (?) Hoff im Schmerbotten in dem Großen Saal

 

1711ff Register P Raden

Aus der Geisterholtz Hove 1 Schffel Mißgärste, Henrich Witte 1711-1714 bezahlt. Nachgehendes hat mir Herr Bürgermeister und Receptor Lippers daraus entrichtet 1715-1726, 1727-1728 Wittibe Lippers, 1729-1732 Herr Bürgermeister Niesert

 

1731 IV 15 Haus Borg Urkunden

Joh Anton v Graes zu Loburg, Patzlar und Geisterholz, Sohn des +Ferd. von Graes oo Maria Agnes Dorothea zu Harkotten heiratet Maria Elisabeth Johanne Franziska von Elmendorf, Tochter des Burgmanns zu Vechta und Johanna Maria Friderika von Dumsdorf zu Halstenbeck

 

Pertinentien der Geisterholtz Hove 1731

1.

2. Geisterholtz Busch

3. Geisterholtz Koheweide

4. die große Wiesche

5. kleine Wiesch und Baulandt

6. der Saet Geistholtz Kampf

7. der Münster Patt sambt Lütke oder kleine Hoenerotts Kampf

8. Hroße ider lange Hoener-Rottskamp

9. Wesselhoeven Kamapf

10. Neue Kämpfgen

11. Buschkämpfgen

12. Paeschen oder Peterskampf

13. Gelindtkampf

14. Geister Esch

15. 5 Stück auf die Kehr, Süden hinter dem Weg

16. 4 Stück, Norden Geisterholtscher Mühlenweg

17.

21 noch sechs St. längs dem grünen Weg mit dem End auf den Mühlenweg schießend

Größe 53 Molt 3 Schffel 8 4/5 münstersche Becher (= ca 53 ha)

 

==>Archivalien: Domprovision Fach III Nr 48a

a) 1739 Graes zu Lohburg verkauft Geisterholt

eingelöste Obligationen betr. Geisterholz
Elocationsprotokolle des freien Guts Geisterholt 1748, 53, 73, 78
Empfangshebezettel 1773
desgl. 1774- 1778
Publicanda zur Verpachtung 1748 und 1798
 

1739 Domprovision III Nr 48a

Joan Anton v.Graes oo Maria Elis. Francisca v Elmendorff zu Loburg und Deipenbrock verkaufen, um den Kaufpreis für das Gut Deipenbrock zu beschaffen, ihr nahe bei der Stadt S. gelegenes adlich und schatzfreies Gut Geisterholz für 10.000 Rthlr an das Domkapitel

 

Domk MS Domprov III Nr 48

Bis 1803 Verpachtungen durch das Domkapitel

 

p. m. (O D, Wohl ca 1750)

die Geisterholtsche Kirchenbank ist wenn man durch die Thüre, welche zurEpistelseite des Hohen Altares führet, hereingehet, die zweite zur rechten

 

1753 VIII 11 Domprov. III Nr 48

Das Domkapitel verpachtet sein freiadliges Gut Geisterholt auf zehn Jahre bis 1763 an Bernd Dirck Bonse, Bürger und Wirtschafter zu Sendenhorst.

Bedingungen:

Die Pacht beginnt, sobald der Vorgänger die Ländereien von der Frucht entblößet.

Bonse darf die Weidegründe nicht brechen oder besamen. Weinkauf 30 Rthlr; Jahrespacht 260 Rt Thlr Schlagbäume, Frechte und Brücke zum Hausplatz nebst Schlössern sind im guten Zustand zu halten. Conductor darf ohne Genehmigung, bei Verlust der Pacht, kein Eichenholz schlagen. Bei Hagelschlag und Mißgewachs kann die Pacht nur nach vorhergegangener Besichtigung aus Gnaden herabgesetzt werden.

 

1755 VII 11 ebda

Richter Joan Dietr Schweling regelt Unstimmigkeiten wegen der Pacht: Das Eisenwerk an der Pforten und an den Schlagbäumen ist nicht in Ordnung gehalten

Der vorherige Conduktor hat die Nachweide 1753 noch genutzt und dabei einiges Buschholz weggehauen. Berücksichtigung bei der Pachtzahlung!

Geschehen in Bürgermeister Henrichen Bonsen Behausung morgens zwischen 6 und 7 in der großen Stuben an der Straßen

Z: Vogt Dietr Bartman

 

1773

Stückweise Verpachtung der Ländereien

u. a. Joan Dirck Bonse den Geisterholz Weidekamp und hat derselbe sich erboten, die darauf stehende viele Dörner völlig wegzuräumen und auszurotten

Auflistung der Pertinentien und ihrer Pächter

u. a. die vor dem Nr 55 obhandene Brücke muß repariert werden (Wirt Joan Dirck Bonse)

 

1774

Ertrag des Hauses Geisterholz (Gesamt 211 Rthlr);

Pächter

Bäumer Joan Henr

Brandhove Herman

Bröecker Bernd Herm.

==> Bonse Joan Theodor 98 Rthlr

Brüneman Anton

==> Fecheler JOan Bernd 29 Rthlr

Feigeler Bernd

==> Feigeler Xstian 14 Rthlr

Finnewaldt Joh Henrich

Fuest Jobst

==> Frencking Joan Melchior 6 Rthlr

Höne Anton

Kempr Joan Melchior

Klahölter Joan Henrich

==> Krey Martin 7 Rthlr

Laer Balthasar

==> Linneman Joan Bernd 6 Rthlr

==> Münsterman 10 Rthlr

Caspar May

Niehues Balthasar

Reckman Balth

Schlangenhoff Joan vulgo Schloithoff

==> Schlencker Alexander 6 Rthlr

Schomacker Joan

Schotte Bernd Henr

Schräder Joan Henrich

Spithöver Joan Henrich

Telgmann Joan Henrich

Westhues Joan Bernd

Wieler Joan Bernd

==> Winkelsedt Joan Herm 7 Rthlr

Wöestman JOan Henrich

 

 

1776

Ertrag der Verpachtung 252 Rthlr, davon allein Johann Dirck Bonse 98 Rthlr

 

1778

durch H. Kocks auf Abschlag deren pro 1777 fälligen Heuergelder empfangen 136 Rthlr

 

1778

weitere Zahlungen (jedoch keine 252 Rthlr gesamt!)

Rückstände Bonse 23 Rth, Höne, Balthasar Mefus 2 Rthlr

 

1805

Verzeichnis der Bodenqualität der einzelnen Grundstücke

u a Nr. 55 Geisterholts Platz 2 Reise

Anm: Enthält jetzt kein Grasgrund mehr weil alles gebaut ist und in vorigem Anschlag ad 2 Reise begriffen ist schlechte Qualität!

 

1798/1803

Stückweise Verpachtung der Geisterholzländereien

- Geisterholz kl Wiese Joan Henrich Fyhe 18 Rthlr

- Geisterholz Weidekamp Buschkötter 75 Rthlr

- Hohnerrotskamp Bernd Fechter 12 Rthlr

gesamt 270 Rthlr

 

1804

öffentlich meistbietender Holzverkauf aus dem sog. Geisterholz Kuhkamp nach Aufkündigungen von dern Kanzlen zu S. und Albersloh und Druck im mstr Intelligenzblatt

Aus den Bedingungen: Das Fällen des Holzes ist erst dann gestattet, wenn dem Buschkötter die Quittung über die Zahlung vorgelegt wird

Insgsamt 68 Käufer, die meisten je eine Eiche

84 Eichen; Kaufpreis bis zu 16 Rthlr pro Eiche

Gesamterlös 372 Rthlr

 

1813/22 Ghztm Berg D2/44

Pachtkontrakt über die vormals bey S. gelegenen Geisterholts Ländereien

 

 

19 Stücke, verpachtet an Sendenhorster Bürger

u. a. Geisterholts Platz und Kirchenbänke

Pächter:

Anton Berges

Joh Herman Borgmann

Hermann Brandhove

Bernd Henrich Bröker

==>Joh Henrich Bröker 35 Rthlr

Bernd Henrich Brocks

Gerd Henrich Buschkötter

Wwe Joh Herm Debbelt

Anton Höne

Johan Henrich Hurtig

Johan Dirck Illies

Johan Dirck Jungferman

==>Joh Bernd Kossendrup vom Geisterholts Platz und der Kirchenbank 9 Rt

Joh Bernd Linneman sen

Franz Mahl

Anton Mais

==>Bürgermeister Marmett 17 Rthlr

==>Anton Munsterman 13 Rthlr

Joh Bernd Mussenbrock

Bernd Herman Niehues

Joh Dirk Prior

Joacob Schemmel

Alexander Schlenker

Bernh Henrich Schomaker

Joh Bernd Schomaker

Bernd Henrich Schotte

==>Joh Theodor Schwarte 19 rthlr

Joh Henrich Spiegelberg sen

==>Dirck Spiethöver und Herm. jun 83 RThlr

Joh Dirck Spiethöver

Joh Henr Telgemann

Wwe Joh Bernd Wesemann

Wichard Ho Henrich

Woestman Bernd Dirck

 

Heuergeld gesamt 327 Rthlr

Weinkauf 38 Rthlr

 

Namen der verpachteten Grundstü

- 1 klein gercken

- 2 St im Rinckhover Veld

- vor dem Glorienbaum up Rinckhover Feld; vornoten Lindemannsche W, Johan Hocker

- 2 St up den Honwech und op de olde Landewar

- 1 St Landenbreyden by lande hort in den hoff to Schorleberghe

- 2 St by den Northoveschen lande

- Lenckincksbrinke nest den wege

Summa agrorum 22 St. et ista est media mansi Leviekinckhove

 

2. habet agros venditos de alia medietate ut sequitur:

1. 1 St uppen berssenkampe tuschenb land der fratres et Gerdruet van Zumeren laters dochter, wat wy alreyde hadden

- 10 St. up den Berssenkamp, de in den Lenckinchove horen

- 2 St. uppen Lenckenbrincke zw. Fratres und Gertrud van Zumeren

- 2 St uppen Rinkhover velde tuschen landes des kerckherren to

Zendenhorst

- 1 St upper Lynxenbreyden tuschen Lande Gertrud van Zumeren

- 1 St benenden der mollen by lande hort yn dat Russchey und Jahn van Zumeren

 

 

1670 Fraterherrn A 39

Designatio Levinckhove

- aus der Oestproten

- bersenkamp

- Lindenbrede

- hinder dem Klumer

- in der Holtstrate

- auffn Levincksbrinck

 

1562ff Missaticum

Levelynckhove habent de fratres et Bernd Boker; jeweils 1/2 Scheffel

1569 Levynckhove

 

 

 

Leringhove"

 

MS Studienfonds, Neue Registratur 883:

1818 gerichtliche Eintreibung von Zehntrückständen des Johann Diderich Osthues, Sendenhorst aus Goerbrock und Leeringhove

 

Aus dem Klosterarchiv:

vor 1675 Pächter Hove Heinrich Heymann

1675-1747 Johann Schmidt und Erben

 

1705

von den Fraterherren auf 8 Jahre an Henrich Schmeddes verpachtet

- 10 St auf dem Berstenkamp

- 7 St auf dem Brink

- 2 St auf dem Ostfelde

- 1 St vor der Holzstraße

- 1 St hinter dem Klumener

- 1 St vor dem Glorienbaum

 

außer den Pachtgeldern sind Überwasser zu zahlen 6 Sch Gerste Spiekermaß und 2ß Pastor 1 Sch Gerste

 

1747/48

Osthues und Erben, die bis 1810 die Zehntforderungen gezahlt

 

1816

hat Schmied Osthues in Pacht (ohne die Stücke am Glorienbaum)

ers habt außerdem Göbbenbeck AL Göbbenbeck Kuhweide (ehem Fraterhaus) in Pacht

1818

...Nach eingezogener Erkundigung sollen die Vermögens Umstände des Verklagten (Osthues) nicht die Besten, und er überhaupt ein Mann seyn, der gern mit allerhand Händel zu thun hat...hat die Grunstücke verheuert

Aus dem Urteil Landgericht Ahlen: Nach Mutterolle hat Osthues Garten Berstenkamp, AL auf dem Brink und Ostfeld in Pacht; davon muß er Tmi S. Blasii Zehnt von 2 ß, 4 Sch 6 B Gerste an den Studienfonds zahlen

Rückstand 1811-18 24 Rthlr

 

1820

Schmied Osthues hat vom Bisch. Seminar vormals Fraterhaus in Pacht

_ Göbbenbrock

- Leeringhove

 

Zehnt Überwasser:

1390

domus Hinrici Levekemans dabit 12 den 1 Molt ord mes spiker, decimam minutam cum lino

1491

domus Levekemans Alb. van Summeren modo Joh Hecker, custos in Enigerlo et Evert ton Sande colunt.

1590

domus Lockeman Herman Seveker und B Bodeker gl. Abgaben

 

 

Liesborner Hove Rüschey
 

 

1175 WUB II 376 und Liesborner UB 21

Graf Gottfried von Arnsberg genehmigt, quod quidam ministerialis meus Godefridus nomine de Perreclo, domum quandam iuxta villam Sendenhorst sitam, sibi cum uxore sua pro libero bono datam, Lisbernensi cenobio partim pro filio suo ad serviendum Deo inhibi imposito, partim accepta pecunia devote contulerit.

Zeugen:

Conradus de Rudenberch

Lionius de Hulse

Everharth de Menede

Gervasius de Buderich

Elberecht de Menechuse

Albertus,

Fredericus et alii quam plures

Acta sunt hec Arnsberche

 

 

1336 Freckenhorst II, 252

Simon, EH von der Lippe, verpfändet Conrad Retberg oo Alheyd, Kinder Konrad und Sweder, 6 Mark Rente aus dem Haus des Johannes von der Geist im Ksp. Sendenhorst und Bernardi und Henrici, Ksp Albersloh, welche zu seiner Vogtei gehören.

 

1345 Liesborn U 200

EH Bernhard von der Lippe verkauft seine Vogtei über das Johanneshus to der Gheist dath gelegen is vor Sendenhorst an Liesborn

Die Vogtei muß für 24 Mark von dem Pfandinhaber Konrad Retberghe oder seinen Erben eingelöst werden.

 

1421 Liesborn U 362

Cord Retbergh bekennt für sich und seine Erben, daß er an deme hove geheten dat Russchey myt syner tobehorunge nicht ehebbet dan de vogetbede, dat belegen ys westen ute vor Sendenhorst; de erventall is des Stichtes van Leisborn. Von der Hof soll er jährlich geven eyne halve Marck penninge. Nach seinem Tod soll diese Vogtbede an seine Erben fallen.

 

 

1426 X 2 MüUB 543 GV A 12 (Abschrift auch Stadtarchiv MS A XIII U 411)

Cort Retberch selligen Cordes sonne, vermacht in seinem Testament dem Altar S. Johannis to Sendenhorst, S. Johannes und S. Antoniese

folgende Vermögenswerte zur Ausstattung eines Priesters an diesem Altar.

- Urkunde der EH von Steinvorde von 1419 über die Vogtei zu Elmenhorst

- Vogetbede über den Hof Wilberdinck gehen dat Ruschen westen uth vor Sendenhorst

- Rente von 1 M aus dem Gut derer von Huesen, einlösbar mit 18 Gg

- sein spyker zu S. teils uppe den kerckhove, teils uppe des stades welde steht

- 148 Gg die ihm Torck in zwei Rentenbriefen schuldet

für Zierat und Kultuskosten des Altars

- 2 M uthe den Russchey

- 1 M aus dem Geysthuse van Husen;

Siegel des Cord

 

1427 IV 9 Liesborn U 379

Pachtrevers der Brüder Heinrich und Johann von Lembeck für das Kloster Liesborn wegen der Johanneshove bei Sendenhorst

Hinrich und Johan van Lembecke bekennen, Liesborn habe Ihnen gegeben eyn vrigge dorslachtighe eghene gud, dat geheten is Johans hove uppe der Gheist unde underhadde gehadt +Cord Retbergh, so alse belegen is by Sendenhorst. Pacht eine halbe Mark to 24 jairen.

Jährliche Vogtbede 2 Mark

Die Aussteller siegeln

Zeugen: Johan van Tule, Hermans Modewich, borgere tor Lippe.

 

1431 Mü UB

Der Magistrat der Stadt Münster quittiert über die Rente aus des Testament des Cord Retberg:

Ankauf einer Rente von 2 Mark aus der Vogtei voer Johans hues upper Ghest anders geheten Ruschawe vor Sendenhorst

 

1434 Liesborn U 419

Mandat gegen die Vasallen des Kloster Liesborn, die die Untertanen mit ungerechten Forderungen bedrängen.

... Hermannus et Everhardus de Mervelde ... dat Russcheig (die Pachtzeit der Brüder von Lembeck dauerte eigentlich bis 1451!)

 

1450 Liesborn A 170 (Abschrift 17 Jh)

Ruschey vor Sendenhorst

Anno dmi M CCC L (1450) do hadden wy eine weysinge over unsse guett tho Sendenhorst datt geheiten iß datt Ruschey

3 stücke vor der Penninckstraten
4 stücke up dem bultte
6 stücke, de scheittende up die plantenstaken
5 stücke scheittent dar up de selven wenden
6 stücke tegen der mollen
4 stücke up den Helwge in der selven wenden
4 stücke, eine wendelanck bi der einer widen
ein Acker schutt up de salttsteden und over den wegh
eine garde beneden der geist und ist ein sappel heyde
3 stücke sceittet up datt Rüschei wente ahn der hegede (hogede?)
den 4 vortt over datt beneden var 6 stücke
den hewkamp belegen up den Helewege
bei de wulffekammeren belegen bi den honkamp ein in holtte, de ander in velde
3 stücke hoiwasses und scheittende up de wulffekammer
2 stücke hoiwasses belegen vor der slichtten hege dar legett nest twe over twe de dar scheittet in datt Krummerott
5 stücke in den Krummerode, up der naerttsiden des Landes belegen, datt in den Gobbelen hove horet
3 stücke in den selven Rodde, de dar scheittet in datt norden, unnd in datt süden
2 stücke in dem selven Rodde de scheittet in datt Oesten und Land in datt Westen
dat Redbergesche bovenlandt
ein stücke belegen bei den bovenlandt, datt schuitt in den marke,
ein stücke male die scheitten midde in de marcke unnd scheitten up den Smeden (?) wech sunden und norden
ein Anschott schütt up den Langenhovel in de wedde whe.
2 stücke belegen bi der schlichte hege unnd scheite oestentt und westennt
4 stücke bolegen achtter dem schottinkenlo up de eine sidt, Herr D. Kerkeringes up de ander sitt, datt horett yn den burschoff tho Broike
up den selven pal´2 stücke belegen bi der Bornekule
ein geringck by des werdes vortt
2 Breden in den Broicker Velde de scheittet norden und süden
2 stücke up den selven velde de scheitet over den wegh belegen up der west sidt dat stucke datt in den Northoff horet
1 Acker die dar hett de Helmacker
2 Stücke datt in den Langenlo is belegen up der westsidt der bredenn de dar horett in den Nortthoff tom Broke
den Wesenkamp und de Vresenbusch
de Buisch de dar hett dat Krummeholl
3 Stücke de scheittet ahn den hof tho Kolsentorpe windt ahn den Bergh
3 Stücke bi der Vorde unnd 2 stücke dale wenndt up den vischgraven
dar 2 Krummegarden dar de Heleke stemme (?)
2 stücke up den gemeinden wege und ein stücke dar over
3 stücke by den golttbusch de scheitte in datt westen und int Oesten
2 stücke up den Appelenstreuc
3 Stücke up de weistrate, de scheitet narden und süden
6 stücke achter den Lüttiken Brocke
3 Stücke belegen in den kalverkampe
4 Stücke vor der westpforte up de suidtside und scheitet up de helwech
2 ende bi den voren campe
4 Stücke up den langenkampe und scheitett up den grenkampe
dat Ruschei und die lüttike geistkamp datt is de hoffstedde
 

Hier waren ahn und over de gemeinen Buren und bi namen de oulde Vornholtt, Wilken thon Broke, Lodewig Kolsentrupf und de schultt tor geist und wisende ditt vorg. Landt tho dem Ruschei endrechttlich.

 

1472

Anno dmi M CCCC LXXVII in parochia Sendenhorst und hebben und noch 5 stücke belegen in der Paters Kamp to gewesen.

 

1468

Albert van Zummeren de domo Rhusschen (add. Bonse colit)

 

1518 Liesborn, Akten 170

Abt und Conventsherren des Closters Liesborn verpachten Johan Bonsen und seiner Hausfrau ihr Gut und erve genannt dat Ruschey auf 16 Jahre. Rente und Pacht jährlich 8 Gg.

Der Pächter soll seinen Eltern ihr Leben lange den langen Kamp vor der Ostparten überlassen, dazu jährlich von der Trisborn Wisch ein Fuder hoyges; der Mutter jährlich ein Schepel Lyns zu säen. Die Mutter erhält außerdem 2 Stücke Landes by der wyndemollen up der geyst. Zur Feuerung erhalten die Eltern ihr Lebenlang 4 Fuder Holz. Als mast yß veyr swyne mit den synen yn de mast und syne heryde to nehmen.

 

1533 Liesborn A 170

Pachterneuerung: Johan Bonse pachtet wieder auf 16 Jahre, Jahrespacht 8 Goldgulden

Zusatz: vorgenompter Johan up den selven erve bynnen den solfften jaren geyn eckholt sall hoggen offt hoggen laten.

Stirbt Johan vor Ablauf der Pachtzeit, fällt das Gut ohne Ansprüche der Erben an das Kloster zurück.

 

1588

Im Jar unßes herrn 1586 den 17 July hatt de erwürdige und erbair Herr Johan Rodde, Abbet zu Leißborn, Anthonius Huißman, Kornschrieber neben beiden Vogten Frantz Budelen und Johan Strickman, sich datt Ruißeigh im Kerspell Sendenhorsth gelegen, dagh. Johan Bonßenn, Bürgermeister, daselbsth die ein gewinn underhatt, neben Schulten Heinrich, Schulte Bernde, Hinrich Nißertz, Johan Kolßendorpe, Johan Vornholtt, großen (oder Geister-) Schultten binnen Sendenhorst abgespredighet und sich anwisen laßen und isth beffunden wie folght:

3 korte stucke ahn der penninckstrate, insaat 2 Scheppel gersten Sendenhorstshe mathe, vornoten int süden unde norden de schultte tho Geisth, hefft de Schulte van Bonßen in buthe.
4 stücke up dem Bülte, insaet 5 scheppel Gesten, schetet int Süden und Norden, vornoten int Oisten de Pastor, int Westen Isfordinck binnnen Münster.
Noch 6 Stücke up dem Bülte scheitet up dat Schiltt, vormals de Plantenstaken geheiten, insaet thein schepel haveren, vornoeten int westen de Fratres binnnen Münster int Oisten Everdt Bispinck.
4 stücke scheittet up den vorg, seß stücke int Süden, insait viff scheppel Gersten, vornoten int Süden de Schulte thor Geisth, int Oisten die Pastoer zu Sendenhorst
seß stücke bi der windmollen, insaat seß scheppel Roggen, vornoeten int Oisten Gerdt Bispinck, int westen de Kercke zu Sendenhorst
2 stücke beneden de windemollen eine wende lank, insat 3 Scheppel gersten, vornoten int Oisten und westen de Pastor zu Sendenhorst
1 stücke, die Güllen Acker geheitten up der potbreden, schutt int Süden up den Münsterwegh, int Nordenn over den Mollenwegh, beß u den Knoickell, die overste Wende insaet 2 scheppel gerste, Norden over dem wege, insaeth ein half scheppel gersten, Vornoten int Oesten und westen de schultte thor Geisth, norden over den Wegg. Dat landt hefft de vorg. Schultte von Bonßen in buthe.
noch ein stücke up der vorg. potbreden ,schutt int Süden up den mollenwegh, int Norden up de hegghe und isth ein spuell Insaet ein Scheppel haveren, vornoten int Oisten de Schultte thor Geisth, int Westen die Graelsche; hefft de schulte in buthe.
6 stücke in des schultten Gravenkampe, Insaet 6 Scheppel haveren, scheittet int Norden up des vorg. Schultten landt, int Süden up den Geistwegh, Oisten und Westen Schultte thor Geisth; hefft de Schulte in bute und bruichet eß thor hoede.
Boven dussen seß stucken up der sueder siden des Geisthweges liggen5 Stücke, scheiten biß uppe de hogede, Vornoten int Oisten und Westen de schulte thor Geisth, Insaet 5 scheppel gersten
Boven den vorg. 5 stucken liggen 3 stucke Landes scheittet int, Norden up den Weg,5 stücke intr Süden up dat Ruißeigh, insaet 3 scheppel Roggen, Vornoten int westen de schultte thor Geisth, intt Oisten de fratres to Munster.
die Hoenkamp gelegen up dem hellewege ist ein holtt und gemeine graeßhoide, schutt int Norden up den Olden wall, vor Gordth Rodden kamp, int Süden beß ahn den Broicker Merß, int tidt de mersch bruiket de van Leißborn de masth oder wer die hoiffe van uns underhefft und gebruket.
de Wulffekammer isth ein weiß gelegen bie dem Hoenkampe, isth formalß ein deill holtwaß geweßen und verscheidentligh gelegen, und isth datt holtte izo uthgeroddet, und in einen plaß und weiße gebrughet worden, und werden darinne 4 vuder hoigges ungeffehrligh gewunnen, vornoten int Westen Diderich van dem Berghe, int Norden die Kleigh Sweve.
De Solstedde, dat Ruißeigh geheten, gelegen vor der Wanstrate ahn den Munster wegge, isth ein deill weide, und ein Satkempken, und men seigget darin 2 scheppel Roggen: Vorg. De Ruschey int westen, Diderich van dem Berghe int Oisten
7 stucke up den Gesthoven in einen kamppe, insaet 4 scheppel Roggen, gifft nedden ein wenigh wiede, vornoten ahn beiden siden Diderich van dem Berghe.
2 stucke up den groten Sumeren, scheitet int Suidenn unde Norden, vornoten int Oisten de Sumerstrate und light negsth der Strate eine hege daruppe, int Westen Diderich van dem Berghe, und liggen in Diderichs van Berghe kampe, liggen in Buethe, Norden scheitte se ahn de Landtwehr, int Suiden up twe stucke Landes dem haben Diderich van dem Berge in dem selven kampe.
4 korte stucke up der papenbreden insaet 2 scheppel Roggen, vornote int Oisten und westen de pastor zu Sendennhorst, schetett int Suiden up des Schultten thor Geisth 4 stücke, de Bonße van eimme in buethe hefft, vor andere Landereigh die int Ruißeigh horen
2 stucke up der Geisth vor den Bulten insaet 3 scheppel Gersten, vornoten int Oisten Schultte thor Geist in Westen S. Catharinen Landt.
Neden up dem Groenen Wege 1 stucke Lande insaet 2 scheppel Gersten, vornoten int Westen Colßendorp, int Oisten S. Catharinen Landt.
up dem Groenen Wege 1 stucke Landes insait 2 scheppel Gersten, schuit up den Abelaren stuck, vornoten int Oisten Rotgher, Colßendorp inth westen
3 stucke up dem Brincke, insait 2 ½ scheppel Gersten, vornoten int Oisten Vornholt, int westen Colßendorp
ein stucke bi den Elffen Telligen in Colßendorp kampe, vornoten int westen Colßentrup, Seveker int Oisten
Noch ein stucke ahn der westeren siden in demselben Colßentrups niggen Kamppe, vornoten Colßentrup und Seveker und schetet beide de stuicke int Suden vor Colßentrups Ffeldt
3 stucke im groten kampe, scheitet in Suiden up den bergh, int norden up die strate vor Colßentrupß hoffe isth junck Eickholte, vornoten intt westen Vornholt, int Oisten Colßentrup
In Colßentrups Meerkamp 3 stuicke isth hoide, scheitet int Oisten up den Groenen wegh, intt westen up dat Waßlandt, insaet 3 scheppel haveren, vornoten int norden Vornholtt, int Suden Colßentrup
verschieden stucke, ßo zu Colßentrups niggen kampe verschiedentligh liggen, und schetet over deß vorg, Colßentrups ffeldt, de scheitet oich in Colßentrups Merßkamp bi dem Abeler struicke, beneden ahn der Landtwer hendaell, beß ahn den Bereboems. Vornoten in dem kampe Colßentrup, up den ffeldt Borgermeister Smidt tho Sendenhorsth, Insait 4 scheppel haveren.
2 stucke up dem Abeler Struicke keret intt Norden vor den eicken, in Suden ahn der widen, vornote int Oisten und westen Colßentrup, insait 2 scheppel haveren
2 stucke up Vornholttes berghe, scheitet int Suden dorgh den Kerspelß hagen in Colßentrups kamp, int Norden aver dem wege isth der stucke drei und scheitet beß uppe de hogede, insaet 4 scheppel haveren, vornoten int Oisten die fratres tho Munster int westen Vornholt
Ein stucke in den Langen Lohe, isth holtwaß, schuitt int Suden ein weinich dorgh den Kerspelß hagen, int Norden dorgh de langen Lohen, int Schultten Berndes kampe, vornoten int westen Schoickinckhoff, int Oisten Schulte Berndtt.
Noch harde darbie int westen in demselbien langen Lohen ein stucke isth oich holtwaß, oich dorgh den kerspelß hagen, vort wideß alß dat fforige und oich dorgh datt holtt in Schultte Berndes Lohen Kamp, vornoten int westen Schoickinckhoff, Oisten Schulte Berndes
2 stucke up dem Broker velde, scheittet int Norden und Suden, sprecken sich int Norden, insait 2 scheppel Gersten, vornoten int westen Kerstinck, int Oisten Schulte Hinrich.
up demselven Ffelde 2 stucke, schetet int Suden over den Wegh, beneden dem Wegge seigget und darin 2 scheppel Gersten, int Suden over dem Wegghe seffet men darin 1 mudde haveren, vornoten int Oisten Schultte Berndt, int westen Vornholt
ein stucke apen helm Ackern insait 2 scheppell haveren, vornoten int Suden Kerstinck, int Norden Diderich van Berghe
5 stucke im perdekamp isth hoide und holtewa0, scheitet int Osten up Nißardes, int westn up Schuote Hinrickeß, vornoten int Suden Nißarth, in Norden Schulte Hinrich
Noch 2 stucke im selven kampe bie der Slechten hege, isth mit jungen Eickboemen bowaßen, vornotenn int Suden Schulte Berndt int Norden Nißarth
Ein orth holtwaßes, dat Rethberghsche Boven Landt geheten, isth mith Eicken Boemem bowaßen, light in Diderichs vn adem berghe kampe, voronten int Suden Diderich van dem Berghe int Norden Nißerath, Schut int Westen up de Marcke, int Oisten up den perdekamp.
einen plaz hoede in gemeiner marcke, sein giene Boeme uppe, twyschen Schulte Hinrichs und Schultte Berndes holtwaße gelegen
Noch 2 stucke in derselven Marcke und wißhero den beiden vorg. Schultten gelegen, ist oich gemeine hoide und mitt keinen Eickboemen besazet
2 kortte stucke in Nißardes Schoikenlohe ßo uth dem perdekampe van den 2 stucken bi der Langenhegge, dar hierin scheitet und keret up dem Ruißeigh
Noch 5 stucke in Nißardes Schoickenlohe, isth Hoide und Eickholtt, die drei Oistersten keret int Suden vor dem Olden Walle, int Norden ahn Nißerades Lutken Weiß, die Westesten twe schetet in Suden beß up den Hogede vor dem olden Walle her, int Narden up Schultte Hinrickeß Landtt, vornotten int Oisten und westen Nießartt
Noch indenselben Schoicken Lohe twe Stucke, isth Hoede in Nißardes kampe, schette int Oisten up Diderichs van dem Berghe kamp, und up de Bornekulen, int westen up Nißerades, Vornoten int Sudenn und Narden Nißarth
Noch 5 stucke imselben Lohe isth Eickholtt, schettet int Oisten up Nißarddes int Westen up den Olden Wall, vornoten int Suden Diderich van dem Berghe, int noch Nißardt alth
In Nißardes Weiß veer kleine stucke Hoighwasses in twen verschieden plaßen, vornoten int Norden Diderich van dem Berghe, int Suden Westen und Oisten Nißarth
de Fresenbuß isth Eickholtt, gelgen bie Nießardes hueße, ßo de umher bowreght und bethunet, hortt in daet Ruißeygh, uthbescheiden ein orth Holtwasse in demselbe busche, hortt in Nyßardes Erbe, isth mir einen olden Walle umbtragen, light neigst der Fraterherren tho Munster kampe, noch hefft Nißarth 4 stucke unde eine Annewende in demselven kampe nha uthwisungh de Snede, scheittet int Westen up dat Brocker ffeldt, int Oisten up deß vorg. Nißardes Annewendt, oich hefft Diderich van dem berghe in denselbien kampe 4 stucke, isth hoede, liggen westen im kampe ahn der Broicker strate, darvan gifft Bonße jarligh 3 scheppel haveren
die Oldehoff, gelegen ahn der Brüggentrate, ist hoide und staen etliche Eickbohme uppe, voroten int Suden Vornholtt, int Norden die Fratres tho Munster
Noch 4 stucke up dem Langen kamppe, vor der Oistporthen zu Sendenhorst, scheitt up de Greinkulen, vornoete up de Oistsiden Borgermeister Smidth, int westen Schockinckhoff, insaet vieff scheppel Gersten, allet Sendenhorischer mathe.
 

Uth dußer vorg. Hove werden jarlix gegeven

erstlgh dem Schulten tho Bispinck 2 scheppel Weites spiker mathe und 15 d

Noch dem Pastor zu Sendenhorsth eyn Scheppel mißgerten, Sedenhorstz maße. Und ein honiß gulden

noch dem Cloister zu Overwater binnen Munster 6 d unde ein Hoen

item die Vicarien St. Catharina 6 d

 

 

 

Lütke Horstrup (auch Brockhagen)
Durch Teilung des Freckenhorster Hofes Horstrup entstanden. Horstrup ursprünglich auch Bauerschaftsname

 

--> 1711 Lütke Horstrup alias Tunnincken nunc Cap. S. Ludgeri Hove

 

 

 

1363 Ludgeri U 17

Gerd v Herberne, Rydder, und Lambrecht van Herborne, Knappe, bekennen, daß sie mit Zustimmung der Kinder des Gerd, nämlich Conrad, Hermann, Engelbracht, Elsebe verkaufen das Eigentum der alinghen hove tho Horstop im Ksp S. an Jungfrau Grete van Bathenhorst, Herrn Conrad Tochter

 

N. N. v Herbern

-------------------------------------------------------------

Gerd, Ritter Lambert, Knappe

oo Grete

---------------------------------

Conrad Hermann Engelbracht Elsebe

 

1377 Ludgeri U 23

Johan de Twent Richter zu Wiedenbrück, bezeugt, daß Her Alef van Batenhorst, Frau und Kinder Godefrid, Alef, Elseba lassen den halben hof to Horstorpe, de beleghen is in dem kerspele to S. myd alle synem tobehoringhe auf in die Gewalt des Johan Schontraten, Priesters und seiner Erben

Z Johan Top, Ludeke de Swarte, Lubbert Balke

 

1383 VII 24 Ludgeri U 30

Her Alef van Bathenhorst, Rydder oo Ode, Godehard, ihr Sohn und Jungvrowe Grete, Hern Alwes suster geben dem Dreifaltigkeitsaltar im Dom bynnen Osaenbrughe den halven hof to Horstorpe Ksp S.

Der Hof kann mit 70 M wieder eingelöst werden.

B Godeke van der Molen gt Schuck, Richter zu Wiedenbruck

Z Frederik Post, Ludeke de Swarthe van Senden, Joh Thop

 

1389 Ludgeri U 33

Ludeke van Estene verzichtet auf den 4.Teil des Hofes zu Horstorpe zugunsten des obigen Altares

 

1390 VIII 24 ebd U 35

Goswin van Melreke oo Elseke bezeugt, der Juncfer Greta van Batenhorst die Hälfte des Hofes to Horstorp im Ksp S uppen Altar Sci Hilghen Dryvoldicheit in Sunte Pauls kerken to Osenbrugghe gegeben zu haben

(nach Urkunderegesten Ludgeri: Goswin v Melreke genehmigt den Verkauf des halben Hofes zu Horstrop an Johan Torseman, doch soll derselbe nach seinem Tode dem Hospital zu Stromberg gehören),

 

1439 Ludgeri U 47

Henrich, Bischof von MS, genehmigt den Verkauf des halben Hofes zu Horstrop an B Valken, Kan. zu MS

 

1439

Joh Rabbert verkauft B Valke den halben Hof zu Horstorp

 

1447 Ludgeri U 51

Bernd Valcke, Domdekan MS bezeugt, daß Hinrike Brockhagen und Aleke verkauft haben eyn unses erve geheiten de hoff to Luttikenhorstorpe Ksp S. burschap to Rameshovel, vry, dorslachtig eigen

 

1482 Ludgeri U

Honesta Margareta Brochagen, filia q. Henrici Brochagen civis Mon., stiftet zum Gedächtnis ihrer verstorbenen Eltern und Anverwandten dem zu Ehren der Hl. Maria und des Hl. Grabes errichteten Altares in der Kirche St. Ludgeri einen predium sive curtim dictum Lutkehorstorp prope et extra phalangas opidi Sendenhorst versus Alen. Sie besaß den Hof als freies Eigen,

(iure hereditario possedit)

Abgaben: a) pro missatico unom schepelinum ordei et duos solidos dimidio für die Kirche zu Sendenhort

b) Äcker prope et extra muros opidi Alen:

- 4 Stücke up de Boltenbrede

- 1 Morgen up der Rameßbrede

- ein Acker up des Abtes Borne bei den Tegelaven

- 3 große und 3 kleine Stücke Pflugland up den gebekoven

Die Stücke hat Joh Krekenboem für 30 mod Gerste Ahlener Maß in Pacht.

Die Stifterin behält sich auf Lebenszeit usufructu der Güter vor. Wöchentlich soll in Ahlen eine Messe gelesen werden.

 

1533 IX 15 Freckenhorst U 390

Ludgeri bezeugt, daß vor ihnen ihr Vikar Joh Brockhagen, Rector des Trinitatisaltars der von Marg. Brockhagen gestiftet wurde, aus diesem seinem Erbe de Lutke hoff to Hoerstorpe, Ksp S.Bft Bracht, der von Marg Brockhagen dem obg. Altar übereignet wurde, ein Kamp an Freckenhorst verkauft wurde: de Weytebrede samt den Eyckboemen. der Kamp enthält 9 St Zeydelands.

Vornoten: W der Eigenhörige Freckenhorsts Hinrich Kogge,

O Schulte tho Horstorpe

Z Berndt Lodewich olde Borgermeister, Hinrich Bodeker, kerkraith, Hinrich Kogge oo Katharina, Joh Kleykamp, Kerkraith to S., Johan Syvert, Johann Heyneman, Schulte to Horstorpe

 

1562

Missaticum Brachter Burschop:

Brochagen 1 Scep. Horstrup

a) Freckenhorster Lehen, Schulte H.==>vd Hegge

b) L Horstrup a) = Tunnicken pro Cap Ludgeri

(1711-31 J B Wieler)

b) 1712-31 Heinrich Schmeddes: Brockhagenhove

 

 

Batenhorst, Stammbaum

 

Conrad +vor 1363

oo N-N.

 

Alf.Ritter 1379 Jungfrau Grete 1383

oo Oda

--------------------------------

Alf jun. Gottfried Elsebe

 

1600 Aufzeichnung des Schatzmeisters von St Ludgeri Travelmann

1482 stiftete Marg. Brochagen die Vikarie zu Ehren Gottes Mariae und es Hl. Grabes und stattete siem it dem Gut Lütke Horstarp außerhalb der Pfähle von Sendenhorst nach Ahlen aus, ferner mit gewissen Länderein vor Ahlen, Pächter Johannes Krekenboem, für 30 Ahelner Scheffel Gerste

 

1669 XII 12

Henrich Tunnecken, Vikar St Trinitatis s Ludgeri, verpachtet dem Johann Heinemann eine Hove neben seinem Hause bestehend aus Ländereien lt Lagerbuch auf 5 Jahre; Pacht 3 1/2 Molt gute klare Gerste und 1 Molt Rückstand von Henrich Heineman

 

1770

Ludgeri verpachtete seinen Kamp "in der Hove", bisher in Pacht von Herman Schulte M`Horstrup, weiterhin auf 4 Jahre, 10 Rthlr Jahrespacht

 

 

1821

Regierung erörtert die Vererbpachtung der "Schmeddeshove" (nach einem Pächter im 18. Jh benannt) an Schmied Lange. Dazu gehört ein Garten nahe der Stadt, der gesondert vererbpachtet werden könnte und höhere Pacht erzielen würde.

Betr. Langes gepachtete Hove: Die übrigen Ländereien bilden ein - früherhin mit einem Haus besetzt und Lütkehorstrup benannt gewesenes Kolonat und bestehen aus einer solchen Zusammensetzung von Weiden, Wiesen und Ländereien, daß darauf eine selbständige Ackerwirtschaft geführt werden kann.. Bei der hiesigen, die Bestellung so sehr erschwerdenden und von der Witterung abhängig machenden Bodenart ist der Besitz von Grundstücken nur für solche Personen welche deren so viele unterhaben, daß sie darauf Pferde halten können, von Nutzen ... Einzelne Grundstücke werden daher hier um so weniger gesucht, da die wenigen gespannhaltenden Bürger der hiesigen Stadt bereits hinlänglich Grunstücke in Benutzung haben, die Kolonen aber fast sämtlich schon zu viel Grundstücke besitzen, so daß sie solche bei der widerspenstigen Bodenart nicht einmal gehörig bearbeiten können. Insbesondere ist dies letztere bei den in der Nähe der fraglichen Hove wohnenden Colonen der Fall

 

 

"Ludgerianische Hove"

 

 

1669 XII 12

Henrich Tunneken, Vikar des St. Trinitatisaltares Ludgeri, verpachtet dem achtbaren Joan Heineman eine Hove neben seinem Hause, bestehend aus Ländereien (lt Lagerbuch außerhalb S. und zu seiner Vikarie gehörig) auf 5 Jahre.

Pacht 3 1/2 Malt guter klarer marktgängiger Gerste, ferner 1 Molt (Weinkauf) und Abstand wegen Henrich Heineman

Die Gerste ist nach MS in die Behausung des Vikars zu liefern.

 

1770

Verpachtung des Kamps "Hove" durch den Vikar von St. Ludgeri an Schulze Horstrup wie bisher; auf vier Jahre

 

 

Hove St. Ludgeri II

(Nähe Arnemann)

18. Jh für 40 Rthlr jährlich und Kornabgaben an Arnemann verpachtet

 

Ludgeri 28:

Verpachtungsprotokolle:

a) Pächter Suermann:

1. Eckernbusch (frühre Eckerkamp) 42 SCh Roggen Einsaat

2. Hove saat 18 Sch Saatland

3. kleine Wiese gt Hagenholt; so groß, daß 2 Leute in einem Tag Heu abschneiden können.

4. die so annotierte Wiese und Busch ist ein Weidekamp, 2 Kühe und 2 Kälber

b) Kössendrup

1. Papenbrink 12 Sch

2. Hogenholtskamp 4 Sch, und 2 Sch Wiesegrund ===> Hagenholt

c) Silling

1. Temmenkamp 6 Sch

2. Kamp an dem Ahlenschen Damm, dei Hovesat genannt 16 Sch.

3. Kamp im Winkel 8 Sch AL, 2 sch Wiese

d) Posthalter Bonse

1. Landsaat Hagenholt ca 60 Sch, aber sehr schlechtes, oft nicht brauchbares Land

e) Schmeddes

1. Dreisches Hagenholt, 12 Kuhweide

2. Kamp an der Horstruper Straße, welcher vermutlich der Langenkamp heißen muß. Saatland 8 Sch

3. Kamp an der Heide, Hoselmanskamp Saatland 8 Sch

4. das Wickenkämpchen, mit Einschuß dreischen Landes 8 sch

5. Sog. Buschgärtgen, 6 Sch

6. Wiese, das Büschgen 4 Schnitter

7. die Blancke, 2 kleine Stück Wiese zu 1/2 Schnitter

8. Von den 12 Stücken, die hinter dem Sommerhagen sein sollen, kann ich nur 8 finden

f) Stammkotte

1. Kamp an der Südheide 12 Sch

g) Sch Horstrup

1. Die Heuwise 5 Schnitter groß, nur zur Hälfte zu Ludgeri

2. Kamp in der Hove, die vormals Zeller Heuman gehabt, zwischen den Kämpen 12 sch

3. 4 St im Eckenkamp (tatsächlich Egterste Kamp), Weide

h) Teiner

1. 2 kl Stücke Landes auf Heumans Berg sind noch 2 kleine Stücke, ungefähr 2 Scheffel, wird nicht gebraucht.

 

1790-92

Verpachtung der Ländereien der Ludg. Hove

Balth. Suerman, Joan Hernich Kösendrup, Christian Silling, Posthalter Bonse, Schulte Hostrup, Joan Anton Schmeddes, Lütke Kogge, Lütke Düllert, Gahlen in Ahlen

Gesamtpachteinnahmen 194 Rthlr

NB Schmeddes muß von seinen Ländereien das Meßkorn an den Pastor entrichten

 

Nach Register ca 1812: 256 Scheffel = ca 85 Morgen

 

1651 FA Mensing

Güter zu Sendenhorst

===> sehr hoher Anschlag, da Grundstücke steuerfrei

 

Verzeichnuß der gueter zu Sendenhorst so anno 1651 besigtiget und Ästimirt worden wie volget

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Erstlich der garte hinder deß Richterrs hause mit noch zwey beiliggenden gartens angeschlagen ad

339

2

Daß Stücke auff den Süden gartens gesetzt ad

50

3

Die Sandtweges gartens ad

465

4

drey Ende auff der Lemekuhlen halten zwey Scheffel, das Scheffel ad 12 Rthlr

24

5

der Sandtweges Kampff haltet 3 Molt daß Scheffel ad 10 Rthlr

360

6

ein Stücke mitt Lyn im Glindtkampffe thuet 1 ½ Scheffel

9

7

der Roggenende hinder im Kampffe haltet 2 ½ Scheffel

15

8

der Vorderste Theill thuet 4 moldt 2 moldt

396

9

das wischeken ad

40

10

der Horstkamp haltet 2 Malt und 10 Scheffel

238

11

de boeme in demselbigen kampe deren 46 gesatst ad

88

12

den hindersten theill angeslaegen ad 16 Scheffel

96

13

daß kleine buescheken in demselbigen 69 bome, ieder ad 1 goltgulden ist

86-7

14

den Grund gesatst ad 20 Rthlr, zusammen

528

15

daß gärdeken bey dem kleinen Busche ad

7 ½

16

das luetke kempeken vor der thuer haltet 8 scheffel

64

17

noch 10 boeme ieder ad 1 ½ rthlr

15

18

daß wischeken gesatst ad

15

19

ein garte bey dem katten ad

12

20

noch ein kamp so an das hauß roeret

120

21

de kleine Bree haltet 13 scheffel

104

22

De grote bree haltet 20 scheffel iedes ad 7 Rthlr ist

140

23

der weitekamp 6 malt, daß scheffel ad 3 ½

252

24

noch 23 boeme, ieden ad 1 Rtl ist

31

25

der baekenkamp haltet 40 scheffel, diesse mit den boemen gesatst

140

26

der Breee bey dem weitekampe haltet 20 scheffel

70

27

daß schmalle kempeken haltet 8 scheffel, iedes ad 6 Rthlr

48

28

de lange Wische wo bei 2 scheffel seylandes ist gesatst ad

57

 

 

 

 

 

 

 


 

1. Garten hinter des Richters Hause und 2 beiliegende Gärten 339

2. Stück auf den Südengärten 50

3. Santweges Gartens 3 Ende auf der Lemkulen 465

4. Kamp von 3 Maelt 360

5. ein Stück mit Lyn im Glintkamp 1 1/2 Scheffel 9

6. Roggenende hinter im Kamp 2 1/2 Scheffel 15

7. Vorderste Teil, 4 Maelt (Scheffel 8 Rthl 7 ß) 396

8. Wischeken 40

9. In dem Busche 514 Bäume

10.In der Baetenkamps Hegge 71 Bäume

11.noch in einer Hegge 12 Bäume

12.auf der groten Bree 84 Bäume; 681 Bäume je 1 1/2 Rthlr 1021

13.Schlagholz 100

14.3 St am Hellewege 3 Sch 36

15.Das Mühlenland 7 Sch 84

16.3 St mit Roggen 6 Sch 66

17.Vor dem Platz, so vor der Oliemüllen gesetzt 10

18.Die Weide 232

 

3223 Rthlr

 

Anm: Nr. 1 westl. Schulstraße; Richters Haus ursprünglich auf den

Grundstücken nördlich der Weststraße

Nr 17: Platz oft Stelle einer befestigten ehem. Burg

 

1671

Verzeichnis was Joh Korckweg zur Reparierung des Herrn Mensing

Behausunge binnen S. belegen ausgelegt

1.an Meister Hinderich Monsterman daß er de Sallen gesneden tho dem Hause

- an gemelten Monsterman daß er das Haus durch gezimmert, gesallet, geslottelt und sunsten vor Arbeitslohn (24 Rthlr)

- als er das Sollen angefangen, 4 Mann 7 Tage gehabt, de hebben de sollen undergegraven und den Wende ausgeslagen (pro Tag 7ß)

- noch ausgedaen vor Sprenkelrodemn an Schulten zu Alst und an Jacob an der Nyentidt

- Mester Johan Burholt gearbeidet

- 4 Man 2 Dage so Senekel und Leim gegraven

- noch hebe ioch gefort met 2 Karren

- 23 Juli Johan Burholt 2 Dage gemuirt zwischen den Häusern under de sollen

- Wessel auf der Alst vor Sprenkelroden

- 5 Dage gefort Leimen tho den Wenden mit 2 Karren

- Mit meinem Volke darto gearbeidet, das rehcne nicht

- 25 Foder Lehmen gefort int Grote Hus

- Johan Burholt solff 3 dage spilet sprenkelt und klemtt

- Joh Burholt auf dem Dake de pannen weder gehangen 1 dag als de Gevel ist los genohmen worden - Von Grollen 1 Stück holtes gekofft tho Spilen

Mester Bernt Nyrmann 4 dage de Doren und Vernsterramen weder ingesadt ein fertel pannen vam Grevinghove geahlt

- Als Mester Hinderich Monsterman den bom gehowen, so ihn Amtman Bispinck wisete, de Latten gesneden, eineGotte und Wintfoden und Latten aufgeschlagen 8 Rthlr

- an den Glasemacher Johan Lippers, daß er die Glase weder gemachet und weder

ingesadt

- 1/2 dusend pannen gekofft zum Grevinghove (4-18 Rthlr)

- ein foder flastenen mit belegen

- 2 Scheffel Kalk tho den Wenden und tho der Muhren in de Küche

- eine fanne tho de flasteren tho holpe gehad

gesamt 78 Rthlr

 

1671 VII

Verzeichnus was ich Entsbenennter dem Herrn Mensinges gearbeidet habe in behuff Johan Korckweges Behausung

19 Swepen Nägel, der Nagel 1 ß

5 alte zugerecht gemacht

200 Dellen Nägel, 100 ad 12ß

12 Schalknägel

350 Gevenägel, 100 ad 10ß

4 Ankers

1 neue Hengsel mit Swalvensterten

3 alde Hengsel zurecht gemacht

3 nye Hengsel und Haken

1 alt zurecht gemacht

2 neue dubbelde Hengsel to der Nederdor

2 Haken thorechte gemacht

1 Klammer

noch an Hengselnägelen

noch an einen dubbelden Dorhängsel

50 Dellennägel

25 Gevelnägel

Unterschrift Johan Smedt; Gesamtkosten 6 Rthlr 2ß

 

 

1674

... habe ich for Mensings Wohnhus gedan eine dubelte Monatschatzung, 24 Schilling usw.

Gesamt 4 Daler, 2ß; Johann Angelkotte

1682-83

Copia der zu S. behuef Herrn Lic Mensings Gütern bezahlte Schatzungen zahlt Henrich Korchwegh von wegen Herrn M. seine Häuser, so er muß geben von der Oliemüllen den achten Teil ad 24ß

1683

teilweise 7/8 Teil er Schatzung

 

Johan Weiter: 8 Fuder Holz nach MS gefahren, 2 Fuder Apfellen nach

MS gefahren, 1 Sch Liens gesamet, geweidet und nach Münster, Laut Heuernottul wurde die Bree verpachtet, sondern doch nie genossen, Ahlke untergehabt

56 Rthlr Abzug (4 Jahre)

Wegen alter Schatzung verlangt Balthasar Suerman 4-25 Rt, bereits Pott und Kupferkessel abgepfändet. Bürgermeister Suitthoff und Angelkotte wegen Schatzung vom großen Haus 128 Rthlr; Gegenforderung 97 Rthlr

 

hierbei zu beobachten, daß ich (Korckweg) meine Pferde mehrmals wegen großen Hauses abgepfändet, daß ich von anderen die Dienste mit bauen, pflügen und düngen suchen müssen , wobei es noch nicht verblieben, sondern meine Kühe dabei nach dem Pfandstall abgeführt

 

 

 

1682/84

zahlt Henrich Korckwegh wegen Herrn Mensing Häuser so er muß geben von der Oliemöllen ua Vollschatzung: einen Rhtlr

 

1683

Henrich Korchwegh zahlt wegen Häuser Herrn Licentiaten Mensing

Monatsschatzung (Abrechnung Bürgermeister Pepperhove)

 

 

Monekenhove
 

wüste Hove, zum Haus Neuengraben gehörig; an der Grenze nach Albersloh in der Bft Brock

 

Archivalien Haus Neuengraben (Assen)

I Hove, Pertientien 1505-1784

II Strittiger Grund Kerstings Rott 18Jh

IIIStreit wegen Grundstück Mersch 1706-1710

IV desgl. 1699-1714

V Teilung Bröcker Mark, Gerberts Mersch 1823-1827

VI Streit mit Gerbert wegen Verpachtung der Hove

VIIMonikenhof 1822-1833

 

ca 1600

Eodem Anno un die sein die sämtliche Länderei der Kerkmanshove (verschrieben für Monekenhove s.o.!)aufgeschrieben wie folgt:

1. ein Teil in einem Kamp, die Arensbecke 8 St von dem Zaune an; N S. Berndt und Vornholt. W Kerstin

2. Uff dem Ravenkamp als in S. Heinrichs Kamp 4 St O,W Sch Heinrich, schießt auf S. Bernds Rovekamp und soll ehemals die Hausstedde zur Hove gewesen sein.

3. Uff dem Brockerfelde vor dem Pferdekamp 2 St O S. Heinrich, N auf Schmeders (?) Wordt

4. An derselben Gegendt 2 St S die kurze Straße auf Nissert

5. auf derselben Gegend 2 St Niessert zu beiden Seiten, Schießt auf Bonsen, welches S. Heinrich in Bute hat

6. In der Schwers Wordt der Grund mit Eichenbome, von dem Brocker

Velde S, bis an das Brocker Mark N, O Kerstin, über die Hegge in

Bonssen Pferdekamp

7. Kamp, die Zebbenhegge W über den Hagen ins Bröcker Veld auf das

Kredenroddt, auf beiden Seiten mit Eichen bewachsen

8. Kamp, im Kredenrodde schießt uff Zebbenkamp und über die Straße uff Nissert O

9. In dem Fresenkamp 4 St vom Hagen N, bis an Nissert O auff Bontzen

10. 3 St mit Telgen bewachsen in Bonsen Pferdekamp

11. 3 St im selben Pferdekamp auch mit Holz, O S Henrich, N Bröcker Veld

12.Ein Eichenbusch gt im Langenhovel, Bröcker Mark N

13.Noch vom Halse in dem selben Langenhovel

 

1667

Pacht-Nottul der Moneken- oder Kerstienshove für Sendenhorst belegen für Jobst Modersohn (40 Rthlr jährlich) auf 4 Jahre

 

1680-1684

Georg Lessel

 

1688-1699

Georg Lessel

 

1699-1700

Obristleutnant Simont und Gerichtsschreiber Veltmann (Pächter)

 

1704

Pächter Lessel

 

1707/08

Prozeß Erbkämmerer v Galen / Lessel wegen der Monekeshove; erhebliche Prozeßkosten

 

1705

Pertinentien_

- 8 St in der Ahrenbecke

- 4 St im Rüschekamp

- 2 St vor dem Pferdekamp

- 3 ST auf dem Bröcker Feld

- 2 ST daselbst

- Grund und Eichenbäume in der Schwers Worth (Schowes Worth)

- im Hessenkamp 10 St und Holz

- Kamp im Krummen Rind

- Eichenbusch im Langenhovel und Wiese. Mersch

 

1770 Haus Neuengraben

Verpachtung der Monekenhove miz den Weidegründen, Wiesen und Ländereien (außer der Mast)

Die Hove wird zunächst mit 45 Rthlr angesetzt, mit jeweils 1 Rthlr zu erhöhen.

 

Grundlage der Verpachtung:

1589 IV 20 Register Pertinentiarum

1. In der Ahrensbecke Ackerst. von dem Zaun an, S Arendung (?) oder Bisping, N S. Berndt und Vornholt O, S Berndt, W Kersting

2. Auf Ranenkamp (?) als in S. Henrichs Kamp 4 St, schießt auf S. Berndt Ranenkamp, N gemeinen Weg, und soll ehemals die Hausstätte zur Hove gewesen sein.

3. Auffen Brökerfeldt vor dem Pferdekamp 2 St. S.HenrichO, Wilken und Kerstin S, N auf Schwehrs Wohrt

4. An der selben jegendt 2 St schießen auf den Pferdekamp

5. ebda 2 St Vorn Niesert zu beiden Seiten schießt das Längste auf

Bonsen , hat S Henrich zur Buthe, N auf Bonsen Pferdekamp

6. in der Schweers Wort der Grund mit Eichenböhmen von dem Bröker Feld S an, bis N Bröker Mark

7. Kamp gt im Zebbenhegge W über den Baum ins Brökerfeld auf das

Krümmert

8. Kamp im Krummende gt Schießt auf den Zebbenkamp und der Viestraße auf Niesters O, Vorn. zu beiden Seiten der Erbherr; der Kamp wird jetzt Denffters Kamp genannt

9. der Hessenkamp vier ST vom Hagen N bis an Niesterts O auf Bonsen, mit Eichentelgen bewachsen

10.3 St ebda, schießt auf das Brökerfeld

11.Eichenbusch gt im langen Hobel (?)

Der zukünftige Pächter Gerbert bestätigt das Vorhandensein der Stücke 1-3, 6-8; 4, 5 sind nicht bekannt.

Wegen des zuletzt genannten Langen Hohell wäre ein Eichenbusch, worin eine Wiesche, der Mersch gt, wäre eine Situationen im Halse genannt, in welcher Kersting 3 St

die Pacht beträgt wie bisher 45 Rthlr

 

Protokoll des Notars Dufhues, geschehen zu Sendenhorst in des Herrn Kämmerers Joan Diethrich Bonsen Behausung an der Weststraßen belegen, im hintersten Stuben; Z Joan Dieth Bonse, Joh Henrich Kössendrup

 

 

1808 Kataster

Monnickenhove 1. Kl 2. Kl 3. Kl

Feld 1-112 1-037

Wiese und Weide 7-115 27-053 26-105

Gesamt 64-062 Mg

 

1809

Monkehove jetzt sogenannte Gerberts Mersch bei Sendenhorst

 

1811 StASendenhorst A 209

Erbkammerrentmeister von Detten Bescherde wegen zu hoher Besteuerung der Monikchenhove, Pächter Zeller Gerbert zu Albersloh. Die Hove wurde mit 1811,246 Frs angeschlagen:Gerbert müßte 37 Rthlr Steuern in bester Münzsorte zahlen: Irrtum! Bitte um Aufklärung

 

 

1821

Antrag des Joh Henrich Suermann ihm statt Gerbert die Hove zur Pachtung zu überlasssen (Nicht stattgegeben)

 

1830

Hove seit 1771 ununterbrochen in Pacht bei Zeller Gerbert. Pacht

unbedeutend, daher Überlegungen, einem gewissen Beumer aus Sendenhorst die Hove teilweise zu verkaufen.

 

 

 

 

Oinckskotten, Ksp Sendenhorst

= Witteler

 

Archivalien -gidii 1715-1797

1742 -gidii

Johan Frenking verkauft den Kotten an Polingheshove

 

1463 Fraterhaus U 138

Vor Johan Ocke, Rentmeister und Gograf zu Sendenhorst, verkaufen Albert und Katharina van Zummeren Hermann und Berthen Beleman das Erbe Polynchove Ksp S. Bft Rynckhove

Z: Hinrich Lyndeman, Hinrich Ketteler und de Wyte

 

1481 ebda U 1539

Vor dem R zu Ahlen verkaufen Albert van Summeren, Sohn Diderich, Schwiegersohn Pavel, Tochter Elseke und Pauls Ehefrau dem Johan van Summeren Alberts Bruder den Polingeshof Ksp S. Bft Schentorpe für 90 Gg

Z: Herman Overbecke, Johan van Staden

 

1481 U 1540

Wiederkaufsrecht nach 12 Jahren

 

1486 U 1574

Vor dem Waf Richter Hinrick Lodewick gt Duwell verkaufen Greite und Johan van Summeren, Bürger zu WAF dem Fraterhaus das Erbe Polynchove Ksp S. Bft Schenctorpe

 

1492 U 1614

Bernd van Zummeren Sohn des +Johan van Z und Dirich van Z, Sohn des + Albert van Sumeren lassen ihre Ansprüche an Polinchove

zugunsten der Fraterherren auf.

 

ca 1500 Fraterherren

De Polynchove

- eyn St. westen an kleykampes hues hort to Polynch up de Westzide des huß

- 1 St dat hort Kleykamp und Polynch tosamen uppen dale

 

 

van Summeren

 

 

 

N N van Summeren

Albert Johann

Kath. Greite

Dietr Elseke Bernd

oo Pavel

 

1676 Studienfonds 683

Überwasser stellt fest, es habe aus Pholingen zu Sendenhorst einen sicheren Zehnten zu fordern und zwar 22 Pf, 1 Molt Gerste Spiekermaß mstr. (außerdem Fye, Hoselman) Die Güter gehören den Fraterherren; erhebliche Zehntrückstände (!)

__________________________________________________________________

Ägidii fnr 130 Mark (?)

 

Oinckskotten

Ksp Sendenhorst

= Witteler

 

         

Archivalien �gidii 1715-1797

         

1742 �gidii

Johan Frenking verkauft den Kotten an �gidii f�r 130 Mark (?)

 

 

Polingheshove

 

Wie Hasselmansstede eine Hove, die von der Stadt aus bewirtschaftet wurde:

 

1446

Eheleute ten Sandwege verkaufen Hinrik Molenbecke gt Kunscop Haus und Hof und Speicher zwischen Drees Hovedes Haus und der Polincstede auf der Nordstraße

 

 

1463 Fraterhaus U 138

Vor Johan Ocke, Rentmeister und Gograf zu Sendenhorst, verkaufen Albert und Katharina van Zummeren Hermann und Berthen Beleman das Erbe Polynchove Ksp S. Bft Rynckhove

Z: Hinrich Lyndeman, Hinrich Ketteler und de Wyte

 

1481 ebda U 1539

Vor dem R zu Ahlen verkaufen Albert van Summeren, Sohn Diderich, Schwiegersohn Pavel, Tochter Elseke und Pauls Ehefrau dem Johan van Summeren Alberts Bruder den Polingeshof Ksp S. Bft Schentorpe für 90 Gg

Z: Herman Overbecke, Johan van Staden

 

1481 U 1540

Wiederkaufsrecht nach 12 Jahren

 

1486 U 1574

Vor dem Warendorfer Richter Hinrick Lodewick gt Duwell verkaufen Greite und Johan van Summeren, Bürger zu WAF, dem Fraterhaus das Erbe Polynchove Ksp S. Bft Schenctorpe

 

1492 U 1614

Bernd van Zummeren Sohn des +Johan van Z und Dirich van Z, Sohn des + Albert van Sumeren lassen ihre Ansprüche an Polinchove zugunsten der Fraterherren auf.

 

ca 1500 Fraterherren

De Polynchove

- eyn St. westen an kleykampes hues hort to Polynch up de Westzide des huß

- 1 St dat hort Kleykamp und Polynch tosamen uppen dale

 

 

van Summeren

 

 

 

N N van Summeren

----------------------------------------------------------------------------------------------

Albert Johann

Kath. Greite

------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Dietr Elseke Bernd

oo Pavel

 

 

 

 

 

Zehnt Überwasser:

Bernhardus de Polinghen des manso Johannis van Aken 22 den 1 Molt ord mens spiker

1491 den manso Polingen Johan Bruser colit

1590 domus Pollingen modo de Bruser

1636 Vergleich mit Bernard Havichorst, Canoniker im Fraterhaus wegen Rückstand des Zehnten von Polingen, Fien, Höselman

1691 Domus Polingen, nun Hinderich Lange colit; zahlen jetzt die Fraterherren

1675-1699 bezahlt

1752-71 Henrich Lange

 

1559

Johan Kolsendorp verkauft den Fraterherren eine Rente aus seinen beiden Häusern an der Nordstraße; Norden Polincstede im Süden Bernd Bodeker

1676 Studienfonds 683

Überwasser stellt fest, es habe aus Pholingen zu Sendenhorst einen sicheren Zehnten zu fordern und zwar 22 Pf, 1 Molt Gerste Spiekermaß mstr. (außerdem Fye, Hoselman) Die Güter gehören den Fraterherren; erhebliche Zehntrückstände (!)

 

1676 Fraterherren

domus Polingen, Johannes Langen colit

Der Zehnt wird durch Pustekreyen in Sendenhorst bezahlt, 23 Rthlr Rückstand

 

1742 Ägidii

Johan Frenking verkauft den Kotten an Polingheshove

 

1463 Fraterhaus U 138

Vor Johan Ocke, Rentmeister und Gograf zu Sendenhorst, verkaufen Albert und Katharina van Zummeren Hermann und Berthen Beleman das Erbe Polynchove Ksp S. Bft Rynckhove

Z: Hinrich Lyndeman, Hinrich Ketteler und de Wyte

 

1481 ebda U 1539

Vor dem Richter zu Ahlen verkaufen Albert van Summeren, Sohn Diderich, Schwiegersohn Pavel, Tochter Elseke und Pauls Ehefrau dem Johan van Summeren Alberts Bruder den Polingeshof Ksp S. Bft Schentorpe für 90 Gg

Z: Herman Overbecke, Johan van Staden

 

1481 U 1540

Wiederkaufsrecht nach 12 Jahren

 

1486 U 1574

Vor dem Waf Richter Hinrick Lodewick gt Duwell verkaufen Greite und Johan van Summeren, Bürger zu WAF dem Fraterhaus das Erbe Polynchove Ksp S. Bft Schenctorpe

 

1492 U 1614

Bernd van Zummeren Sohn des +Johan van Z und Dirich van Z, Sohn des + Albert van Sumeren lassen ihre Ansprüche an Polinchove zugunsten der Fraterherren auf.

 

ca 1500 Fraterherren

De Polynchove

- eyn St. westen an kleykampes hues hort to Polynch up de Westzide des hu_

- 1 St dat hort Kleykamp und Polynch tosamen uppen dale

 

 

van Summeren

 

 

 

N N van Summeren

Albert Johann

Kath. Greite

Dietr Elseke Bernd

oo Pavel

 

1676 Studienfonds 683

Überwasser stellt fest, es habe aus Pholingen zu Sendenhorst einen sicheren Zehnten zu fordern und zwar 22 Pf, 1 Molt Gerste Spiekermaß mstr. (außerdem Fye, Hoselman) Die Güter gehören den Fraterherren; erhebliche Zehntrückstände (!)

__________________________________________________________________

 

 

 

Rüschey
 

1175 WUB II 376 und Liesb. UB 21

 

Heinricus comes de Arnsberch genehmigt, quod quidam ministerialis meus Goderfridus nomine de Perreclo domum quondam iuxta villam Sendenhorst sitam sibi cum uxore sua pro libero bono datuam ... Lisbernensi cenobio contulerit

Z: Conradus de Rudenberch, Livonius de Hulse, Erverharth de Mende, Gervarius de Buderich, Elbrecht de Menehuse, Albertus, Fredericus et alii quam plures (---> Zeugen meist aus dem Raum Arnsberg-Menden-Neheim)

 

Der Ministerial des Gf Heinrich von Arnsberg Gottfried von Perreclo überträgt Liesborn mit Zustimmung seines Herrn und dessen Söhne Heinrich und Gottfried ein Haus apud villam Sendenhorst, zum einem, weil sein Sohn in das Kloster eintreten wollte, zum anderen, weil er mit Geld von Liesborn entschädigt wurde

---> ganz offensichtlich war der Hof Arnsberger Lehen

---> nach WZ 113S. 286 entstand die Freiheit Rietberg 1353 zwischen Stadt und Burg und in den Höfen Periclo (evtl Schulte Brexel Ksp Wadersloh) als künstlich Freigrafschaft vom Reiche zum Lehen

1336 Freckenhorst II. 252

Simon EH von der Lippe verpfändet Conrad von Retberg oo Alheyd, Kinder Konrad und Sweder 6 Mark Rente aus dem Hause des Johannes von der Geist Ksp Sendenhorst und Bernardi und Henrici Ksp Alberloh, welche zu seiner Vogtei gehören

 

1345 V 12 Liesborn U 200

EH Bernhard v d Lippe verkauft seine Vogtei über das Johanneshus to der Gheist dath gelegen is vor Zendenhorst an Liesborn.

Die Vogtei muß für 24 Mark von dem Pfandinhaber Konrad Retberghe oder seinen Erben eingelöst werden.

 

1421 Liesborn UB

Cord Retbergh bekennt, nur die Vogtbede aus dem Hove gt Russchey westen ute Sendenhorst zu haben. De erventall van dusse hove gehört Liesborn, wofür Cord Liesborn jährlich 1/2 Mark gibt

---> kein Lehns- oder sonstiges Dienstverhältnis; reines Zeitpachtverhältnis

 

1426

In seinem Testament vermacht Cord Retberch sel. Cordes sone ua die Vogtbede über den Hof Wilberdinck geheten dat Ruschen an den Altar St. Johannes to Sendenhorst. Aus dem Rüschey sollen 2 Mark an den Altar zu den Kultuskosten gehen.

 

1427 IV 9 Liesborn UB

Pachtrevers der Brüder Heinrich und Johan von Lembeck für Liesborn für die Johans Hove uppe der Gheist die underhadde Cord Retbergh seligen gedachtnisses Pachtzeit 24 Jahre, jährliche Abgabe von 2 Mark Vogtbede;

Pachtsumme jährlich 1/2 Mark

====> v Lembeck, Erbfolger der v Rietberg ?

Heinrich v L. 1433 Richter zu S.

fraglich, ob adlig; vielleicht Bastardlinie?!

 

1431

Magistrat der Stadt MS quittiert über Rente aus dem Testament des Cord Retberg: Ankauf einer Rente von 2M aus der Vogtei voer Johans huss upper Gheest ander geheten Ruschschauwe gelegen vor Sendenhorst für die Vikarie (Stiftung des Cord Retberg +)

 

1434 Liesborn UB 419

Mandat gegen die Vasallen des Kl Liesborn, die die Untertanen mit ungerechten Forderungen bedrängen

...Hermannus et Everhardus de Mervelde...dat Russcheig (vgl. dagegen:

Brüder v Lembeck pachten 1427 auf 24 Jahre; d.h. bis 1451!)

 

 

1450 Liesborn Akten 170; Abschrift 17. Jh

Ruischey vor Sendenhorst

 

Anno 1450 do hadden wy eine Weysinge over unse guitt tho Sendenhorst, datt geheitten iß datt Ruschey

 

1. 3 st vor der Penninckstraten

2. 4 st up dem Bultte

3. 6 st up de Plantenstaken

4. 5 st scheitent dar op de selve wenden

5. 6 st tegen der Mollen

6. 2 st eine wendelanck bi dar einer widen

7. 4 st up dem Helwege op der selven wenden

8. 1 Acker schutt up de salttstede und over den wegh

9. eine Garde beneden der Geist und ist sappel heyde

10. 3 st sceittet up dat Ruschei wente an de hogede

11. dan 4 vortt over datt beneden vor 6 stucke

12. den hon (hov ?)kamp belegen up der helewege

13. bei der Wulffekammeren belegen bi dem honkamp, en in halfde ander in velde

14. 3 st holtwasse und scheittet up de Wulffkammern

15. 2 st holtwasse belegen bi der slichtten hege, der legett nest twe over twe dador, scheittet in dat Krummerroett

16. 5 st in den Krummenrode up der Nartsiden des landes belegen dat in den Gobbelenhove hoeret

17. 3 st in dem selven Rodde, de dar scheittet in dat narden

18. 2 st in dem selven Rodde de schettet in dat oesten und in datt west

19. dat Redbergesche boverlandt

20. eine st belegen bei dem bovenlande dat schuitt in den marcke

21. 2 st male die scheittet midde in de Marcke und scheitte up daten...wech suiden und norden

22.'ein Anschott schuitt up den Langenhuvel in den weddewhe (?)

23. 2 st belegen bi der schlichtte hege, scheittet o estertt und westertt

24. 4 st belegen achtter dem schottiken up de eine sidt her Berendt Kerkeringes up die ander sid dall, hoertt up den Suetthoff tho Broicke

25. up den seive Plaß 2 st belegen bi der Bornekule

26. ein garink by des werdes vortt (?)

27. 2 st up den selven Broicker velde de scheiten norden und suiden

28. 2st up den selven velde de scheittet over den wegh belegen up der westsidt, de stucke datt in den Northoff schettet

29. ein Acker die dar hett Helmacker

30. 2 st datt in dem Langenlo ist belegen up der westsidt der Breden de dar hortt in das Nortthoff im Brocke

31. den Wesenkamp und de Vresenbusch

32. de Buisch de dar hett da Kunneshall

33. 3 st scheitte an den hof tho Kolsentorpe, wint an den bergh

34. 3 st bi den Vorde und 2 st dale wenndt up den Vischgraven

35. dar 2 krummengarden dor de helcke stemmmer

36. 3 st by den Golttbusch de scheittte in dat Westen und intt Oesten

37. 2 st upo den groinen Wege und ein st dar voer

38. 2 st up den Appelen struch

39. 3 st up de Weistrate narden und suiden

40. 6 st. achter den Lutticke Brocke

41. 3 st belegen in den Kulenkampe

42. 4 st vor der Westporte up de suidt siden und scheitet up den helwech

43. 2 ende bi den Vorenkamp

44. 4 st up den Langenkampe und scheitte up den grukampe

45. datt Rüschei und de Luittike Geistkamp, datt is de hoffstede hyr weren ahn und over de gemeine Buer und bi namen de olde Vornholt, Wilcken ton Brocke, Lodweich Kolsentrup, und de Schultt tor Geist und

wisende ditt vorg. landt tho dem Ruschei eindrecht- lich

 

1477: Nachtrag: dazu noch 5 st belegen in der Paterskamp

 

1468

Albert van Zummeren de domo Rhusschen (add. Bonse colit)

 

 

1518 Liesborn Akten 170

Abt und Conventsherrn des Closters Liesborn verpachten Johan Bonsen und seiner Hausfrau ihr Gut und erve genannt dat Ruschey auf 16 Jahre. Rente und Pacht jährlich 8 gute und richtige golden Gulden Der Pächter soll seinen Eltern ihr Lebenlang denlangen Kamp vor der Ostparten lassen, dazu jährlich von der Trisborn wisch ein Fuder hoyges, der Mutter jährlich ein Scheoel Lyns zu säen. Die Mutter erhält außerdem 2 stucke landes by der wynde-mollen up der geyst. Zur Feuerung erhalten die Eltern ihr Lebenlang 4 Fuder Holz.>>Als mast yß veyr swyne mit den synen yn de mast und seyne heyrde to nemem<<r

 

1533

Ähnlich lautender Pachtvertrag (16 Jahre, Jahrespacht 8 Goldgulden; Pächter Johann Bonse).

Zusätze: vorgenompter Johan up den selven erve bynnen den solfften jaren geyn eckholt sall hoggen offt hoggen laten.

Stirbt Johan vor Ablauf der Pachtzeit fältt das Gut ohne Ansprüche der Erben an das Kloster zurück.

 

 

1588 Liesborn Akten 170

Abt Johan Rodde und sein Kornschreiber stellen im Beisein der Bauern Sch Henrich, Sch Berndt, Hch Nißertz, Joh Kolßendorp und Joh. Vormholt die Pertinentien des Ruißeigh fest, das Bürgermeister Johan Bonse in Gewinn hat:

 

1. 3 korte st ahn der penninckstrate 2 Sch Gerste Sendenhorsti-scher mathe, N de Schultte tho Geisth, hefft de Sch. van Bonßen in buthe

 

2. 3 st up dem Bultte (5 sch Gersten) O Pastor, W Ißfordinck binnen MS

 

3. 6 st up dem Bultte scheittet up dat Schiltt vormals die

planttenstaken geheiten (10 Sch Hafer) W Fraterherren O Everdt

Bispinck

 

4. 5 st scheittet up den weg, 6 st int süden, (5 sch Gersten) S Schultte thor Geisth, O pastor zu Sendenhorst

 

5. 6 st bi der windemollen (6 sch Roggen) O Everdt Bispinck, W die

kirche zu S.

 

6. 2 st beneden der windmollen eine wende lanck (3 sch Roggen) W Pastor

 

7. 1 st die Gulden Acker up der potbreden S up den Munsterweg N over den Mollenwegh beß up den Knoickel; die overste wende 7 Sch Gerste; N over den weg 1/2 sch gerste, O, W Sch thor Geisth, N over dem wegge; dat land hefft de Schulte van Bonße in buthe

 

8. 1 st up der potbreden S up den mollenwegh N up de hegghe (1 sch

Hafer) O Sch Geist, W die Graelsche; hefft de schulte in buthe

 

9. 6 st in de schultten Gravenkampe (6 sch Hafer) N up schultten land, S up den Geistwegh O und W Sch thor Geisth; Buthe, schulte brauichet eß tho hoede

 

10.up der suider siden des Geistweges 5 st scheiten bis uppe de hogede, O und W de schulte thor G. (5 sch Gersten)

 

11.boven den weg 4 st N up den weg,S up dat Ruißeigh (3 Sch Roggen) W Sch thor G. O fratres tho Munster

 

12.die Hoenkamp gelegen up dem hellewege ist ein holtt und gemeine

graßhoede, N up den olden wall, vor Gordth Rodden kamp,S bis an den Broicker Merß; int tidt de mersch bruikete de van Liesborn,de masth wie die hoiffe van uns underhefft und gebruket

 

13.de wulffekammer eine wieß bei dem hoenkampe, foermals ein deill

holtwaß, und isth dat hollt itzo uthgeroddet,und in einen plaß und

wieße gebringet worden, und werden darinne 4 voder hoigges

ungeffarligh gewunnen, W Diderich van den Berghe, N die Kleigh swene (?)

14.de soltstedde dat Ruißeigh geheten gelegen vor der Wanstrate (?) an dem Munsterwegge, ein deill weide, und ein Satkempken (2 Sch Roggen) W Rüschey, O Dietr van den Berghe

15.7 st up den Gesthoven in eienm kamp 4 Sch Roggen, gifft nedden ein wenigh weidem, an beiden siden Diderich v d Berghe

16.2 st up den groten Summeren (?),S und N

17.3 korte st up der papenbreden (2 Sch Roggen) O,W Pastor S Schulten thor G. 4 st, de Bonse van emme in buethe hefft vor andere ländereygh de int Ruißeigh horen

18.2 st up der Geisth vor den Bulten (3 sch Gerste) O Sch ter Geist, W S. Catharinen Land

19.neden up den groenen wegghe 2 st (3 sch Gersten) W Colßendorp, O St Catharinen Land

20.up dem Groenen wegghe 1 st (2 Sch Gesten) schut up den Abelarn

stucke, O Koghe, W Colsendorp

21.3 st up dem Brinke (2 1/2 Sch Gersten) O Vornholt, W Colßendorp

22. 1 st bi den elffen Telligen in Colßendorp kampe W Colßentrup,

Seveker O

23. 1 st an der westsiden in dem selben Cols. niggen kamppe, und Seveker S. an Colßendorps Ffeldt

24. 3 st im groten kampe S up den bergh, N up de strate vor Cols. hoeffe, ist junck Eickholt W Vornholt O Colßentrup

25.In Colß. Meerkamp 3 st,ist hoide, O up den Groenen Wegh, W up dat Waßlandt (3 sch Haver) N Vornholt, S Colßentrup

26. versch.stucke ßo in Colß. kampe verschiedentlich liggen und schetet over des Colß. Ffeldt, de scheten oich in Colß. Meerßkamp bi dem Abeler struche, beneden nha de Landwer hendaell, beß ahn de Bereboems Nachbarn (vornoten) Colß. Bürgermeister Smidt (4 Sch Haver)

27. 2 St up dem Abeler stricke, keret int N vor den Eicken S ahn der Weden, O, W Cloß. (2 Sch Hafer)

28. 2 st up Vornholtes berghe S dorgh den kerspelshagen in Colß. kamp, N aver dem Wege ist der stuicke drei, und scheit beß appe de hogede, (4 Sch Hafer) O Fraterherren MS, W Vornholt

29. 1 st in dem langen Lohe holtewaß S ein weinich dorgh den Kerspelßhagen, N dorgh de Langen Lohe, W Schoickinghoff O Sch Berndt

30. Noch hadde dabi int westen in dem selben langen Lohen 1 st, oich holt wasses, schutt oich dorgh den kirspelß hagen und oich dorch dat holt in Schulte Berndes Lohenkamp, W Schöckinghoff O Schulte Bernd

31. 2 st up den Broker velde, N und S (2 Sch Gersten) W Kerstink, O Schulte Hinrich

32.op demselben ffelde 2 st s over den weghe beneden dem weggh (2 sch Gersten) S over den Wegghe (1 Mudde Haveren) O SCh Berndt W Vornholt

33.1 st apen helm Acker (2 Sch Hafer) S Kerstingh, N Diderich v d Berghe

34. 5 st im perdekampe isth hoide und holtwass, O Nißardes, W Sch

Hinrikes,

35.2 st im selven kampe bie der slechtenhege mit junge Eickboemen, S Sch Berndt, N Nißarth

36.1 orth holtwasse, dat Rethberghesche Bomen land geheten, mit ecken boemen bowassen, light in Diderichs van den berghe kampe, S ders. N Nißarth O perdekamp, W up de marcke

37.plaz hoede in gemeiner marcke, sein giene Boeme oppe, twy in schultte hinrichs und schultte Bernds holtwasse gelegen,

38.2 st in deerselben marcke und wißge der beiden schulten gelegen, ist auch gemeine hoide, und mitt keinen Eickboemen besetzet

39.2 korte st in Nißardes Schoickenlohe be dem perdekamp, van den 2 st bi der Langenhegge dar hierin scheitet, und keret up dem Ruißeigh

40.5 st in Nieß. Schoickenlohe, hoide und Eickholt, die drei oistesten keret S vor dem olden Walle, N ahn Nißards Lutken Wieß, die Westen 2 schetet S beß up de hogede vor dem olden walle, N Sch Hinriches

41.im Schoickenlohe 2 st ist hoede, in Niß. kampe O op D. van den Berghe kamp und up de Bornekulen W an Niß.,

42.5 st in demselben Lohe, Eickholt, O up Niß. W up den Olden Wall

43.In Niß. luiken wieß 4 kleine stucke hoighwaßes, in twen verschiden pleßen; N Did. v. d. Berghe S W O Nißarth

44.de Fresenbusch Eickholt bie Niß. hueße, zo de vurher borwyghet und bothunnt(?) hort in dat Rußeigh, uthbescheiden ein orth holtwasses in demselben busche, horet uin Niß. Erbe, ist mit einem olden walle umbtragen. light neigst der Fraterherren to MS Kampe, noch heft Niß. eine anweende in demselben kampe nar antweisungh der Snede, W Broiker Ffeldt, O Niß. Anenwendt, oich hefft Did. van den Berghe in demselben kampe 4 st ist hoede, liggen W im kampe an er Broicker strate, davon gibt Bonße jarligh 3 Sch haveren

45.die Oldehoff an der Brüggenstrate, ist hoede und staen etliche

Eickelbohme uppe. S Vornholt N Fratres tho Munster

46.4 st up dem langen kamp vor der Oistporthen zu Sendenhorst, scheitt up de Greinkulen, O Borgermeister Smidth. W Schoickinghoff ( 5 Sch Gersten, allet Sendenhorstischer mathe)

 

Uth dußer hove werden jarlix gegeven erstligh dem Schulten tho Bispinck 2 scheppel Weites, spiker mathe und 15 d.

Noch dem pastor zu Sendenhorsth eyn Scheppel mißgersten, Sendenhorstz maßen und eine horniß gulden

noch dem Cloister zu Overwater binnen MS 6 d und ein hoen

Nachtrag, andere Hand, die Vicarien St, Catharina 6 d.

 

1589

Bonse 8 Gg jährlich an Liesborn

 

1629 IV 5

Liesborn verpachtet auf 8 Jahre dem Dietherich Siekman und Frau Margareten, Bürger zu Sendenhorst, seine Grundstücke, die zur Hove Liesborn gehören, für jährlich 12 Rthlr:

1. Freisenbusch

2. ein St die Hove gt Rüschei allernächst bei Nysserts Hof

3. das schmale Stück von der Hove Kolsendrups bis an den Berg

4. das 3. St im Kolsendrups Meerkamp

5. das 3. St in Kolsendrupsw Brinkkamp

6. das 2. St am grünen Weg

7. ein Stück danach, liegt dreisch

8. 2 St an dem Neunen Kmap

9. 2 Endeken Buschland

10.3 St uffen Vornholtz Berg

11.2 St inm Bröcker Feld

12.ein St nächst danach

 

1691

Christian Quante statt Bonse

 

1711

Dirk Geilern

 

1719

Auf Vermittlung P. Radens wird die Hove Rüschey unter den derzeitigen Pächtern Diederich Geilern und Bertram Püstekrey geteilt. P]stekrey erhält den Kuhkamp, die Einschüsse in Niesterts Busch, das Holz aufffem Hanekamp.

1721

Bertram Pustekrey

 

1776 VII 6

Pastor Kuiper schreibt an Liesborn wegen Johan Dietherich Bonse, der "wegen elterlicher Schulden von seinen Gläubigern angestrengt wird, entweder seine Ländereien oder falls dazu kein Käufer ( was zu vermuten, da es den Bürgern in S. an Geld mangelt) sein Haus meistbietend zu verkaufen." Es steht zu befürchten, daß "ein Verleumbder" die Hove Rüschey übernimmt und herunterwirtschaftet.

Bitte, Bonse die Hove zu belassen.

Nachschrift: D. Bonse restiert für 1774/75 jährlich 45 Rthlr Pacht

 

ca 1805 Erbfürstentum MS Rentei A 75

schlechtes Land, weit entfernt, Jahrespacht 151 Rthlr

Hove geteilt:

Bonse oder Spithöver für 81 Rthlr

Geilert 70 Rthlr

Insgesamt 123-69 Morgen

 

1807 ebenda

 

Pertinentien Rüscheyhove

1. Kuhkamp saurer Weidegrund 16

2. kl Freisenbusch gutes Kleiland 3

3. Größerer Freisenbusch schlechtes Sandland 6

4. Altenhoff saurer Grund 3

5. Rüschy-Kämpgen schlecht Sandland 2

6. Rüschey-Weide ganz schlechte Weide 5

7. Geisthöffgen schlecht AL 2

8. Hankampswiese halb süßer, halb saurer G.6

9. Hankamp gemeine Weide u. Eichen 8

10.Im Bröcker Felde schlecht Kley 3

11.ebda similiter 1

12.ebda similiter 2

13.ebda similiter 1

14/15.in Niesterts Busch Holzgrund 5

16.Im Ossenkamp saurer Kleiweide 1

17.im Leuen Buschgrund, saures Kleil. 2

18.im Leuenkamp saures Kleiland 1

19.Aufm Bütte schlecht, sandig AL 1

20.ebda mittel AL 4

21.Sendenh.Geist sandiges AL 1

22.ebda similiter 1

23.ebda similiter 3

24.ebda äußerst schlecht,mager 2

25/26 ebda Sand, mittelm.Kleiland 11

27/28 ebda Mühlenkamp

AL, z.T.Kleigrund 5

29.ebda gutes Kleiland 2

30.Westenbrede AL, guter Sandgrund 3

31.Aufm Grünen Weg AL, sehr schl. Klei 3

32.aufm grünen Weg mittelm. Kleiland 1

33.ebda Holzgrund 2

34./35.ebda AL, Klei, Senkelgrund 3

36.ebda sandiges Gartenland 0

37/40 ebda an der Stadtsheide Gartenland 1

41.Ostkamp AL; Senkelgrund 4

42/44.ebda aufm grünen Weg sandiges Gartenland 1

44a.der Gartenweg - -

45.aufm Vornholz Berge AL mittelm. Kleigrund 2

46.ebda Klei 1

47.im Hagenkamp Holzgrund 1

Gesamt 123-69 Morgen

 

1807 XII 20

Taxatum des Nutzholzes auf der Hove Rüschey

im Hagen am Kuhkamp, in Niesters Busch, auf dem Grünen Weg

105 Eichen, 88 Rthlr

 

 

1808

Pachtkontrakt mit Bürger Joh Bernt Geilert (später verbessert in Joh Henrich Spithöver)

 

1818

Spiethöver et Geilern, Sendenhorster Bürger, Pächter der Ruschey-Hove

 

1821 Erbfürstentum MS Renteien A 75

Abgaben aus der Hove Rüschei

1. 1 horn Gulden u. Meßkorn an den Pastor

2. Hof zu Bispinck Albersloh 2 Scheffel Weizen, Sendenhorster Maß, 15 Pf Münstergeld

3. Kloster Überwasser, 1 Huhn 6 Pf

4. 6 Pf am Vicarie St Katharina

 

Rüschey ebda

Absicht der Besitzer von Drensteinfurt und Grevinghof auf Teilung ihre Bröcker Mark. Die Berechtigung der Hove Rüschey, 2 Rinder in die mark zu lassen, soll abgelöst werden.

Die Hove ist bis 1808 für jährlich 120 Rthlr an Wwe Bonse und Joh Herman Geilern verpachtet. Die Weidegerechtigkeit ist an Zeller Bökeler-Bomer unterverpachtet.

 

Zehnt Überwasser:

Domus Johannis upper Gheyst quondam Gerwini 6 den,1 Huhn

1468 Albert van Zumeren de domo Russchen, add. Bonse colit

1590 Ruische, Bonse colit.

1691 Chr. Quante vorhin die Ruische oder Bonse

______________________________________________________________________

 

 

 

Sandwegshove
 

Sandweg namengebend für eine Familie in der Stadt, die den Hof bewirtschaftete

 

1412

Hinrick ton Santweghe Bürge eines Verkaufs des Gerd v Husen

 

1433

Joh ton Santweghe, Bürgermeister

 

1430 VII 3 Ahlener UB 45

Rothger van der Dorneborch und Familie geloben Hugo van Bellinc- husen, Joh van Esten und Wessel van Husen Schadloshaltung wegen ihrer Bürgschaft gegenüber Hinrich und Dyderik Cleyvorn.

Pfandsetzung ihres Guts und Erbes de Zantweghehove Ksp van Sendenhorst in der burscap to Zantvorde

Siegelankündigung

Mitbeurkundung durch Grete, Hausfrau und Töchter Jutte, Neze und Grete

 

1528 Mensing U 75

Roleff v Caessem, Rentmeister zu Wolbeck, bekennt die Annahme des Berntv Broke, wohnhaft in Sendenhorst, als Dienstmann für Sunte Pawels zu MS (Dorsalvermerk Bernd Sandweg)

dazu 1524: Lyse Vagedz MS läßt Bernd ton Broke, Sohn Schulte Hinrich ton Broke oo Aleke frei.

 

1544 Mensing Akten 51

Quittung des Joh Kerchhof, Vikar der Margaretenkapelle auf dem Domhof für Bürgermeister zu S. Bernd Sandwech über 40 Rthlr (Rentverschreibung)

 

1571 AUB III, 341

Gerd Kremers BE in Arrest gesetzt, weil sie ua von der Santweggeschen tho Sendenhorst 1 Taler unrechtmäßig genommen.

 

1589 AV Mensing U 144

Eberhard Bisschopinck to Bischopinck oo Agnes Steveningk bekunden den Verkauf der Woestehove gt Santweges Hove vor Sendenhorst in der Bft Santfort an Goddert Rodde oo Else. Die jetzigen Käufer und Vorfahren bewirtschafteten die Hove vorher in Pacht.

Anm woeste = Wald, Heide ==> A Gregorius WZ 91 (1935)

 

1664 Pastoratsregister

Sandwegs oder Mensings Hove braucht Joan Schuffuth (und gibt Meßkorn) (Die Hovesstelle lag in der Stadt an der Schulstraße vor dem Westtor)

 

1562 1 Sch Meßgerste (Santwegeshove)

1587 Bispingshove

1588 wieder alter Name

____________________________________________

 

Schenctorp
 

freier Hof, (Freistuhlgut?)

im 14./15 Jh von der Stadt aus bewirtschaftet. Später Ländereien von Niemann übernommen.

auch Name einer Bauerschaft

--->ca 1500 hoeffstede, dart huys gestaen hefft myt en spiker

 

 

1318 WUB VIII 1293

Verkauf einer Hufe in der Bft Östrich, Ahlen, an Kentrup durch Henricus dictus Schredere. Verzicht vor ...liberis nostris: ... Henrico de Schegtorpe

 

1332 Marienfeld U 578

Verkauf eines Ackers bei der villa tor Hart durch den Knappen Engelbert Bitter an Marienfeld

Zeugen...Henrich von Schenctorpe...Freie

 

1366 Überwasser U 76

Andreas v d Hege, Knappe, oo Elisabeth und Sohn Andreas verkaufen Überwasser die Berndshove zu Schenktorp, gt Berndes de Reepesch, Ksp Sendenhorst, Bft Schenctorpe

Nach Register II: Burchardshove zu Schenctorpe, Kaufpreis 90 Mark; unter den Zeugen der Freigraf von WAF

==>Freistuhlgut; 90 Mark hoher Kaufpreis!

 

1367

Evert Vryte überträgt Steffen von Gronlo das Recht an der Hove zu Schenctorp gt Krummegudeshove Bft Schorlem:

Andreas van der Heghe, geschworener Gograf zu Sendenhorst, bezeugt, daß vor seinem Gericht Evert Fryte und Lupe, eyn vry wif, seine Hausfrau, dem Steven van Gronlo ihre Rechte an der vrien hove to Schenctorpe genannt de Crumendugesdageshove im Ksp Sendenhorst, Bft to Schorlemer aufgelassen hat.

Evert Fryte und Frau nehmen Abstand von dem Gewinn, den sie an der freien Hove durch Freigraf Aleve (wohl Roleve) Bolekin hatten.

Z: Bitter van Camene, Henrich van Lotte (?), Godeke Golegrope; Knappen

Arndt van Hasle; Johann Vust, Henrich van Derne to der tydt schepene to Sendenhorst

 

 

1367 ?

die freien Hove to Schenctorpe

 

1375 ebd U 122

B Florens bekundet, daß in seiner und des Richters zu Sendenhorst, Wilhelm van Werne, Gegenwart Johann van Derne gt Snaep als Lehnsherr des Hauses zu Schenctorpe im Ksp S., welches Drees van der Hege von demselben zu Lehen empfangen, nachdem derselbe es an Überwasser verkauft hat, das Eigentum zugunsten des Klosters aufgelassen hat.

 

1382 Überwasser

Stefan v Gronlo verkauft Johan Wemegalen 2 Hoven Krumeguedstagshove und Monikenhove zu Schenctorp Ksp Sendenhorst

 

1420 Hörigentausch mit Überwasser:

Wessel und Gerhardus van Husen tauschen ihren Eigenhörigen Joh Schenctorp leg. filium Gherh. et Alheydis van Schenctorpe pro Elis. filia custoda to Hiltrope, et moratur predictus Joh in par. Sendenhorst

 

1443 Borg U 161

Verkauf des Gobelenhofes (Brock) durch Gerd oo Fye van Husen.

Pfandsetzung von Schenctorpe im Ksp Sendenhorst

 

1447 XI 29 Domkapitel Oblegien U 6

Drude, Wwe Stevens v d Marke, Godeke von Haltern und Johann Brockhagen als Vormünder der Elseken Druden, Hilken Kinder des genannten Ehepaares übergeben Bernd Valken, Domdechant, den Eigenhörigen Bernde, Sohn des Ehepaars Gerd Schenctorpes oo +Aleken im Kirchspiel Sendenhorst gegen Johan Dovelhouwer, Sohn des Johann Douvelhover oo Mette, Ksp Sendenhorst

Siegelankündigung Godeke von Haltern, Joh Brockhagen

Z: Ludeke Kotte, Priester Dyd. Voss, Diener des + Steven v d Mark

==> Drude wohl Tochter von Fye und Gerd v Husen, die 1463, in 2. Ehe, mit Gerd Ladey verheiratet war.

 

 

1463 Fraterhaus U 139

Fye van den Husen, Wwe Gerdt v d Husen, erklärt vor dem ms Richter, daß sie nach ihrem Tode ihr Leibzuchtsrecht an Schenctorps Hof im Ksp S ihrer Tochter Rixen Karenkope zugestehe. Ihre andere Tochter Drude, Frau des Herman Ladeys, sei abgefunden.

Die Leibzucht wird für 7 M Jahresrente an Eheleute Johan und Gertrud Wyssen gt Gruter verkauft.

Belastung 6 Sch Gerste an den Hof to Bispinck und 2 Gg an Otten Peeke

 

1468 ebda U 156

Rixe Wwe Everd Karenkopes und Tochter Else verkaufen Johan Wyssen dem Grüter und Ehefrau Gertruet das Erbe Schenctorppe und setzen ihr Haus in MS zum Pfand

 

1485 Fraterherren A 29

Hinrich Niesmann, Richter, bezeugt, daß Dirck van Zumeren, +Alberts Sohn, dem Johan van Zumeren seinen Anteil an dem elterlichen Gut (Schenctorp?) abtritt

 

1487 Fraterherren A 29

Rixe Karendop verkauft Herman to Hellen, Goldschmied, das Erbe Schenctorp, Bft Rinkhöven

 

1489 Fraterherren A 29

Drude van Husen, +Gerhard van Husens Tochter, überläßt ihrer Schwesten die elterlichen güter Duckenborg und Schenctorp

 

1489 Fraterherren A 29

Schenctorp gehet von Herman tor Helle an Johan Wechhake

 

1490 ebda U 1591

Johan oo Else Wechhake, MS, verkaufen Johan oo Drude Fynsell das Erbe Schenctorppe, das die Verkäufer seiner Zeit von Herman ter Helle gt Schenctorpe gekauft hatten. Die Hove liegt in der Bft Rynckhove.

Bürgen: Johan Rotthoff, Lubbert Weysten, Johan Lodewich, Johann Lyndeman

 

1490 Fraterherren A 29

Johann Vynsel (Vynsen) belastet das Erbe stark mit Renten (ua an Johann Rodde oo Gertrud; Johann Lepper, kerkherr to Alberslo)

 

1490 ebda U 1596

Vor dem mstr Offizial verkauft der Sendenhorster Bürger Joh Fynsell oo Drude den Fraterherren das Erbe Schentorppe, Bft Rynckhove, das sie von Joh Wechhake gekauft hatten

 

1491 ebda U 1602

Vor dem Sendenhorster Gograf Temme Voß bekunden Eheleute Vynsel, daß Joh Nyseman und Hinrich Lindeman für sie gebürgt haben bei Rentenverkäufen aus dem Schenctorpe; 10 Gg Rente für Wechhake Ms, 2 1/2 Gg für Joh Lepper, Kirchherr zu Albersloh und dessen Magd, 2 Gg für Johan Rodden. Schadloshaltung

Z Joh Plonyes, Kirchherr zu S. Henrich Nyseman Richter, Gert Hoveman

 

1492 ebda U 1605

Joh Fynsel oo Drude lassen ihr Gut Schenctorpe den Fraterherren auf, nachdem dieses Johan Wechhake oo Else wegen einer Schuld von 100 Rthlr verfallen war.

Siegel des Joh Wechhhake

 

1492 ebda U 1609

Joh Wechhake vermacht dem Fraterhaus einen Rentenbrief über 10 Gg den ihm Eheleute Fynsell aus Erbe Schentorp verkauft haben,

 

1492 III 29 ebda 1610

Vor Richter Henrich Nysman verkaufen Eheleute Fynsel Fraterherren das Erbe Schentorppe, wie sie es von Joh Wechhaken gekauft hatten

 

1492 IV 2 ebda U 1611

Vor dem S. Richter Temme Voß bekundet Gert Nase, daß er von Joh Nyseman und Hinrick Lindeman das Gut Schentorpe gekauft habe, das die vorgenannten wegen einer Bürgschaft dem Joh Vynsell hatten pfänden lassen.

 

ca 1500 Fraterherren A 29

Schenctorpes erve

- ynt erste de hoeffstede, daet huey gestaen hefft my den spiker

- uppen berghe geheten uppen Knockell

- scheyten uppen Kolvenbusch

- 1 St. upper Belter Woert scheyten yn Brusers kamp, de hefft de Bruser under

- item noch 1 St to Lockentorp

 

1541 ebda U 1672

Hinrich Vinstel, Bürger zu Sendenhorst, Anna, Margareta Schwestern und Kinder des +Johann Vinsel oo Gertrud verzichten auf alle strittigen Erbansprüche auf Schentorp, auf 6 St Land vor dem Nordtor bei der Lehmkuhlen und zwischen Land des Rüschey und dem Sandwege, sowie bei der Windmühlen, auf die Roggenweide schießend, zwischen dem Lande der Katharinenvikarie und der Rüsschey.

 

1541 Fraterherren A 29

Johan Schulte, Bürger zu Iburg, renummeriert Syntrups Erbe zum Behuf des Bruders seiner Frau Katharina, Henrich Vinsel.

 

1512 Freckenhorst Kapitel 87 und Fraterherren 1652

Landtausch Fraterherren (Polinck, Knoep, Schentorpp--Freckenhorster Hof Kleikamp

3 St uth Schentorpp vornoten Cleykampp und Knoepp

1 groten Acker uth Knoepp vornoten Schentorpp und Polinck

2 St uth Scentorpp, vorn Kleykamp an beden syden

2 anenwenden tendes dussen lande vor uth Scentorpp oesten und westen upp de Landtweer

3 St in den Mulenkamp, 2 uth Polinck, dat eyne uth Scentorp Vorn

Kleykamp und Lyndeman

 

 

1543 Fraterhaus U 1681

Landtausch Pastor Geilern - Fraterhaus: dabei Befreiung der Fraterherrn von der Meßkornpflicht von Gobelen- und Schentorp

--->1565 Überw Rechnungen A II Nr 1

 

1705 Fraterherren A 29

Dietrich Witte zu Sendenhorst pachtet auf 8 Jahre Land der Sentrupper Hove

die aufgeführten Grundstücke gehören nicht zur Hove Schenctorpe sondern zur Gobelenhove. Verwechslung, da nicht mehr anders bekannt

1721 ders.

1751 - 1758 Berndt Fye

1758 Johan Witte, Sentrups Hove, Rückstände

 

 

Schenctorp

 

freier Hof, (Freistuhlgut?)

im 14./15 Jh von der Stadt aus bewirtschaftet. Später Ländereien von Niemann übernommen.

auch Name einer Bauerschaft

→ca 1500 hoeffstede, dart huys gestaen hefft myt en spiker

 

 

1318 IX 4 (WUB VIII 1293)

Knappe Henricus dictus Schredere verkauft mit Zustimmung seines Vaters Hermannus, seiner Großmutter Elizabet, seiner Tanten (patruarum) Sophia und Mechtildis, seiner Schwestern Blidradis und Mechtildis, seiner Gattin Cristina, des erstgeborenen Sohnes Hermannus der übrigen Erben dem Kloster in Kentrup (Keynktorpe) extra muros Hammensis die Kusteshove villa Osterwich Ksp Ahlen, nebst zwei Kotten und Zubehör für 65 Mark als Eigentum und verzichtet auf das Gut vor dem Freistuhl. Henricus Schredere verzichtet auf die seit langer Zeit aufrecht erhalten Ansprüche auf die Hofe Berchem.

Bürgen gegenüber dem Kloster: Hermannus de Mervelde junior, miles, Thidericus dictus Harmen, Rutgerus dictus Klot, Rodolfus de Hetvelde, Goscalcus van der Angele, Albero Polyngen, famulis.

Acta est ... huis venditionis manumissionis, resignationis et totius premisse effestucationis ... presentibus liberis nostris: Johan de Rynchoven, libero comite nostro, Johanne dicto der Meghedesone, Levoldo de Kulsinctorpe, Henricus de Schegtorpe, Herman de Righove, Wulphardus filio eius, Reyneken de Meldinchoven, Johanne ibidem de Egelbertyng, Johan filio Webelen in Rameshovele, Wulphardo ibidem

Johanne Hoykeman, Hermanno dictus Hobelrey, Henrico de Vrylwych, Henrico de Berhorst

qui simul via et una voce eodem loco et ipso tempore dicta bona nostra propria esse et fuisse plenare secundum fidem suam fatebantur.

Presentibus etiam viris honestis: Egelberto de Herborn, Conrado nato suo, Godfrido et Alexandro dictis Volenspet, Johanne dicto Klot, Thiderico dicto Hame et Hermanno de Mervelde juniore, militibus

Wiscelo de Galen seniore, Gherhardo de Berstraten, Thiderico dicto Klot, Lubberto de Vorsem, Eg. de Altena, Godscalco de Hesnen, Rutgero de Herborn, Brunone dicto Pil, Godscalco de Unctorpe, God. dicto Kolven, Elrico de Castro, Antonio de Marboldinchusen, Egelberto de Horne, Antonio de Afforde, Brunone de Estene, Theomone de Buckeslo, God. de Berge, Richardo filius eius, Lamberto de Wildeshorst, Johannes de Sprinken, Richardo Vohs, Lamberto de Worden, Johanne de Sveve, Johanne dicto Sanne, Hugo de Netherberge, famulis

Everhardo sacerdote, Svedero clerico cum fratre Gerhardo converso

Es siegeln: Graf Engelbert von der Mark WS 11,1, der Aussteller WS 168, 1,Engelbertus de Herborn WS 203,3, Johannes dictus Klot WS 189,7,Godefridus Volenspet WS 185,1, Alexander Volenspet

1332 Marienfeld U. 578

Vor dem Freigrafen des Ritters Henrich Schroder, Reynher van Frilwic, verkauft der Knappe Engelbert Bitter 5 Äcker bei der villa tor Hart an Marienfeld

Bügen: Ludolf van der Wisch

Ludolf Span

Conrad Schocke

Gyso Torck

Johan Walegarden, Knappen

Zeugen Henrich van Schenctorpe

Johan Greve to Rinckhove

Wulfard van Rameshovele

Lutbert und

Johan von Stromberg, Freie

 

1366 Überwasser U 76

Andreas v d Hege, Knappe, oo Elisabeth und Sohn Andreas verkaufen Überwasser die Berndshove zu Schenktorp, gt Berndes de Reepesch, Ksp Sendenhorst, Bft Schenctorpe

Nach Register II: Burchardshove zu Schenctorpe, Kaufpreis 90 Mark; unter den Zeugen der Freigraf von Warendorf

→Freistuhlgut; 90 Mark hoher Kaufpreis!

 

1367 IV 24 Überwasser U 108

Evert Vryte überträgt Steffen von Gronlo das Recht an der Hove zu Schenctorp gt Krummegudeshove Bft Schorlemer:

Andreas van der Heghe, geschworener Gograf zu Sendenhorst, bezeugt, daß vor seinem Gericht Evert Fryte und Lupe, eyn vry wif, seine Hausfrau, dem Steven van Gronlo ihre Rechte an der vrien hove to Schenctorpe genannt de Crumengudesdageshove im Ksp Sendenhorst, Bft to Schorlemer aufgelassen hat.

Evert Fryte und Frau nehmen Abstand von dem Gewinn, den sie an der freien Hove durch Freigraf Aleve (wohl Roleve) Bolekin hatten. Die Auflassung geschieht vor Bolikine und sine vrygreve (muß heißen vryschepen)

Bürgen: Bitter van Camene, Henrich van Lotte (?), Godeke Golegrope; Knappen

Zeugen: Arndt van Hasle; Johann Vust, Henrich van Derne to der tydt schepene to Sendenhorst

 

1367 ?

die freien Hove to Schenctorpe

 

1374

Johan von Derne gt Snaep, Lehnsherr des Hauses Schenctorp in der Bft Schorlemer

 

1375 ebd U 122

B Florens bekundet, daß in seiner und des Richters zu Sendenhorst, Wilhelm van Werne, Gegenwart Johann van Derne gt Snaep als Lehnsherr des Hauses zu Schenctorpe im Ksp S., welches Drees van der Hege von demselben zu Lehen empfangen, nachdem derselbe es an Überwasser verkauft hat, das Eigentum zugunsten des Klosters aufgelassen hat.

 

1382 V 28 Überwasser U 130

Steneken van der Steghe, Freigraf auf dem Drene, bekundet, daß Stefan v Gronlo verkauft Johan Wemegalen 2 Hoven Crumeguedstagshove zu Schenctorp und Monikenhove zu Schenctorp Ksp Sendenhorst, Bauerschafdt Schorlemer an Johann Wemegalen, Bürger zu Münster

 

1410 Überwasser U 148

Heinrich Vos van Borchorst, Kirchherr zu Sendenhorst, Arnd Vos, Heinrich van Lembecke, Johann tom Zode, bekunden Ehevertrag zwischen Friedrich tom Zode und Stynen, der Alheid Wemegalen Tochter.

Die Eheleute erhalten die Hälfte der Krumengudenstagshove und der Monikeshove zum Brautschatz, die andere Hälfte bleibt Alyken bis zu ihrem Tode, dann fällt sie zurück an Stynen, deren Kinder oder Erben.

 

1420 Hörigentausch mit Überwasser: (CTW III)

Wessel und Gherhardus van Husen tauschen ihren Eigenhörigen Joh Schenctorp legitimum . filium Gherh. et Alheydis van Schenctorpe pro Elis. filia custoda to Hiltrope, et moratur predictus Joh in par. Sendenhorst

1443 Borg U 161

Verkauf des Gobelenhofes (Brock) durch Gerd oo Fye van Husen.

Pfandsetzung von Schenctorpe im Ksp Sendenhorst

 

1447 XI 29 Domkapitel Oblegien U 6

Drude, Wwe Stevens v d Marke, Godeke von Haltern und Johann Brockhagen als Vormünder der Elseken Druden, Hilken Kinder des genannten Ehepaares übergeben Bernd Valken, Domdechant, den Eigenhörigen Bernde, Sohn des Ehepaars Gerd Schenctorpes oo +Aleken im Kirchspiel Sendenhorst gegen Johan Dovelhouwer, Sohn des Johann Douvelhover oo Mette, Ksp Sendenhorst

Siegelankündigung Godeke von Haltern, Joh Brockhagen

Z: Ludeke Kotte, Priester Dyd. Voss, Diener des + Steven v d Mark

==> Drude wohl Tochter von Fye und Gerd van Husen, die 1463, in 2. Ehe, mit Gerd Ladey verheiratet war.

 

1463 Fraterhaus U 139

Fye van den Husen, Wwe Gerdt v d Husen, erklärt vor dem ms Richter Bertolt Bisschopinck, , daß sie nach ihrem Tode ihr Leibzuchtsrecht an Schenctorps Hof im Ksp S ihrer Tochter Rixen Karenkope zugestehe. Ihre andere Tochter Drude, Frau des Herman Ladeys, sei abgefunden.

Die Leibzucht wird für 7 M Jahresrente an Eheleute Johan und Gertrud Wyssen gt Gruter verkauft.

Belastung 6 Sch Gerste an den Hof to Bispinck und 2 Gg an Otten Peeke

Zeugen Johan Averdunck, Hinrick Hennenbergh

 

1468 Fraterhaus U 156

Rixe Wwe Everd Karenkopes und Tochter Else verkaufen Johan Wyssen dem Grüter und Ehefrau Gertruet das Erbe Schenctorppe und setzen ihr Haus in MS zum Pfand

 

1485 Fraterherren A 29

Hinrich Niesmann, Richter, bezeugt, daß Dirck van Zumeren, +Alberts Sohn, dem Johan van Zumeren seinen Anteil an dem elterlichen Gut (Schenctorp?) abtritt

 

1487 Fraterherren A 29

Rixe Karendop verkauft Herman to Hellen, Goldschmied, das Erbe Schenctorp, Bft Rinkhöven

 

1489 Fraterherren A 29

Drude van Husen, +Gerhard van Husens Tochter, überläßt ihrer Schwesten die elterlichen güter Duckenborg und Schenctorp

 

1489 Fraterherren A 29

Schenctorp geht von Herman tor Helle an Johan Wechhake

 

1490 ebda U 1591

Johan oo Else Wechhake, MS, verkaufen Johan oo Drude Fynsell das Erbe Schenctorppe, das die Verkäufer seiner Zeit von Herman ter Helle gt Schenctorpe gekauft hatten. Die Hove liegt in der Bft Rynckhove.

Bürgen: Johan Rotthoff, Lubbert Weysten, Johan Lodewich, Johann Lyndeman

 

1490 Fraterherren A 29

Johann Vynsel (Vynsen) belastet das Erbe stark mit Renten (u.a . an Johann Rodde oo Gertrud; Johann Lepper, kerkherr to Alberslo)

 

1490 ebda U 1596

Vor dem mstr Offizial verkauft der Sendenhorster Bürger Joh Fynsell oo Drude den Fraterherren das Erbe Schentorppe, Bft Rynckhove, das sie von Joh Wechhake gekauft hatten

 

1491 Fraterherren U 1602

Vor dem Sendenhorster Gograf Temme Voß bekunden Eheleute Vynsel, daß Joh Nyseman und Hinrich Lindeman für sie gebürgt haben bei Rentenverkäufen aus dem Schenctorpe; 10 Gg Rente für Wechhake Ms, 2 1/2 Gg für Joh Lepper, Kirchherr zu Albersloh und dessen Magd, 2 Gg für Johan Rodden. Schadloshaltung

Z Joh Plonyes, Kirchherr zu Sendenhorst, . Henrich Nyseman Richter, Gert Hoveman

 

1492 Fraterhaus U 1605

Johann Fynsel oo Drude lassen ihr Gut Schenctorpe den Fraterherren auf, nachdem dieses Johan Wechhake oo Else, von denen sie es gekauft hatten, wegen einer Schuld von 100 Rthlr verfallen war.

Siegel des Joh Wechhhake

 

1492 Fraterhaus U 1609

Joh Wechhake vermacht dem Fraterhaus einen Rentenbrief über 10 Gg den ihm Eheleute Fynsell aus Erbe Schentorp verkauft haben.

 

1492 III 29 Fraterhaus 1610

Vor Richter Henrich Nysman verkaufen Eheleute Fynsel den Fraterherren das Erbe Schentorppe, wie sie es von Joh Wechhaken gekauft hatten

 

1492 IV 2 ebda U 1611

Vor dem Sendenhorster . Richter Temme Voß bekundet Gert Nase, daß er von Joh Nyseman und Hinrick Lindeman das Gut Schentorpe gekauft habe, das die vorgenannten wegen einer Bürgschaft dem Joh Vynsell hatten pfänden lassen.

 

ca 1500 Fraterherren A 29

Schenctorpes erve

- ynt erste de hoeffstede, daet huey gestaen hefft my den spiker

- uppen berghe geheten uppen Knockell

- scheyten uppen Kolvenbusch

- 1 St. upper Belter Woert scheyten yn Brusers kamp, de hefft de Bruser under

- item noch 1 St to Lockentorp

 

1541 ebda U 1672

Hinrich Vinstel, Bürger zu Sendenhorst, Anna, Margareta Schwestern und Kinder des +Johann Vinsel oo Gertrud verzichten auf alle strittigen Erbansprüche auf Schentorp, auf 6 St Land vor dem Nordtor bei der Lehmkuhlen und zwischen Land des Rüschey und dem Sandwege, sowie bei der Windmühlen, auf die Roggenweide schießend, zwischen dem Lande der Katharinenvikarie und der Rüsschey.

 

1541 Fraterherren A 29

Johan Schulte, Bürger zu Iburg, renummeriert Syntrups Erbe zum Behuf des Bruders seiner Frau Katharina, Henrich Vinsel.

 

1512 Freckenhorst Kapitel 87 und Fraterherren 1652

Landtausch Fraterherren (Polinck, Knoep, Schentorpp--Freckenhorster Hof Kleikamp

3 St uth Schentorpp vornoten Cleykampp und Knoepp

1 groten Acker uth Knoepp vornoten Schentorpp und Polinck

2 St uth Scentorpp, vorn Kleykamp an beden syden

2 anenwenden tendes dussen lande vor uth Scentorpp oesten und westen upp de Landtweer

3 St in den Mulenkamp, 2 uth Polinck, dat eyne uth Scentorp Vorn

Kleykamp und Lyndeman

Text der Urkunde:

Wy Maria, Edeldochter to Teckenborch, Abdiß des Stichtz to Vreckenhorst vor und und unß. Stichtz Caittell und unse nacomelingen, und wy, Hinricus Theme, Pater des Fraterhuiß tom Springborn bynnen Münster vor uns, unß. Huiß semptligen fratern und unse nacomelinge doin kundt, enkennen und betugen overmytz dessen apenen besegelden breve. So und als wy beide partehe sonnige erve und guder liegehen heben in den kerspell van Sendenhorst, als wy Maria und unse Stichte, eyn erve genompt Cleykamp, und wy Hinrick, pater vorscreven und unse huiss vorg. Etzlige erve und kotten, Polinck, knoepp und Schentorppe genant, dat wy um gude naburscapp to underholden, vreden und gelegenheit wyllen, eyne erffbuthe vor uns und alle unse nacomelincgen geholden heben van sonigen lande und holtwass als hyr nabescreven also dat wy maria Abdyß und une gesticht tot unsen erve kleykampp van den pater und fratres uth eren erven und guden nabescreven sollen heben gebruken und erfflyk to eyner rehten buthe holden, elven stucke landz, alle belegen upp Cleycamps berghe, scheten alle suden und norden, als by namen der stucke landes uth der frater erve Schentorppe genant, dair by vorgenoten Kleykampp und Knoepp, noch eynen groten acker uth der fratern erve Knoepp genant, dar by vornoten Schentorppe und Polinck, noch eyn stucke landz uth der fratern erve Polinck genant, dar by vornoten Knoepp und Cleykampp. Item der stucke landtz uth Polinck vorscreven, dar by vornoten Cleykamp tbeiden syden; item twe stucke landz uth Schentorppe vorß, dair oick vorgenotten bey Cleykampp tbeiden syden, und noch eyn stucke uth Polinck vorscr. Dair bey vorgenoten gedachte Cleykamp tbeiden syden; item twe anewende tendtz dessen lande vorg. Uth Schenttorp, schetende oisten und westen uppe der lantwere, dat tho sollen wy maria, Abdiss to unsen erve Cleykampp van den fratern uth Polinck vorß. Heben eynen kampp geheten de Roggenkampp, belegen an Kleykampps huiss an de westersyt myt den holtgewasse dar umblanck, und bey den dalkamppe, an den twen stucke steit, vorder solle wy Maria Abdiss, vorß tot unsen erven cleycamppe in mathen wo vorscr. Van den gedachte pater und fratern heben sess stucke in den Kotten kamppe, scheiten suden und norden, welker kampp ys van twelff stucke landz, dar van de ersten twe horst in Cleykampp, de andern twee horen in Polinck, und so vort, twe sollen horen Cleykampp, und den andern twe Polinge, welken kampps vorgenoten synt de vorg, Roggenkamp und de Lantwere an Schenttorp.

Hyt to sollen wy Maria

 

1543 Fraterhaus U 1681

Landtausch Pastor Geilern - Fraterhaus: dabei Befreiung der Fraterherrn von der Meßkornpflicht von Gobelen- und Schentorp

--->1565 Überw Rechnungen A II Nr 1

 

1705 Fraterherren A 29

Dietrich Witte zu Sendenhorst pachtet auf 8 Jahre Land der Sentrupper Hove

die aufgeführten Grundstücke gehören nicht zur Hove Schenctorpe sondern zur Gobelenhove. Verwechslung, da nicht mehr anders bekannt

1721 ders.

1751 - 1758 Berndt Fye

1758 Johan Witte, Sentrups Hove, Rückstände

 

Schockinghoff

 

         

1327 Marienfeld U 554

Richter Conrad Schoke, Knappe, und die Konsuln von Sendenhorst bekunden, da� der Knappe  Themo Golegrope die Hufe tor Londen und  die Hufe  Bernhards zu Avenhovele in Ksp  Ahlen,  welche  von  fr�her  der  Bruder  Conrad Schockes von der Marke zu Lehen trug, diesem  zu  H�nden  des  Kl Marienfeld resigniert habe.

 

 

1337 Domvikarie U 32

Bischof Ludwig v Ms errichtet mit Zustimmung des Domkapitels  einen vom Cantor Burchard (v Marburg) dotierten Altar bei der Kathedrale  daselbst  an einer Nyewerk genannten Stelle.

Die gestifteten G�ter sind a) der halbe Zehnt zu Lembeck

                           b) halbe Hof Scokinghof

                           c) Hof Mushem, Bocholt

 

         

1338 Domkapitel R XX

Vikarie S Elisabeth: die H�lfte des Hofes Schockinghof zur  Begr�ndung des Elisabethaltars durch Burchard v Marburg �bergeben

 

vgl. 1358 Joh v Marburg Pastor in Sendenhorst

     1313 Register der Einnahmen; unter den  Zeugen Albert v                                   Marburg, Kleriker

 

1581 Freckenhorst U 515

Vergleich zwischen Fr. resp  dessen  H�rigen  Sch�ckinghof  zu  S.,  und Bernhard zu Strassen gt Boddeker

 

1639 Fr Kapitel

Diethrich Rinckhoff,  Bewirtschafter  des  Sch�ckinghofes  versetzt mit Zustimmung seiner Gutsherrschaft auf 7 Jahre den Eheleuten  Henrich  und Kath Schomaker, Sendenhorster B�rger, seine Sch�ckenbreide hinter  der Windtm�lle

 

1663

Sch�ckinghoff zahlt j�hrlich dem Vikar des Elisabethaltars im Dom 4 Malt 3 Sch Gerste = 14-24-6 Rthlr

 

Schatzbuch wegen Sch�ckinghoff Freckenhorst Kap 86

1696 Dirich R�schenschmidt, B�rgermeister

1696 Henrich Lippers, B�rgermeister, f�r den Hof zahlt Joh Witte  die Schatzung

 

Schöckinghoff

 

229 (249) Weststr. 18

 

Curtis Schöckinghof

 

1331 Freckenhorst U 89

Ludolfus dictus de Wysch vrigravius civ. Mon bestätigt vor dem Freistuhl Herman v Schröders gt von Alen (als Stellvertreter der vacanten Freigrafschaft zu Sendenhorst) in platea regia prope oppidum Sendenhorst prope curtim dictam tor Gheist, daß Herman v Hunevelde oo Agnes, Kinder Bernhard, Ludolf, Mechtild die Curtis Scokinchof et mansum dictum Collinctorpe in p. Sendenhorst als dorslacht eghen für 90 Mark verkauft hat und zwar an den Domkantor Burchard von Marburg und seinem Kleriker Arnold dictum de Bekehem.

Bürgen:

Bernhard von Huneveld, des Verkäufers Bruder, Siegel

Herman Scrodere von Alen S

Conrad Scoke Siegel

Werner v Wulfhem Siegel

Johan v Walegarden S

Conrad Rethberch jun.

Henrich von Homulen S

Bernhard v Hasle

Herman Rynchof, Knappen

Arnold v. Bekehems, Schwestersohn Hermann de Brendeken

(die im Säumnisfall 2 Monate Einlager in MS geloben)

 

Bernhardo dicto Cock

Hermanno Levekeman

 

Weitere Siegler:

Ludolf de Wisch

Herman Schröder

Zeugen: 

Bernhardo cappellano in Sendenhorst

Engelbert Bytter

Gerwyno Swarte

Willikino de Sungere

Johanne filio suo

Wescelo de Quernhem

Johanne dicto Voghet

Luduwico de Gettere

Hinrico de Akene

Volberto Scoke

Johanne dicto Hushere

Johanne Sterreman

Temone dicto Gulegrope

Hinrico de Scenctorpe et

Johanne de Scenctorpe

Johanne dicto Greve de Rynchove

 

 

1337 Freckenhorst U 112

Domkantor Burchard v Marpurch verkauft dem Stift Freckenhorst die Hälfte des Scokinchofes und der Hofe Culsinctorpe als dorslacht Eigen

 

1337 Domvikarie MS U 32

Bischof Ludwig errichtet mit Zustimmung des Domkapitels einen vom Cantor Burchard dotierten Altar bei der Kathedrale dasselbst an einer Nyewerk genannten Stelle

Ausstattung des Altars: Der halbe Zehnt zu Lembeck

Hälfte des Scokinghofs

Hof Mushem, Bocholt

 

vgl. 1338 Domkapitel R XX

Burchard von Marburg überweist die Hälfte des Hofes Schöckinghof zur Begründung des Elisabeth-Altars im Dom.

 

vgl: 1663 Schöckinghoff zahlt jährlich dem Vikar des Elisabethaltars am Dom 4 Malt 3 Scheffel Gerste = 14-24-6 Rthlr

==>1670 Quittung des Wilhelm Heuman, Rektor der Vikarie St. Elisabeth im Dom zu MS über 4 Malt 3 Scheffel (Pacht!) = 11 Rthlr 2ß 3d; ferner gehen aus der zu dem Erbe gehörigen Hove 18 Scheffel Gerste (Kappensaat = 3 Rthlr 25ß 6d); Gesamt: 14 Rthlr 27ß 9d

===>Unterscheidung Schöckinghoff und Hove

 

1579 II 28

Betr. Suplique Bernhardt zur Straten gt Bodeker wegen Verletzung seiner Rechte (an der Hove (Havestadt) hatte er sein Gewinn- und Mistrecht) durch den Freckenhorster Hofeshörigen Schockenhof.

Sch. . habe ihm die Hove abgedrungen, sein Korn vorzeiten abgeschitten und mutwillig wegfahren lassen und sein von Eltern zu Eltern angeerbte Länderei spoliert und entsetzt...

Schockinghoff haben mutwillig sich gelüsten lassen, etliche Weidern oder Wilgen, die er vor einigen Jahren auf seinem Grund und Boden gesetzt, gestüvt und das Zaunholt zu seienem Gefallen davon weggefahren.

Der Bischof möge B. vor die tätliche Überfahrungen des mutwilligen Sch.und seines Anhanges schützen und schirmen und ihn veranlassen, das entfremdete Zaunholz zu restitutieren.

 

1581 Freckenhorst U 515

Vergleich Schöckinghoff / Bernh zu Straten gt Boddeker

 

1639 Freckenhorst Kapitel

Dietr. Rinkhoff, Pächter des Schöckinghofs, versetzt mit Zustimmung seiner Gutsherrschaft auf sieben Jahre den Eheleuten Heinrich oo Catharina Schomaker, Sendenhorster Bürger, seinen Kamp, die Schöckenbreide hinter der Windmöllen

Geschehen vor NotarBernard Schade zu Freckenhorst; Z Dietr Vischer, Hermann Brandt (beide wohl Sendenhorst)

 

1641

Von Schöckinghoff Geld (Rechnung Freckenhorst)

- aus den Händen des Richters zu S. wegen Gartenheuer 7 Rthlr

- davon behalten wegen 7 Ellen Tuch, so die Capitularen von mir gekauft und nach Lippstadt dem Commandanten verehrt 2 Rthlr

- Rest an die Jungfern zu Fr: 2 Rthlr

 

1663

 

Heuernottul Bertramen Thiessen und Anna Quanten in Sendenhorst auff das Schöckinghoffs Haus, Hoff und etliche Ländereien:

Freckenhorst verpachtet sein in der Stadt S. belegenes und also benanntes Schöckinghoffs Haus samt beiliegendem Garten gegen 6 Rthlr jährlich, dazu Ländereien:

- das Schöckenbrock (20 Rthlr)

- Kühekamp (8 Rthlr)

- Bauland = Hausstedde (1 1/2 Rthlr)

- 2 Reiße Bauland auf dem Ostfeld (3 Rthlr)

- Mehrkempfchen (3 Rthlr)

- 1 St auf dem Berschenkamp (21 Sch)

- 2 St ebda (21 Sch)

Pachtdauer 4 Jahre; Pächter Bertram Thies oo Anna Quante

- Pächter hat das Recht 2 Rinder und 1 Füllen in den Lewen zu S. einzutreiben

 

1663

folgt die Gartenheuer (Taler/Schilling)

Henrich Lange, faber

1

21


Henrich Langen Tochtermann


21


Vid. Schockmans

1

 

Johan Eickholt


21


Berndt Löckner


21


Johan Haderwyck

1

5


Rehbender


21


Diethrich Engelbertz


18


Gedt Hueßinck


21


Henrich Schueffuth


21


Berndt Wessel


21


Herman Paeschen


21


Organista


21


Henrich Bomer


21


Elske Hilkers


21


Dietrich Broelman

1

4


Dietrich Wedemhove

1

 

Gerite Rollings


14


Margr. Bispes


21


Vid. Johan Tawedden

1

14


Henrich Geißeler

1

 

Andreß Schockemöller


21


Herman Hülshorst

1

 

Jörgen Bömer


21


Johann Rollings


9


Johan Düvelhewer


14


vid. Henrici Berboems


14

 

 


gesamt Gartenpacht

23

20

6

 

 

1692

Teile des Hofes parzelliert und zu Gärten ausgetan

==>großer Bedarf an Gartenland!

32 Pächter (14-28 sch): allerdings:

Schockemöller ist wüst

Berndt Koeßendorp ist wüst

 

 

In Einzelnen:

Designatio deren zu Sch Hoff Erbe in Sendenhorst gehörigen Gärten und Feldland


Rthlr

Schil

Erstlich Schockinghofs Haus und Garten thudt

5


aufm Bergschenkamp 3 Stücke lands ad

2

14

3 Ende an der Holtstrate


14

2 St aufm Sundern


14

auf dem Berge 1 Stücke


14

von dem Vorn Ossenkamp

1

7

von der Hausstedde bey Vornholtes Haus

1

14

vom Mehrkempgen

3


1 St aufm Ostffeld


9

die Schleute


21

Henrich Beckamp, vom Schockenbroick

16


ders. 1 Stück aufm Berßenkamp


21

3 St ibidem


16

Vid Mennemanns 4 St aufm Ostfelde

2

14

Herman Witte, von der Pottbrede

4


idem 1 Ende ahn dem Mühlenweg


14

Martin Suerman 2 St an der Lehmenkuhle

1


Bernd Reckfers 5 St bei der Müllen

1

14

Henrich Kurckweg 5 St aufm Bült

3


Johan Vennewaldt 4 St aufm Ostfelde

2


Niestert 1 Plog Landes bei der Hausstätte


14

Wienkamp von dem Müllenkamp

7


idem von Schockendieckes Kamp

4


2 Ende aufr Cruetzbrede (idem)

1


Henrich tor Bonßen

3


Vid. Angelkotte

3

7

Johan Witte

4

7

Heuman 1 St am Müllenwege


7

idem 3 St aufm Berßenkamp


12

Henrich Wettendorp


12

David Lindeman

1

14

Herman Spetthover

1

14

Balthasar tho Bering


14

Schulte Bernt ietzo Deipenbroick


14

Vid. Engberdinck

2

14

Kalthövener

2

14

Dirich Rüschenschmitt

2


Henrich Paeschen


14

Grote Dovelhover


14

Vornholtes Land

2


gesamt

86

26

 

folgt Gartenland; Pächter zahlen zwischen 10 Schilling und 1 Rthlr:

Wilhelm Kernemelck,

Joist Meiners,

Dietr Oesterman,

Henrich Smetkamp jun,

Evert Hueckenbecke,

Henr Broelman,

Joh Rebender,

Johan Boemer,

Dirich Engbers,

Bernt Lindeman,

Broelman,

Dir Wedemhove,

Jorgen Boemer,

Joh Dovelhover,

Martin Hoeman,

Henrich Westhues,

Henrich Plock oder Gießeler,

Andres Schockemöller,

Herman Schulte,

Henrich Wessels,

Herman Poppenberg,

Merge Wilmes,

Arnt Tiegeler,

Schockemoller (ist wüst),

Bernt Koeßendorp (ist wüst)

Gesamtsumme der Gartenpacht 28 1/2 Rthlr

 

 

Ausgaben hochfürstliche Schatzung für das Jahr 1691 65-14 Rthlr (monatlich ca 5.5 Rthlr)

3 Sch Gerste an Überwasser und 9ß für den Zehnten 4--2 Rthlr

Vikar Hölscher zahlt 5 Molt 9 Sch Gerste facit 28 Rthlr

an hiesige Capitular Fräuleins 7-3-8

an hiesigen Canonichen 3-15-10

 

1696 Freckenhorst Kapitel 86

Für den Hof zahlt Joh Witte die Schatzung

 

1751 abgebrannt

1768 Zeller Schöckinghoff; Haus Freckenhorst zur Halbscheid

1802 ders. Joh Henrich Sch.Ackerbürger

1828/52 Th Heinrich Sch.

1839 85 Tl Grundsteuerkapital im Ksp

1870 Gerhard Bischof Ackerbürger

1895 Gerh. Bischof gt Schöckinghoff

1935/50 Reinhold Siekmann

1969 Anna S. (Hotel Siekmann)

 

1768 10-Gefach. 65x39 (20x12.1) 243 qm. Schornstein, Stroh

b) Backofen, Stroh

c) Schoppen 3 GEfach 25x30 (7.8x9.3) 72 qm

Versicherung 424, 1802 600 Rthlr

Steuern 2Rtlr

1828 4 Pferde 1 Fohlen 4 Kühe, 6 Kälber

 

 

 

Schörmel - Schorlemmer Hove
 

1364/79 Lehnsbuch Florenz v Wevelinghoven

Nr. 602: Ministeriales: Hermannus de Rudenberge curtem to Schorlemer cum suis pert. sitam in parr. S, per resignationem Bernhardi Bitteri de Camen

(Anm: die v. Bitter= Werence waren besonders aktiv im Dienst Ludwigs von Hessen)

 

1412 Niederrh-westf. Urk aus der Habelschen Sammlung (Reichsarchiv München) Nr. 58

Bischof Otto v MS belehnt Ritter Joh v Vechtorpe mit dem Hof zu

Schorlemer Ksp Sendenhorst

 

1458 ebda U 96

Joh Pfalzgraf bei Rhein. Confirmand zu MS belehnt Domkan. Herman Schenckinck zu MS und Bruder Johannes als Nachfolger des +Joh von Vechtorpe mit dem Hof Schorlemberg

 

1489 III 30 ebda U 107

B Heinrich belehnt nach +Hermann Schenckinck, Kan. den jüngeren Johan Schenking zugleich im Namen seines Vaters mit Schorleberg

 

1490 XI 16 ebda 114

gleiche Belehnung wie U 107

 

1597 Domburse U 300

Statthalter des Stifts MS gestatten Heinrich Ledebur zu Bruchmühlen oo Caspara Schenking als Unterpfand für den Verkauf des Hofes Bertelswich an das Domkapitel die bischöflichen Lehngüter Haus Roienhagen (Olfen) und die Hove Scharenberg Ksp S. zu versetzen.

 

o. D: 16./17. Jh (betr. Schorlemer, wahrscheinlich Domburse, Akten)

2 ff in termino Pascha mit Johan Rothoff tho Sendenhorst nunc der

Burgermester Bodekers

nunc Jorgen Bartman solvit p'dictus 2 fl. aus dem Schorlemerskamp vigore immissionis

 

1641

Documentum Immissionis in den Schorlemers Kampf (Henrich Tunniken, possessor vicariae S. Trinitatis ad S. Ludgerum) gegen viduam Walteri Suthoetmar wegen jährlichen Ausstandes von 2 Gg in Schorlemerskamp ausgestellt von Herman Huge, Richter zu S.

Zeuge Gerichtsbote Gerhardt Haßkenhoff

 

1604 Domburse U 187

Die fürstlich ms Räte geben Lodewike Ledebur die Genehmigung, die mstr. Lehngüter Royenhagen und Schanenberg S. beim Verkauf von Große und Ltke Doevelhoever zum Pfand zu setzen.

Nach einer anderen Urkunde wurde der Verkauf (Dovelhover und einige Grundstücke auf der Hardt) durch Jaspara v Schenking getätigt. (Schirnerßhove)

 

1703 Domburse 97

Franz Ferd. Freiherr von Landsberg, Dombursener, verpachtet dem ehr- achtbaren und fürnehmem Dietrich Saurmann, BÜrger zu S. die daselbst belegen, denen von Ledebur zu Brockmüllen, nun von Hollinghausen zugehörige Schormerhove, wegen unserer gerichtlich erstrittenen Anforderungen gegen jährlich 40 Rthlr lieferbar nach MS

Sidonia Cath Freifrau von Hollinghasuen geb v Ledebur, und Ferd Freiherr v H. als ältester des Geschlechts genehmigen den Locations-Conductions- Contract

 

1715

Specificatio pertinentiarum der freien Schirmer Hove bei Sendenhorst:

Möllerskamp, Kuhlenkamp, Lütkehaverkamp, Heugewachs daselbst, Leyginck-hege (Weide für 6 Kühe), Saurkamp, Buscheswiesche, Knapwiesche (6 Schneiden Heugewachs) Große Möllers Wiesche, kleine Möllerswiesche Bekumbsche Wiesche (12 Grasschneider), aufm Rottlande, kleines Rottlandund Schermelkamp, Weide im boweten Busch und Schormer Busch; gesamt 286 Rthlr;

Brandholz (Schlagholz und unschädlich alten Dornen 50 RThlr

Volle Mast für 60 Schweine 120 Rthlr

Die Hove ist berechtigt vom Vieh so aus der Ostpforten zur Weide

getrieben wird, pro Stück etwas sicheres zu prätendieren

(Weideherrschaft!!)

Summa was der Pächter pro 1714 genossen: Ländereien 286 Rt, Brandholz 50 Rt, 30 Schweinemast = 396 Rthlr; gibt lt Heuernottul nur 130 RThlr d h 266 Rthlr Gewinn

 

1727 VIII 3 Domburse 97

Domkapitel erklärt, daß vor ihm Joan Everhard von der Renne zu erkennen gegeben, daß zwar sein Vorgessener und praedecessor in thoro Gederich(Frederich?) Suerman +, zeitlebens gewesener Bürgermeister zu Sendenhorst, die Schirmerhove, in die das Domkapitel und andere Gläubiger Forderungen hatten und deshalb gerichtlich immitiert wurden, die Hove aber von +Herr von Hollinghausen zu Bruchmühlen und darauf von seiner Witwe gepachtet. Everhard von der Renne wird verpflichtet, wegen der

Forderungen des Domkapitels 90 Rthlr an die Domburse und 15 Rthlr an die Dom-Eleemosynen zu zahlen.

eigenhändige Unterschrift Joan Everhardt von der Renne

 

1738

Notar Cattious monitorum pugandi contumacium.

Renne bestreitet einige Schulden; Protokoll in Rennes Behausung auf der Oststraße im Beisein Westhues und Joan Henrich Burholt

 

1739

Nach Publication in Sendenhorst, Everswinkel und Hoetmar meistbietende Verpachtung im Hause des Bürgermeisters Niestert.

 

1739 II 26

Agnes Roleff, Wwe +Renne und Heinrich Bonse, Bürger zu Sendenhorst bezeugen, daß die Witwe Renne die Schirmerhove unweit Sendenhorst auf Jahre für jährlich 200 Rthlr gepachtet hat. Bonse bürgt als principalis debitor sub hypotheca bonorum suorum

Eigenhändige Unterschrift: Agnes Roloff, Wwe Renne; Henrich Torbonsen

 

1739 II 1 Domburse

wie nacher Sendenhorst mit Herrn Hofrath Terwoesten gefahren um die Schirmerhove zu verheuren habe ausgegeben:

den Bauern, welche auf MS gekommen umb nacher Sendenhorst zu fahren zur gethaner Nachtzehrung, Trinkgeld 7ß

Am Zollhaus an Bier mit den Bauern 2ß

zu S. im Wirzhaus bei Herrn Bm Nisert per 3 1/2 Tag mit dem Bursenvogt, an Brandtwein und nachmittags an Bier 3-4-8 Rthlr

Trinkgeld 14ß

in der Retour nach MS zu Wagen spannen am Zollhaus 2ß

Vor meine zerbrochene gr Scheibe in der Kortsche 4ß

Wein in toto 8 Kannen 2-18-8 Rthlr

Trinkgeld den Bauern inder retour auf MS 4ß

drei Protokolle 3ß

Herrn Hofrat, so nacher die pertinentien gefahren, um selbe zu

besichtigen 1-9

Gesamt 8 Rthrl 18 ß 8 d

 

1739 VI 2

Domkapitel verpachtet Wwe Renne in S. und Erben, die bisher in Pacht gehabte Schirmerhove ohnweit S. mit Kämpen, Weiden. Büschen, Wiesen, Mast und anderen Gerechtigketien auf 5 Jahr (bis 1743) für jährlich 200 Rthlr,

Bedingungen u.a. der junge Aufschlag und Bauholz keinesweges gekränket werden solle

Henrich Bonse verunterpfändet ebenfalls als pricnipalis debitor seine Hab und Güter

Unterschrift Wittibe Renne, Henrich Torbonsen

 

1743 VIII 31

Ausheurung der Schörmerhove nach Publicandum in S. und Hoetmar:

Bürgermeister Henrich Bonse und Balthasar Suerman für 180 Rt jährlich wieder verpachtet. Pächter bestehen auf 10 Jahre Pacht, weilen sie sonst ihre successive einbringende Feistung nicht wieder abnützen könnten.

90 Rth an die Burse des Domkapitels, 15 Rtl dem Elemosynario, Rest Erben Bernings

 

18. Jh Archiv Drensteinfurt:

Nr. 85 Konvolutakten über Schomberger Hof zu S.

 

1810

Bernhard Heinrich Silling pachtet nach Ablauf von 6 Pachtjahren für weitere 6 Jahre; Pachtgeld 250 Rthl

 

1815 (Entwurf)

Verpachtung der Schirmerhove

Verpachtung des Bautenkampbusches

Pächter: Suermann, Lütkehaus, Artmann, Panning, WeberDrees, B Henr Silling, David Lefman, B Langen, Weber Ostholt, Zimmermann A. Bergers

Langen führt die Pachtverhandlungen

 

1813 VIII 7

Bürgermeister Langen hat Gf von Galen die von ihm neu erbaute Windmühle wieder verkauft. "Nun muß ich wieder einen anderen Handel machen, indem nunmehr mein Hauptgeschäft Ökonomie sein soll"

Antrag auf Kauf des Busches bei der Schirmerhove

 

1827

Brücke an der Schirmerhove von der Flut weggerissen. Neubau durch Zimmermeister Brandhove

 

1889/91

Stückweise Verpachtung von Parzellen des Schörmelhofes

Pächter (Pachtzins in Mark):

Adolf Suermann (210), Schuster Hd Bücker (84), Gastwirt Hermann Panning (71), Weber Drees (82), Gerhard Torwesten (45), Gastwirt Christian Silling (578), Weber Heinrich Stapel (235), Brennereibes, Brüning (135), Vennewald (250), Weber Jos. Linnemann (64), Holzschuhmacher Düchting (51), Böttcher Joh Pieper (60), Schuster B. Spiethöfer (104)

gesamt: 1969 Mark

 

1902/15

Auktionskommissar und Kirchenrendant Adolf Lammerding gegen Frhr von Ketteler (Besitzer der Schörmel-Hove)

Der Beklagte wird verurteilt, dem Kläger eine Fahrgerechtigkeit

zuzugestehen.

Z: Anstreicher Joh Heinr Vennewald

Arbeiter Hermann Nachtigäller

Fuhrmann Anton Bäumer

Schuster Adolf Terwesten

Wwe Brennereibesitzer Hermann Panning

 

 

 

 

Schoweshove
 

1469 Domburse U 62

Vor Werneke, Lodewich, gt Düwel, Richter zu WAF, schließen Joh Deckenynch, Priester und Hermann Regewort und Vettern Regeword einen Vergleich im Streit um Schueshove Ksp. Sendenhorst buten dem boome to Rameshovel, woran Joh Dekenych wegen seins zu Schernbeck wohnhaften Vetters Joh Schues ein Recht behauptete.

Der Hof bleibt bei den Regenwords

 

1499 ebd U 85

Else Regewords, Wwe Johann R., Kinder Johann und Hinrich verkaufen ihrem Vetter Hermn R. die Hälfte des Schurshoves Ksp S. Bft Rameshovel für 30GG; Rückkaufrecht

 

1562 GV Dom Hs 24 f 14' 15'

Der Bürgermeister zu WAF Jürgen Rolevynck oo Maria verkaufen eine

Jahresrente an die mstr Domkammer u a aus den beiden Erben Schouweshove Ksp S. Bft Bracht und Pickes, Ksp Ostenfelde

 

1597 Domburse U 177

Vor Off MS verkaufen Eheleute Georg und Anna Ruth, Wilhelm oo Anna Ruth sowie Joh Rolvinck und Gertrud, Ratsverwandten zu WAF dem Ehepaar Johann Bartmann und Anna im Ksp Sendenhorst Bft Bracht die Schoweshove.

 

=====> Schoweshove an Bartmann,Bracht

 

 

 

Schürmann
 

1562

Missaticum: Schurman zedel (Rynchover Burschop)

 

1594

Henrich Ledebur oo Caspara Schenking verkaufen und verschreiben Henrich oo Gertrud Berning MS 300 Rthl unter Verpfändung der freien und durchschlachtigen eigenbehörig lehnfreien Erben und Güter gt. Schürmann zu Rinckhöven und GR. Dowelhoers Erbe auf der Hardt

 

1597 Minoriten U 10

Besitzer des Hofes, Henrich Ledebur und Caspara Schenkinck

 

1597 Telgter UB L 414

Heinrich Ledebur oo Caspara Schenking verkaufen Johan Letmathe zu Langen das Erbe Dieckmann in Telgte unter Pfandsetzung von Schürmans Erbe Ksp Sendenhorst

 

1603 VIII 14 Haus Borg U 909

Ludeke Ledebur zur Bruchmullen verkauft Bernd Buck, Bürger zu MS oo Elis. Schurmans Erbe Ksp S.. Er setzt als Unterpfand das Gobbelenerbe und Westermans Ksp LH, sowie Lindemans Ksp Seppenrade

Z 2 Diener der Siegelkammer

 

1608 ebda U 910

Arnold Lauterinckhausen, Vogt des Amtes Wolbeck, oo Heidenrich verkaufen Henrich Stille oo Clara, Bürger zu MS das Schürmans Erbe Ksp S. Bft Rinkhöven, das sie von ihrem Mitbürger Bernd Buck erwarben.

 

U 911

Verkaufsurkunde des Bernd Buck auf das Gut

 

1618 X 12 Deitkamp U

Henrich Stille oo Clara verkaufen Dr Kluten ihre unbeschwerten

Allodialgüter

a) Gut Deitkamp

b) Erbe Schurman (vorbehaltlich 3 Sch Gerste an den

Pastor)

 

1628 U Vinnenberg

Vinnenberg und Liesborn bezeugen, daß Wwe Clara Stille dem Dr. jur Christoph Kluiten und Wilbrandt Stael das Schurmans Guit im Ksp Sendenhorst verkauft hat.

Darauf sei mit Kloster V ein Streit entstanden wegen Vinnenbergs Erbgut oder Hoff Rinckherguidt gt, der Hove Schürmann benachbart. Alle Parteien versprechen in Zukunft den Besitzstand der anderen zu garantiere

Unterschrift: Christoph KLute, Wilbrant Stael

===>nagelaten Weduw salgen Hyndrych Styllen (eigenhändige Unterschrift; Frauen können schreiben, allerdings mstr. Bürgerin, und niederdeutsch; ungewöhnlich für 1628!!!)

Unterschriften ferner: Hermann, Abt zu Liesborn, Ursula Brandes, Cath Vagedes zu Vinnenberg, Chrisoph Klute, Wilbrandt Stael

 

 

1663/66 Rechnungen des Ksp:

Schurmans ordinari Schatzung 4 1/2 Rthlr

 

1672

Goswin Drost zu Fischering, Domherr verpachtet Joan Caspar Bisping, Richter zu Sendenhorst, für 4 Jahre für 80 Rthlr jährlich die Schurmans-hove Ksp Sendenhorst

 

1676 FM LA 355.30

gehört dem Canonicus Berning, monatlich 4 Rthl Schatzung

ist vor undenklichen Jahren wüst, weilen die Ländereien theils zum Deitkamp eingezogen, an Luttickhaus in Rinckhoven und Suirman Erbe belegt, und ohne Hergebung der Schatzung vor undenklichen Zeiten abgesondert, als seyn nur 2 Weidekampf allda vorhanden, welche im vorigen May für 12 Rthlr verheuret, Kann keine Schatzung tun, daher 5 Rthr monatlich Rückstand

 

 

1697

Schuerman hat Joh Schockinghoff, Pächter des Deitkamps, angenommen für 31 Rthl jährlich

 

1698 II 10 Deitkamp

Kaufvertrag wegen schatzfreien Gut Deitkamp und schatzfreiem Erbe Schuerman, wie es der Käufer von Dr. Berninch erworben. Kaufpreis 5.700 Rthlr (das in der Nähe gelegene schatzfreie Erbe Schürman)

 

1784 - 1785 Ksp-Rechnungen

Abgang wegen wüster Erben: Schürmann

Pachtegelder 69 Rthl, Abzüge, Steuern 65 Rt. bleibt dem Ksp 4 Rt

 

1792 DomK. II A, Fach 3 Nr 34

Greiwe: Ländereien aufe Schurstede, 9 St 8 Scheffel Einsaat

 

1808 Domkapitel Akten betr. Angelkamp

Bürgermeister Kocks macht weiteren Vorschlag (Zum Transport von

Eichenholz vom Angelkamp nach Sendenhorst): überdas wüste, vom Ksp verheuerte Schüermans Erbe, wovon ein Weidekampf den Angelkamp zum Nachbarn hat. Zu diesem Ende würde mit dem Herrn Receptor Lange in,S.oder allenfalls mit Herrn Landrat Ketteler eine Übereinkunft zu treffen sein.

 

 

1816

Grundbucheintragung namens des Kirchspiels Sendenhorst

Schürmanns Erbe

meist Weidegrund (Schürmanns Weide 8, 5, und 2 Morgen), Wildgrund 2 Morgen, AL 4-107 Morgen (Nicht Magdeburger Morgen!)

Gesamt 21 - 107 Morgen

 

 

 

 

_______________________________________________________________

 

Schwartmannshove (Richter)
 

 

 

 

1562

Missaticum: Swartmanshove 1 scep.

 

1581 MS Hofkammer XIX i 7

Weß mich über beschehene Erkundigung der Schwartmans hove im Ksp S. gelegen und der Richter daselbst, Christopher Schotteler unterhat, zum Bericht einkommen, depß schicke ich zur Bitte zu dem bereits abgesandten Bericht über Wesselinges Hove zu legen.

Balthasar Amelunxen, Rentmeister

 

Wilhelm Kundtschaft, zeit seines Lebens Richter und Gogreve zu S. hat Zeit seiner Amtsbetreung eine geringe Hove in Gebrauch gehabt, gt die Swartemanshove, welche allezeit bei dem Richteramt S. gewesen, wie noch heute Chr. Schotteler Richter zu S. dieselbe in Gebrauch hat und hat sotanige Hove und Länderei angegeben wie folgt, ist aber boze und ungelegen Land also daß und dasselbe alzeit nit gewinnen kann.

Pertinentien:

1. 1 St Land, 1 Sch Gerste Einsaat, vornoten W Jungemann, O der Bodeker

2. 1/2 St, 1 Sch groin, in Bartmanns Veltkamp

3. 1 St 1 Sch Groin Einsaat in Bartmans Schürkamp ...

4. 4 St Grünland in Jungemann Oeßbrinke mit Holz bewachsen, Jungemann an beiden Seiten

5. 1 St in Jungemanns Kuhkamp, Holz

6. 1 Kuhweide, kl Kämpchen, das Hovechen

7. 1 ST 3 Sch Hafer, vor dem Rameshoveler Bom, 0 Sievert, W Bartmann

8. 4 1/2 St an der Hoickmans Geist mit 1 Sch Gerste, O Jungmann, W Bartmann

9. 1 St In der Blanken 2 Sch Weizen, O Jungemann, W Sievert

10.2 St 2 Sch Hafer, schießen auf das vorhergehende Stücke

11.1 St 4 Sch Hafer, olim der Waterforn in Kerkmans Breite, O Hoveman, W Kerkman

12.2 St, 9 Sch Hafer in der Blanken, O Bodeker, W Bartman

13.1 1/2 St 8 Sch, am grünen Weg Vn Jungman, O Bodekers, Sievers

 

====> Scheffel ca 1083 m2; Hove ca 17/18 Morgen

Ländereien werden einzeln, ohne auf eine Hove bezogen 1733 genannt

 

1654 Domkellnerei 8

... (Pachtarum ex officio Wettendorp) Aus der Schwartmanshove, so itzo Richter zu Sendenhorst Huge gebrauchet, 1 Mark; hat für diesem geben 20 Scheffel Hafer.

 

1672

Goswin Droste zu Fischering, Domherr, verpachtet Joan Caspar Bisping, Richter zu S. für 4 Jahre und 80 M jährlich die Schwartmanshove Ksp Sendenhorst.

 

Swartemanshove

1562 meßkornpflichtig

1570/79 fehlt

1580 wieder aufgeführt

 

 

 

 

erscheint von 1498 bis 1828 nicht in den Steuerregistern

 

Zehnt Mauritz:

1400ff Swarteman 2 scep trit. 12 den. 4 den pro porco et min. decimam

1492 Swartemanshove gleiche Abgabe; idem Joh Nijsman solvit modo (derselbe hat auch die Brunynchove, Freistuhlgut; später Niesman)

1709 Schwartemans judex

___________

 

 

Sentrupper Hove Akten Everke
 

gehört dem Seminarfonds. ursprünglich Überwasser

Nach Lage der Stücke identisch mit Golegropen- oder Walboemeshove.

Der Name Sentrupp fälschlich für Scentorp; diese Hove lag vor Rinchöven. Der Name umgelegt

 

1759 Fraterheren A41

Sentrupper Hove, Johan Witte Pächter

 

4 St auf dem Sundern bei S Tergeist

2 St auf der Geist auf der Sandstraße

3 St. an der Gallen auf den Hellweg schießennd

3 St auf der Geist

8 St. in der Meerbrede am Geisterholt

2 St. auf der Geist hinter der Windmühlen

 

Witte langjähriger Pächter, bereits von Eltern und Großeltern in Pacht

 

Onera 6 Sch. 3 Malt Gerste

4 Fuhrreisen oder 3 Rthlr

Kloster Überwasser 1 1/2 Sch. Weizen 1ß Blutiger Zehnt 3ß

S. Bisping, Albersloh 1 Malt Gerste

 

Witte pachtete außer dieser Sentrupper Hove noch

2 St auf der Windheggen

2 ST auf de, Sundern

2 St auf ddem Bröcker Felöd

2 St auf dem Bruch

2 St im Bersenkamp an der Ostenkapellen

3 St in der Kreuzbreede

2 St in der Plattenbrede ohnweit der Nordencapelle

4 St Gartenland in der altenn Stadt gegen Armen Post gelegen

Witte muß ferner geben:

- 1/4 Pfd Wachs zur Kirche

- die Hälfte des Grabgelde, wenn einer in der Bft Sandfort stirbt

- die andere Hälfte wird gezahlt von des Fraterhauses Viehen Hove

 

 

1822

bisheriger Pächter Georg Beumer

weitere verpachtung an Georg Beumer; Pachtzeit 4 Jahre

Pertinentien:

3 St AL auf Rotgermans Sundern, S Rottgerman, N Tergeist schießt auf Tergeist Busch

1 St auf der Geist zw. Tergeist; eine Seit Illies, die andere Krämer Schmetkamp Pächter

3 St auf der Geist (in der Galle) zwischen Geietrholz-Hove Land (Pächter Lammerding); und Fraterherren Land, Pächter Grützenmüller Germann

3 St auf der Geist zw. Fraterherren; Pächter Fuhrmann Bröcker, S. Tergeist (Pächter Herweg)

3 St auf der Geist zwischen Pastorat (Pächter Bröcker) und Tergeist (Pächter Keuthage)

2 St Oistfeld, eine Seite Fraterherren (Pächter Hch Schomacher), andere ein Graben oder Fischteich, mit einem End vor die Klümer, die andere Schöckinghoffs Land.

Die Butenfahrt: früher ganz Weidekamp, O S. Tergesists Busch, S Rötggermans Wiese, #W Zeller Rötgermans Hoher Kamp, N Tergeist Wiedekamp. Feiling und Beumer haben ein Stück von 6 Reisen zu Al gemacht

 

Georg Beumer bleibt für 9 Rthlr 18 Gg Pächter

 

 

 

 

Strombergshove

Strombergshove

 

==>unklar, ob Haus Hove und Stromberghove identisch

Namensgebend möglicherweise die Verlehnung an Burgleute der Landesburg Stromberg; Adolf von Batenhorst (!?)

 

 

1332 Marienfeld U.558

Vor dem Freigrafen des Ritters Henrich Schroder, Reynher van Frilwic, verkauft der Knappe Engelbert Bitter 5 Äcker bei der villa tor Hart an Marienfeld

Bügen: Ludolf van der Wisch

Ludolf Spanm

Conrad Schocke

Gyso Torck

Johan Walegarden, Knappen

Zeugen Henrich van Schenctorpe

Johan Greve to Rinckhove

Wulfard van Rameshovele

Lutbert und

Johan von Stromberg, Freie

 

mstr. Lehen in Ahlen an der Grenze nach Sendenhorst

 

1369 Lehnsbuch Florens

castrenses in Stromberghe. Dmus Adolphus de Batenhorst, Höfe in Ennigerlo, Oelde, Ostenfelde, Freckenhorst, Vellern. Vorhelm, Hoetmar

... item liberem domum in Hemme in par. Alen

 

1441

Albert Vinke als Vormund der Kinder des +Heinrich Vinke verkauft u a 1 M Rente aus Strombergs Gut to Hemme

 

1613

Gerd Hulsbusch, mstr Hofgerichtsprokurator, wird mit der Strombergshove gt und Eigenhörigen des freien Erbs in den Ksp Sendenhorst und Ahlen belehnt

 

1676 FM Hofkammer XVI Nr 4

Bestätigung, der Rotkötter 2 Rinder in das Hemmer Holt zu treiben pflegt; Wert nicht mehr als ein Ortstaler

Unterschrft Henrich Droste, Stromberghove

 

1677

Herr Droste zu Hove nimmt des Jägern des Hauses Steinfurt bei der sog. Strombergs Hove das Jagdhorn weg

 

1684

Wwe des Hofrichters Rave stellt Antrag auf Belehnung mit dem Erbe Frey und der Strombergshove (Ahlen). Dazu gehören geringe Stücke nach Sendenhorst herüber besonders im Hemmer Holt, besonders aber:

a) die Jagd im Ksp Ahlen u Sendenhorst, worüber zwischen dem Herrn von Steinfurt und dem Drosten Korrespondenz vorhanden.

b) die Fischerei auf der neuen und alten Werse von Roterdings Rott auf Wesemans auf Spiker an den Modekes Haus gelegenen Stein.

 

1716 MS LA

Ersuchen des secretarii Wettendorf, in den Landtagsprotokollen

nachzusehen, ob einer von Ahlen jemals aus dem im Ksp Ahlen belegenen Gut Strombergshove zum Landtag verschrieben war

 

1750

mstr Lehen: v. Bentrinck zu Langewiesch, Strombergshove Ksp Sendenhorst

 

1768 Kab Reg

Antrag auf Belehnung mit dem Lehngut Hove (auch Stromberghove) durch Wwe v Bentinck geb Klevorn für ihren Sohn

 

Pertinentien

HOVE: Haberkamp 3 Molt

Vornste Saatkamp 18 Sch Gerste

Kuhkamp und vornst Busch 10 Kuhweide

dabei noch ein Busch, jetzt zu zwein gemacht

In dem Damm, Drift und Weidegerechtigkeit

 

 

Tergeist

 

Bischöflicher Haupthof Tergeist

 

mstr Lehen

 

ca 1370 (Lehnsbuch Florenz v. W.)

Johannes Swarte civis ( von MS) tenet curtem tor Geyst in parch. Sendenhorst

 

1462

Johann Swarte +

 

oo Merseke (dies. in 2.Ehe oo Hinrich Vyncke)

Godeke Helleke 1462/96

oo Meseke oo Hinrich Moneke + vor 1496

Gograf, Enniger

erhält Hof zur Geist als Brautschatz

 

1480 Archiv Assen

vor Hinrich Cleyhorst, Richter zu Münster, überträgt Godeke Swarte, Sohn des +Johann Swarte zu Hornekotten oo Merseke dem domherrn Nagel die ihm beim Tode seines Vaters zugefallenen Güter:

woninge Hornekotten im Ksp Mauritz

Hof to Benynch Roxel

Backynch ton Oldenberge

Rypensell ton Hardenberge

Holthues in der Davert und die

Erbansprüche an den Hof tor Geyst nach dem Tode seiner Mutter

 

1484 Archiv Neuengraben (Assen)

Merseke Vyncke und ihr Sohn Godeke Swarte, des +Johan Sohn, verkaufen Helleke, Mersekes Tochter und Godekes Schwester sämtliche Güter

.. Hof tor Ghest imt den zugehörigen Hofen in Sendenhorst

Am selben Tag Weiterverkauf an Henrich Moneke zu Enniger; Übernahme sämtlicher schulden und für Godeke eine lebenslängliche Rente von 30 Gg.

 

1489 Assen, Neuengraben

Bischof von Münster hat die Urkunde des Godike Swarte erhalten, in der dieser von den Lehnsmannen Jaspar von Oer und Dred. Vyncke zuzunsten seines Schwagers Hinrich Moneke und Frau Helleke auf den Hof tor Geist, mit dem Egbert Cleyvorn zum behuf Godikes belehnt war, verzichtet

Der Bischof belehnt Hinrich Monike

 

1496 IX 13 Assen Neuengraben

Vor Johan Nyseman, Richter zu Sendenhorst, überläßt der Knappe Godeke Swarte seiner Schwester Helke,Witwe des Henrich Moneke zu Enniger, alles Recht an einer Rentverschreibung über 30 Gg, die ihm Dietrich von dem Berge übergeben hat.

 

1499 Assen, Neuengraben

Vor dem Richter zu Münster verspricht die Witwe des Hinrich Moneke und ihr Sohn Johann dem Godert Travelman 100 gg für 5 Gg Zinsen für die Unkosten bei Gericht weggen des Erbes und Hauses tor Geist zu zahlen.

 

1601 Haus Neuengraben

Verzeichnus des Erbs zur Geist

1. Haus und Hoff binnen Sendenhorst

2. 1 Kamp gt die Vorenkmap bei den Stadtsgraven und sonsten zwischen den

Gärten gelegen, W die Kottenbusch O Domherren Ländereien

3. Kottenbusch O Vornkamp, N Pastoris Grund

4. ein sähhaftig Kamp gt die Kottenkamp rund umher mit Eichbäumen

bewachsen

5. das lütke Broch Pastor O, W Gr Broch, N bis an den Helwech

6. die große Wisch 7/8 Foder Heues geschendden

7. eine kleine Wisch von 2 Voder Heues

8. Kamp gt im Südbusche, W das Sendenhorstische Sundern, S gemei ner Weg

9. auffen Sundern 2 St Saatland S Fraterherren, N Schockinghoff, schie-

ßen ins Rotgers Erbe bis auf Rotgers Ruisschenkamp

10.Kamp das gr Broch oder große Sundern, dem Bonse; 2 ST liegen längs den Hagen bei der Sundernstaße, schießen bis an den Hagen; S Angelkotte, O von der Sundernstraße

11.vor den selbigen 2 Stücken längs der Sundernstraße hat S. Geist in Bute 4 Ende Saatland auf der Bontzenbreden

12.1 St in dem gr Broke (oder Sundern) W auf den Butenvuer, N eine

Graffte, S der von dem Berge, dreisch, gt das große Sundern

13.1 St zum großen Sundern gehörig

14.Das gr Brock bei dem Sundernbrok

15.eine lang, schmal, dreisch Kampder Gussenbrohk S Vormhoff,

16.Die vornhoverbusch N uf den Helwech

 

volgt was die Schulte underhat

1. Kamp gt die Morelkamp (?) O Butendervor W der gemeine Helwech

2. Busch gt in fdem Thorvenbusch (?)

3. klein Wiescheken am Krummenrodde, s gemeine Straße, N Merveldt

4. I Geisterholte 2 Endeken und ein lang St N bis auf den Geisstsschen Hagen s auf die Stadtstraße

5. ein St auf dem Platz vor dem Geisterholt, Vorn O Bontze. N Schulten Gaussenkamp, Sandstraße im S

6. uff der Geist für Bontzes Rüsschen 4 St zu beiden Seiten Fraterherren schießen auf die Högede N, S auf die Sandstraße

7. Boven auf der Hogede 5 St der gr kamp

8. Kamp die große Kamp in seinen Vrechten

9. In demselbigen Kamp 6 St zur S. Geist auf beiden Seiten

10. auff der geist auffe Högede 3 StO Bontze, Merveldt w von einem Weg bis auf den andern

11. 6 St daselbst Bontze W, auf den Graelschen Kamp

12. 4 St midden auf der Geist

13. daselbst 3 St W die Füheren (?), von dem Blindenwegge bis auf der Hogede

14. 2 St uf der Withegge W die Frühherren (?). Schockinghoffs Kamp O

15. dasselbst midden auf der Geist, zu beiden Seiten die Graelsche bis auf den Münsterweg unterschiedliche Ländereien

16. 2 St an dem Mollenwege Nyster W, O Mollenweg, auf Pastoris Land

17. daselbst 5 St O des Mollenwegs S auf Schockinghoff

18. Platz gt auffem Bülte 18 St Vorn, der rodde W, Martin Lange O,

19. Kamp gt auf dem Geisthove 8 St vorn das Große Bruch S, gemeine Weg N

20. Kamp auf der Steinbreden 6 St bei dem Lutkenbroicke O die Straße, Kamp gt Geisthoff W

21. Gegen dem Sekenhause über dem Weg 8 St N auf Schulten Land

22. 5 Ende Land gegen die Steinbreden Pastor S

 

1634 RKG B 762

Dietrich v d Berge ctra Ludolf Falken

1613

Johan v Oldenhauß zur Nordwalde und Jürgen Nagell zu Ithlingen, verordnete Vormünder der Kinder +Dietrich v d Berge zum Bergh und Neuengraben Ludeke, Dietherich, Anna Maria verkaufen Renten aus den durchschlachtigen nicht lehnrührigen (!) Erben und Güte6r4n Hoff zu Geist binnen Sendenhorst, Frenking, Enniger, BFt Sommersell und GEilern Ksp Sendenhorst

 

1671

v. Beverfüörde überträgt seiner Schwägerin, Elis,. v Beverförde, Junffer ]berwasser, 6 Teile Linnen, 12 silberne Löffel ein Silbernes ein wenige geguldeteKanne, ein guldenes Kleinodt mit Roubinen übergesticket, 2 schwarze seidige Kleider, ein broun Kleid wovon der Rock mit einer silbernen Kante besetzet ist, womit ach noch eingeschnvlossen war ein weiße Rock und ein Mantelgen

 

1672 12 I

Anmahnung vonn Geld (da Martini bereits verflossen) der Cornelia Anna v den Berge Wwe Bellinghuess auf Altenbernau von Äbtissin Überwasser

 

1675

Jean v Beverförde an seine Schwester:

Nehme abermahlen die grosse Künheit, sie mitt meinen Schraiben und inwendigen anliggen zu importuniren, hoffe doch ihre grosse güttigkeit werde alles zum besten ausdeuten.

Wie nun durch ein rumoer von Krigh meine swesteren endlich dahin bewogen, dass sie ihre und meine brieffschafften uff Münster zu senden entschlossen, als bitte das Schrein in die vierkante bouven breed und unden small mit einem papier warauff vier pittschaften gedrücket, unsser lestmahlige rede zu folge zu beobachten, warinne alle nachrichtungen der güter vorhanden, damitt sie enldich in meinen händen bekommen mochte, welches, neben empfehlungs Gottes gnedigen Schirm, gegen die hertzliche Swester alzeit und schuldigst verdienen suche

 

1675 VII 15

Jean vn Beverförde oo Wwe Cornelia Anna von dem Berge

betr: Contract wegen der drei Güter Tergeist, Holtman und Stege haben Vetter und Nichte für 1800 abgetreten erhalten; [nderung: nur Tregeist für 800 Rthlr; für ausstehende 100 RThl erhalten sie Sterbfall und Freikauf; Das Korn aber an Aussteller

Jean von Beverförde erhält den Schultenhoff zur Geist binnen Sendenhorst in Pfandschaft. Erbezieht die Kornpach (Roggen, Gerste, Hafer)

 

1676

Schulte zur Geist

ganze Schatzung 2 Rthlr 4ß

auf Lebensgewinn

jährlich 100 Rthlr an Geld

Roggen 2 Malt

Gerste 2 Malt

Haber 4 Malt

 

Ist sonsten seine alte Pacht:

95 Rthlr von Kempen

12 Rhtlr von Büschen

3 Rthlr von Wischen

1 Schwein fett

2 Malt Roggen

2 Malt Gerste

4 Malt Haber

1 Lamb

6 paar Hühner

die halbe Mast

Gewinn

Freikauf

(Preise: Malt Roggen 6 Rthlr, Malt Gerste 5 Rthlr, Malt Haber 3 Rthlr)

 

 

1679 Studienfonds XII M 1

Anna Droste, Äbtissin von Überwasser, bekennt, daß zeitlebens der Jungfer von dem Berge Johan v Beverförde zu Nienborg oo Cornelia von dem Berge die Lehen Schultenhoff zur Geist S., Holtman zu Telgt, Schulten zur Steggen Ksp Milte, welche vom B v MS zu Lehen gehen, überlassen bleiben, dergestallt, daß B. die Lehen empfangen kann so lange die Stiftsjunffer Elis von dem Berge leben wird; vom Erbe Holtman und Sch zu Stegge die halbe Pacht, vom Schulten zur Geist die Roggen und Gerstpacht ganz.

Nach+ der Stiftsjungfrau darf B. die Pacht wieder ganz genießen

 

1679 II 18

Jean v B., quittiert über den erhalt der Original-Lehnbriefe

 

1680 I 25

Michael Büren quittiert: von der Äbtissin ]berwasser entfangen

5 neue Fürstentaler

2 Alte Taler an Silber gewogen 13 Loeth und halb und anderhalb achten deil

noch 7 daler an Gelde

wicht das Kenneken an Silber 1 Pundt 5 lodet und 3 achtendeil

 

ca 1670

Schulte zur Geist zu Sendenhorst gibt eine gehele Schatzung 2 Rthlr 4ß

Jetziger Schulte so es auf sein Leben gewunnen gibt

jährlich 100 Rthlr an Gelde

Roggen 2 Malt

Gerste 2 Malt

Haber 4 Malt (dieses wird bezahlet jährlich)

 

Ist sonst die alte Pacht:

95 Rthlr von Kämpen

12 Rthlr von Büschen

3 Rthlr von Wieschen

1 Schwein fett

2 Malt Roggen

2 Malt Gerste

4 Malt Haber

1 Lamb

6 paar Hoener

 

1771 XI 21

Landtausch zwischen Pastor Andreas Kuipers und Joan Caspar Kemper, Schulte Zurgeist mit Zustimmung seiner Gutsherrschaft MR v. Beverförde zu Hemesburg:

..Nachdem der würkliche Schulte Zurgeist Joan Caspar Kemper bei sich öfters erwogen, wie nützlich ihm uns seinem Erbe sei, wann er den an der Sendenhorster Pastorat gehörigen und mitten zwischen seinen Ländereien liegnden Kottenkamp mit anderen seinem Säland austauschen möchte, so hat er um einen billigen Tausch mehrmalen bei dem wirklichen Pastoren A. Kuipers angehalten, und ist schlißelich der Tausch zustande gekommen:

schulte zur Geist tritt dem Pastor ab:

1. 7 Reise auf der Geist, die jetzt Fechler in der Heuer hat, O die Fraterherrn, S Schulte Zurgeist, N Weg, W Geisterholts hove

2. 3 ST bald gegenüber, die Mertten Krey unterhat, O Geisterholt, S der Weg N und W Geisterholt.

3. 3 St näher bei der Stadt bald dem Kottenkamp gegenüber und der allda stehenden Station, alle Seiten Pastor, nur N der Weg

4. 4 St gegen die Kapelle üner aiuf der Geist S Weg an der Kapelle O Geisterholt W N Schulte Zurgeist,

Der Kottenkamp an der Brockstraße 24 Sch mstr; flächengleich mit den getauschten Stücken (ca 10 Morgen)

 

Gutsherrliche Genehmigung durch MA (?) von Beverforde zu Hemesborg

 

1785 Landesregierung MS 100

Maximilian Franz EB von Köln und Bf von Münster belehnt Christoph Bernhard v Beverförde zu Hemisburg mit:

Hof zur Geist

Hof zur Stegge (Milte)

Arlinghove Ksp Ennigerloh als Burglehen zu Sassenberg

 

1805

Obristleutnant v Plonies Alexander Matthias oo Clara von Beverförde zu Hemisburg +

Kinder Ludwig Josef * 1792 mit Tergeist belehnt

Clemens Caspar * 1793

 

1805 II 23 Landesreg. MS 100

Antrag, Obristleutnant v Plönies mit den Höfen Zurstegge Ksp Milte und Zurgeist Sendenhorst zu belehnen.

Aus der Begründung: +Jobst Matthias Raban v Beverförde zu Hemesburg verordnete 1774 in seinem Testamenet, falls sein Sohn Christoph v B. sich nicht mit einer vollbürtigen adligen Person verheiraten würde, sollten sämtliche Güter auf seine Tochter fallen.

V. Beverförde hat 1792 eine Bürgerliche, Elis. Pötter, geheiratet, worauf Matth Plönies oo Clara v Beverförde Ansprüche an das Erbe stellten.

Der Rechtsstreit ist noch nicht entschieden, doch hat Chr.v B. die Lehen rechtsverbindlich abgetreten

(Lt beiliegenden Vetrag trat Christoph v. Beverförde die Lehen ab gegen Zahlung von jährlich 100 rthlr zur Erziehung seiner Kinder (Höchstsumme 2500 Rthlr)DAs Geld wird erst nach dem Tode der Mutter v. Beverf. ausgezahlt.

Eheleute v. Plönies verzichten auf: 1000 Rthlr Kapital, zur Befriedigung des H Doctoris Linde vorgestreckt.

1100 Rthlr für das auf dem alten Steinweg gelegene Hemesburgische Haus.

 

1831 A 452

1831

Protestation des Premierleutnants und Bürgermeisters von Plönies gegen die Beschränkung des auf der Weststraße der Stadt Sendenhorst belegenen Schulze-Tergeist'schen Hofplatzes

Nach dem großen Brande zu Sendenhorst im Jahre 1751 wurde das Wohnhaus des Schulzen Tergeist-Kolonats auf der sogenannten Geist, in der Mitte der zu demselben gehörigen Grundstücke neu aufgebaut, und blieb seitdem der solchem angehöriges Hausplatz und Hofraum auf der Weststraße mit Ausnahme der vier an denselben stehenden kleinen Nebenhäuser oder sogenannten Gadem, unbebaut. An diesem Hausplatze und Hofraum her bis an die besagten vier Gadem läuft nun innerhalb der Straße und einem seine Grundstücke umgebenden Abzuggraben, ein schmaler Streifen Grundes, der schon seiner natürlichen Lage nach (als Bürgersteig) offenbar zu dem erwähnten Hausplatz gehört, aber den gegenüber auf der anderen Seite der Weststraße wohnenden vier Bürgern, Schmiedemeister Borghorst, Holzschuhmacher Grolle, Schmiedermeister Münstermann und Schuhmacher Geismann von dem benachbarten Schulze-Tergeist-Kolonat schon längerhin, jedoch nicht durch schriftlichen Vertrag, sondern bloß mündlich und auf Widerruf vergönnt oder gestattet worden, auf dem fraglichen Streifen Land ihren Dünger zu legen und dagegen auch längs desselben die Straße zu kehren.

Eigentümliche Überlassung an die Nachbarn unmöglich, da nach der mstr. Eigentumsordnung Zustimmung des Gutsherren erforderlich. »Nun steht aber des S. Tergeist Kolonat als Erbpachtsgut bekanntlich im Obereigentum des Unterzeichneten und sind die bäuerlichen Leistungen desselben, mit Ausnahme der Mitberechtigung des >Obereigentums an dem Hofe, bisher weder ganz noch teilweise abgelöst worden«. Aufforderung, darauf zu achten, daß bei der Katastereinmessung die Rechte des Tergeist und seines Obereigentümers und nicht die der vier Individuen Berücksichtigung finden.

 

 

H217 (auch H218) a142 Westviertel -

 

1751 abgebrannt

 

1768 Schulte zur Geist in Sendenhorst gehörig Herr von Beverförde zu Heymesburg

Das Haus steht nach dem Brand (von 1751) nicht mehr in der Stadt

 

1802 ders

1802 verkauft jährlich ca 1 1/2 Ohm (200l) bei halben und ganzen Kannen aus dem Hause (Branntwein)

1809 Bd Henrich Tergeist, Ackerbürger und Branntweinbrenner (Zapfer); Hauptnahrungszweig ist Ackerbau

14 Personen, davon 6 Knechte bzw Mägde

1822 Heinrich Tergeist, Ackerwirth, Klassenstuer von 18 auf 12 Thlr reduziert (bei dem jetzigen Stande der Ackerwirtschaft ist die vorgeschlagene Herabsetzung um so mehr zu hoffen, da der Steuerpflichtige nicht im Wohlstande lebt

1824 Knecht Hermann Heinrich Tawidde, Stadt Sendenhorst

1827 Heinrich Tergeist, 2 Wohnhäuser, Grundbesitzer: 88 Mg AL, 5 Mg Wiesen, 18 Mg Weiden, 9 Mg Holzungen; Grundsteuer 42 Thlr; Kapitalwert 22.000 Thlr

1828/70 Heinrich Tergeist, Schulze

1836 Heinrich Schulze Tergeist: Wohnhaus 105x41.5x13; Brauhaus (Backofen zum Brotbacken und Brauapparat zum Bierbrauen für den eigenen Bedarf) 38x19.5x9; Nebenhaus für gedroschenes Korn; Holzhaus für Holz; Schoppen - Wagen; Schafstall mit Anbau; sämtliche Gebäude ausgemauertes Fachwerk: Pfannen; Zustand gut. Gesamtvers. 4050 Thlr

1867 Hubert Tergeist, Schulze 39J

Heinrich Tergeist 69J, Schulze

Ludwig Tergeist, 36J Schulze

1895 Ludger Isfort, Oekonom

1914 Anton Isfort Gutsbesitzer 68J; durchgestrichen, dafür:

Hubert Tergeist

Dahlkötter Theodor, Hirt

ferner 1 Magd, 2 Knechte

1932 Anton Isfort, Gutsbesitzer

Max Schröder, Mittelschullehrer (Miete)

1937 Lehrerin Luchtefeld (Führerin des BDM)

1987 Hubert Schulze Tergeist, Im Holt 2

 

1863 Back und Brauhaus, Brennerei (vorwiegend Roßmühle) Holzhaus, Schuppen, Schafstall, Steinfachwerk

 

1768 14 Gefach 104x43) 32x13.3 429 qm Schornstein, Stroh

b) Schoppen 4 Gefach 30x34 (9.3x10.5) 98 qm Stroh

c) Spieker 6 Gefach 28x18 (8.7x5.6) 48 qm Pfannen

Versicherung 722 / 1806 2100 Rthlr

Steuern 2 Rthlr 4ß

 

1825 Steuern für 2 Hunde

1828 9 Kühe 11 Kälber 4 Pferde 3 Fohlen 12 Schweine 80 Schafe

1863 Steuerklasse 15

1895 78,69 ha 1941 79,84 ha

 

 

 

Totenzettel

Gutsbesitzer Anton Isfort

Vetern des Krieges 1870/71

Inhaber verschiedener Ehrenkreuze und anderer Auszeichnungen

 

* 14.04.1845 zu Altenberge + 22.02.1933 zu Sendenhorst

oo 17.01.1881 Karoline Tergeist geb. Roetering

 

Außerberuflich lange Jahre Kreistagsabgeordneter und Stadtverordneter

Sein ganz besonderes Interesse galt dem hiesigen Kriegerverein und dem Allgemein. Schützenverein. Beide ehrten ihn als Ehrenvorsitzenden

 

 

Thieskötter

Thieskotte

1650

1-14 Rthlr Schatzung

 

1658

Tiesk�tter w�st

 

1676 FM LA 355.20

ganz w�st; Fraterhaus eigen, moantlich 1- 14 Rthlr; wird zwar von dem   Heurling bewohnt, die L�ndereien aber ad 32 Sch Einsaat liggen  meistenteils w�st; rei�eweise ausgetan. Restirt monatlich 1-10-6 /ca. 12 Morgen/

 

1828

Thiesk�tter 5 Personen, 3 Pferde, 1 Fohlen, 3 Rinder, 3 Schweine

 

_________________________

 

==>unklar, ob Haus Hove und Stromberghove identisch

Namensgebend möglicherweise die Verlehnung an Burgleute der Landesburg Stromberg; Adolf von Batenhorst (!?)

1332

Freie vor dem Gericht Sendenhorst: von Stromberg

 

mstr. Lehen in Ahlen an der Grenze nach Sendenhorst

 

1369 Lehnsbuch Florens

castrenses in Stromberghe. Dmus Adolphus de Batenhorst, Höfe in Ennigerlo, Oelde, Ostenfelde, Freckenhorst, Vellern. Vorhelm, Hoetmar

... item liberem domum in Hemme in par. Alen

 

1441

Albert Vinke als Vormund der Kinder des +Heinrich Vinke verkauft u a 1 M Rente aus Strombergs Gut to Hemme

 

 

1613

Gerd Hulsbusch, mstr Hofgerichtsprokurator, wird mit der Strombergshove gt und Eigenhörigen des freien Erbs in den Ksp Sendenhorst und Ahlen belehnt

 

1676

Bestätigung, der Rotkötter 2 Rinder in das Hemmer Holt zu treiben pflegt

Wert nicht mehr als ein Ortstaler

Unterschrft Henrich Droste, Stromberghove

 

1677

Herr Droste zu Hove nimmt des Jägern des Hauses Steinfurt bei der sog. Strombergs Hove das Jagdhorn weg

 

1716 MS LA

Ersuchen des secretarii Wettendorf, in den Landtagsprotokollen

nachzusehen, ob einer von Ahlen jemals aus dem im Ksp Ahlen belegenen Gut Strombergshove zum Landtag verschrieben war

 

1750

mstr Lehen: v. Bentrinck zu Langewiesch, Strombergshove Ksp Sendenhorst

 

1768 Kab Reg

Antrag auf Belehnung mit dem Lehngut Hove (auch Stromberghove) durch Wwe v Bentinck geb Klevorn für ihren Sohn

 

Pertinentien

HOVE: Haberkamp 3 Molt

Vornste Saatkamp 18 Sch Gerste

Kuhkamp und vornst Busch 10 Kuhweide

dabei noch ein Busch, jetzt zu zwein gemacht

In dem Damm, Drift und Weidegerechtigkeit

_________________________

 

 

 

 

1503 CTW Vinnenberg

Item van dat luttycke Struwyck, den nu Loeman heft

 

 

 

 

 

Vagedeshove (Fie)
 

Abspliß bzw. Teil der Sandhove (Sandwegeshove)

Bft Sandfort. Vor dem 30j Krieg wüst. Erscheint nicht in den

Meßkornregistern 1562ff und nicht in der Willk.Schatzung 1498f

ursprünglich Freckenhorst; Verwaltete die Vogteieinnahmen der Freckenhorster Höfe (?)

 

1472 Freckenhorst U 286

Gerd und Hilleken Ocken tauschen mit Freckenhorst: sie erhalten die Vogedeshove und geben dafür den Hof Deckenyncklo

 

1487 Urkunde Nr ?

Ehepaar Wennemar v Heyden verkaufen Rente aus Erbe Vagedeshof

===> erster Rentenkauf der Fraterherren im Raum Sendenhorst

 

1492 Fraterherren U 1612

Wennemar und Rymod v Heyden verkaufen den Fraterherren eine Rente von 6 M, das Vogtgeld, aus vier freien Erben, nämlich die Vogedeshove (den Fraterherren gehörig), Everd Thawyden Haus, Johan to Somerzeles Haus und des Wytten Haus zu Lockingtorpe Ksp Everswinkel und zwar aus jedem Haus 18ß wie sie vordem van Walsum darauf bezogen hatte.

Verkäufer übergeben Rechtstitel, so wie sie der + Johan Wyngarde besaß; Schadlosgarantie

B: Clawes van Ascheberge, des +Dyderikes Sohn

Z: Hermannus Plettenberch, Jacobus Borchgrevynck

====>

Vogteirechte an Höfen setzt kirchliche Grundherrschaft voraus. Welche? Freckenhorst 

 

1497 ebd U 1621

Sweder van Brockhusen, Hinrich Kubeckens, sein Sohn und Ehefrau Lyze Potters verkaufen Lambert Potters eine Rente von 4.5 M gt Vogtgeld aus dem Vogedeshof, der z Zt den Fraterherren gehört, dazu aus Everd Thawyden, Johan to Sommerseels alle Ksp S. wie sie Wilhelm von Walsen zu erheben pflegte

 

1508

Offizial der Marienkapelle Lambert Volle vermacht die Rente den Fraterherren

 

nach 1500

Liber agrorum in Sendenhorst (Fraterherren)

Vagedeshove

- grote Hoff

- Borchhoff (Eylart ton Zantweghe

- item desse borchove licht eyn deyl landz dat hort in den Zanthove, de den Bisschope gehort to Alen und Eylert hefft dusse Santhove under

- upp eyn stede geheiten yn den Dame dar hoywass

- buthen dessen kempcken langes der strate 4 St, hort unsse

- benenven dessen 6 St. ter stadtwert 2 St hort in den Zanthove, O W up de strate

- plattenbreyde

- eyne grote Aneweynde an de olden hegge

- Elmenhorster Berghe: langhes Gruters lycht 1 St dar de lyckwech nu up gelacht ys

...

de Vagedeshove und de Zanthove heben vortyden ... eyn erve gewhest und zyn gedelt want ze heben er land ... ?

Vagedeshove enghefft de kerkhern to Zendenhorst gyn myssekorn, dan de Bruser ghefft dubbelt myssekorn

- unter den Stücken der Hove auch Elmenhorster Berghe

 

1536

Weidestreitigkeiten Meer: Godeke Rodde, Prinzipalherr der Duckenborg und Weideherr hat zu fordern ua:

de Vagedeshove 1 Morgen to bowen, 1 Tag einen Medder (Mäher?), 5 Eier, 1 Hellinck

 

1665

In den Weidestreitigkeiten zwischen den Bauern zu Sandfort und Rudolf Gerlach, Duckenburg, vertritt das Fraterhaus die Interessen seines Hofes (Vagedeshoves), den Johan Fihe bewirtschaftet-.

 

1709 Fraterherren A 41

Johan Thorwesten, Einwohner der Vagedeshove, hat 40 Rthlr Rückstände, die in Raten von jährlich 5 Rthlr gezahlt werden sollen

Weitere Pachtung auf 8 Jahre (bis 1717)

- die Hove und die darin erbaute Wohnbehausung, Hof und 2 Gärten

- uffe Lütken Heide unnd Meer Weide

- elf Stücke

- 4 Stücke auf Mensing Glindkamp

- auffer Lemkulen

- auff Kreuzbree

Grundstücke einzeln taxiert und für insgesamt 41 Rhtlr Jahrespacht vergeben

 

1718

Johan Thorwesten

 

1767

Berndt Henrich Greve oo Anna Maria Gr. Dovelhor: Vagedeshove mit der darun erbauten Wohnbehausung, Hof und Garten sowie Grundstücken

_______

 

Vogelshove
 

Vogels- oder Vornholtzhove

ursprünglich = Schenctorp in der gleichnamigen Bauerschaft

 

1390 CTW II

Domus Levoldi sive Heylike to Schenchtorep 13 1/2 den, 1 Molt ord,

Spiekermaß, decima minuta cum linno

 

1491

domus quondam Vogels-alias Rapenhove, Tonies Vos colit, gleiche Abgabe

 

1590

Rappenhove, Nigeman colit

 

1691

Vogels- oder Vornholtzhove hat Henrich Peperhove geheuret für 6 Rthr jährlich

 

Domus Volgeshove, Nieman colit: 14 den 1 Molt Gerste Spieker= 9 Sch Mstr, 3ß für den blutigen Zehnten

1675 restat,

1676-78 bezahlt,

1679/80 bezahlt usw.

 

1689 VIII 6, MS

Henrich Pepperhpove erklärt eigenhändig, daß er die zu Sendenhorst

belegene schatzfreie Hove des Kl Überwasser, die Vogelshove 1689-1692 für 4, später für 6 rthlr gepachtet habe.

Als Receptor des Ksp Sendenhorst verspricht er >>so viel mir immer

möglich, zu verschafffen und dahin zu dirigiren, daß Überwasser von denen im Erbe Nieman verschriebenen Creditoren als Bispingh und Lüttringhaus nicht molestiert werden möge.

 

1693 Studienfonds Überwasser

Überwasser verpachtet Bürgermeister Henrich Pepperhove für 8 Jahre (bis 1701) die schatzbare Vornholtzhove oder Vogelshove in der Bft Rinkhöven für jährlich 8 Rthlr

 

1704

Verpachtung an Bernd Niestert

 

1708-20

Von Überwasser wird die Vogelshove seinem Eigenhörigen Zeller Niesmann verpachtet

 

1720

um 12 Jahre prolongiert

 

 

 

 

Wemegalen
 

Hove in der Bft Schenctorp (später Rinchoven)

- Wemegalen- Schenctorp - Hoselman

 

benannt nach den Besitzern im 14. Jh.

wurde von der Stadt aus bewirtschaftet; bei normaler Entwicklung wäre die Hove in einer späteren Feldmark aufgegangen. Ländereien z Teil Niemann

 

1565 MS Studienfonds Überwasser Rechnungen A II Nr 1

mansus Wemegalen Zehnt: Upboren an Tentgerste mansus Wemegalen, zusammen mit mansuns Meyhove Pavel Brinck (Sendenhorster Bürger)

 

1570 Überwasser Studienfonds 683

Besichtigung der Mey- und Wemegaelhoven, die von Merfelt und den Erben Brinkes bewirtschaftet werden.Nach einer Ortsbesichti-gung wird festgestellt, daß Merveldt den größeren Teil hat. Neuverteilung des Zehnten in Aussicht genommen.

 

 

1610

Keppel und Brinck sollen an Zehnt zusammen zahlen; 2 Sch3 Becher Weizen, 6Sch 9 Becher Gerste 4ß

 

1604-1612

dieselben Rückstände

 

1641

v. Mervelt: seine Sendenhorstischen Ländereien sind fast alle bei diesen Kriegstroublen öde und wüst gelegen. verlangt eine genaue Spezifizierung

 

1668 ebda

Überwaser verkauft Dietrich Hermann vo Merveldt, Herr zu Westerwinkel, Drost Amt Wolbeck, die Korn- und blutigen Zehnten der Höfe Wemegalen und Meyhove

________________

 

 

 

 

Witmanshove
Bft Jönsthövel

==> 14. Jh Rentverschreibung Volenspiet;

 

1765 Ksp.rechnungen

- wegen Wittmans wüsten Kotten wäre zu untersuchen, welche Ländereien dazu gehörten und wie der S. Bering referierte, daß der Dechant Sonnenberg zu Horstmar davon den Kaufbrief hätte, so wird Rezeptoren aufgegeben, darüber anzuschreiben

Dann hätten auch Provisoren sich darüber geäußert, zu erkundigen, welche Ländereien die vormaligen Unterhabern des Kottens untergehabt

 

1784 - 1785 Ksprechnungen

Abgang der wüsten Erbe Willmanns (muß wohl heißen Wittmann) Hovekötter

an Pacht empfangen 12 Rthlr

Ausgaben Steuern monatlich 1 Rthlr, Vorschuß an Emonitoren

gesamt kommen dem Rezeptor zugute 2-27 Rt (Schulden)

_____________________________________________________

 

Höfe, Gutsherren
1792 Gutsherrschaften
 

I. Geistliche Anstalten

Stift Freckenhorst 6

Domkapitel 17

Kloster Ägidii 3

Überwasser 3

Dompropst 3

Fraterherren 2

Marienfeld 1

Vinnenberg 3

 

II. Adel

v. Ketteler 2

v. Stapel 3

Erbkammerherr 3

v. Westerholt 5

v. Schenking 2

v. Benting 2

Graf v. Merveldt 2

Droste Hülshoff 1

v. Steinfurt 3

V. Galen/Assen 1

v. Werries 2

 

III. Bürgerliche

Amtsrentmeister Hamm 1

Vizekanzler Zurmühlen 1

Hofrat Schweling 1

Syndicus Rave 1

Vikar Dumme 1

Forckenbeck 1

ohne Gutsherrn 1

 

IV

Landesherr (Hofkammer) 8

 

Steuerkraft der H”fe zusammengefaát nach Besistzern

 

 

Grundherr Anzahl H”fe Schatzung v.H. v.H gesamt

Domkapitel 20 81.5 25 25

Kl”ster, Stifte 18 75,5 23.3 22.5

Landadel 28 113.6 35.1Ü 35

Landesherr 7 27.5 8.5 8.8

Brgerliche 6 21 6.5 7.5

ohne Gutsherrn 1 5 1.5 1.3

 

80 324

 

 

 

 

1833 Dezember - besteuerbaren Rein-Erträge Sendenhorst
 

Summarische Mutter-Rolle der besteuerbaren Rein-Erträge Sendenhorst Land (Thlr - Sg - Pf.)

 

hier: Besitz von Bürgern der Stadt im Kirchspiel

 

108

Bennemann Bernh.

14-03-10

247

Hch Beumer, Kaufmann

01-28-11

115

Böcker Wilhelm

115-03-05

158

Bonse, Erben

119-04-03

38

Brocks Heinrich

00-22-07

192

Bruland Johann Herm

05-15-03

92

Brandhove Johann

03-030-6

145

Brandhove Witwe

02-07-11

97

Bücker Johan Henrich, Schuster

02-02-06

93

Bücker Th. Faßbinder

03-16-07

235

Debbelt Theodor

03-05-07

22

Everke Caspar

34-20-08

159

Feiling Theodor

01-13-00

11

Feiling Bernh Heinrich

01-07-07


Feiling Joh und Consorten

66-14-08

271

Frenking Bernhard Theodor

01-12-09

112

Feiling Johann

01-25-07

149

Fuest Bernhard Heinrich

01-25-07

221

Geilern Gerhard

61-03-03

257

Geismann Gerhard Hch

03-26-04

165

Holthaus Herman

01-10-03

232

Hurtig Johann Heinrich

01-05-11


Kirche zu Sendenhorst

05-16-08

107

Kocks Witwe

09-26-08


Küsterei Sendenhorst

01-07-05

86

Lammerding Bernhard

12-22-01

55

Lange Bernhard

03-02-11

146

Linnemann Bernhard Hch

04-00-00

151

Lütkehaus Hermann

00-29-00

143/200

Mahle Fr.- Saerbeck Hch - streitig

02-20-09

224

Münstermann Johan Bernhard

04-06-04

265

Niehaus Heinrich

14-18-00

215

Panning Balthasar

02-02-03

138

Panning Christian

14-08-10

204

Schmitz Witwe

09-28-10


Schmitz Wilhelm

07-05-07

264

Schockemöäller

01-02-07

229

Schöckinghoff

76-15-10

53

Schotte Lorenz

111-15-06

228

Schotte Theodor

01-18-08

196

Schwarte Theodor

33-01-11

57

Silling Christian

80-15-09

167

Spiethöver, Schuster

17-08-04


Stadt Sendenhorst

26-20-05

138/202

Stapel B. /Panning Christian je ½

21-03-08

251

Stockhoff Wilhelm

02-04-05

104

Suermann Erben

12-07-06

220

Saerbeck Heinrich

?

218

Tergeist Heinrich

18-13-07

140

Terwesten Adolph

01-07-11

188

Topp Bernhard

04-06-00

99

Vennewaldt Witew

04-01-10

111

Wichard Heinrich

51-20-01

75

Wieler Anton

53-07-09

199

Winkelsett Hermann

26-09-00

 

Besitz Auswärtiger in der Stadt

Colon Niemann 21 Mg

Kleykamp 5 Mg

Brüser 3 Mg

Domäne 35 Mg

v. Merveld 18 Mg

Besitzer

Morgen

Domcapitel

105

Büren

5

Langen für die Stadt

211

Langen privat

34

Wieler

6

Feiling

8

Borghorst

7

 

 

1822 Besitzer und Größe der Güter im Kirchspiel

 

Besitzer

Morgen

S Bockholt

64

Averhoff

56

Sandfort

59

Bischofskotten

8

Tüte

70

S. Northoff

94

Werring

74

Tawidde

66

Arnemann

57

Feldmann

71

Angelkotte

57

Erdmann

78

S Elmenhorst

121

 

 

Brüser

50

Kleikamp

63

Schockemöller

12

Rinkhoff

55

Lütkehaus

36

Näring

18

 

1860 Besitzverhältnisse
 

in der Landgemeinde Sendenhorst

Veränderungen 1860

Kreisarchiv Beckum

 

 

 

I. Acta über den gesunkenen Wohlstand des Bauernstandes und die Zerstückelung der Bauernkolonate 1833-1871

 

1867 Dismembration ländlicher Grundstücke

Gesamt Sendenhorst 63.86 Morgen

Gespannfähige Nahrungen Ksp Sendenhorst 64

Nicht gespannfähige Nahrungen 42

(Vergleich: Enniger 32 Gespann, 185 nicht gespannf.

Vorhelm 30 80

 


gespannfähige

nicht gespannfähige

Sendenhorst

60.3

39.7

Enniger

14.7

85.

Vorhelm

27.3

72.7

 


Auswirkung der andersartigen Siedlungstruktur: Stadt saugt Neuansiedlungen, Brinksitzer, Kötter auf. Verhindert Entstehung von Nebenerwerbssiedlungen im Kirchspiel

 

1868 Veränderungen:

1. Keine Neubauten im Ksp

2. Verkauf der Ländereien des Beumer (Stadt)

- Niestert 14 Mg

- Keppler 12 Mg

- Brüning 28 Mg

- Frey von Sievert 7 Mg

- B„umer an Topp 122 Mg

- Fust an Bartman (neu)

- Berning an Kalthoff (neu)

- Studienfonds an Niesmann

Ägidii
Besitz bzw Einnahmen in Sendenhorst

 

 

1521

Register garbarum decimarum et pensionum

Sendenhorst

- Vocke upper Haert 18 sc. ordei 18 sc. av.

(1530 add. van unser Dyrickshove)

- Nytzaert 18 sc ordei 18 sc. av.

(1530 add. vam unser Osterhove)

- Werninck 2 sc. trit. 2 1/2 molt (= 30sc.) ordei, 2 molt (= 24 sc) av.

 

1538/39 CTW Ägidii

Einnahmen in der Stadt Sendenhorst:

- Berndt to Weysten de horto

- Evert Bodeker de domo

- heredes Hinrici Bonszen de domo 4ß

- Wilhelm et Georg Lyndeman ex bonis eorum

 

 

1631

Registrum proventuum monasterii St Ägidii

CIW Ägidii

Münster: Johan Lemgow auf der Breeden Stiegen

Akokck austatt Jungfer Ludeken Ledebuer herruren von Jungfer Anna Biscopinck 3 Thlr

Trans aquas: Wilbrandt Stalel 2 1/2 Gg

Lamberti: Eberhardt Bischopinck zu Bispingh,jetzt in Alen auss Pusterkrey Martin 15 Rthlr (ex curia Pusstekrey 1621 250 aufgenommen)

Vocke auff der Hart von unser Dirickshove 2 goldg.

Joh. Hoppe zur Brachtt Mich, 15d. (--> 1320 von Conradus dictus de Meyglen verschrieben)

 

Pensiones annuae:

Alen: Mallinckrodt

- 1, Verschreibung 1429 vor Evert Spaen

-2. 1424 Werneke Kloet verschreibt

3. 1476 vor Tylman Schroder

 

Albersloh:

Geschermann (1699 Agnes Steveningh)

unser Niehauss

Buck zur Heimssborgh 1624 300/15 Tlr

ders. 1622 200/10 Rthlr

 

Bischof
1571 AV Dep Msc 490

 

Upboringe van Rindern in den jar 1571 to Sendenhorst

item Sommerselle 1 rint dedit (6ß 3d)

Smetkamp 1 rint 11ß

Monekemann 1 rint -

Ottenlo 1 rint dedit 15ß

de Bruser 1 rint -

Rinckhoff 1 Rint 30ß

Werninch 1 rint

Meldinchoff 1 rint dedit 20ß

 

Albersloh: Sch Derne-Bocholt, Lambertinck, Gescherman, Bleckman, Schulte to Byspinck, Sch. to Pelken. Ewinchtorpe, Voß, Neyehus

 

Noch to Alberslo und hort als myne hern und up syn hele Rinder gesat. Und ik heb van itl. nycht mer gebort dan des iars 15 ß, want se arm syn und des nicht wal geven kunnen.

 

Gelt up de Rinder:

Kohgeld to Sendenhorst: Johan up der Hart 6ß dedit 5ß

 

Hervestbede: Waterman Leyvelman, Rinchhof

 

to Sendenhorst Hundegelt:

Smetkamp, Somerselle, Monekemann, Bruser, Ottenlo, Joh up der Hart ,Rinckhoff, Meldinchoff, Werning, Hinsenbrock

 

Fürstentum MS Amt Wolbeck Nr 157

 

Rechnungen 1666/67

 

Weizenpacht gesamt 68 Mold 5 Scheffel

===>821 Scheffel; Sch = 1 Rthlr ? = 821 Rthlr

 

Spiekermaß = 1 Mold = 9 Mstr Scheffel

 

Ungewisse Weizenpacht:

Mühle zu Wolbeck (v Merveldt) wie dann auch die ganze und alinge Länderei zum Amtshaus gehörig und das Himmelreich, vor Sendenhorst gelegen

 

Der Tollern zu Albersloh fürstl Eigenhöriger, jährlich 1 Molt=9 Sch mstr Weizen; 6 Sch Gerste, 1 Molt Spieker Gerste

 

der Schryer zu Hoetmar, eigen Adrian v d Hegge

 

Item im Gogericht Sendenhorst wird das dritte Jahr um Münster Fastensend verrichtet ein Molt Gersten Mstr Maßen so Sendgerste genannt wird.

 

Je ein feist Schwein:

Sommersell

Rinkhoff

Brüser

Watermann genannt Mellinghof

Middendorf

 

Hühner:

Die Erben + Christoph Schwelers wegen einer dasselbst (in Wolbeck) bezimmerten Hausstätten jährlich 2 Hühner

Ksp Sendenhorst gesamt 60 Hühner

 

Erbpacht:

Lubbertshove 8ß

Hartenhove 7ß

Die Jodenshove hat Jongsthövel unter und darauf seine rechte Wohnung gebaut Lolenhove = Lohlman, Ahlen

Rummelshove = Heiman Ksp Sendenhorst und ist seine rechte Wohnung darauf gesetzet, zahlt 1 Mark

Lütkehove Erben +Joh Droste 2 M

Brüninghove hat Nießman Ksp Drensteinfurt und tut sich seiner Lehnbriefe rühmen, 1 Mark

 

Erbpacht im Gogericht Ahlen

...

Jongsthövel 4 Mark

Seiling Haus 6ß

 

Hofgeld je 1 Mark

Waterman

Leverman

Rinckhoff

Sommerseil

Roeter

 

Hoener je 9ß

Hintzenbrock

Schmidtkampf

Mellinghoff gt Waterman

Brüser

 

Hundegeld

Brüser 5ß

Sommersell 5

Hardmann 3

Hinzenbrock 5

Schmitkampf 7

 

Eigenbehörige, die Hundegeld zahlen

Mellinghoff 4

Lüttman ? 7

Middendorf 5

Rinkhoff 6

Ottenloh 6 Vinnenberg

Werring 7 Ägidii

Jungman 4

 

Dienstgeld

Ottenlo 9 Rthlr

Werningk 9

Rinkhoff wüste

Hartmann wüste

Brüser wüste

Schmidtkamp wüste

Sommerseil

Waterman beide statt der Dienste jährlich 4 Molt Hafer

Jongsthövel 6-14 Rthlr

 

 

 

Deitmarinck 1-23 Marienfeld

Sommersell

Köning

Schürman

Geermann (in der Stadt) sind geringe Briefträger

 

 

1803 Spez. Organisationskommission MS 60a

Dienstpflichtige, die zusammen mit anderen Bauern ein Gespann stellen müssen

 

1. Sommersell(5-4ß) - Watermann(5-4ß) - Hartmann(3-9ß)

gesamt: 52 Tage Spann; Dienstgeld für Sommersell und Watermann 10, Hartmann 8 Rthlr

Betrag für das jährliche Dienstgeld für jedes Gespann 28 Rthlr

der Betrag kürzt sich um 15 - 1 ß für jeden Tag geleistete Spann

 

2. Jonsthövel - Brüser - Rinckhoff

gesamt 52 Tage Spanndienst; Dienstgeld Jonsthövel 7 1/2 Brüser 3- 20 Rthlr

Anm. Rinkhoff: stand in alten Zeiten auf 2- 12 Rthlr Dienstgeldt, weil aber diesem Zuspänner vor langen Jahren das Dienstgeld erlassen, so zahlen auch die übrigen Mitanspänner nur allein das Dienstgeld und leisten keine Dienste in natura

 

3. Schmidtkampf

Anm.: stand sonst auf 10 Rthlr Dienstgeld; weil ihm aber alle Pächter einschl. Dienstgeld gegen Zahlung von 16 Rthlr erlassen, so zahlt er kein Dienstgeld und leistet keine Dienste in natura

 

4. Ottenloh - Werring

je 52 halbe Dienste; Dienstgeld je 10 Rthlr

Anm. Sind beide halbe Wochendienste, haben keine Beispanner

 

 

Domburse Dom Domkapitel
 

ca 1450

 

Sendenhorst

Civitas Sendenhorst de redditibus emp. 1/2 flor pasce

Albertus van Summeren de mans. Lewekemanshove in p. S. 1 Mark

Rotgerus Torck de agris suis sit. in Alen, ex Kamporte 2 1/2 flor

Theod. van de Hege de bonis dicti Deckeninck et Bruninck in p. Eniger siti

Nicolaus Buck, p. Ägidii de bonis d. Deckeninck p. Alberslo

Theod. Huge de bonis ter Groten Hege Wessede, Alberslo

de bonis d Erdichus (?) 3fl

de bonis d Santfordeshus

to Boclo p. Sendenhorst

ter Hege cum att. Alberslo

 

 

Domburse Münster, Rechnungen 1

Register 1484

 

Sendenhorst

Civitas Sendenhorst de redditibus emp. 1/2 flor pasce

 

Albertus van Summeren de mans. Lewekemanshove in p. S. 1 Mark

 

Rotgerus Torck de agris suis sit. in Alen, ex Kamporte 2 1/2 flor

 

Theod. van de Hege de bonis dictis Deckeninck et Bruninck in p. Eniger siti

 

Nicolaus Buck, p. Ägidii de bonis d. Deckeninck p. Alberslo

 

Theod. Huge de bonis ter Groten Hege Wessede, Alberslo

de bonis d Erdichus (?) 3fl

de bonis d Santfordeshus

to Boclo p. Sendenhorst

ter Hege cum att. Alberslo

 

Abgaben an den domkapitularischen Oberhof Wettendorff

(Höfe meist zum Amtshaus Wolbeck gehörig)

===>Zusammenhang Domkapitel-Bischof klären<====

 

1600 Domkellnerei 8

Designatio Pachtorum ex officio Wettendorp

Geseldorn: Schmittkamp, p. Sendenhorst 8 ß

Meldinghove: Waterman ibidem 1-1 Rthlr

Schenckingdorp: Bruser ibidem- 7ß 3d

Joddenshovel 1 Rthlr

Sommerselle 1 Rthlr

Rinckhoff: Hilbranding 7ß

Hilsenbroick: Hinsenbroick 8ß

 

folgen 14 Höfe, Albersloh, dann:

Schwartmannshove 6ß

 

 

 

1654

Designatio pachtarum ex officio Wettendorp

 

Name

Schmitkamp 1-4-3 2-10 ( Hord. 1 Molt 4 scep 3 spint, avene 2 Molt 10 secp)

Waterman zu Meldinchoff 9 1/2 1-5 (9 ½ secp hord, 1 Molt 5 scep avene)

Sommerselle 3 (3 Molt avene)

Joddenshovell 9 1/2 2-1

Brüser 9 1/2

Hinsenbroick 1-4 1-7

Rinchoff 5 scep Weizen

aus der Schwartmanshove. so itzo Huge, Richter zu Sendenhorst gebrauchet 1 Mark, hat für diesem geben 20 Scheffel Hafer.

 

 

1720/21 Domburse Akten 97

Percipienda de porcis (jeweils 12ß)

a Thawedde zu Sendenhorst

a Middendorf ibidem pro 2

a Lindeman ibidem pro 2

a Roper pro 1

a Monninck pro 1

a Nordinck 1

a min. Dovelhover pro 1

 

Percipienda frumentorum decimarum

- Jungeman 1 Molt hordei 1 Molt avene

- Thawedde 2 2

- Lindeman 2

- Middendorff 2 2

 

Perciepienda fix in pecuniis de pachtis mansis et decimis

a Jungemann

27ß

ab eius cassetario dicto Ramelshoverkotter

12ß

a Thawedde

13ß

a Lindeman

10ß

a Nordinck

a Roper 5 flor. aur.

5 Rt 15ß

a Monninck 5 Flor aur.

5 Rt 15ß

a Baertman

10 Rt

a maj. Dovelhover 4 flor horne

1 Rt 12ß

ab eodem 3 ½ flor aur,

3 Rt 24ß 6d

ab eodem de prato

6 Rt

a min. Dovelhover

2 Rt 6ß

ab eodem de Schmalkamp

9 Rt

 

 

Domkapitel Einkünfte und Besitzungen
 

nach CTW II

 

1. Liber Rotgeri ca 1367

2. Reditus (R) Ende 17. Jh

Sequitur de camera et eius redditibus ...

21 Curia Hotman, Levoldus de Crethem (Krächting, Bockum), Hadewigis de Westenhorst in par. Eninggere, Rothardus de Suthotman (Ksp. Enniger), Arnoldus de Somersele, Woldericus de Somersele (9 den. et 1 scep. trit. cum min. decima.)

22 homo de Elmenhorst 12 den; casa Olrici min decimam tantum

 

24 Sequitur obedientia Somersele cum suis attinentiis

Somersele (Schulze Degling Bft Sommersell)

Bisachten ---> ?

Westerhove (Woestman, Enniger)

Rinchove in par. Sendenhorst 26 den. (Döbbeler)

Eversdunc, p. Stenvorde (S. Averdung, Drensteinfurt)

Clewinchusen prope Pelinchem (S. Kleving, Pelkum)

Alstede, Alebrachteslo (S. Alst, Albersloh ?)

curia Ammelo iuxta Ahus

 

Obedientia Ostenvelde

38 sequitur alia decima, que predicte obedientie est annexa

in par. Sendenhorst domus ton Berghe (nach R: Johann to Kreinhove) 2 sol et min decimam

domus to Somersele in eadem par. pertinens preposito Monaster. 2 sol et min decimam (R: Herman Sommersell zu S.; für den blutigen Zehnten 13 d; 2 sol)

Leverinctorppe 6 den (Richter zu Lentrup in Hoetmar)

 

ad hec pertinet decima in Bocholte iuxta Vrekenhorst (empta pro 36 marcis)

Domus in Boclo magnam decimam et minutam (R: Baggelman in Sendenhorst Zehntkorn 6 Sch Weizen, 6 Sch Gerste, 2 Molt Haber, Dienstgeld 1 Rthlr)

Sequitur Lepperinch cum suis pertinentiis (Leppelmann, Albersloh)

Magna domus Lepperinch

50 libera domus Judenshovele in parr. Sendenhorst solvit 2 molt ord. et 6 scep avene (halvemate)

 

71 Sequitur prepositura S. Ludgeri Isti sunt ecclesie ad eam pertinentes et cathedraticum, quod solvere consueverunt

Sendenhorst 4 sol in quadragesima, 3 sol in autumpno

 

78 bona feudalia dicte prepositure, que mangot dicuntur

In par. Sendenhorst domus, que dicitur Rinchove

Rinkhof Bft Rinkhoven;

1526 Lehnsinhaber Schenckinck

= Wreden Erb

 

Album officiumn, quod dominus episcopus conferre debebit (Weißamt)

Domus Johannis tho Zudene p. Alen burscapio Mechelen

mansus Wederolvinch iuxta Alen, quem colit dictus Brokeboem(hiis duabus dominibus annexum est iudicium dictum dat bur-

gherichte in b. Mechelen)

Domus Gerselyochem in burscapio Judeshovele dabit 14 mensuras ord. mensure Alensis; item 16 sc av. mensure Alensis; item 16 sc. av. 4 scep albe pise eiusdem mensure; item 4 scep trit...

 

Weißamt

105 item domus Wulphardi tho Rynchoven dicta des Greven hove annuatim 23 sol. qunado pertinebat ad vrigraviatum, et post emptionem dictee domus ab episcopo et capitulo Monaster, emi; quod Wulphardo filio quondem Johannis de Rinchoven, Alheydi eius uxori et filiis et filiabus hominibus dictic vryen in dicto manso debebatur; locavi dictam domum cum area Ecberto ibidem vicino pro 29 Sol.

item mansu Wilhelmi tho Zudene situs in eodem burscapio thoRinchove; dabit 2 marcas...

 

 

weitere Güter in R (Ende 17. Jh):

110, Anm: Suerman zu Sendenhorst, prop.,Hofsprache 3 Mk,

der Angelkamp bei Suermans Erbe hat olim getan 30 Gg, nunc 4 Rthlr tempore praep. Schmising 32 Rthlr

Selking zu Sendenhorst, prop. 6 Sch trit; je 1 Molt hord. undv. , je 6 Sch fab und pis.

Kötter zu Rinkhoven ibidem prop. 1 Mk, 4 pull;

Greve ibidem prop. 3 Mark

 

128 Officium Holthusen apud Emmerne quod prepositus conferre debebit (Holsen; Hiltrup beim Emmerbach)

domus tor Hart 20 den ; 10 scep bracii(R: Focke zur Sendenhorst gleiche Abgabe; Hofsprache 9 sch. sil. 2 pul. 9 s. 8 d)

132 domus tor Hart 4 scep

 

Officium caseorum et hoc ad collationem prepositi pertinet

138 Arnhorst (Rosengarten;Albersloh)

Anm R: Lehngüter des Käseamts: die Doppelers-Hove zu Sendenhorst

 

Pensiones et reditus officiorum

 

182 Vlaspenninge et minnenpenninge

Sendenhorst 12 den. Elmhorst ton Tye Emesbroch

mit den beiden Stücken soll Herm. Denking belehnt werden

 

S.193

 

1412

Sequitur Officium Wytinctorp; Herve et porci (jeweils 6 sol)

Gyseldorn

Wolterinch (tho Lockinctorpe)

Vogel

Holtinch

Waterhus

Aper

Holendingen

Aschedorp

Ricbodenhove

Hilsenbroch ---> Hinsenbrock

Meldinchoven Evert, ---> Mellinghoff

Judeshovele Danckelmannsche ---> Jönsthövel

Rameshovele Svarteman ---> Richters Hove

Denebocholte upper Emere

Borbene Lodelvynch

Somersele Hinrick

uppen Hovelen

...

Suthotman, Pavel tenet

Rinchoven God. Hilbrachtinc

 

Petiones omnium officiorum

Wettinctorpe officium:

204 Ghyseldern

Judenshovel Lobert

Meldinchoven Evert

Somersele Hinr, Wydowe

Suthotman H. Pawel tenet

Rameshovele

5 sol, Schelkinctorpe; de Brusere

Arnhorst

up den Hovelen

...

Hilsenbrock

...

Rinchoven God. Hilbrachtinch

 

234 Wettinctorpe officium Porci:

2 sol Gyseldern

2 sol Hilsenbrock

...

6 sol Meldinchoven

6 sol Judeshovele Lobert

6 sol Ripensele

6 sol Swartemanshove

6 sol Somersele

6 sol Lodolvnych to Borbene

 

Wettinctorpe oves

1 Schelkinctorpe de Brusere

 

 

208 Gertrud von Sendenhorst

 

Item domus tor Hart: 10 scep bracii,

Focke zu Sendenh. gleiche Abgabe

Hofsprache 4 Scep Sil, 2 pull, 9ß, 8d

 

dazu Henrich Schröder, Bürger zu Sendenhorst, aus einem Kamp vor Sendenhorst 8 Rthlr und 1 librum piperis

 

Kirche zu Sendenhorst 3 sol. im Frühling 4 sol. im Herbst.

 

 

S. 220

Musne schokop cum minuta iustitia danda tor hiensprake

27 ½ den Walgarden Osthove

17 ½ den Walgarden Hinrich

10 ½ den, Tuthove

12 ½ den tor Hove to Erte

 

1792 Besitzungen des Domkapitels in Sendenhorst

1

Veldtmann

Domkellnerei

2

Narding

Domburse

3

Middendrup

Domburse, 1362 vom Knappen Bernhard Bytter gekauft

4

Homann

Domkellnerei, 1441 von der Familie Vyncke an den Dom verkauft

5

Herte

1676 noch Aschebrg zu Ruschenberg

6

Bartmann


7

Jungmann


8

Zacharias

Kotten -->Überwasser!

9

Baggelman

Obödienz Leppering

10

L. Düveler

1603 von Ledebur erworben

11

Gr. Düveler

Domburse

12

Linnemann

1716 Domburse

13

Röper

1531 von Thomas Marhulse erworben

14

Focke

nach 1336

15

Müning

Domburse, 1531 von Thomas von Marhullse erworben

16

Silling

1324 von Kappenberg im Tausch erworben

 

 

Freckenhorst
 

Zur Geschichte des Damenstifts:

860 (851?) vom Edelherren Everhard oo Geva als Damenstift gegründet

Vogtei 1) EH von Freckenhorst

2) Widukind von Rheda

3) Bernhard von den Lippe

49 Grafen von Tecklenburg

Das Kloster lag an einer bedeutenden Fernstraße, an einer belebten verkehrsreichen Stelle

In der Nähe, eine Stunde Weg, die Burg Warendorf

Die Gründerfamilie war ein mächtiges karolingisches Grafengeschlecht in Warendorf

Große Adelsgeschlechter stellten Vermögen zur Verfügung

Frecken horst wurde Versorgungsstätte für die Töchter der Stifterfamilie

 

 

Freckenhorster Heberolle ca 1100

 

Zur Datierung der Heberolle vgl: Joachim Hartig, Das Freckenhorster Heberegister. In: Kirche und Stidt Freckenhorst, Jubiläumsschrift zur 850. Wiederkehr des Weihtages der Stiftskirche in Freckenhorst am 4. Juni 1979, S. 186-192, Freckenhorst 1979:

1) Handschrift K (Rolle) von Kindlinger 1804 unvollständig gedruckt

2) Handschrift M (Münster), elf Blätter im Kleinfolioformat, karolingische Minuskel

Verzeichnet sind die regelmäßigen Lieferungen der Höfe an die Ämter Freckenhorst, Ennigerloh, Balhorn, Vadrup und Jochmaring

Entstanden gleichzeitig mit entweder

a) 1090 Neuordnung des Präbendalwesens durch Bischof Erpho

b) 1117 nach dem Stiftsbrand

 

Bauerschaft

Name

 

 

van Braht

Deiko

20 muddi Gerston

 


Rammashuvila

Azelin

10 m Gerste, 10 m Hafer

 


Astrammashuvila

Mannikin

30 muddi gerston

 


Harth

Mannikin

6 m Roggen, 9m Gerste

Wrenken

Hagedorn


Harth

Liudger

9 m Gerste

Bertenhove

 

Seandforda

Rothard

40 m Hafer

 


Scandforda

Bunikin

30 m Hafer

 


folgt Wissitha, Luckischonhus ...

 

 


West Judinashuvila

Liuza

1 gemahlen Malt, 20 m Gerste

 

 

Emma

20 m Gerste, 6 m Roggen, 6 m Malz

 

 

Ibiko

1 Gemahlen Malt Gerste, 1 Malt G.

 

 

Mako

20 m Gerste

 


Elmhurst

Sahsger

1 schill. themo bather

 

 

 

 


 

Vollständiger Text: (CTW I)

S. 30 Van Sendinhurst van themo Deddessconhus en gimalan malt gerstin ende tuenthig muddi havoron

S. 31 Van Rameshuvila Acelin XIII modios ordei

S. 40 Van Rammashuvila Azelin tein muddi gerston ende tein muddi haveron.

Van thero Harth Mannikin ses muddi rockonn ende nigon muddi gerston.

Liudger an themo selvon tharpa nigon muddi gerston

van Scanforda Rothhard fiertic muddi havaron

Bunikin an themo selvon tharpa thritich muddi havaron

S. 41 Van West Judinashuvila Liuza (XIII modios) en gimalan malt ende iuentich nuddi gerston.

Emma an themo selovn Tharpa se s muddi rockon en ses muddi maltes

Ibiko an themo selvon tharpa en gerstin malt gimalan ende en malt gerston

Makko an themo selvon tharpa tuentich muddi gerston.

S. 44 Van Santforda Rothhard tuentich muddi havoron

Hizel an themo selvon tharpa ses penninga

van theor Harth Liudgfer en malt Rockon

Van Judinashuvila Ibiko en malt gerston

van Elmhurst Sahsger enon scilling penninga themo bathere

 

13. Jh Goldenes Buch (CTW I)

 

Officium de Balehorne

 

de Hart


16 den

Angele


40 avene, 20 ordei, porcum

Elmenhorst


12 sil. 1ß 8d

Santforde

Thetmar

30 mens. avene, 8d, item 6d, item 1ß


Nanne

40 malt avene de decima 20 avene

Westrameshuvele


10 avene, 20 ord, porcum, 12d, 1 malt ordei

Ostrameshuvele


3 alt bracii, porcum, villvo 2ß, malt ord.

Hart

Elweric

40 mensuras av. 10 ordei, 8d


Burghard

9 trit. 12 sil. 8d

Sutiudenshuvele

de deserto manso

44 ord. 24 trit. 8d

Nortiudenshuvele


6 mens. sil. 8 trit. 8d


Gerwin

24 ord, 6 trit. 8d


Husman

24 ord. 8d, de agris 12d

 


S. 70 Horstorpe


4 mens. ord.

S. 89 Hic congregat ove

 

(an officio Warthenhorst)

Tuteshove

12or.

S. 92 isti dabunt Koke:

 


de Horst Angele

2 mes,. sil. 5 pull. cas.


Elmenhorst

tantum

Norttorp

Bernart

tantum

Hart

Burghart

2 mens sil. 5 pull. cas.

Hic dant triticum ad te lavari

 

Judenshovele

Johan

2 mensuras trit. 5 pul. cas.


Gerhard

tantum

Rameshuvele

Herman

tantum

Santwege


tantum

Santworth

Thedmer

tantum

 

ausgehendes 13. Jh:

Judenshovele tres mansi

Westsomerzele duo malt avene 2 sol 25 ov. 2 pull 5 dem ad veken ... (verich)

thor Hart duo

Rameshovele duo, scilicet West, Ostrameshovele unus mansus

Zantweghe

Santvorde

Tuteshove

Tawide

 

14. Jh:

In istos mansos carebat inhibitio:

Santweghe

Tuteshove

Wicbrachtinghove tho Judenshovele

 

Recht der Dienstleute:

1085 CD 164

Die Dienstleute des Stifts Freckenhorst erhalten das gleiche Recht wie die propsteilichen Dienstleute (... qui ad episcopatum pertinent)

 

1335

Knappe Conrad Schocke reversiert wegen 2 Hufen upper Hart auf 12 Jahre pro pensionaribus et minutis que degnedenst dicunter.

 

14. Jahrhundert: (1384/85)

Amt Balhorn

- Westrameshovele

- Harth

- Santforde

- Sutjudenshovele

- Nortjudenshovele

- Judenshovele

- Westjudenshovele

- Elmenhorst

 

Amt Vernhove:

Luckinctorpe

 

Ende 15. Jh

Diderich Laer

Zandwordeshove

Bernd buten der wer

16 sc van der Busenkenhove

Pyk to Somerselle

3 Gg Rodenhove to Sommersell und


Westsommersellenhove

Myddelhove

3 Gg van der Sudernhove

Johan up der Hart

de Wrenkenhove und de Berkenhove*


de Tuthehove

Kocge

hove to Rameshovel

Joneman** hevet under

de Northove


de Zuthhoive to Judenshovel


de Buschhove


de Senepkotten

 

*1504 Johan Hagedorn Zehnt von der Vrenkenhove; Berteman

** 1504 Zehnt: Joneman von Bunninchove, idem van der Senepstede

 

1792/1802

Freckenhorster Güter in Sendenhorst.

 

1. Abtei (Altkostamt)

Große Kogge

Sievert

Tute

Kleikamp

Joelman

Hagedorn

 

2. Kapitel

Schückinghoff

 

3. Lehen

Horstrup (v. Westerholt)

 

 

 

Freckenhorster Güter in Albersloh

 

ca 1100

- Dunningtharpa

Tiezo in Wissitha (Wessede, West)
 

hierzu

1286 IX 4 WUB III 1335 Soest

EH Simon von der Lippe verpfändet seinem Drosten Ludolf von Münster für 60 Mark die Vogtei über vier Häuser, scilicet domus Alberti in Sannendorpe (Santrup Ksp Überwasser), due domus in Dunnincdorpe, una domus Eilhardi upper Gest.

 

1384/85

- Wescede

- Blankenvort (Dienstmangut, Otto von Apelderbeke; 1783 allodifiziert)

- de Vos to Dunnynctorepe (um 1800 Gut Voß mit Kotten Schlotmann in der Bft Ahrenhorst)

 

vgl. 1336

Simon von der Lippe verpfändet Vogteieinkünfte an zwei Häusern in Dunninctorpe im Ksp Albersloh an Konrad von Retberg (U 98)

 

 

Kohl in Germania Sacra, Freckenhorst:

 

Ende (?) 14. Jahrhundert (nach CTW I, S. 153)

Sendenhorst

- Diderich Laer van der Zandwordhove

- Bernd buten der wer 16 sc. van der Busenkenhove (handschriftl ergänzt)

- Pyk to Sommerselle 2 rh. Gulden unde 1 arn. gld van der Rodenhove to Sommerselle unnde der Westsommersellenhove

- Myddelhove 3 rh. gld van der Sudenhove

- de Wrenkenhove unde de Berkehove hevet under Johan up der hart

- item de Tuthehove

- item Kocge van der hove to Maneshovel

- Joneman hevet under de Nort- und Zuthove to Judenshovel, idem de Busschove unde den Senepkotten

 

 

 

 

Freckenhorster Besitz

Drensteinfurt

1090 Hriponsile

Langenhuvilae

 

14.Jh Levold to Riepensel

de Retborgesche aus dem Monekenkotten to Langenhovel

später nicht mehr

 

Enniger

Oberhof des Amtes Balhorn

1090

Baleharnon

Rugikampon

Hukillinhem

Polingon

thralingon

Utilingon

hove bis theomo dica (Dieckhues ---> Neuengraben?)

1226 Hegerinclo von Stift Quernheim gekauft

 

14. Jh ua Pyck to somerzelle

Register porcorum: Moneke van der Koldenhove to Bisechten---> Neuengraben

 

Hoetmar

1090 Siman in Leveringtharpa liefert an das Amt Vehus

Alverik in Hotnon

 

Hufe in Leverdinctorpe:

14. Jh Sweder Gogreve zu Telgte belehnt (Sweder Beyer ?)

Bewirtschafter der Richter to Levelinctorpe

1490 Series von der Hege übergibt dem Stift das Butteshus zu Lenyncktorpe im Tausch (Butt)

1596 Dietrich von dem Bege mit dem Richters Haus zu Leventorp belehnt

1491 Herman v der Hege reversiert wegen der Vogteiabgabe von der Kreckinckhove im Ksp Hoetmar Bft Althoetmar

1310 Ritter Thetmar Retberg verkauft dem Stift Fr. das Amt Wartenhorst und die Hufe de Rodhe (Bft Holtrup,Ksp Hoetmar)

 

 

Freckenhorst Kapitel Akten

 

88 Jolemann, Schulden und Prozeßsachen

89 Suderhove oder Steineckeshove, Prozeß zwischen Bernhard Zurstraßen und dem Kapitel Freckenhorst

90 Hagedorn, Beschreibung der Ländereien

 

Bijdragen und Mededeelingen van het historisch Genootenschap

Amsterdam 1904:

 

Graf von Dale, Heinrich
Güterverzeichnis des Grafen Heinrich v. Dale

1188

 

Item in par. Bekehem decima in Hesler

Item in par. Herborne curia Herborne

Item in par. Alen curia Echolte

item ibidem domus Siverdinchusen pro pacto XVIII scepel ordei mensure Alensis

item domus Tige

 

 

 

Grafen von der Mark
 

 

Märkischer Besitz im Münsterland

 

1392

Lehnsbuch der Grafen von der Mark (hg Frisch)

 

A 65 Lubbert Nartholt schemans ghuet to Naerthalte und die Lynkampshove

B 68 ebenfalls

 

A 75 Hinrich Knyppinc als Mannlehen den Hoeff to Vrythove ksp Walstede

B 57 ebenfalls

 

1390

(67) Johan von Dekenync tho manlene de hovestat, belegen in der Zungere in dem kersp. van Alberslo

1461 Johan Wulffert gt. Buyvinck

1511 sein Enkel

1563 Herbert Wulffert

 

 

 

Weiterer märkischer Lehnsbesitz

(die ältesten Lehnbücher der Grafen von der Mark 1392 und 1393, hg von Margret Westerburg-Frisch, Münster 1967)

 

Arnd Rykenbergh ML 25 Korgen Land vor Werl und ein koeten to Heringe, geheiten Alebrandes kothe

(gut unbekannt, 1430 reversiert Derich van Horne über die Blyndehove, 1395 Evert Buttel mit Hagedornsche hoyve, gehörig in de Hof Hagen und im Ksp Herrnigen belehnt)

 

Styne des Monikes Hof to Wylstrop und die hoyve to Kyssinchusen, Kps Herringen, ihr zur Leibzucht, ihrem Sohn als Dienstmannsgut

(1519 Meynrich Deythart berichtet, er habe kein Lehngut dieses Namens, sondern nur frei, durschlächtig Eigen)

B. Wilhelm Monyk, die Hove tho Kissinchusen Ksp Herringen, ML

 

95. Evert, Diderich und Goswin, broydere van der Recke, datr alinge ghuyt to Myttorpe Ksp Herringen

(Nachfolger Diderichs Sohn Hermm; 1516 by des haven hus; vgl 1271 (WUB III 908, vom Stift Kappenberg gegen den Hof Erthborg getauscht, Lehnsinhaber Rotger Erthborg)

 

106. Steneken, dat guyt to der Wiisch Ksp Herringen, Mannlehen

(Ho fGrönewisch, 1484 an die Knippings, 1755 allodifiziert)

B. Steneken thor Wisch, Gronewisch

 

A.190

Johan Smelingh to manlene dat huyss to Naertheringe

 

B: Johan Sprynke ML die Vysschehove vor dem Hamme, Sprynkenwerd und hoylant by Herringen in der hersewyde Ml, belegen in der veltmarke thom Hamme

 

 

 

200. Engelbert van Wedelinc die hoyve to Nederhusen Ksp Herringen un den Hof in Lerche zu ML

 

1339 Mauritz U 125

Graf Adolf von der Mark belehnt den münsterschen Bürger Lubert Sconelore mit den Hufen Bleckync und dem Haus Klein-Bleckinc.

 

 

 

 

 

 

Grafen von Limburg

Besitz der Grafen von Limburg

 

 

1310 Kloster Kentrup U 29

Theoderich, Graf von Limburg, befreit dem Kloster Kentrup vor Hamm die Ministerialengüter, die bisher Goscalk gt Kolv besaß, von allen ihm daraus zustehenden Rechten.

 

 

1364-1400 Lehnrolle der Gf von Limburg

73 Hinrich Knyppinch mit eyne halven gude to Acwik und myt dem gude to Afhuppe im kerspele van Vlederiche belegen

 

 

Grafen von Rietberg
 

Besitz der Grafen von Rietberg

 

Zur Geschichte des Grafenhauses:

 

Nachkommen der Grafen von Werl; hier Stammtafel.

 

Bernhard von Werl - Hövel * 990, 1023

 

 

Ida 1050

oo NN

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Adelheid von Werl - Hövel - Laufen

oo (in 2. Ehe) Adolf von Berg (von Hövel)

 

1059

Go Sendenhorst (Sommersell) von Hömberg angenommen.

 

Heinrich von Arnsberg . Rietberg 1100, +1115; auf Heinrich der Streitbare (baut die Zwingburgen Rietberg und Wevelsburg)

 

 

1237 Seibertz I U 209

Graf Gottfried III von Arnsberg und Graf Conrad von Rietberg einigen sich über ihre Stammgüter.

Gottfried verzichtet auf die bona trans Lippiam sum omnibus tam fidelibus quam ministerialibus liberi dimisi ... ita quod Conradus ... ab eisdem bonis infeudandos sine pecunia imsuper omni contradictione propositat infeudabit.

Als Zeugen weden genannt (nach Edelherren)

- Rotgerus de Burbenne

- Lutbertus gogravius de Alen

- Omarus de Ostenvelde

- Lutbertus de Beveren

- Henricus Top

Rodolvus de Burbenne
Datum zu Arnsberg

 

 

15. Jh Lehnsregister Rietberg

1459

Diderik van der Recke wird mit dem Nordhoff to Amick belehnt, vorher Johann Knipping

vgl. INA (Drensteinfurt Schloß A)

1469-1798

Gräflich Rietbergsche Belehnungen mit der Northove zu Amick Ksp Walstedde

Wortstelle „auf dem hohen Garten“ vor 1698 wüst.

 

Lehnsregister

1446

Hermann von Herbern belehnt mit dem Wersehus im alten Ksp Ahlen

 

 

Walstedde

 

Kolonat May

Rietberger Gut, womit die Herren von Volmestein belehnt

Unterverlehnung an

a) vor 1351 Sweder Beyer

b) nach 1351 Themo de Berge gt Golegrope tenet domum to Northolte in parrochia Walstedde

(Wappen Golegrope ähnlich von Lon und vom Quernheim: Schild gespalten, mit Balken belegt)

 

Grafen von Solms
 

Lehnsregister der Grafen Solms, Herren zu Ottenstein in Cometia de Marke

 

nach Niesert UB V

14. Jh

 

Bernhard de Wikene domus Bisschopinch
Hermannus Volenspit
Otto Meyer Vrekinch in p. Stenvorde
Ernestus des Werne, bona Ockeshove in p. Herborne, Bft Horn
Johan de Horne ½ Wicbolden in Untorp
Lambertus de Stedynghen mansum in Heerdincsterne p. Walstede
Godefridus de hovele, Vrenckkynkhoff in p. Warendorp uppen Drene
Lambertus de Hake tor Marke in Manstad de borchave in p.Walstede

item van Hovele domum tor Stenborgh
 

Grafen von Werl
 

Geschichte Westfalens im Hohen Mittelalter

 

Westfalen kaiserferne Region

 

Kobbo besucht 850 auf einer Pilgerfahrt Tours; St. Martin Wichtiger Heiliger

EH Everword (Eburwart), Verwandter der Egbertiner (?), schenkt 2/3 seines Besitzes an Freckenhorst+

9. Jh ruhige Zeit für Westfalen, Normanne nur im Emsland. Ruhe für Rodung und neue Siedlung

 

Klöster Liesborn, Nottuln, Freckenhorst

 

S. 344 Fränkische Patrozinien weisen in die karolingische Zeit

 

Noch Mitte 9. Jh heidnische Vorstellungswelt

 

Prächtige Ausstattung von Kirchen/Eigenkirchen -> Albersloh

 

bis 1000 ist der Erwerb von Reliquien sehr wichtig

 

Soest: Zwingburg (Donjon) erzbischöfliches Palais ca. 980

 

1032 Hermann, Bischof von Münster

a) Domkanoniker zu Köln

b) Sohn der Grafen von Werl

 

Grundbesitz der Grafen von Werl-Hövel-Arnsberg-Rietberg im Raum Sendenhorst

 

Grevinghoff

Unterhof Werring

Brock: Wilking (Volendes)

Nordhof

Südhof

Gerdinck (Kersting) --> Schröder von Ahlen

Rüschey

Kerkmann

 

Grundbesitz der Werler Grafen:

Arnsberg (südlich der Lippe) besaß den weitaus größten Grundbesitz aller westfälischen Herrengeschlechter

Rietberg (nördlich der Lippe) besaß beträchtliche Grundrechte

 

EH zur Lippe

Leitnamen Bernhard und Hermann

Vater der lippischen Linei war ein Sohn Bernahrd II von Werl (ders. Begründer der Arnsberger Linie)

Beistz der EH von Lippe aus der Werler Großgrafschaft herausgeschnitten, Seitenlinie

13/14 Jh EH von Lippe haben Vogteirechte von Freckenhorst, Liesborn, Herzebrock

 

Gf von Rietberg

-Grundherrliche, nicht gräfliche Gerechtsame

 

von Werl -Arnsberg

1124 +Friedrich der Streitbare 1158 Heinrich, besitz Güter über der Lippe

|

|

Tochter

oo Gottfried von Cuyk

 

1237-1264 Conrad dominus de Retberg und Arnsberg

resigniert; + als Deutsch-Ordensritter 1284-1294

|

1264-1282 Friedrich I

1282-1313 Konrad II

1302-1322 Friedrich II, Mitregent

1313-1347 Otto I

1347-1365 Konrad III

 

1269 Fehde Graf Friedrich I mit dem Bischof von Münster endet mit Urfehde

 

 

Konrad I erhält 1237 die Güter nördlich der Lippe (Erbteilung)

Tochter Oda (1263-1314) Äbtissin Ägidii

 

Gutsherrschfaten
 

Bauerschaft Bracht

 

Ursprünglich nur die Hofesgruppe Kerkmann Herte usw, im Süden des Kirchspiels. Bei der endgültigen Zuordnung der Höfe zu den sieben Bauerschaftsbezirken wurden auch die Siedlungen Ramhövel, Horstrup und Hemme (Wisch) zu Bracht gerechnet.

 

Bracht 1 Schule-Horstrup

1: Freckenhorster Dienstmannlehen. Belehnt: Anfang 14. Jh Retberg, 1440 von der Hege, 1579 von Ketteler auf Systehn, 1741 von Westerholt.

2 1740: Heidkamp, Lütke Heidkamp, Gr. Brink, Garten von dem Schoppen, Kamp in der Heiden, Kam´p, der Pieper, Spenlau, Stenacker, Gehrenkamp. Feldkamp, Dardel, Echtger Kamp, Potthoff, Sommerhagen Wiese an der Heide.

3 1831: Graf von Westerholt Giesenberg 26 Tlr, 2 fette Schweine, 1 Lamm, 2 gänse, 4 Hühner. 1 wöchentlicher Spanndienst, Ausfütterung eines Rindes. Pastor 1 Düngedienst, 1 Pfd Flaches, Küster 1 Scheffel Gerste, 1 Hast oder halben Schweinskopf. Amtshof Bisping 2 Hühner 6 Pfg.

4: 1783 Berndt Henrich Osthoff jetziger Schulte Horstrup, 1805 Johann Henrich Schulze Horstrup (Gewinn), Johann Heinrich Sch. Horstrup (1819 - 1890) oo 1843 Maria Christina Köddewig aus Beckum (1821 - 1891). Johann Heinrich Schulze Horstrup (1848 - 1922) oo Maria Anna Josephine Schulze Westhoff aus Everswinkel (1861 - 1947). Tonius Schulze-Horstrup, Bürgermeister des Kirchspiels Sendenhorst 1946ff. Ehrenbürger der Gemeinde.

5: nach dem 30j. Krieg wüst. 1665/76. In dessen Kammer lebt eine arme, alte Frau. Das Haus wird von einem Heuerling bewohnt.

6 : 7 Taler Monatsschatzung. 1658 2 Pferde, 2 Kühe 8 Schweine. 1828 10 Personen, 4 Pferde, 1 Fohlen, 100 Schafe, 5 Kühe, 6 Schweine.

7: 1857 Privatbrauerei des Schulzen Horstrup: 3 Maischbottiche, (14.9 Quart) 3 Hefefässer, Mutterbärenfaß, Kühlschiff, Blase, Butterfaß; Braupfanne von 491 Quart, (= 522 Liter) 2 Braubottiche gesamt ca 1.5 hl.

 

 

 

Bracht 2 Lütke Kogge 1992 Wolfgang Scholz

 

gehörte mit Gr. Kogge und Heimann zu den Höfen zu Ramshövel (890 Ramashuvila). Nach 1000 Teilung eines Hofes in Große und Lütke Kogge.

 

1. ursprünglich wohl zu Freckenhorst: 1489 Series von der Hege zu Hoetmar, Rentenverkauf aus Johan Koggen Erbe zu Sendenhorst, Bft. Rameshovel

 

 

 

1792

Gutsherrschaften:

 

I. Geistliche Anstalten

Stift Freckenhorst 6

Domkapitel 17

Kloster Ägidii 3

Überwasser 3

Dompropst 3

Fraterherren 2

Marienfeld 1

Vinnenberg 3

 

II. Adel

v. Ketteler 2

v. Stapel 3

Erbkammerherr 3

v. Westerholt 5

v. Schenking 2

v. Benting 2

Graf v. Merveldt 2

Droste Hülsehoff 1

v. Steinfurt 3

V. Galen/Assen 1

v. Werries 2

 

III. Bürgerliche

Amtsrentmeister Hamm 1

Vizekanzler Zurmühlen 1

Hofrat Schweling

1

Syndicus Rave 1

Vikar Dumme 1

Forckenbeck 1

ohne Gutsherrn 1

 

IV

Landesherr (Hofkammer) 8

 

 

 

1792

 

Gutsherrschaft der Höfe des Kirchspiels

Steuerkraft (nach Monatsschatzung)

 

1. Geistliche Grundherrschaften

Institution Anzahl monatl Steuern

1. Domkapitel 17 68

2. Hofkammer (Bischof) 8 26 1/2

3. ]berwasser 4 18

4. Freckenhorst 6 27

5. Vinnenberg 3 14

6. Ägidii 3 10 1/2

7. Dompropst 3 14 1/2

8. Fraterherren 2 6

9. Marienfeld 1 2

10.Vikarie S. Joh Bapt. 1 2

 

48 188 1/2

 

 

 

 

 

 

 

 

Durschnittliche Steuerkraft: 3 Rthlr 25 ß

 

 

 

2. Weltliche Grundherrschaften

Familie Anzahl monatl. Steuern

1. v. Westerholt 5 15 1/2

2. v. Galen, Assen 5 24 1/2

3. v. Stapel 3 1 1/2

4. v. Steinfurt 3 14

5. v. Schenking 2 9 1/2

6. v. Ketteler 2 5

7. v. Beverförde, Werries 2 8

8. v. Merveldt 2 7

9. v. Benting 2 8 1/2

10.Amtsrentmeister Hamm 1 7

11.Vizekanzler Zurmühlen 1 4

12.Rat Forckenbeck 1 3

13.Syndicus Rave 1 3 1/2

14.v. Droste-Hülshoff 1 2

15.Hofrat Schweling 1 1 1/2

16.ohne Gutsherrn 1 5

 

33 131 1/2

 

Durchschnittliche Steuerkraft 4 Rthlr

 

 

3. Schatzfreie Höfe

1. Haus zur Wisch

2. Deitkamp

3. Tockenburg

4. Kepplerei

5. Aelkenkotten

6. Rotkötter (1665 Pferdekötterhove)

1654 Joh tho Wettendorpf, Kämmerer (Armenhaus U 41)

 

 

 

 

Besitzer ganzer Erben 1665

 

Landadel (dorslacht Eigen) 9

Freckenhorst 5

Bischof 4

Domkapitel 2

Überwasser 2

Mstr. Patrizier 2

Freistuhlgütger 2

Gr von Rietberg 1

Kappenberg 1

Edle v. Steinfurt 1

Gf v.d Mark 1

Abtei Werden 1

nicht festzustellen 3

 

 

Bischof, Geistl.Herrschaften 15 48.3%

Grafen, Edle 3 9.7%

Mstr.Erbmänner 2 6.5%

Landadel 9 29%

Freistuhlgüter 2 6.5%

 

 

Liesborn
 

 

 

(815 als Benediktinerinnenkloster gegründet, 1188 in ein Männerkloster umgewandelt

Zur Geschichte:

Nach der klösterlichen Memorialüberlieferung haben die Adelgigen Boso und Bardo als Mitbegründer des Kloster Liesborn die vier Haupthöfe Liesborn, Haskenbrügge, Hollenhorst und Hintrup als Ausstattung zur Verfügung gestellt.

die Personennamen Boso und Bardo (gleiche Gruppenzugehörigkeit) erscheinen in den Traditionen des 9. Jhs von Corveyx, Essen, Ürum und Remiremont; sie gehören daher zum Reichsadel

-> Reliquien Cosmas und Damian sowie Prophet Simeon

Die Gründung des Benediktinerinnenkloster wird in die Mitte des 9. Jh gesetzt.

 

 

CTW Liesborn S. 332

Renten aus Sendenhorst

14. Jh

 

In Zendenhorst 14 sol. Monast. (Wortgeld in der Stadt ?)

Swartmanshove 2 sol.

Everhardus Brice 2 sol.

de Westenmersche 30 den

domus in Geist 6 sol

Herman Vridach 18 den

de Bukeskamp 18 den der Bukeskamp 1396 von Herman Vrichdach an Hernich v Lembeck verkauft

(In Zendenhorst dabunt pensiones dupliciter semper in XII anno et quando pensionarie se variabung, semper der totidem dupliciter dabunt)

 

 

1589

Bonse to Sendenhorst 8 Gg

iudex ibidem 2 sol (aus Schwartmanshove)

Herman Seveker 2 ½ sol

de Bodeker 18d den (für den Buckeskamp)

(R: 1705 verzeichnet aus Sendenhorst nur Dietr. Püstekrey von der Liesbornischen Hove)

 

Ludgeri
 

Grundbesitz

 

 

1538/39 CTW V Einnahme der Burse (Zehnt?)

consulatus ibidem divisem


Pasche 7 sol. 3 flor

Berndt to Weysten

de horto

5 1/2 ß

Herman Smyt


3 ß

Evert Bodeker

de domo

3 ß

heredes Hinrici Bonszen

de domo

4 ß

Wylhelmus Kuntschap


Martini 6 ß

Wylhelm et Georg Lyndeman

ex bonis eorum

2 fl 1/2 fl

Bernt Vossebecke


1 fl

Martinus Loer


2 1/2 fl

Herman Sybbeman


1 1/2 fl

nunc Kerkerinck in Rynckenrodde

ex manso Bysschopes


 

Einnahme de Schatzmeisters Travelmann

Item den Domo Drenhusen (obedientia sexta in par. Sendenhorst)

- dazu gehörten Weidekämpe zu Sendenhorest, welche 1592 Bernd Meyer für 45 Rthlr in Jahrespacht hatte, ebenso 1588.

 

 

Quelle: StAM Ludgeri A 28

 

Stadt Sendenhorst

 

ca 1700

1. Henrich und Bernd Holscher nun Florens Schlencker und Joan Bernd Hoer (Höne?) 1 Huhn

2. Diedrich Ruschenschmidt nun Hesselmann ein Jahr ein Huhn, dan andere 5 Eier

3. Werner Heese nunc Kötter Führer Bartmann, ein Jahr ein Huhn, das andere 5 Eier

4. Joan Teralst nunc Geileren, ein Jahr ein Huhn und 2 Pfg, das dritte Jahr 5 Eier und 2 Pfennige

5. Georg Lessel nunc Beuman (Beumer) ein Jahr ein Huhn, das andere 5 Eier und 2 Pfg

6. Joan Hintzenbrock nunc Feigel ein Jahr 1 Huhn, das andere und 3,.Jahr 5 Eier und 2 Pfg

7. Aus dem Fraterherren Hause nunc Gerichtsschreiber Schunicht 1 Huhn

 

OD wohl Mitte 18. Jh

Ländereien zum Capitel St Ludgeri gehörig

- Eckernbusch - Hovesaat - Wiese, Hogenholt gt, Papenbrink - Hogenholtskamp - Temmenkampf- Kamp, die Hovesaat, Kamp im Winkel, Hogenholt

Pächter: Suerman, Kössendrup, Silling, Posthalter Bonse, Schmeddes, Stamkotte, S. Horstrup, Teiner

 

 

1790

- Balthasar Suerman vom Eckernbuschkamp Hovesaat, Tunekenbüsche und Wiese am Kirchwall 52 Rthlr

- Christian Silling vom Temmenkamp Hovesaat und vom Kamp im Winkel, die Brücke und Schlagbaum auf Eigenkosten zu halten 23 Rthlr

- Bonse, Posthalter, vom Saatkamp das Hohefelde gt; die beiden Schlagbäume auf Eigenkosten instand zu halten, das Land zu verhöhen und das Wasser abzuleiten bis 1792 22 Rthlr

- Schulte Horstrup von der Heuwiese, dieselbe zu befrächten und von vier Stücke Landes im Achternkamp 7-14 Rthlr

- Johan Anton Schmeddes vom dreischen Hohenholts, von der Blanken, Langenkamp, das Buschgärtgen, das St imn Hoselmans Kämpfgen, 12 St Land auf der Hart und 4 St Gartenland auf der Schluße vor der Südpforte 55 Rthlr

- Kotte (muß wohl heißen Kogge) vom Kamp in der Heide bis 1789 12 Rthlr

- Ltke Kogge von den vormals Steymans Ländereien 2-14 Rthlr

- Lütke Düllert 2 St Land in Düllerhorst Kamp 11ß

- Gahlen in Ahlen von der daselbst belegenen Hove 9 Morgen Land 12 Rthlr

 

Gesamtjahreseinnahmen 194 Rthlr

---> Es handelt sich wohl hauptsächlich um die Ländereien des Hofes Lütke Horstrup alias Tunicken

 

- NB Schmedes muß von den angeheuerten Ländereien dem Pastor 1 Scheffel Gerste entrichten (Meßkorn für lt Horstrup).

 

 

Verkäufe an Ludgeri in der Stadt Sendenhorst

(STAM Ludgeri Urkunden)

 

1410 Msc VII 1002, p198

Gert van Husen verkauft dem Ludgeristift eine Rente aus den Ghobilenhofe vorm Westtor zu Sendenhorst

 

1422 ebda p 182

Gerd und Wesssel v Husen verkaufen Rente aus dem Haus zur Geest im Ksp Sendenhorst

 

1473 U155

Johan Lindeman verkauft L. Rente aus seinem Gütern in Rinchoven

 

1479

Johan to Weisten verkauft L Rente aus einem Kampe vor dem Westtor

 

1486

Everd zumSande gt Struve verkauft einem Vikar zu St Ludgeri eine Rente aus einem Haus in Sendenhorst vor dem Osttor (vgl Struvinck, schatzfreies Gut 1779, Franz Coefeldt)

 

1490 U 206

Henrich Roper verkauft L Rente aus einem Haus zu Sendenhorst und Land daselbst

 

1495 U 221

Johan Lodewech verkauft Ludgeri Rente aus Haus, Hof und Land bei Sendenhorst

 

b) Verkäufe an Ludgeri im Kirchspiel

 

1359 U 51

Gerichtsschein in Sachen Verkaufs einer Hufe im Ksp Sendenhorst an das Ludgeristift seitens derer von Drolshagen

 

1425 U 42

Cord Hemstede verkauft Ludgeri Rente aus dem Schiringeshove Ksp S.

 

1471 U 151

Joh und Hch Cleyhorst verkaufen L Rente 16 Scheffel (Gerste?)

 

1472

Ders. Verkauft eine Rente aus dem Biscopshove im Ksp Sendenhorst

 

1495 OU 70

Vergleich zwischen Johan Lubbeke, Can zu Ludgeri und Lambert Buck über Land beim Hof Elmenhorst

 

1533 OU 82

Landtausch zwischen Frechenhorst und Ludgeri im Ksp Sendenhorst

 

1489/1641

drei Urkunden betr Büxkamp, Schorlemerskamp etc im Ksp Sendenhorst

 

 

St Mauritz
 

Suburbium St Mauritz

 

Gründung durch B Friedrich ca 1080

villa Sancti Mauritii: Ansätze einer nichtbäuerlichen Siedlung, der die Funktion eines markt- und Handelsplatzes zugedacht war

 

Ältestes Einnahmeverzeichnis 11. Jh

 

ca 1330

Insti sunt vasalli et infeodati ab ecclesia et preposito

Everhardus de Hesnen

Godefridus de Hesnen

Godesfridus de Hesnen de Kaldenhove et Honporten iuxta Walsteden

filius Helmici de Walstede

Themo miles dictus de Stochen et filia sua domum Enchem (?) in par. Walstede iuxta Alen

 

1724 VII 20 Mauritz Akten

Kauf und Verkaufbrief über drei St Land zu Sendenhorst vor der Südpforte behuf der Vikarie S. Sepulchri Domini in der St. Mauritz Kirche durch Anna Bleckmann, Wwe Scholler; dazu

älterer Kaufbrief (1718/1719) und

 

1754

Stadt Sendenhorst quittiert über eine abgelöstete auf den obigen Grundstücken lastende Rente zugunsten der Kämmerei.

 

 

 

Mensing
1660

 

1. Garten hinter des Richters Hause mit noch zwei beiliegenden Gärten 339

2. Stück auf dem Süden-Garten 50

3. Santweges Gartens 465

4. 3 Ende auf der Lemekulen 2 Scheffel 12

5. Kamp, 3 Malt (= 36 Scheffel) 360

6. ein Stück mit Lyn im Glintkamp, 1 ½ Sch 9

7. das Roggenende hinten im Kamp 15

8. der vorderste Teil 4 Malt 396

9. das Wischeken 40

10. In dem Busche 514 Bäume, noch in der Baekenkamps Hegge 71 Bäume

noch in einer Hecke des selben Kamps 12 Bäume, item auf der groten Bree 84 Bäume, Summa aller Bäume 681, pro Baum 1 1/2 Rthlr 1021

11. Schlagholz 100

12. 3 Stücke am Hellwege 3 Sch 36

13. Möllenland, so mit Bohnen besät 84

14. 3 St mit Roggen 66

15. noch vor dem Platz, so vor der Oliemüllen gesetzt 10

16. die Weide auf 250 Rt gesetz; hiervon ab 14ß für einen Tag misten, 7ß für einen Tag mähen, 9ß für Hühner, bleibt 232

 

Summa aller Ländereien so zu Sendenhorst besichtigt 4859 Rthlr

 

folgt Verzeichnis der Güter zu Wolbeck

Häuser und Gärten in Wolbeck:

1. Vagedes Hoff, Krautgarten, des Vagedes Bleike-Hofeken, so

eine Hausstätte gewesen, Vagedes-Garten vor der Stadt

2. Akolckes Hausstädde und Hof (zwei Hälften)

3. Garten vor dem Münstertor

4. Garten vor der Stadt

5. Garten am Moellen

6. Peterskamp

7. Perdekempeken 2246 Rthlr

 

zweite Hand Häuser zur Wolbeck 400 Rthlr; diese sind verbrannt

 

 

Verzeichnis des Haus Forkenbecke

Appelhöveken, Krautgarten, Gärten beim Hause usw

Summa aller Kämpe, Gartens und Boeme und Uthdriffte 3299 Rthlr

 

Verzeichnis der Ländereien, so an der Stuemmeler Heide gemessen,

ist aber ein Lehngut 848 Rthlr

 

 

Aelken-Kotten (unvollständig)

1. Horstkamp 2 Malt 10 Sch 238

2. Die Bäume in dem Kamp 88

3. 16 SCh der hinterste Teil 96

4. das kleine Büescheken, 69 Bäume 86

5. der Grund gesetzt auf 20 Rthlr 528

6. das Gärtdeken beim kl Busch 7

7. das hinterste Kämpeken vor der Tür 64

8. 10 Bäume 15

9. das Wischeken 15

10.Garten bei dem Katten 12

11.ein Kamp, so an der Haus roert 120

12.die kleine Bree 13 Sch 104

13.de grote Bree 20 Sch 140

14.Weitekamp, 6 Malt 252

15.noch 31 Bäume 31

16.der Baekenkamp, 40 Sch 140

17.Bree bei dem Weitenkamp 20 Sch 70

18.das schmale Kämpeken 48

19.das Wischeken im schmalen Kamp 8

20.die lange Wiesche 2 Sch 57

 

Gesamt 1811 Rthlr

 

Summe aller in diesem Register aufgeführten Mensingschen Besitzungen:

 

13063 Rthlr

===========

 

 

 

 

1651 FA Mensing

Güter zu Sendenhorst

===> sehr hoher Anschlag, da Grundstücke steuerfrei

 

Verzeichnuß der gueter zu Sendenhorst so anno 1651 besigtiget und Ästimirt worden wie volget


Erstlich der garte hinder deß Richterrs hause mit noch zwey beiliggenden gartens angeschlagen ad

339

2

Daß Stücke auff den Süden gartens gesetzt ad

50

3

Die Sandtweges gartens ad

465

4

drey Ende auff der Lemekuhlen halten zwey Scheffel, das Scheffel ad 12 Rthlr

24

5

der Sandtweges Kampff haltet 3 Molt daß Scheffel ad 10 Rthlr

360

6

ein Stücke mitt Lyn im Glindtkampffe thuet 1 ½ Scheffel

9

7

der Roggenende hinder im Kampffe haltet 2 ½ Scheffel

15

8

der Vorderste Theill thuet 4 moldt 2 moldt

396

9

das wischeken ad

40

10

der Horstkamp haltet 2 Malt und 10 Scheffel

238

11

de boeme in demselbigen kampe deren 46 gesatst ad

88

12

den hindersten theill angeslaegen ad 16 Scheffel

96

13

daß kleine buescheken in demselbigen 69 bome, ieder ad 1 goltgulden ist

86-7

14

den Grund gesatst ad 20 Rthlr, zusammen

528

15

daß gärdeken bey dem kleinen Busche ad

7 ½

16

das luetke kempeken vor der thuer haltet 8 scheffel

64

17

noch 10 boeme ieder ad 1 ½ rthlr

15

18

daß wischeken gesatst ad

15

19

ein garte bey dem katten ad

12

20

noch ein kamp so an das hauß roeret

120

21

de kleine Bree haltet 13 scheffel

104

22

De grote bree haltet 20 scheffel iedes ad 7 Rthlr ist

140

23

der weitekamp 6 malt, daß scheffel ad 3 ½

252

24

noch 23 boeme, ieden ad 1 Rtl ist

31

25

der baekenkamp haltet 40 scheffel, diesse mit den boemen gesatst

140

26

der Breee bey dem weitekampe haltet 20 scheffel

70

27

daß schmalle kempeken haltet 8 scheffel, iedes ad 6 Rthlr

48

28

de lange Wische wo bei 2 scheffel seylandes ist gesatst ad

57

 

 

 

 

 

 

 


 

1. Garten hinter des Richters Hause und 2 beiliegende Gärten 339

2. Stück auf den Südengärten 50

3. Santweges Gartens 3 Ende auf der Lemkulen 465

4. Kamp von 3 Maelt 360

5. ein Stück mit Lyn im Glintkamp 1 1/2 Scheffel 9

6. Roggenende hinter im Kamp 2 1/2 Scheffel 15

7. Vorderste Teil, 4 Maelt (Scheffel 8 Rthl 7 ß) 396

8. Wischeken 40

9. In dem Busche 514 Bäume

10.In der Baetenkamps Hegge 71 Bäume

11.noch in einer Hegge 12 Bäume

12.auf der groten Bree 84 Bäume; 681 Bäume je 1 1/2 Rthlr 1021

13.Schlagholz 100

14.3 St am Hellewege 3 Sch 36

15.Das Mühlenland 7 Sch 84

16.3 St mit Roggen 6 Sch 66

17.Vor dem Platz, so vor der Oliemüllen gesetzt 10

18.Die Weide 232

 

3223 Rthlr

 

Anm: Nr. 1 westl. Schulstraße; Richters Haus ursprünglich auf den

Grundstücken nördlich der Weststraße

Nr 17: Platz oft Stelle einer befestigten ehem. Burg

 

1671

Verzeichnis was Joh Korckweg zur Reparierung des Herrn Mensing

Behausunge binnen S. belegen ausgelegt

1.an Meister Hinderich Monsterman daß er de Sallen gesneden tho dem Hause

- an gemelten Monsterman daß er das Haus durch gezimmert, gesallet, geslottelt und sunsten vor Arbeitslohn (24 Rthlr)

- als er das Sollen angefangen, 4 Mann 7 Tage gehabt, de hebben de sollen undergegraven und den Wende ausgeslagen (pro Tag 7ß)

- noch ausgedaen vor Sprenkelrodemn an Schulten zu Alst und an Jacob an der Nyentidt

- Mester Johan Burholt gearbeidet

- 4 Man 2 Dage so Senekel und Leim gegraven

- noch hebe ioch gefort met 2 Karren

- 23 Juli Johan Burholt 2 Dage gemuirt zwischen den Häusern under de sollen

- Wessel auf der Alst vor Sprenkelroden

- 5 Dage gefort Leimen tho den Wenden mit 2 Karren

- Mit meinem Volke darto gearbeidet, das rehcne nicht

- 25 Foder Lehmen gefort int Grote Hus

- Johan Burholt solff 3 dage spilet sprenkelt und klemtt

- Joh Burholt auf dem Dake de pannen weder gehangen 1 dag als de Gevel ist los genohmen worden - Von Grollen 1 Stück holtes gekofft tho Spilen

Mester Bernt Nyrmann 4 dage de Doren und Vernsterramen weder ingesadt ein fertel pannen vam Grevinghove geahlt

- Als Mester Hinderich Monsterman den bom gehowen, so ihn Amtman Bispinck wisete, de Latten gesneden, eineGotte und Wintfoden und Latten aufgeschlagen 8 Rthlr

- an den Glasemacher Johan Lippers, daß er die Glase weder gemachet und weder

ingesadt

- 1/2 dusend pannen gekofft zum Grevinghove (4-18 Rthlr)

- ein foder flastenen mit belegen

- 2 Scheffel Kalk tho den Wenden und tho der Muhren in de Küche

- eine fanne tho de flasteren tho holpe gehad

gesamt 78 Rthlr

 

1671 VII

Verzeichnus was ich Entsbenennter dem Herrn Mensinges gearbeidet habe in behuff Johan Korckweges Behausung

19 Swepen Nägel, der Nagel 1 ß

5 alte zugerecht gemacht

200 Dellen Nägel, 100 ad 12ß

12 Schalknägel

350 Gevenägel, 100 ad 10ß

4 Ankers

1 neue Hengsel mit Swalvensterten

3 alde Hengsel zurecht gemacht

3 nye Hengsel und Haken

1 alt zurecht gemacht

2 neue dubbelde Hengsel to der Nederdor

2 Haken thorechte gemacht

1 Klammer

noch an Hengselnägelen

noch an einen dubbelden Dorhängsel

50 Dellennägel

25 Gevelnägel

Unterschrift Johan Smedt; Gesamtkosten 6 Rthlr 2ß

 

 

1674

... habe ich for Mensings Wohnhus gedan eine dubelte Monatschatzung, 24 Schilling usw.

Gesamt 4 Daler, 2ß; Johann Angelkotte

1682-83

Copia der zu S. behuef Herrn Lic Mensings Gütern bezahlte Schatzungen zahlt Henrich Korchwegh von wegen Herrn M. seine Häuser, so er muß geben von der Oliemüllen den achten Teil ad 24ß

1683

teilweise 7/8 Teil er Schatzung

 

Johan Weiter: 8 Fuder Holz nach MS gefahren, 2 Fuder Apfellen nach

MS gefahren, 1 Sch Liens gesamet, geweidet und nach Münster, Laut Heuernottul wurde die Bree verpachtet, sondern doch nie genossen, Ahlke untergehabt

56 Rthlr Abzug (4 Jahre)

Wegen alter Schatzung verlangt Balthasar Suerman 4-25 Rt, bereits Pott und Kupferkessel abgepfändet. Bürgermeister Suitthoff und Angelkotte wegen Schatzung vom großen Haus 128 Rthlr; Gegenforderung 97 Rthlr

 

hierbei zu beobachten, daß ich (Korckweg) meine Pferde mehrmals wegen großen Hauses abgepfändet, daß ich von anderen die Dienste mit bauen, pflügen und düngen suchen müssen , wobei es noch nicht verblieben, sondern meine Kühe dabei nach dem Pfandstall abgeführt

 

1682/84

zahlt Henrich Korckwegh wegen Herrn Mensing Häuser so er muß geben von der Oliemöllen ua Vollschatzung: einen Rhtlr

 

1683

Henrich Korchwegh zahlt wegen Häuser Herrn Licentiaten Mensing

Monatsschatzung (Abrechnung Bürgermeister Pepperhove)

 

 

Mensings Güter

1660

 

1. Garten hinter des Richters Hause mit noch zwei beiliegenden Gärten 339

2. Stück auf dem Süden-Garten 50

3. Santweges Gartens 465

4. 3 Ende auf der Lemekulen 2 Scheffel 12

5. Kamp, 3 Malt (= 36 Scheffel) 360

6. ein Stück mit Lyn im Glintkamp, 1 ½ Sch 9

7. das Roggenende hinten im Kamp 15

8. der vorderste Teil 4 Malt 396

9. das Wischeken 40

10. In dem Busche 514 Bäume, noch in der Baekenkamps Hegge 71 Bäume

noch in einer Hecke des selben Kamps 12 Bäume, item auf der groten Bree 84 Bäume, Summa aller Bäume 681, pro Baum 1 1/2 Rthlr 1021

11. Schlagholz 100

12. 3 Stücke am Hellwege 3 Sch 36

13. Möllenland, so mit Bohnen besät 84

14. 3 St mit Roggen 66

noch vor dem Platz, so vor der Oliemüllen gesetzt 10
die Weide auf 250 Rt gesetzt; hiervon ab 14ß für einen Tag misten, 7ß für einen Tag mähen, 9ß für Hühner, bleibt 232
 

Summa aller Ländereien so zu Sendenhorst besichtigt 4859 Rthlr

 

folgt Verzeichnis der Güter zu Wolbeck

Häuser und Gärten in Wolbeck:

1. Vagedes Hoff, Krautgarten, des Vagedes Bleike-Hofeken, so

eine Hausstätte gewesen, Vagedes-Garten vor der Stadt

2. Akolckes Hausstädde und Hof (zwei Hälften)

3. Garten vor dem Münstertor

4. Garten vor der Stadt

5. Garten am Moellen

6. Peterskamp

7. Perdekempeken 2246 Rthlr

 

zweite Hand Häuser zur Wolbeck 400 Rthlr; diese sind verbrannt

 

 

Verzeichnis des Haus Forkenbecke

Appelhöveken, Krautgarten, Gärten beim Hause usw

Summa aller Kämpe, Gartens und Boeme und Uthdriffte 3299 Rthlr

 

Verzeichnis der Ländereien, so an der Stuemmeler Heide gemessen,

ist aber ein Lehngut 848 Rthlr

 

 

Aelken-Kotten (unvollständig)

1. Horstkamp 2 Malt 10 Sch 238

2. Die Bäume in dem Kamp 88

3. 16 SCh der hinterste Teil 96

4. das kleine Büescheken, 69 Bäume 86

5. der Grund gesetzt auf 20 Rthlr 528

6. das Gärtdeken beim kl Busch 7

7. das hinterste Kämpeken vor der Tür 64

8. 10 Bäume 15

9. das Wischeken 15

10.Garten bei dem Katten 12

11.ein Kamp, so an der Haus roert 120

12.die kleine Bree 13 Sch 104

13.de grote Bree 20 Sch 140

14.Weitekamp, 6 Malt 252

15.noch 31 Bäume 31

16.der Baekenkamp, 40 Sch 140

17.Bree bei dem Weitenkamp 20 Sch 70

18.das schmale Kämpeken 48

19.das Wischeken im schmalen Kamp 8

20.die lange Wiesche 2 Sch 57

 

Gesamt 1811 Rthlr

 

Summe aller in diesem Register aufgeführten Mensingschen Besitzungen:

 

13063 Rthlr

 

Merveldt
 

Archiv Westerwinkel 299

 

1622

Einnahmen v Merveldt Sendenhorst

 

1. tut die Wwe +Richter Schenking in S. vom freien Merveldischen Haus und Hof binnen Sendenhorst 13 Rthlr

2. dieselbe von den 4 Freckenhorstischen Spann- und Dienstpflichtigen 4 Rthlr

3. Die Gledische vom Merveldischen Haus und Garten vor der Ostpforten 5 Rthlr

4. Zu wissen, daß diese Wwe in der Einlagerung des von Braunschweig Fürst Christian von sterben und das Gepäck, so um Haus ihr gepür derselben in der Krankheit verrichtet, und bis diesen Michaelis für die Heuerpfennig, so die Wwe bezahlt, ist für die Schatzung, so sie angesonnen geduldet, gestattet und ohn weiteres...dem Nachlaß genannter Gledischen zum Besten, soviel als dessen an Hausgerät verblieben...

5. Joh Buschman vom Kämpflein am Poggenbrink 8 Sch Gerste (der Scheffel zu 18 ß)

6. Jürgen Bartman 2 St auf dem Ostfeld 4 Rthlr ...

7. Joh Buschman vom Lt. Klümer, so ganz vrechtlos gewesen 12 Rthlr

8. Wwe Herman Vreitag vom Kamp vor Lindemans Hof 8 Rthlr

9. Rinkhof von dem Bleck Pacht 25 Rthlr

10.Dietr Siekman verschiedene Ländereien, 3 Molt Gerste = 12 Rthlr

11.Passion 6 Rthlr

12.Joh Buschman 4 St aufm Ostfeld, Gerste 4 Rthlr

13.ders 4 St Garten vor der Ostpforte 3 Rthlr

14.Joh Suerman der Glindkamp 14 Rthlr

15.Dietr Siekman und Herman Voß von dem Wieschenkamp 24 Rthlr

16.Depembrock vom Kamp gt die West an der Schafenmüllen oder Merfeldischen Länderei 4 Rthlr gesamt 116 Rthlr

 

17.Schockemüller 5 St am Rinkhover Berge 10 Sch. Hafer

18.diesen Haber soll Vorenholt mit seiner Haberpacht auf Westerwinkel angebracht haben

19.Brüsersche von 9 St auf Helmesbreden 1 Rthlr

20.Lüttighaus von 6 St aufm Rinkhöver Berg 3 Rthlr, Daselbst Pension 6 Rthlr

21.Schockemöller 3 St auf dem Belterwort

22.Bernd Greve Pacht von der Kepplerei 24 Rthlr, denn so stehen noch an Pachten de 1620 von der von Claus Salmon zurück 24 Rthlr

23.Kogge 3 St im Koggenfeld, am Böcken in Tuiten Ossenkamp

24.vorg Kogge Pacht 1 Goldg

25.Tuite an Erbpacht 1 Rthlr 6ß

26.Hagedorn Erbpacht 3 Sch Gerste

27.Sievert Erbpacht 1/2 Gg = 17 ß

Zu wissen, daß obg 4 Freckenhorstische Eigenhörige den von Merveld 4 Spanndienste, 2 bei Gras und 2 bei Stroh zu leisten schuldig, so die Wwe Richtern Schenking gekauft

 

Pachtbuch 1625

Aus dem freien adlichen Haus und Hof binnen Sendenhorst tut die Wwe +Caspar Schenking 13 Rthlr

Joh Schulte vom dem Haus das die +Glädische einst zu bewohnen pflegte 6 Rthlr

 

1626

Was das Haus zu Sendenhorst mit anliegenden Garten, Kämpen, Wiesen jährlich lt. designatio tut...

 

Westerwinkel A 821

1823 Landgericht Ahlen

Immobilien des Reichsgrafen August Ferdinand v Merveldt

I. Stadt

Hinter den Stadtwällen qm (ungenau, da Katastervermessung erst 1830)

1. Suermans Garten, W O Stiege 78 R 1084

2. ebd. Garten. W Fahrweg, O Küchengarten 1084

3. Alte Stadt: Garten W Böckers Garten, O Fahrweg 1626

4. aufm Ostenfelde " St AL, W Wiegert O Pastor 3042

5. ebd. 1 St AL W Schockinghoff, O Schmied Osthues 1638

6. ebd. 4 St AL W Dreischweg, O Heyman 5000

7. Nienkamp AL W Brüser O Glindkampsstraße 2184

8. Geist AL w Domkapitel O Sch Tergeist 1638

9. Geist, 1 Mg O Tergeist, W Domkapitel 2500

10.ebda 1 St O, W Domkapitel 1092

11.Geist 2 St ut ante 2730

12.Geist, W Sch Tergeist, O Domkapitel 1610

13.Holscherskmamp AL O Liesborn, W Osthueswiese 3592

14.1. Lütkenkamp AL; W Schöckinghoffs Kuhkamp, O Klumers Str. 3592

15.Zweiter Lütkeamp AL W, O ut ante 7167

16.Aufm Westfelde AL W Berings Langkamp O Niemans Weitbrede 4142

17.Poggenbrink AL, O Klumerstr. W Klumanskamp 4667

 

II. Bezirk Kirchspiel

1. Vorderste Westenkamp, S Brüggenstraeters Straße 8236

2. Hinterste Westenkamp, W vorderste W. O Sandstraße 12986

3. Erster Glindkamp W Glindkampstr, O Gr Dirckskamp 6486

4. Zweiter Gl. AL W Glindkampstr, O Deitkampsland 10000

5. Dritter Gl. AL W, O ut ante 8236

6. Bogenkamp W Brüser, O Niemann 8236

7. ebd. O Pastor, W Deitkamp 5736

8. Kohl, W, O Sievers 5000

9. Bei Niemans Hof O Niemans Kamp W Klumers Straße 10000

10.Bleckkamp, Weide W Zeller Osthues, O Niemans Holz und Wiese 25000

11.Aufm Ringhöver Berg O Deitkamp, Lütkehues, Dobbelt, W Brüser 11111

12.Aufm Sparenberg O,W Otto und an Schachtrup Land 5000

13.Belterwort 3 St O Rinkhöver Feld W Betterodt 3236

14.Woeste, Weide W,O Deipenbrocks 3236

15.Trahlwiese, Wiese W Angelfeld, N Ksphagen 20000

16.Ohnweit Z, Kogge aufm Berge 3 St, S Steinkuhle 3986

17. Ossenkamps Büschgen, Busch, W Steinkühler Feld O Koggens Busch 2500

 

Größe: Stadt 44796

Kirchspiel 158985

gesamt 203781

20.38 ha = 81.5 Morgen (wahrscheinlich zu niedrig geschätzt!)

 

Wert der Immobilien auf 6.000 Thlr geschätzt; schuldenfrei

 

 

1804 StAS

Pertinentien des Hauses Sendenhorst des Grafen von Merveldt

Auf solchem Gute ist kein Haus mehr obhanden, sondern der Platz ist mit verschiedenen Gadenen bebauet, welche verschiedentlich verkaufet sind und von den Ankäufern bewohnt werden, jedoch hat der Graf die dazugehörigen Ländereien und Gerechtigkeiten für sich behalten

 

Freie und beim und im Ksp Sendenhorst gelegene Güter (Wertangabe nach dem jährlichen Pachtertrag zu 4 %

 

1

Der Garten auf den Wellen

50

2

4 St Gartenland in der alten Stadt

75

3

Der Suermans Garten

100

4

2 St AL aufm Westfelde

150

5

Der Poggenbrink

175

6

Die Hove bestehend aus

 

a) aufm Roggenkamp

 

b) 3 St 1 Spitze aufm Kühl

 

c) 8 St aufer Geist

275

7

der vorderste Westenkamp

450

8

der hinterste dito

425

9f

der 1.2.3. Glindkamp (250,375,375)

1000

12

aufm Brüserfelde gt Bogenkamp 5 St AL

125

13

der Kamp vor Heimans Hof

250

14

die 2 lütke Kämpe

125

15

der Hölschers Kamp

175

16

aufm Ostenfelde 7 St Land

175

17

aufm Nienkamp 1 St AL

50

18

aufm, Rinckhover Berge 7 St

200

19

aufm Sparrenberge 5 St

50

20

auffm Bellerwort 3 St

50

21

die Wöste 6 St

125

22

die Trallwiese

875

23

die sog. schatzfreie Kepplerei + 4 St dabei

450

24

die sog. Kolsendorfer Hove (zu Vornholz)

500

25

der Bleckkamp

525


Gesamt

6625

 

 

Riepensell
 

 

Anfang fehlt ....

 

1597 X 16 Archiv Drensteinfurt

Mit Dietrich von dem Berge auf Neuengraben und Johann von der Recke zu Drensteinfurt, als Erbherr der Erben hardenberg und Levlt Bft Ripensell wird ggen Clara Rodde, Wwe des Bernhard Herde, festgesetzt:

Die Witwe Kötter Buschkamp ist nicht berechtigt, Pferde zu halten, da die Witwe Herde und ihre Erben von Haus und Gut Buschhaus selbst Pferde halten. Der Kötter soll die Pferde abschaffen und seine Nachbarn damit unbemühet lassen.

 

 

 

Tochter aus 1. Ehe (Rave)

oo Leutnant Bruns

 

N. Bruns (Tochter)

oo Fähnrich Clasen

 

1676/95

Haus Riepensell hat Fischereigerechtigkeit auf der Werse

 

1682

Clara Margareta Bischopinck, Wwe Plönies, quittiert eigenhändig, daß ihre Nichte Elisabeth Henrich Herdings, Wwe Diepenbrock zu Riepensell, die von ihrem Sohn Ernst Hillbrandt Plönies 1676 aufgenommenen Gelder zurückgezahlt hat.

 

1706

Maria Elisabeth Bernadina von Schölver verzichtet auf alle Ansprüche an Riepensell gegen 300 Rthlr

 

1709

Vorkaufsrecht für diue Familie Rave/Schölver auf die Sendenhorster Bseitzungen durch Elisabeth Hendrina Herding, Wwe Diepenbrock, sowie Sohn Johann Gottfried. Die Güter sind stark verschuldet.

Bröcker Höfe und der schatzfreie Ossenkamp mit dem Kotten am Sendenhorster Kirchspielshagen gelegen

 

1710

Wwe von Diepenbrock und ihr Sohn Gottfried treten die halbe Bröcker Mark und das Westholz (Eichenholz, den Ossenkamp (schatzfrei) und da Schildt ab.

 

1711 INA LH Drensteinfurt (S. 24)

Johan Godfrid von Diepenbrock zu Riepensell verkauft dem Johan Matthias von der Reck zu Drensteinfurt seine Allodial- und Lehngüter (Lehnsherr das Stift Münster) im Ksp Steinfurt und Sendenhorst.

 

16.-18. Jh.

Münstersche Belehnungen mit Buschhaus

Urkunden und Akten betr. Bröcker Mark und Bröcker Höfe.

 

1711ff INA LH Drensteinfurt Schloß, A Altes Archiv Loc 69-71

betr die im Jahre 1711 von Johann Godfried von Diepenbrock zu Riepensell an Johan Matthias von der Reck zu Steinfort erblich verkaufte aligen Riepensellsche sowohl allodiale als auch zum Teil dem Fürsten von Münster lehenrührige Güter respective im Ksps Steinfort und Sendenhorst gelegen

 

Loc 71

Urkunden und Akten betr Bröcker Mark und Bröcker Höfe im Ksp Sendenhorst (kamen mit Riepensell an das Haus Drensteinfhrt)

 

 

Aus dem Drensteinfurter Archiv

 

1711 V 26

Kaufvertrag: von der Recke erhält von Joan Gottried von Diepenbrock

die Allodialgüter 4.000 Rthlr

die Feudalgüter 8.000 Rthlr

 

1711 V

Fürstlicher Konsens zum Verkauf des Lehngutes Buschhaus Riepensell

 

1711 VI 3

Documentum adapte poss. in das Haus Riepensell, Dyckamps Erbe und Buschmanns Kotten mit Zubehör zugusnten Freiherr von der Reck

 

1711 VI 17

Testament des Johann Gottfried von Diepenbrock, aufgenommen durch Johann Christoph Bernard Bisping, der Rechte Lic. Richter und Gogreve zu Sendenhorst:

50 Seelenmessen zu Drensteinfurt

den Observanten in Hamm 2 Malt Roggen und 25 Rthlr

400 Rthlr an die Pfarrkirche zu Drensteinfurt

der Kirche und dem Geistlichen zu Walstedde 200 Rthlr

Vetter Bartholt D. von Diepenbrock, vormals Erbgessener zu Daerl, dessen 5 Kinder 500 Rthlr

Vetter Otto Rave und Frau b. Scholver 500 Rthlr

Paul Matthias Heerde, Syndicus des Domkapitels, 1000 Rthlr

Henrich Buschmann 200 Rthlr, den Kuckuckskotten mit Garten lebenslang pachtfrei

Johann Matthais Reck das Gut Buschhaus für 12.000 Rthlr verkauft

Testamentsvollstrecker Rave - Scholer

Geschehen zu Haus Riepenselle,

Zeugen Johann Nienberg, Johann Nipper (aus Sendenhorst)

 

1711 VI 30

Vergleichs- Cessions- Transportationskontrakt der Eheleute Diethrich Otto Rave oo Maria Elisabeth Bernadina von Scholver, Erbgesessene zu Winkelshausen, verkaufen dem Obriststallmeister Johann Matthias Reck zu Steinfurt alle Riepensellschen Güter, die sie von ihrem verstorbenen Onkel Johann Godfried von Diepenbrock zu Riepensell als Brautschatz erhalten haben.

(Tatsächlich waren die Güter mit hohen Verbindlichkeiten zugunsten von der Recke 1706/1707 belastet)

 

1711 VIII 11

Pertinentien des Buschhauses werden durch die Bauerrichter, u.a. Schulte Precking, Albersloh, und Schulte Henrix, Sendenhorst, geschätzt.

.... Wohnhaus mit bewohnenden Gebäuen, gezimmert und Gelegenheit 30 Rthlr

folgen Höfe und Kotten ...

Kötter Buschmann Eigentum, Dyckamp ist mit freien Leuten besetzt

... Platz, Haus und Hof

 

Schatzbare Pertinentien

Wilken Erbe, schatzbar, Zeller im Eigentumsrecht, gibt 26 Thlr, 12 Hühner, 32 Tage Pferdedienste 10 - 18 Rthlr

Kötter Buschmann im Eigentum

Dyckmann mit freien Leuten besetzt.

 

1711 XII 11

Fürstbischof Franz Arnold überträgt die Lehnsgerechtigkeit von Maria B. von Scholver auf Johann Math. von der Reck

 

1711

Diepenbrocksche Creditoren (Auszug)

Ludimagister in Steinfurt

Apotheker Dieckhoff in Münster

Chirurgus Forckenbeck, Steinfurt

Liedlohn für 5 Männer und eine Frau

Rechnung des Weinhändlers ca 300 Rthlr

Rechnugen der Crame: Samson, Werner Wieler, Wwe Naendorff ca 500 Rthlr

Arbeitsrechnungen: Peruquier, Steinhauer, Pumpenmacher, Bildweber, Drechsler, Glasmacher, Zinngießerin Duddey

Folgende haben mündliche vorgebracht:

Schrulle zu Sendenhorst

 

1711 X 8

Pastor Nießing, Albersloh, hat vom Diepenbrockschen Mobilar angekauft

einen Siegburger Kroeß mit silbernem Deckel, eingesetzt mit Lüneburger Dobbelt und sechs halben Markstücken

einen braunen Kroeß mit silbernem Deckel und 12 Wewelinghofer

Degen und silbernes Gefäß

ein paar Pistolen

gefütterte Pferdedecken

ein Spiegel

Schinken und Speck

 

1711

Das übrige Mobilar wird stückweise verkauft:

auffem Saal eine Schenckschagt (?)

ein eingelegtes Tischchen, worunter ein Spielbrett

auffem Porthaus ...

Die Bücherei (insgesamt 53 Titel):

Opus Angeli aretini

de jure untras (?)

Aurea bulla Caroli IV

Thomas a Kempis in germanico

Horatz tusculini

Erasmi Totterdami

Annotationes Philippi Melanchton

Stangefol

Leben Ludwig XIV

der Landstörtzer Gaißman

teutsch Evangelienbuch

 

1731

Franz Hermann Diepenbrock, sein Bruder Math Henrich und seine Schwester Maria, Bürger zu Werne, leihen Jobst von der Recke 300 Rthlr (Die Gläubiger sind Bürger zu Werne)

 

1785

Gerechtsame des Hauses Riepensell aufm Dammfelde so viel Kühe zu treiben, als im Winter auf dem Haus R. auswintern können.

 

Schatzfrei
 

1578 FM LA 487.10 auch MSC VI 6 S. 445

Designatio der als schatzfrei anerkannten Erben:

 

Wisch Jurien Bispinck

Duckenborgh Paels Wittib

Berlinghoff Bernhard Rhodde

Geisterholt Goke Rhodde

Klümener Paul Brink gt. Tuneken

 

Albersloh:

Struvick Franz Coesfeldt

Strüwing oder Cotmanshove auch Loemann) Franz Coesfeldt

 

Drensteinfurt:

Buschuß zu Riepensehl Goddert Rhodde

Ossenbeck Johann Plonies

Darle Steinfordisch

 

Alverkerken:

Bruckhauß Bolandts Wittib

(samt angehörigen Kämpen frei, aber von den umliegenden Kämpen so der Kötter unterhat, davon soll er Schatzung geben)

 

Altes Ksp Ahlen:

Stromberghove Conrad Steveningh

 

Albersloh:

Struwing oder Loemanshove Franz von Coesfeldt

 

Seminar
 

 

A 452 Katastereinmessung

 

Verzeichnis der bei Sendenhorst belegenen, dem Seminarfonds gehörigen Grundstücke nebst Namen der Pächter, welche solche Grundstücke bis Martin 1831 angepachtet haben

 

Nr


Pächter


Grundstück


Zahl


Größe


1

 

Anton Wieler, Wirtschafter


Plattenbrede


2


2 Sch.


2

 

ders.


Auf der Lehmkuhle


4


3


3

 

ders.


daselbst


1


1


4

 

ders.


Auf dem Bülte


4


4


5

 

ders.


Hovesaat, AL, eingeschloss.

 


2-4Malter


6

 

ders.


Wieschkamp AL


1

 


7

 

ders.


Siegländer Weidekamp

 


2-6 M


8

 

ders.


Große Kamp Weidek.

 


2-6M


9

 

ders


Große Kamp AL

 


2-8M


10

 

ders


die Spitze im Westfelde

 


1Sch


11

 

ders


Wallgarten Garten

 


1/2


12

 

ders


Auf der Geist


2


2


13

 

ders


daselbst


2


2


14

 

ders


daselbst


2


2


15

 

Schockemöller, Schneider


daselbst


2


3


16

 

idem


daselbst


2


3


17

 

B H Bröcker Steinhauer


Auf den Wällen Gartenland


2


1/4 Sch.


18

 

Th Hch Bücker, Böttcher


In der Alten Stadt Garten


2


1/2


19

 

Adolph Stapel, Schmied


in der alten Stadt


1


1/4


20

 

Christoph Linnemann


daselbst


1


1/4


21

 

B H Schomacker Mauermann


in Niemans Ort


1


2


22

 

idem


auf dem Ostfelde


1


2


23

 

Melchior Heumann, Weber


aufm Westfelde AL


2


3


24

 

idem


auf den Wällen Gartenland

 


1


25

 

B Hch Höne, Schuster


im Bersenkamp


1


1/2


26

 

idem


in der Plattenbrede


1


2


27

 

Th Osthues, Metzger


im Bersenkamp


5


1 1/2


28

 

idem


daselbst


5


5/2


29

 

idem


aufm Brinkkamp


10


10


30

 

idem


aufm Ostfeld

 


1 1/2


31

 

idem


daselbst


1


1 1/2


32

 

idem


daselbst


1


3/4


33

 

idem


daselbst


1


1 1/2


34

 

idem


Göbbenbrock, Kämpchen

 


4 Malter


35

 

idem


Göbbenbrock Weide

 


3 Sch.


36

 

J H Beumer, Kaufmann


auf der Plattenbrede


2


4 Sch


37

 

idem


im Westfelde


1


1


38

 

idem


auf der Plattenbrede


2


2


39

 

idem


daselbst


2


2


40

 

idem


auf dem Walle Gartenland

 


1


41

 

idem


Leigenkamp

 


6


42

 

idem


Gravenkp auf Hofbaums Kp.

 


1 Malter


43

 

Vennewald


Auf der Geist "Wiethegge"

 


2 Sch


44

 

idem


auf der Geist


1


1/2


45

 

Thieskötter


auf Bröckerfeld

 


4 Sch


46

 

Ehefrau Sorg


Röttgermans Sundern

 


3


47

 

B Bennemann, Weber


aufm Westfelde


1


2


48

 

idem


Plasterkamp, Wiese u. AL

 


8 Sch


49

 

J B Borghorst, Schmied


Borghorster Dahlkamp

 


1 Malter


50

 

idem


in dern Benter Woort


1


2


51

 

idem


daselbst


1


2


52

 

idem


Mehrbrede AL

 


1-4 M


53

 

idem


auf der Geist


2


4 Sch


54

 

idem


in Röttgermans Sundern


2


2


55

 

Georg Beumer, Fuhrmann


auf der Geist


3


4


56

 

idem


daselbst


3


4


57

 

idem


daselbst


1


2


58

 

idem


daselbst


3


4


59

 

idem


in Röttgermans Sundern


2


4


60

 

idem


daselbs


1


2


61

 

idem


aufm Ostfelde


2


3


62

 

Wilhelm Bücker


in der Plattenbredde


2


2


63

 

Georg Beumer


Butenfarth, AL und Weide

 


1 Malter


64

 

Adolph Lütkehaus Tuchmach


auf der Geist


2


2 Sch


65

 

Wilhelm Stumpe


auf dem Ostfelde


2


3


66

 

idem


auf der Geist


2


3


67

 

Engelbert Bering Schmied


auf der Plattenbrede


2


2


68

 

idem


in Niemans Örtchen


1


1


69

 

J H Vennewald, Metzger


Örthen

 


5 Sch


70

 

B H Keuthage Bäcker


auf der Lehmkuhle


5


2


71

 

idem


Brüggenstedds Wiese u AL

 


k. A.


72

 

idem


auf dem Bült


3


4


73

 

Wwe El. Schmitkamp


Kreuzbreden Kämpchen

 


4


74

 

eadem


Langekamp

 


5 Sch


75

 

Thieskötter


Ochsenwiese AL u Weide

 


8


76

 

J H Bröcker, Fuhrmann


auf der Geist


2


2


77

 

idem


daselbst


1


2


78

 

Wirt Schwarte


auf der Plattenbrede


2


2


79

 

Wwe Kocks


Klümers Kamp


1


8


 

Anmerkung:

1. Ursprung der Grundstücke, meist Fraterherrenbesitz. bzw Überwasser

vgl. Kaufurkunden der Fraterherren.

Hove Walbomeshove, Vagedeshove

2. 1 Malter = 12 Scheffel, unklar ob Sendenhorster Maß (danach 1 Scheffeln= 1070 qm)

 

 

Steinfurt
 

 

 

Zur Geschiche der EH von Steinfurt

 

1129 erstmalig urkundlich erwähnt; Nachbarn EH von Ascheberg

Münster muß behutsam mit Steinfurt umgehen, denn die Herrschaft Steinfurts im Norden des Bistums war sehr sicher und nicht von Münster zu unterwerfen

 

Mit Vogtei über Überwasser und Mauritz belehnt

 

Erst nach 1300 Teilung der Vogteien in

Tecklenburg - Geldern

/

Steinfurt

 

Steinfurt - Meinhövel - von Bevern

/

von Münster eines Stammes, Verwandtschaft um 1220 noch erkennbar.

 

EH von Steinfurt haben Vogtei über die mstr. Güter des Überwasserstift

 

 

Grafen von Zutphen, Stiftsvögte der münsteschen Kirche

|

von Meinhövel EH von Steinfurt

|

Davensberg

|

Büren

 

 

 

 

Lehngüter der EH von Steinfurt

 

Beiträge zur Geschichte der Stadt und Grafschaft Steinfurt III, Das älteste Lehensbuch der Herrschaft Steinfurt 1280-1439,

Münster 1906

Hrsg Döhmann-->Titel vervollständigen!

 

Alfred Bruns, die ältsten Lehenbücher und Lehenregister der Edelherrschaft Steinfurt (1236ff) 1283-1439

WQA 13, Tradita Westphalia, ( Landschaftsverband), hg. Wolfgang Bockhorst MS 1987

...

1280

 

4 /15: Everhardus de Loen tenet a domino de Stenvorde redditus IIII solidorum de curte in Grevynckhoff sita in parochia Syndenhorst

 

5/3: Herman de Smidehusen (bei Greven !) tenet in feodo 4 sol ex curte Grevinckhove item ex domo Buclo 2 sol, item ex curte domine de Samberge in Angelmude 2 sol, item dem domo Buclo minutam decimam et 2 den

===> u. Unterständen ist an Grevinghof/Alst und Bockholt/Sandfort zu denken; da der andere Hof benachbart, in Angelmodde liegt

 

5, 15: Filius Winken tor Becke domum dictam tor Geist sitam in parrochia Sendenhorst

===> wahrscheinlich Geisterholt (nicht Schulte zur Geist)

===> über Familie v d Becke vgl WUB; Raum Telgte

1609 item Haus zur Geist im Ksp Sendenhorst

 

5/18: Johan de Hasle domum ter Hasle

 

6,19: Caesarius dictus Crede bonis d Credinchusen par Everwinckele

===> Konnubium mit der Familie von der Hege denkbar (Cäsarius, Series Leitname)

Homagii iure:

2. Gerlacus de Lon curtem Telget (Telget/Ochtrup. nicht identisch mit Telgte !)

 

17,4: Dat hus to Oldendorpe in dem kerspele to Handorpe, dat hus to Utedorpe, dat hus to Dynninch in dem kerspel to Telget

 

1309 I 5 Marienfeld U 402 und WUB VIII

Nos Baldewinus nobilis vir, dominus de Steynvorde, schenkt mit Zustimmung seiner Frau Elisabeth und seiner Kinder das Eigentum bonorum quorundam dictorum tor Hart juxta Sendenhorst dem Kloster Marienfeld.

Geschehen in castro nostro Steynforde pres. Cesario de Heic, Johanne et Gerhardo fratribus de Vellen, militibus, Gyselberto de Havekesbeke, Ecberto de Leeden.

 

 

 

1319

 

8,9: Gerhardus de Langen domum dictam Johanninch in p. Telget

 

Gerlacus de Lon curtem dictam Telgem cum omnibus appendiciis in par. Ochtorpe

 

10,1: Johan de Drotzete, civ. Mon, tenet advocatiam trium domorum, una dicta Dunninch, et una dicta Oldendorp et domus tho Udendorpe in p. Telget

 

20,12: Justacius de Uptorpe decimam in par. Alberteslo et Sendenhorst, Ankelemude

 

22,4: Levoldus van den Berghe curtem Westhoff, domum Boterhus in parr.Everswinkele

 

22,5: Theod Drosete advocatiam Kelinchoff par Everwinkel

 

 

1360

Jure homagii

 

31,4: Lodewich und Johan van der Zunger brodere de woninge tor Zungeren in p Alberslo,

 

31,7: Jurden van Vorenholte de Wedelmanshove in p, Enighere

 

31,12: Albertus van Lacberge den lutteken theinden up dem Drene in p. Sendenhorst et Alberslo

 

32,8: Johan Snetberch de vogedie over dat hus Credinc in p. Everswinkel

 

36,8: Dideric Volenspyt de Tymmermans hus to Bezeghe in par Heringen

(1360 getauscht gegen Güter in Ahlen, Sendenhorst)

 

 

 

1383

38,3: Johann van Walgharden 2 hove to Polingen, 2 hove to Suttopre, dat Hus tor Hede und dat hus tho den Dichues, samentlyke belegen in dem kerspel Enyngher

 

39,6: Albert ton Rodelewen de vogedie over den Koldenhof St Lamberti Ksp

 

39,7: Elzeke Steveninck belyfftuchtet mt der vogedie over den hoff to Elmhorst und over dre hove in parochia Sendenhorst, des se uns Alberte ton Rodenlewen to enen unsen manne dato gesath hefft

===> Elzeke kann keinen Waffendienst tun und stellt dafür einen Ersatzmann

 

1391

Johan van der Hoenmoelen to manrechte de vogedie over dat hus to Credinch p. Everswinkel

 

1397

Johan van der Zungeren de wonynge tor Zungeren in p Alberteslo

 

46,14

Redberch de vogedie over den hoff to Elmehorst in p Zendenhorst

 

49,12:Corde Temmen sonne des Vosses dat hus ton Goepole, hus tor Dicmolen unde de coten geheten Borchmanshus, des Langen coten und de Wortkotte ksp der olden kercken to WAF; burschap to Gropelingen

 

1419

54: Dyt nabescr. is de boweth to der Sunger na gysinnynge und meyniynge dergenre, de dor gewont hebben:

1. de wonnghe tor Sunger myt den garden und der mollen, hevet eyn glynt, und de garde hevet wal 10 scepelseyde gerstlandes

2. de Olterkamp ummetrent van enen molteseysde gerstlandes grot

3. des Beckekampes, hort to der Sunger 6 moltseyde Haverlandes

4. De Moerwysch, 6 Voder Hoyes und is quat morych grunt.

5. de Westbussche eyn groet Busch und is Slachholt unde dorne

6. eyn Busch holtes eckholt, het de Hagedornen und lycht vor Stormynck, 40 eder 50 swyne mesten.

7. Dor deme Veltbome lycht wal ummetrent 6 moltseyde haverlandes manck andern lande

8. Up der Dunentorper Geyst 8 eder 9 Stucke, Roggenlant.

9. Stratemans kotte, hort up dat hus tor Sungern, men is nue eyn erve van dren kotten tosammengelacht, off nu de twe kotten dar ock in horen, weeth ick nycht

10.De Dyckwal is ocke eyn besath kotte, heevet wal 5 eder 6 voeder hoygwass

11.Westerholtkotte 2 molterseyde Landes (ca 10 Morgen)

 

1419

Dyt is unverseth:

 

- De hoff to Eninger mat sees hoven als Rotgers hus, ton Dichus, Hermans hus van Suttorpe, der Wedewen hus tor Heden, Johans hus van Suttorpe

- De hoff to Dullen met twen hoven

- de hoff to Walsteden met dren hoven als Westbrochusen, Bennynchove, Hennenberch, Bekedorpe

- de hoff to Sunte Mauriciuze

===>Es handelt sich in allen Fällen um Vogteigut von St. Mauritz

 

Dyt is unverzet

Item den hoff to Elmenhorst

Volquinich

Ertmannich

ton Drenhusen

 

63,12: Wyllem van den Sungern de wonynge to Sunger

 

Steueraufkommen
Statistik

 

Gutsherren/ Anzahl der Höfe oder Kotten/ Steueraufkommen von diesen gütern; gesamt

 

1750

 

Gutsherr Höfe/Kotten monatl. Aufkommen Rthlr %

 

Domkapitel 20 81.5 25.1

Landesherr 7 27,5 8.5

Klöster/Stifte 18 75.5 23.3

Landadel 28 113.6 35.1

Bürgerliche 6 21 6.5

ohne Gutsherrn 1 5 1.5

 

80 324 100

 

 

Verhältnis Schatzung kirchl:westl. Grundbesitzer 58.5:41.5

 

Stift Essen
 

Besitz im Münsterland

 

Hofesverband Berhorst

 

Heeßen

Hof Deese

Hof Sulk

 

Mark

Freikamp in Geithe

 

Walstedde

Jägermann

 

1288 XI 29 WUB III 1360

Der Propst von Cappenberg, Wernherus iudex et scabini et consules Alensi bezeugen, daß zwischen Aleydim Immentinch und Johannem villicum de Berehorst, Eigenhörige des Klosters in Essene Streit entstanden war, der freundschaftlich in der Weise beigelegt wurde, daß der Villicus sie (die Aleyd Immentinch) mit ihren Kindern Hadewige, Aleyde, Mectelde, Elizabeth, ihrem Mann Hermann gt Immentinch freiließ (libere et absolute manumisit), Elizabeth, die Schwester des Hermann dicti Pekenbrinkes, Erlburgim, Exekam, Hinricum. Gerhardum, Kinder der genannten Elizabeth, die mit ihren vorgenannten Kinderrn domino Bernardo de Daverenberg iure proprietatis attinebat*, für eine halbe Mark im Tauschwege an den Villicus wechselte.

Zu dieser Verhandlung erschienen Lambert de Werinchusen, Vogt, Herr Bernard von Davensberg, als Vogt des genannten Hofes, und alle Hörigen die zu dem Hof gehörten, die man hyen nennt, und zwar Lubert, Wolther, Johannes de Thising und Bernard de Severekinchusen, Florin und die Vögte gt de Methlen (Mechlen), Arnold von Bokenhagen.

Zeugen: dominus Warmudus und dominus Lambertus, Rektoren beider Ahlener Kirchen, dominus Thidericus miles dictus Clothe et universitas scabinorum Alensium (neun Namen) ... Nicholaus dictus de Len

*die Familie von Davensberg hatte die Vogtei über den Hof Berhorst und dessen Hofleute; später kam sie an die Familie von Büren

 

Überwasser
Beisitzungen im Raum Sendenhorst

 

 

 

Überwasser: vor 1040 von Bischof Hermann (1032-1042) gegründet

1040 Weihe des 1. Kirchbaus im Beisien Kaiser Heinrich III

1071 Brand und Zerstörung

1773 V 28 Papst Clemens XIV hebt durch Bulle das Kloster Überwasser auf. Die Einkünfte des Klosters werden zur Begründung der Universität und Verstärkung des Priesterseminar-Fonds verwendet.

 

 

 

 

 

CTW III

Überwasser Ältestes Heberegister ca 1090

Zur Datierung; Die ersten Aufzeichnungen befinden sich im Evangeliar, das im 11. Jh entstand, die angehängten Angaben über Einkündte sind Ende des 11. Jh bis Anfang des 12. Jh niedergeschrieben

 

10
De Puningon

De Vorehelme ... ex deserto rure, de 3 desertis ruribus

Curia Vurehelme 4 mansos, cum Culsenctharpe, quartus est Hemme

 

16
Curia Everwinkele habet 4 mansos et 1 incultum, 3 vero cultus

 

S. 17

Curia Helmenhorst habe 4 manos cultos in ipsa villa, in Warendorep unum

unus dat 4 malcia avene

alius dat 3 malcia avene

tertius dat 2 malcia aveene

quartus dat 2 malcia avene

Curia dat 6 malcia bracii et 2 malcia avene et 3 modius tritici et 6 solidos

Preterea des tribus istis mansis dabuntur 6 modii tritici et 36 casei

Est etiam terra inculta Luckentharpe, de qua dabit idem villicus 1 malcium ordei

 

Curia Vuerelhelme habe 4 mansos

unum Culsencthorpe qui dat malcium bracii

alius est Laxeten

tertius est Crechem

quartus est Hemme ===>Bft Hemme (Bracht) ?

quedam terra Aldentharpe iuxta Alnon

 

=>Schulte, Zur älteren Geschichte von Vorhelm (GQB; 248ff):

um 1100 zahlreiche Hlfe mansi inculti; insgesamt 17 unbebaute Höfe (ua. Elmenhorst) Häufung der wüsten Höfe nördlich und westlich MS, 1114 EB Köln und Grafen von Arnsberg suchen Münsterland heim.

1115 das kaisertreue MS wird belagert

1121 Lothar, Herzog von Sachsen, erscheint zum 2. Mal vor MS um seinen Vetter, dem papsttreuen Bischof Dietrich von MS zu helfen. Dagegen Bürger und kaisertreuer Adel in der Stadt und im MS- Land. Münster brennt, Dom in Flammen

Nach Schulte Register kurz nach 1121 entstanden; Höfe liegen an drei wichtigen Fernwegen; Vorhelm inculta: Herzog Lothar zerstört Liesborn, Marschroute: MS, Elmenhorst, Vorhelm, Liesborn

===>Namensdeutung Vorhelm: Verwandtschaft mit Elm, Elmenhorst (auch Helmenhorst)

FN Elm im Raum Beckum, Ennigerloh, Lippborg, Vellern; FN hat sicher nichts mit Ulme zu tun, eher: das Produkt eines Verwitterungsvorgangs auf Kleigrund, vor allem auf kalkigem Boden,

"elmiges Land", Auselmen von mergeligem Boden.

 

 

13. JH:

...De Culsincdorp molt bracii et molt avene

...Curia Elminhorst dabit 30 scepel tritici et 6 moltia bracii per spikermat, 3 marcas pro decimis et 2 solidos 4 mansu habet in ipsa villa Elmenhorst, unum Warendorp est et terra quedam in Luckincdorp, de qua debet idem villicus malt ordei===>Erwähnung eines villicus fehlt Vorhelm, dafür: Burgbenne molt ordei

 

 

S. 33

In parrochia Sendenhorst

 

Curia Helmenhorst dabit- Emesbrock rumpit - 30 scep tritici mes spiker, 6 molt ordei mens. spiker, 3 marcas ac 2 sol pro decimis

1400-1590 gl. Abgabe

1691 17 Gg un d 3 Mark = 20 RThlr 3 ß, 6 Schweine, halbe Mast und avet, das halbe Heugewachs auf der Angel

 

Domus Volquininch dabit 2 scep trit mens bachus,3 molt av. sue mens.

1400 domus Gerhardi Volquinink

1468 Godfridi V.

1590-1691 Volkwin

gleiche Abgaben; 1691 zusätzlich 2 marc, 1 porc, 5 RThlr Dienstgeld

 

Domus Ertmari ton Tyge 2 scep trit mens bachus, 2 molt avene

1400 domus Johannis ton Tie

1468 Ertmers ton Thie

1491 Erdtmans

1590 Ertman gleiche Abgabe

1691 Erdtman zum Thie 2 sc trit 2Å molt av, 1 marc 5 Rthlr Dienstgeld, 1 molt ordei

 

Domus Brunonis ton Drenhusen

1468 domus ton Drenhusen

1491 ebenso

1590 Dreihuis modo Lambert Buck

1691 Dreihaus liegt wüst und einen Dreischkamp., der Brink gen., und andere Ländereien neben dem Anneken Busch. Gebrauchet jetzt unser Erdman, gibt jährlich 28

 

domus Kulsinchtorpe dabit, pro nunc Redberch, 2 molt ordei 2 molt av.

1387 domus ton Rotgher

1400 domus Rotgherinch to Kulsinctorpe

1468 Domus Rutgerink, pertinet domine, Joh. Weysten conductor

1491 Rotgerink Weysten colit, modo Gerh. Ocke gl. Abgaben

1590 Rotgerman

1691 ders. und 3 Gg

 

weitere Besitzungen des Kl. Überwasser im Raum Sendenhorst

(CTW S. 34 Anm. 5)

 

1468 Kerkeman de agris to Borbone 9 scep av. Mon

 

1491 Hinrich Poseman

1590 Niggeman

1691 Nieman de agris vor S. 2Å Molt ord. mens Mon.

 

1491 de Overbeckesche hove, relicta Alberti Rodelewe 1 molt ord.

1590 domus Averbecke. Rolef van der Tinnen 1 molt ord.

1691 Averbecke, Jacob v d Tinnen

 

1491 Vogelshove Schentorpe, alias Vornholtshove, Tonies Vos colit 5 1/2 Gg

1590 Vogelshove Nigeman et Rotgerman simul 6 Goldg.

1691 Vogelshove vel Vornholzhove hat Henrich Peperhove geheuret für 6 Rthrl jährlichs

 

1491 Hinrich Mertins, modo Albert Junge van der luttiken Wibbaldshove 6 scep ord. antiquitas 7 scep.

1590 lüttke Wibbelshove 1 molt ordei

1691 lüttke Wibbelshove nun Werner modo Hinrich Kotters, kommt der Domburse zu, 1 molt ordei

 

1691 Johan Hintze wohnet auf S. Elmenhorst, Leibzuchte, und thuet Leibdienste 20s, 2 Leibdienste

 

1691 Angelkotte gibt wegen Dreihaushove und Ländereien 2 1/4 Molt 2 Sch av.

 

1691 Auf Lichtmessen Abend bringen folgende Leute ihre Pacht auf den Hof zu Sendenhorst: Oistwest Ksp Albersloh 11 sch ord Sendenhorster Maß Schemhaus Ksp Alverskrichen 5 Sch ord Sendenh.die Witte Ksp Everswinkel 10 sch ord, Sendenh. Schockman, Ksp Sendenhorst; Ketteler zu Sythen eigen, 2 Sch trit 18 sch ord. 1 s. Kolsendorf ebendort, gehöret den Fraterherren, davon Johan Frie 2 Sch trit 11 sch ord. Sendenh, 11 sch av. 2 s.

 

1684 hat Henrich Lange ebendort die Bischofshove auf Jahren gepachtet, jährlich 18 becker triz 1 malt ord. 1 s. Brüser ebdort 9 becker trit 18 becker ord. Mellinghof ebendort 3 Sch trit 3 d.

 

 

Zehntregister 16. Jh (auch CTW)

Ruische, Bonse colit 6d

domus Lockemans Herman Seveker und Berndt Bodeker, jeder 6d

noch de beiden 3ß

curia Schockinck Berndt Woiste colit 1ß

mansus Wemegale 4ß

domus Polingen modo de Bruser 1ß 10d

manus Meyhove etiam Pawel Brinck colit 1ß

manus Walbom alias Gobbelenhove fratres fontes

salientes 4ß

curia tor Geist 9d

domus Rappenhove Nygman colit 4ß 2d

domus des Roden Grysekamp solet dare 3 1/2ß

domus Kleykamp etiam Grisekamp 1M 9ß 5d

domus Hoselmans Kolsendorps solet dare 4ß

domus Schulenbrock, de Doberler colit 3d

domus ton Sande relicta Everhardt Bispinck 8d

Curia ton Northove 5d

 

 

Überwasser

1565 Studienfonds Rechnungen A II Nr 1

Einnahmen aus Sendenhorst:

 

1. Zehnte

mansus Wemegalen

mansus Walboem (fratres fontes salientes)

domus Kleykamp

domus Hoselmans Kolsendorp solvit dare

 

2. Pachtweite

Curia Elmenhorst 23 scepel

domus Volquynynck 2 1/2 scep

domus Ertmans tom Thie 1 1/2

domus Drehus, Lambert Buck 1 1/2 scep

 

3. Upboren an Gerste (Tentgerste)

Domus Lovemans, Herman Smit und Bernd Bodeker 9 scep

curia Schockinck Bernd Woiste

manus Wemegalen

mansu Meyhove, beide Pavel Brinck

Bernd Rothoff modo de Bodeker

domus Westermans van denPagenkampe, Herman Seveker und Herman Smit

domus Rappenhobve, Nygman colit

domus Grisekamp

domus Kleykamp

domus Hoselmans, Kolsendorp solvit dare

 

4. noch upboren an Gerste

curia Elmenhorst

Lambert Buck de manso Drehus

domus Overbecke (Jacob v d Tynnen) 1 Molt

Lutke Wibbelshove von wegen des Westhoves to Everswinkel

Nysman de agris ante Sendenhorst

 

5. Haveren

domus Volquin

domus Ertmans

Drehus (Lambert Buck)

 

6. Pachtswyn

Rotgerman 1

 

7. Pachtgeld

curia Elmenhorst

Rotgerman

domus Vogelshove, Nigman und Rotgerman colunt

(Nygman dat 3 Gg)

 

1766 Rechnungen A 1 Nr 171

domus Polingen nun Dietr. Langen colit (zahlen die Fraterherren) Johan Tewes, nunc Bernd Hone und Brend Wessels, lt Register 1677 wegen des 4. Teils aus Wemegalen und Meyeshove

domus des Rhoden, Grisekamp (Wwe Steal eigen)

mansus Walbbaum., Gobbelinghove, fratres fontes sal. Joan Witte

domus Vogels alias Rappenhove Nieman colit

domus Kleykampf etiam Griesekamp

domus Hoselman Kolsedorff nunc Joh Vye

Volquin 3 Molt Hafer, 2 Sch Weizen

Erdman zur Thye 2 Sch Weizen 2 Molt Hafer

Nieman de agris nostris in S. 3 Malt Gerste

Lütke Wibbelshove (Zachariaskötter) 1 Molt Gerste

Averbeck (Kettler zum Harkotten) 1 Molt Gerste

 

Pacht auf den Hof Elmenhorst zu Lichtmeß

Oistwest, Albersloh

Schemhaus, Alverskirchen

Die Witte Everswinkel

Schockman Sendenhorst (Kettler zu Sythen)

Kolsenddorff (davor Bernt Vye, gehört den Fraterherren)

 

 

 

1780 Überwasser-Höve in Sendenhorst

- Berndhove

- Bispinghove

- Dreihaus

- Erdmann

- Elmenhorst

- Volquin

- Vogels

- Hinse

- Nieman

- Rottgerman

- Wibbelshove

 

 

 

CTW III S. 87ff

Auswechslung von Eigenhörigen des Klosters Überwasser 1375ff

1375

Item Bernhard de Heek dedit Gertrudam Filiam dicti Dankolves van Judenshovele pro Mechtildi ton Scharen et in Alen ipsa Gertrudis moratur

1380

item Thidericus van Stenbeke dedit me Dayken (Aleken) filiam Johannis et Marg. to Bracht parr. Zendenhorst (d.i. Kerkmann) pro Marg. filia Robeken van Ostwich in par. Liborch

1375

item Johan Scorlerze dedit pro Alberto et Gertrudi filiis Gertrudis villice noster Marg. filiam dicti de Ludiken to Bracht in parr. Alen et in Bursch. Bracht necnon Christianam filiam Wescele to Hostorpe in parr. (!) Rynchoven

1391

item Thidericus Stenbeke dedit me Gertrud filiam Johannis et Marg. to Bracht coniugum in parr. Sendenhorst pro Hinr. filio Reneri sculteti ton Toppeshove in parr. Greven

1423

ab abb. de Vrekenhorst Elisabeth filiam Hinr. Rameshovel nata, in parr. Zendenhorst pro Herman Hegerinclo et data sculteto to Ripinc uxor (Elisabeth vom Hof Große Kogge wird Ehefrau Schulze -Rieping)

1434

a Alb. Torck Elzeken, Michahels und Berndes des Costers dochter nu to tiid wonachtich to Beyerinch in parr. Sendenhorst pro Menken to Ysinctorpe

1420

a Wesselo et Gherd van Husen Johan Schenctorp, legitimum filium Gherd. et Alheyd van Schenctorp pro Elizabeth filia custodis to Hiltrup et moratur predictus Johannes in parr. Sendenhorst

 

 

Vinnenberg
 

Besitz in Sendenhorst

 

 

1285 IX 21 WUB III 1290

Das Kloster Vinnenberg veranlaßt die Entschädigung des Klosters Freckenhorst für die Übertragung eines Gutes in Everswinkel durch Bernardus de Hunevelde, quo nostrum complecitur monasterium, und zwar durch die Übertragung proprietatem mansi Wolfhardi sibi pertinentem, qui mansus Renkhove dicitur situs sive iacens in parrochia Sendenhorst, welches iure homagii quod an manstade vulgariter nuncupatur. (Bernard de Hunevelde überträgt das Eigentum der manse Wolfardi, sibi pertinentem, que mansus Rinkhoven dicitur in parr. Sendenhorst an Freckenhorst iure homagii pro eo ... quia dictam Monasterium proprietatem mansio apud Loeseten in p Everswinkel an Vinnenberg ... contradidit.

 

 

1465/34 CTW Vinnenberg

 

1503

Abgaben von Sendenhorster Höfen:

Berchove, den nun Rinkhof in Besitz hat 2 Gg

Lüttke Struvyck, de nun Loeman hefft 3 Mark

Duffman, für seine Schweine ½ Mark, für den Garten 3 Schilling

Fockenbrock 16 Schilling

 

1550

Johan Hertz, dorwedder to Munster, heft hye syner suster Elsken Hertes gegeven vor eren andeyl eres patrimonii 20 Gg myn. 3 Schill. (diese 20 Gg gibt Elske dem abgebrannten Kloster Vinnenberg)

 

1560

Ottenloe gibt die vierte Garbe; he gyfft nu 2 Malt Gerste, 6 Scheffel Weizen, 6 Scheffel Hafer, 1 Scheffel Bohnen und Erbsen

dyt synt unse pacht swyne: Ottenloe 1 swyn

 

1560

Renten

Unse hove, genant de Berckhove 3 daleren up Martini

der Breve synt 4, dusse hove hevet nu under Rynchove

 

 

 

 

1824 V

Verkaufsankündigung der ehemalige Klostergüter Vinnenberg (Milte) und Rengering.

- a) Klostergebäude, Kirche, mehrere Ökonomiegebäude, gesamt 564 Mg

b) mehrere Ökonomiegebäude, Wasser- Mahl. Öl, und Bockmühle; 183 Mg

 

 

Vreden, Stift
 

 

Bernhard Brons, Geschichte der wirtschaftlichen Verfassung und Verwaltung des Stiftes Vreden im Mittelalter (Münst. Beiträge zur Geschichtsforschung NF 13 (1907))

 

S. 49

k) curtis Vosdinghen (Ksp Drensteinfurt)

1) Swartmanshove (Mauritz bei Münster)

2) Weytessteine

3) Ettelinctorpe

4) Panewic

5) te Buren sämtlich Drensteinfurt

 

vgl. Schwieters S. 247ff

 

curtis Borbein

1) Acwic (Hövel)

2) Borstelinctorpe

3) Averdunc, beide in Drensteinfurt

 

1233 WUB III 1719

Gerwin von Rinkerode, advocatus curtis in Borbonne, bekundet, daß er Vreden jährlich eine Mark zahlen müsse

 

1264 VII 31 INA BOR Stift Vreden U 16

Ritter Henricus in Alen dictus Scrodere beurkundet, daß er die curiam in Borbene, que spectat ad eccl Vredene, die er für 20M vom Verwalter Friedrich in Pfand hatte, gegen Zahlung von 16 Mark coram iudicio in Alen verzichtet.

(vgl. 1273 Vreden U 19): Gostwinus de Borbenne gibt sein Vredener Lehen, die curtis Borbenne zurück)

 

 

ca. 1340 CTW II (Domkapitel)

De camera et eius redditibus

curia Cleycamp (tatsächlich Sendenhorst?)

curia Burbeynen .... Hotman, Westenhorst ,,, homo de Elmenhorst 12 den

 

1472 Allodial-Archiv des Hauses Steinfurt Band II

Erbvogtei über die Vredischen Kapitelleute (Güter in Drensteinfurt, Ahlen, Walstedde)

 

 

Msc VII 1327

ca 1500 Einkünfte Vreden

In Alen

item Schulte Starp (Storp?) 3ß

item Schulte Voßding 3ß

 

Werdener Urbare
 

Rheinische Urbare (Sammlung von Urbaren und anderen Quellen zur Rheinischen Wirtschaftsgeschichte)

Band Die Urbare der Abtei Werden an der Ruhr, A. Die Urbare vom 9.- 13. Jahrhunderts
herausgegeben von Rudolf Kötzschke, Bonn 1906, (Publ .d. Ges. f. Rhein. Geschichtskunde)

 

II A @ 31 (S. 60ff)

In pago Dregini

uilla Ulidi 3

uilla Sunninghusen 1

Thullium (Düllo, Diestedde) 2

saltu Sinithi (Senne ?) in Hosanharth (Hanhart Harsewinkel)

Asningseli (Essel, Herzfeld)

Dalahem (Dalmer, Beckum) 3

Holthem (Holtmer, BE) 2

Athalheringuuik (Elger BE) 1

Gusnun (Guissen,.Dolberg)

Telgoia (Telgey Ahlen) 4

uilla Goara (Gahr Ksp Vorhelm) 1

Hethfeldun (Heidfeld, Feldmark Ahlen)

Giesthuuvila 2

Hleon (Hallene Ahlen) 1

Dalahem

Gambriki (Gemmerich Dolberg)

Thasbeki

Gesandron

Hramashuuilva 2

Braht

Hramashuuila

Elmhurst 2 sol, 2 sol, 6 den

Puningun, Musanahorst (Püning, Alverskirchen)

Lahesetion (Loxten, Everswinkel)

Forhethi (Verth Telgte)

Greuaon (Greven) 3

....

um 880

ausführlich: S. 62

(28) In Gesandron Focco LX mo. avene, III farine, octo den. heriscilling

(29) In Hramashuvila Hrodbraht XX mo. avene et XX ordei, porcum III, den heriscilling octo den, III farine mod, V mod. bracilis

(30) In eodem Eburger similiter

(31) In Braht Arnold XL avene od, octo mo ordei

(32) In Hramashuvila Eppo XVI den III farine mo et octo den heriscilling

(33) In Elmhurst Meibern duos solidos in quo potest

(34) In eodem Fastburn similiter

(35) In eodem Hunno VI den.

 

(56) In Beranhlara Amulbald unum sol. in quo potest

(58) in Arnahurst Erulf tres solidos et octo den.

 

 

um 900

Urbar A 1, Amt Sandrads:

(59) In Uuesssithi Hassa VI mo siliginis et VI ordei

(60) In Arnhurst Unric XIIII mo ordei et X mo avene, heriscilling et herimalder

(67) In Seondonhurst Blacheri XXX mo avene et heriscillign herimalder

(68) In Gesondron Uuirimnbold X mo ordei et heriscilling et herimalder

(69) In eadem Aelfing XX avene et heriscilling, herimalder et pallium nomen cubitorum

(70) In Scurilinges miri Gerolf XX mo ordei et XXXVI avene et XII den pro heriscilling et herimalder

(93) In Elmhurst Fediko II siclos

(94) In eadem 1 dimidium siclum

 

Ekasbeki 3

Ohsanobeki (Ossenbeck) 2

Beranhlara (Rummler)

Huitingthorpe (Wettendorf, Alverskirchen) 1

Arnahurst 3 sol 8 Pf

Graiinghthorpe (Grentrup, Dfurt)

Stenforda Siman 3 den

Panauuic

Uuelanstedi

Forsthuuila

....

gesamt

125 mo Weizen

456 mo Gerste

151 mo Braugerste

1230 mo Hafer

6 siclos 8 den

114 mo Mehl

404 (=34 SCh) Heerschilling

4 mo Berbsen

3 Amphoren

2 Schweine zu je 6 den

pro mansione 13 mo Gerste, 2 Schweine

 

 

 

II Urbar A @ 7. (S.. 28ff)

De ministerio Sandradi (Amt Sandrads)

Uuirinon 5 Pflichtige

Mirihem (+Bft bei Werne) 2 Pflichtige, geringer Betrag

Uuithuste 8 den

Brihem 2

Tidingthorpe (Tintrup/Werne) 2 siclos, und Getreide (3 Pfl-)

Farhubile (Varnhövel) 1

Nittihae (Nette/Netteberge) 11

Holthusen 7 Pflichtige

Holthusen Uuilla

Uueslaon (Wessel, nö Werne) 2

Blesnon (Blasum) 1

Thasbiki 2 sicl

Ebulonkampe (Evenkamp bei Werne) 2

Curtonbroke (Kortnbrock, bei W.) 3

Uedmeri 1 siclum

De landsetion:

Nordliunon 1 sicl

Sudliunon 20 den

Heriburnon (Herbern) 1

Ascesberge 5

Atoling Holthuson 1

Uuirinon

Panuuuik (Pannick, Ameke) 1 (auch pallium 6 cubitorum)

Hagrimingthorpe (?) 2

Ekesbiki (Eckenbeck nw D'furt) 2

Greiingthorpe (Grentrup Ossenbeck) 1

Sunnonburnon (Bach Sunneborn, Ksp Hiltrup) 2

Uuiningthorpe (Wintrup/Hiltrup)

Doruelde (Darfeld Angelmodde) 2

Moresthorpe (Maestrup/Greven) 3

Heribeddion (Herbern bei Greven) 1

Musnohorst (Ksp Freckenhorst)

Uessithi (West, Albersloh) 1

Arnhurst 2

Akinkthorpe (Eickendorf D,furt) 2

Mimigerneford 8 den

Hahemmi (Hemmer Rinkerode)

Aberesdung (Averdung D.furt)

Seondonhurst

Gesondron 2

Scurilinges miri

Astonfelde 1

Rathon 1

Ulithi (\lde) 2

Hedfelde 1

Gesthubile (Geisthövel, Ahlen)

Telgoge (Hof Telegey, Ahlen) 2

Dalehem (Bft Dalm, Beckum)

Uuelonstedi Sihelm 20 mo ordei cum heriscilling et herimalder

sindinon (Senden) 1

Lantsetion:

Lerikfelde (Hof Lehringfeld, BE) 1

Gestlaon (Geisler nw BE) 1

Maglinon (Mecheln) 1

Alnon 1/2 siclum

Thasmathon (Dakmar WAF) 1

Ripanseli

Angullo (Bft tor Angel Alverskirchen) 1 amphorum et dimid siclum

Etonhische

Stenhurst 1 siclum

Forkonbiki 1

Elmhurst 2 (2 siclos, 1/2 siclum)

Norduuik

Selihurst (Selhorst, Herbern)

Fornhubile

 

Summe der Einkünfte, Amt Sandrads:

16 mo Weizen

949 mo Gerste235 mo Hafer

9 Amphoren Honig

14 pallia

29,5 siclos (12 den = 1 siclum; Schilling ?)

59 Heerschilling

54 Heermalter

12 Mo bracii (Malz oder Braugerste)

1 porcum oder 6 den

 

 

 

 

Urbare E Heberegister der Werdener Abteihöfe aus der Zeit Abt Wilhelms

um 1150

 

@ 7. Fronhofsamt Werne-Selm

 

18. De Elmhurst Ezzelinus 3 s. et 2 d., pro herscilling 8 d., 3 d.et ob.

pro opere et ob. ut supra

 

19. De Rinchove Lentfridus 20 mo. bracii, pro herscilling 8 d., obulum

pro vino, ob. pro pullo

 

20. Ibidem Burchardus super Hare 2 mo. siliginis et 12 d., 2 arietas aut

12 d. , pro herscilling 8 d., pro opere 3 et ob., pro vino ob., pro pullo

ob.

 

21. Ibidem Folcmarus 20 mo. avene, 10 mo. hordei, 2 mo. siliginis, pro

herscilling 8 d., 3 d. et ob. pro opere, ob ut supra

 

22. De Geisthuvele Sexiko...in festo s Remigii, ibidem Ecbertus, de

Thasbeke thidericus, De Frilewik Liudbertus, de Phanewich (Ameke und

Mersch, Dfurt)

 

De accomodatis agris quos dicimus hurland:

38. De Arnhurst 15 mo hordei, 10 mo avene

 

39. De Hemmo Benno 6 mo. avene

 

40. De Wis Tiemo 15 mo avene

 

41. De Sindenhorst Gerburg 8 mo. avene

 

42. De Heithvelde (Hof Heidfeld, Ahlen)

 

46 De Alnen Eilbertus 3 mo hordei

 

48 In Telgit mans 1 quem sibi usurpat in beneficiam Morat

 

 

 

Rheinische Urbare

3. Band: B: Lagerbücher, Hebe- und Zinsregister vom 14. bis ins 17. Jh,

Bonn 1917

 

1412 Lehnsverzeichnis Abt Adolf v Spiegelberg

(Urbare Bd II, XXVII, S. 105ff)

 

Averskirchen

Bernhardus Cleyver bonis then Vorste (Vorstmansgut)

curiam Alverskerken

Schurhus

vgl. 1372 Goder v Ludinchusen bezeugt eine 12 Jahre alte Urkunde gesehen

zu haben, in der Abt Johann de denstmannescap des hoves tho Alveskirken

mit einer hoven Schurhus mit allem Zubehör vor eyn dorvrislachtich egen

hern Joahn Cleyvoren verkauft hat

1399: Lehnsrevers für Bernd Cleyvor

 

Johannes Klopkiste

bonis dictis Hechove (Heckhof, Alverskirchen)

et bona to Vorste (Alverskirchen)

Lehnsrevers 1403

1409 Rotger van der Dorneborch belehnt

 

Hinrich Wetinchtorp

bonis ther Loghe

 

quondam Conradus Vos

duobus mansis

in eadem parr. bona sita et nominata ther Loe

mansus de Vosse et bona dicta to Vrentorpe

 

bona dicta ther Beke

vgl 1378 Werden bel. Nicolaus Cloppekiste armigerum mit Gut Tor Beke Ksp

Alveskerken

1385 Diderik van Stenbeke und Herman Stadt versichern Johan Cloppekiste,

Claus Sohn, soll bei Volljährigkeit mit den Gut belehnt werden

Albersoh:

Johannes Klopkiste bonis in Tudendorpe

et modo intermittit se de istis Arnoldus de Heck

1341: II 10

Übertragung der Güter Utendorpeshove Bft West und dicta Vorst in

p. Alverskirchen an Nycolaus Cloppekysten

1411 Arnd van Heeck mit Utendorp belehnt nach Resignation Rotger van der

Doerneborch

 

(vgl Dobelmann, A'loh:

1498 Joh to Utendrup

1541 Joh Peck

1557 Bernhard von der ruh

1576/1608 v Meyferdt

1610 Familie Berning gekauft

1723 Modersohn

1770 Wanray

Hofstätte (nach Parzellierung 1940 Clemens Hövelmann)

Lehnsbriefe liegen vor 1601-1798)

 

Stephanus de Mechelen domo Belen van Tornsche (Ternsche/Selm)

advocacia in Ossenbeke in p. Steynvorde oppen Dreyn

(dat sind 3 erve)

 

ca 1402ff XLVII: Heberegister der Pforte

parr Vrekenhorst her Gert Rensynck in WAF des bonis Hoenhorst 6 s

(ders oppidanus mon; Dyderichshove)

vet eccl WAF Durenboyckholte van dem Roden Lewen op. monst 26 d. (später

Engelbert Travelman)

parr Westkirken de bonis Bachus (Johan v Heetvelde gt Naschart)

 

 

Pacht- und Rentenbuch 1589/90

im styft Munser

...

Ursula Diepenbrock, Ehefrau Hermans v Merfeldt thu Westerwinckel und

Cath van Munster oo Borchortz van Westerholt ther Alst Saedelhof dem

Ebdinckhoff byn Wernhe, Güter Land und Leute Pacht 6 Mark wernisch

 

Lambert Buck Gut Dorrenboecholtz Ksp Aldenkerken (Alverskirchen) bei

Warendorf. Erbzins 26 mstr Pfennig

 

Gerhard v d Reeck Gut Bachuß Ksp Westkercken by Waerendorp

 

Erben Morian Hof Nortkercken

Rutger them Voerhelm und Sohn: Pachtung des Saedelhofs Lengerick up der

Wallage mit Gütern und Leuten in der Herrlichkeit Lingen

Gewinn mit 100 guten dalern

 

 

Rheinische Urbaere 4

Urbare Werden

Einleitung

Die Wirtschaftsverfassung, Bonn 1958

 

S. 342

Getreidearten werden öfter vertauscht

Ungebührliche Steigerung der Lasten erst in neuerer Zeiet

Kopfzins als Zeichen der persönlichen Unterordnung

Zuweisung durch einen fremden Herrn oder freiwillige Übernahme einer Kopfzinspflicht = Schutzgeld

Die im Lande an den Marktorten und in den dörflichen Siedlungen vertreuten Leute entstammten Familien, welche einzelnen Hofgenossenschaften zugetan waren.

 

Heerschilling oder Heerbann; Heermalder

allgemeine staatliche Auflage, meist 8 d (=kleiner sächsicher Schilling) oder Lebensmittel

Heermalder gewöhnlich 2 mo Getreide, Roggen oder Mehl oder 20 bis 24 Brote

Nur von den hörigen Leuten um 900 gefordert; Freie persönlicher Heeresdienst

 

S. 367 Dienstmannenrecht seit 1050

 

S. 369 Lüdinghausen Sitz eines Gerichts, Inhaber die Herren von Lüdinghasuen nach Lehnsreicht; Mitte 15. Jh die Bischöfe von Münster

 

Aufgaben der Vogtei

Gewährung des Schutzes für das Kloster, seine Leute und Gerechtsame

später Rentenquelle

 

Markenrecht

Landesgewalt gehört dem Landesherren

 

Maße - Gewichte - Münzen

mensura parva Spiekermaß

mensura major (forensis)

grote undd kleine vaet

Maldrum = 4 Scheffel

Malt = 4 Mudde

modius, modia = Scheffel

denare = pennige

obulus

siclus

solidus= Schilling

 

 

 

1226 II 19 WUB VII 272

König Heinrich VII bestätigt Werden den Beistz der Vogteien über die Höfe Lüdinghausen, Eichholz, Nordkirchen, Selm, Werne, die früher Graf Friedirch von Isenburg zu Lehen hatte.

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