Heimatverein Sendenhorst e.V. *1925
Heimatverein Sendenhorst e.V. *1925
Schaurig-schöne Stadtführung .1.  «

Nächste?!

Ab & zu spukt es in Sendenhorst
Nächste:
Freitag,  Früjahr 2023 ?! - ANMELDUNG erforderlich!
✉ an C. Hölscher

 

Pressebericht

IIm  lokalen Blättchen (Westf. Nachrichten) kann man schon mal folgendes erfahren:Eigener Bericht ↓

 oder in der
Töfte ↓

 

Bilderstrecke

Hier werden vorweg  ausgewählte Bilder gezeigt, die Spannung soll ja schließlich erhalten bleiben!

Bilder ↓

Heimatverein startet durch in den Advent. Schaurig-schöne Stadtführung nutzt neue Wege – Bildstöcke beleuchtet.
Sendenhorst im Advent 2022
 

Der Heimatverein hatte am Freitag zur schaurig-schönen Stadtführung geladen und dieses Mal gab es einiges Neues zu erkunden! Denn: Die Promenade konnte bereits in neuem Zustand erkundet werden und auch sonst hat sich ja viel getan in 2022 in unserer kleinen Stadt. So musste u.a. der Beitrag über die ersten Siedlungsansätze angepasst werden, da in Petzmeyers Stadtgeschichte dieser Zeitraum (um 1.000 n.Chr.) natürlich noch nicht die neuesten Erkenntnisse der Grabungen aus 2022 im Südviertel beinhaltet. Aber auch dazu hatte der Stadtführer und seine Begleiter, der mittelalterliche Stadtpfarrer & weitere Gefährten, eine logische Erklärung parat. Diese kann natürlich nicht öffentlich gegeben werden, da sich damit die Zukunft ändern könnte. Stimmungsvoll wurden die 21 Teilnehmer durch das nächtliche Sendenhorst geleitet und auch das typische Sendenhorster Wasser durfte zur Halbzeit in der Fußgängerzone nicht fehlen. Bürgermeisterin Katrin Reuscher zeigte sich sehr zufrieden, genauso wie die Ratsmitglieder R. Post und C. Breul aus Albersloh und auch die weiteren Gäste. Nach knapp 2 Stunden ging es gut informiert & gut gelaunt zum gemeinsamen Abschluss zünftig ins Wirtshaus. „Das wiederholen wir im Frühjahr“ so waren sich dei Veranstalter einig. Bildstöcke beleuchtet - Am Samstag wurden wieder sieben Bildstöcke beleuchtet. In diesem Jahr war dies dem Arbeitskreis Bau des Heimatverein ein ganz besonderes Anliegen, zumal die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt ja bekannterweise stark reduziert ist. „So möchten wir dazu beitragen, dass ein wenig Licht und somit vorweihnachtliche Stimmung den Weg in die Herzen der Menschen findet, trotz des Russlandkrieges gegen die Ukraine und weiterer Krisen“, so C. Hölscher. „Der Energieverbrauch ist minimal und zum Großteil schon mit grünem Strom erzeugt“, so der Vorsitzende des Arbeitskreises Ulrich Ermer. Dank guter Planung und gutem Materialmanagements war die Arbeit mit dem mobilen Gerät schnell erledigt. Beleuchtet sind in diesem Jahr in der Stadt: Ölbergkapellchen am Westtor, Herz-Jesu-Kapelle Osttor, Lazarus-Kapelle am Nordtor; außerhalb der Stadt: Dreifaltigkeitsrelief am Hof Schulze Bernd (Straße nach Drensteinfurt), Bildstock am Hof Kleikamp (Hoetmarer Str. ), Femekreuz am Südendamm, Kreuz am Hof Telges. Nach getaner Arbeit gab es am Femekreuz natürlich noch eine Stärkung vom mobilen Grill.
Der Heimatverein wünscht eine besinnliche Adventszeit! 

Musik & mehr

Ein mediales Feuerwerk, bei der es u.a. den "Braunschweiger" zu hören gibt...
Das Lied auf Youtube ➦

 

Beispiele

Mit dem Gewerbeverein oder auf dem 4-Türme-Markt. Stadtführung macht Spaß

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Auch in Münster

Anregungen in der großen Stadt geholt... Zur Nacht-wächtertour in Münster

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Und sie wandeln wieder unter uns... ODER: Dunkel war's, der Mond schien helle...
10.11.2017  CH

Sendenhorst - Die Luft war kalt und feucht, leichter Nebel stieg aus der Westenpromenade auf. Die Dunkelheit hatte sich über das herbstliche Sendenhorst gelegt. Vor dem ehemaligen Stadttor hatte sich eine Gruppe von 22 wissbegierigen Bürgern aus Sendenhorst und Albersloh zur schaurig-schönen Stadtführung des Heimatvereins zusammen gefunden.

Aus dem Dunkel der Promenade trat der an seiner militärisch-historischen Uniform unschwer erkennbare Stadtführer auf die Gruppe zu und nahm diese in Empfang. Nachdem der erste Schauder sich gelegt hatte, machte er ihnen das verlockende Angebot, mit ihm die Stätten seiner Ahnen zu erkunden, was die Gruppe gerne annahm. Gleichzeitig wies der Stadtführer auch auf zu erwartende Gefahren aus alter und neuer Zeit auf der Reise hin, was seine Mitstreiter nur kurz erschauern ließ, wohl aber nicht das letzte Mal.

So ging die Reise über den ehemaligen Stadtwall zum Haus Siekmann. Dort gesellte sich ein weiterer schattenhafter Begleiter zu der Gruppe. Dieser war zugleich angsteinflößend, aber auch sehr hilfsbereit, die nötigen Sicherheitsvorkehrungen des 21. Jahrhunderts zu treffen. Natürlich durfte die zeitgemäße Fackel-Beleuchtung nicht fehlen.

Nach dem geblasenen Signal zog der Tross weiter. Die mit den „Historischen Augenblicken“ gestalteten Stromkästen wurden genauso wie die rot-weißen Baaken des „Ausgegraben“-Pfades und die Stationen des Brennereipfades mit in die Führung einbezogen. Dabei gab es viel zu erfahren, besonders von Friedhöfen und aus Zeiten des Krieges und der Pest und anderer Pestilenzen.

Wie von Geisterhand durchbrachen mehrfach auf dem Weg Geräusche von Tieren, Bränden und das Läuten der Glocken die Stille der Nacht, was jeweils für das passende Schaudern bei den Teilnehmern sorgte. Aktuelle Zeit-Bezüge gab es ebenfalls und so kam die Gruppe zu dem Schluss, dass die heutige Zeit doch sehr schön und friedvoll sei. Da sei es im Mittelalter schon deutlich unruhiger in der Stadt zugegangen und vor allem sei es dreckiger gewesen.

In der Weststraße wurde der traditionelle Sendenhorster Korn gereicht, so wie seit vielen Jahrhunderten. Auch ein Wiegenlied über den Herzog von Braunschweig aus kriegerischen alten Zeiten wurde zum Besten gegeben. Einen Ausblick in die ferne Zukunft wagte der militärische Stadtführer dann auch: Von einer Umgehungsstraße und von „historischen E-Bike-Ladestationen bei der Stadtführung 2150“.

Am Ende, nachdem die Fackeln erloschen waren, war die Gruppe mit viel neuem und altem Wissen über Sendenhorst versorgt. Der Soldat konnte nach Erfüllung aller Aufgaben den Weg mit seinem Begleiter in seine Zeit zurück antreten. Vielleicht, so wurde berichtet, werde er im Frühjahr wieder erscheinen.                                                        

Im abendlichen Münster: Nachtwächter-Rundgang 31.10.2017 CH Münster - Sendenhorst.

Der Heimatverein Sendenhorst hatte sich mit 10 Leuten am Samstag Abend aufgemacht, um bei wirklich ösigen Wiär mit Nachtwächter Peter das abendlichen Münster zu erkunden.Bei der Tour des Nachtwächters erfuhren die dann auf 25 Personen angewachsene Gruppe vom Nachtwächtrer Peter wahrlich interessante und auch spukige Geschichten aus dem alten Münster.

s. Der Musketier Peter Hagedorf wusste von Krieg und Grausamkeiten zu berichten, aber auch von den Friedensverhandlungen, die ja bkannntlich 4 Jahre in Münster und Osnabrück stattfanden. Als einfacher Soldat berichtete er besonders vom Leid der einfachen Menschen, aber auch von den Diplomaten, die hier ein komfortables Leben führten, währenddessen das einfache Volk bitterste Not litt.
om örtlichen Nachtwächter viel über Münster, besonders aus der Zeit vor und während des 30-jährigen Kriege.

Natürlich durften auch die Wiedertäufer im Rundgang nicht fehlen, die gut 100 Jahre vor dem 30-jährigen Krieg in Münster Chaos und Schreckensherrschaft verbreiteten.
Viele Zeugnisse aus deren Zeit sind noch zu sehen, so wurde die Turmhaube der Überwasserkirche Dank der Wiedertäufer nicht erneuert. An der Lamberti-Kirche angekommen, konnte man Käfige der Wiedertäufer gut erkennen. In diese wurden die Leichen der 3 Anführer der Wiedertäufer nach Einnahme der Stadt durch den Bischof Franz von Waldeck 1535 zu Abschreckung ausgestellt. Vorher waren sie mit glühenden Zangen zu Tode gefoltert worden...

Die Türmerin blies vom Turm von St. Lamberti zum Abschied das Horn. Trotz des regnerischen Wetters hatten alle viel Spaß und wir können die Nachtwächter-Tour wärmstens empfehlen!

Auf dem 4-Türme-Markt 2017

Schaurig schöne Stadtführung der besonderen Art.. 26.09.2016 CH in Toefte 10/2016
Fackelzug im abendlichen Sendenhorst - Sensenmann und Soldat gehen mit Gewerbeverein um - Anwohner und Außenstehende staunten nicht schlecht

In der Liebesgasse wurden sie Fackeln entzündet, bevor es in die Innenstadt ging.

Sendenhorst. Schaurig schön, das war das Motto der etwas anderen Stadtführung zu der der Gewerbeverein am Samstagabend eingeladen hatte. Die Anwohner und Restaurantbesucher in der Innenstadt staunten nicht schlecht, als der Fackelzug von ca. 15 Personen, angeführt von einem preußischem Soldaten und einem Kuttenträger mit Sense, durch das abendliche Sendenhorst zog. Zahlreiche mediale Effekte, sowie das obligatorische Sendenhorster Schnäpschen, untermalten die spannende Führung, die C. Hölscher im "alten" Sendenhorst präsentierte. 

Sein Untoter Begleiter sorgte für den nötigen Ernst, was sogar für manch reales Entsetzen sorgte. Zum Glück konnten kulturelle Missverständnisse rasch aufgeklärt werden. Es ging vorbei an den historischen Stätten Sendenhorsts und auch der Bezug zur Moderne wurde hergestellt. 
 

Sein Untoter Begleiter sorgte für den nötigen Ernst, was sogar für manch reales Entsetzen sorgte. Zum Glück konnten kulturelle Missverständnisse rasch aufgeklärt werden. Es ging vorbei an den historischen Stätten Sendenhorsts und auch der Bezug zur Moderne wurde hergestellt. 

Dabei wurden auch die mittlerweile recht zahlreichen historischen  Hinweistafeln, so der Brennereipfad, die "Historischen Augenblicke" (Bilder auf Stromkästen) – beides Projekte vom Heimatverein - und der Ausgegraben-Pfad, mit in die informative  Führung einbezogen. Der Zug führte u.a. zum Schleiten, an die Stelle, an der 1806 der große Stadtbrand ausbrach. 

In der Liebesgasse wurden dann Fackeln entzündet, was in der Dämmerung eine besondere Atmosphäre schuf. Beim Gang durch die abendliche Fußgängerzone sorgte der Tross mit seiner Beleuchtung für reges Erstaunen. Auf dem Weg durch die Innenstadt gab es an weiteren Stationen noch viel mehr zur Stadtgeschichte zu erfahren z.B. über Kriege, besonders auch die Zeit des 30-Jährigen Krieges, in der Zeit, als Pfarrer Hölscher wirkte und Sendenhorst und Albersloh wiederholt von marodierenden Truppen heimgesucht wurden. So z.B. plünderten hier Holländer, Spanier, Hessen, Braunschweiger, kaiserliche Truppen, und viele mehr. Aber auch Seuchen, Brände und Hexen kamen nicht zu kurz. 
Der Tross endete er nach 1,5 Stunden am jüdischen Friedhof auf dem ehemaligen Stadtwall. Der preußische Soldat konnte den Weg ins Schattenreich zusammen mit seinem schwarzen Begleiter antreten, nachdem er resümierend festgestellt hatte, dass das „neue“ Sendenhorst nach dem verheerenden Großbrand von 1806 sehr schön wieder aufgebaut worden sei. Der Gewerbeverein jedoch zog gut gelaunt und gut informiert zu einem Umtrunk in die Börse.

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