Heimatverein Sendenhorst 1925 e.V.
Heimatverein Sendenhorst 1925 e.V.

Kapitel 1 - Anfänge
2
Siedlungsgeschichte - Frühe Siedlungen
3 Siedlungsgeschichte - Erbhöfe
4 Siedlungsgeschichte - Adelssitze 
5 
Jüngere Siedlungen

Albersloh - Eine Schrift aus dem Jahr 1976 - Auszug

1976 Geschichte Albersloh erstellt von Werner Dobelmann

Kapitel 1

Im Stadtarchiv der Stadt Sendenhorst wurde ein Buch über die Geschichte von Albersloh aus dem Jahr 1976 gefunden. Da wir zu diesem Zeitpunkt schon eine Gemeinde waren und die Schrift äußerst informativ ist, soll sie hier ebenfalls noch eingestellt werden.

Die Gemeinde Albersloh, bis in die erste Hälfte des 19. Jh. sowohl kirchlich wie weltlich als Kirchspiel bezeichnet, liegt im Herzen des Münsterlandes. Sie hat einen Umfang von 4816 ha und grenzt im Nordosten an Alverskirchen, im Osten an Sendenhorst, im Süden an Drensteinfurt, im Westen an Rinkerode, im Nordwesten an Hiltrup und Angelmodde, im Norden an Wolbeck, von dem es nach einer Angabe des Jahres 1571 nur "eyn halb mylken" entfernt ist. Als Teil der norddeutschen Tiefebene ist die Gemeinde, wie es 1814 hieß, "im ganzen eben und niedrig mit einigen sanften Anhöhen". Die durchschnittliche Höhe liegt bei 54-57 m, im Südenstellenweise bei 63-65 mt•

Das Kirchspiel Albersloh verdankt seine Oberflächengestaltung in erster Linie den geologischen Zeitaltern von Diluvium (Eiszeit) und Alluvium (Anschwemmungszeit). Im Diluvium rückten mächtige Eismassen von Skandinavien bis an die deutschen Mittelgebirge vor, die Tone, Sande, Gesteine und Gerölle in unsere Heimat brachten. Schmolz das Eis in zwischenzeitlichen Wärmeperioden zurück, lagerten sie sich ab und wurden bei erneutem Vorrückendes Eises zu einer bogenförmigen Grundmoräne aufgeschoben, einem sanften Höhenrücken, der von Sendenhorst durch das südliche und westliche Ksp. Albersloh nach Hiltrup und Münster verläuft. Dieser Zeit entstammen die Knochenreste eines Mammuts, die man 1891 in einer Tongrube südwestlich des Dorfes Albersloh entdeckt hat. 

Der eiszeitliche Höhenrücken hat in neuerer Zeit besondere Bedeutung als Trinkwasserreservoir erlangt. Seit 1906 wird auf dem als Hohe Ward bezeichneten Teile der Grundmoräne im Westen des Ksp. Albersloh Trinkwasser für die Stadt Münster gewonnen. Ausrd. 150 Brunnen sammelt man das mit gefiltertem Oberflächenwasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal angereicherte Grundwasser in Großbrunnen und leitet es längs der Hammer Straße und des Albersloher Weges nach Münster!.

In dem der Eiszeit folgenden Alluvium wurden die oberen Bodenschichtendes Höhenrückens durch starke Regenfälle und zahllose Wasserläufe abgetragen und großenteils zu bei den Seiten derGrundmoräne angeschwemmt. Es entstanden Böden unterschiedlicher Art und Qualität. Sie bestehen im Raume Albersloh zu 50 % (2439 ha) aus sandigem Lehm und lehmigem Sand, zu 35 % (1706 ha) aus Sand, zu 15 % (731 ha) aus Lehm. Nach Berichten aus der ersten Hälfte des 19. Jh. wies der Süden des Kirchspiels Lehm und Senkelboden, aber auch "eisen haltenden Ton" auf, während in Dorf und Dorfbauerschaft "von Natur sandiger Lehm" auf Lehmuntergrund vorherrschte, aber auch trockener Sandboden undtoniger Sand, "mit Dammerde gemischt", zu verzeichnen war. Im Südwesten und Westen gab es großenteils weißen Senkel, in Rummler" ziemlich guten thonigen Sand" und Kleiboden, teilweise auch "eine Grundlage von Oer" (Ortstein). Im Osten herrschten Lehm, Mergel und Sandlöß vor. Der Nordwesten wies Lehmboden, teilweise"ganz schlechten und dürren Heide Grund" auf, war aberstellenweise auch moorig3.

Eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung der Landschaft haben bis auf den heutigen Tag die Wasserläufe gespielt. Das gilt in erster Linie für die Werse, aber auch für die Bäche und Gräben. Die Werse, deren Ursprung in den Beckumer Hügeln liegt, tritt von Südwesten in das Ksp. Albersloh ein, durchzieht es auf rd. 9 km Länge in nördlicher Richtung und mündet nach einem Lauf von insgesamt 38,4 km bei Handorf in die Ems.

Der Name des Flusses, der im 8. Jh. als "Weresi", 1160 als "Wirs" , 1189 als Werse auftritt, wird von wers, wirs = niedrig abgeleitet, aber auch als "Schlammfluß" gedeutet. Es war ein typisches Flachlandgewässer mit zahlreichen Schlingen und Windungen, das um 1819 in Höhe des Dorfes Albersloh eine Breite von 25 Fuß(1 Fuß = rd. 30 cm) und eine Tiefe von 5-6 Fuß aufwies. 

Im allgemeinen war es ein recht friedvoller Fluß, der allerdings seine Tücken niemals verleugnete und fast Jahr für Jahr ein oder mehrere Menschenopfer forderte. Ungebärdig zeigte er sich jedoch in Regenperioden und zur Zeit der Schneeschmelze. Dann trat die Werse, wie immer wieder geklagt wurde, "wegen ihrer vielen Krümmungen häufig und leicht aus ihren Ufern", da sie nicht in der Lage war, das Wasser schnell fortzuschaffen. Große Teile des Ksp. Albersloh wurden dann in Seengebiete verwandelt. Die Bsch. Sunger stand, "wenn die Werse aus ihren Ufern tritt, dermaßen unter Waßer, daß schlechtweg niemand nach der Mühle bei Sungerkommen" konnte (1809). 1828 klagte man, daß fast alle Bauerschaften immer wieder "bei entstehenden fluten der Ueberschwemmung ausgesetzt" waren und registrierte bei einer Herbstüberschwemmung des Jahres 1829, daß "eine solche Wasserhöhe nochselten bemerkt" worden sei. Auch 1830 hat der Fluß alles überschwemmt, als er "unvorhergesehen aus seinen Ufern getreten" und erreichte 1843 ein solches Ausmaß an überflutungen, wie es"in dieser Jahreszeit nicht erinnerlich" war. Nach einem Bericht ausdem Anfange des 19. Jh. hat eine überschwemmung "vor langen Jahren" nördlich des Dorfes sogar ein ganz neues Bett geschaffen,wie es "das alte Flußbeet, welches noch sicht bahr" auswies. Alle Bemühungen zur Bändigung der Werse im 18. und 19. Jh., mit Durchstichen, Teilbegradigungen und Uferbefestigungen, haben sichals wirkungslos erwiesen. Erst die 1967/70 durchgeführte Flußregulierung scheint die überschwemmungsgefahr gebannt zu haben4•

In der Werse enden zahlreiche kleinere Wasserläufe, u. a. südlich des Dorfes von Westen der 10 km lange Fluggenbach, der in der Davert bei Davensberg entspringt und kurz vor seiner Mündung sich mit dem von Nordwesten kommenden Hemmerbach vereinigt, nördlich des Dorfes von Südosten der rd. 7 km lange Ahrenhorster Bach, der seinen Ursprung in der Gemeinde Drensteinfurt besitzt und südöstlich des Dorfes den aus der Gemeinde Sendenhorst kommenden Alsterbach aufnimmt. In Sendenhorst liegt auch der Beginn des Westerbaches, der nach einem Laufe von 9 km nördlich der Hemisburg in die Werse mündet. Die Nordwestgrenze des Ksp. Albersloh wird auf rd. 1,5 km Länge von der Emmer gebildet, diein Herbern entspringt (16,6 km). 

Auch die Bäche neigten immer wieder zu überschwemmungen.1742 hieß es, der "Sonnetone Bach (= Sonnenborn, frühere Bezeichnung für die Emmer) ergießet sich öfters" bis nach Albersloh und1837, daß in Albersloh "alle Flüsse und Bäche aus ihre (!) Ufertraten". Noch im 19. und Anfang des 20. Jh. wird von großen überschwemmungen der Emmer berichtet, die 1836 sogar ein Menschenleben (einen Sohn des Kötters Pieck) forderte. Diesen überschwemmungen ist ebenfalls in neuerer Zeit durch Bachregulierungen großenteils abgeholfen worden5

Jahrtausende lang haben nur die Kräfte der Natur die Landschaft im Raume Albersloh geformt. Dann kamen die Menschen, die diese Urlandschaft grundlegend veränderten. Wie das Gebiet sich den ersten Siedlern dargeboten hat, läßt sich vielfach noch den Namen der alten Höfe entnehmen, die häufig den örtlichen Gegebenheiten entlehnt wurden. Von der Form der Landschaft künden Namen wie Hövelmann (hövel = Bodenerhebung), Leivermann (hleo = Hügel, Grabhügel) und Storp oder Dunnigtharpa (dun = Anhöhe). Von der Bodenbeschaffenheit sind vermutlich die Namen Alst oder Alstede (al = Steinschicht) und Haarmann (har =

trocken) abzuleiten. Auf hurst = ehemaliger Wald, Gestrüpp dürften die Namen Ahrenhorst und Horstmann zurückgehen, aufbearo = Hain, Wald der Name Berl, auf Feld = waldfreie Fläche der Name Feldmann. Die Vegetationsarten wurden wohl durchNamen wie Beukmann und Dernebockholt (boke = Buche), Haselhon (= Haselgesträuch), Wessel oder Vessithi (ithi = Heide),Strugemann oder Struvinc (struot = Gebüsm im Sumpfgebiet),Rummler, Rummeling oder Heranhlara (hlior = Grasplatz am Hügel) und Hemisburg (ham = grasbestandener Winkel am Wasser)bezeichnet6•

Die ersten Siedler haben sich wahrscheinlich in kleinen Wohnplatzgruppen (Drubbel) niedergelassen, mehreren nicht allzuweit voneinander entfernten Höfen, aus denen sich später die Bauerschaften gebildet haben. Der Südteil des Ksp. Albersloh wurde vonder Bsch. Ahrenhorst (um 890 Arnahurst) eingenommen, der Südosten von der Bsch. Alst (1280 Alstede). Der Osten umfaßte die Bsm. Storp (11. Jh. Dunnigtharpa), der Nordosten die Bsm. West(um 890 Vessithi). Im Nordwesten lag die Bsch. Berl (1206 Berle), im Westen die Bsch. Rummler (um 890 Heranhlara), im Südwesten die Bsch. Sunger (1220 Sungere). Im Zentrum des Kirchspiels bildete sich später aus Teilen verschiedener Bauerschaften das Kirchdorfmit der Dorfbauerschaft (1677 Dörper bursmap). Sein Name, 1171als Albrecteslo erstmals genannt, bezeichnete den Wohnsitz eines Mannes namens Albrecht, der an einem kleinen Wäldchen (Loh) lag. Ob zur Zeit der ersten Erwähnung bereits eine Dorfsiedlung bestanden hat, ist nicht bekannt. 

Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung des Ksp. Albersloh sind durch alle Jahrhunderte stetig und regelmäßig gewesen. Ein Register von 1498 verzeichnete 434 steuerpflichtige Personen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß der steuerfreie Adel und Kinder unter 12 Jahren in dem Register nicht enthalten sind, darf die Einwohnerzahl für das Ende des 15. Jh. auf etwa 600 geschätzt werden. Ein anderes Verzeichnis, das im gleichen Jahre 442 Kommunikanten aufzählt, führt annähernd zum gleichen Ergebnis. Um 1720 gab es in Albersloh bereits rd. 1200 Einwohners. 

Die Kirchspielsbewohner haben im Laufe der Jahrhunderte eine ertragreiche Kulturlandschaft von Ackern, Wiesen und Wäldern geschaffen, die, im Verein mit den Resten der Urlandschaft, dem Bilde Alberslohs sein abwechslungsreiches Gepräge gegeben und die Gemeinde zu einem geschätzten Ausflugs- und Erholungsgebiet gemacht haben.

2 Siedlungsgeschichte - Frühe Siedlungen

02.12.19761976 Geschichte Albersloh .erstellt von Werner Dobelmann

 

Über die Anfänge menschlicher Besiedlung im Raum Albersloh ist nichts bekannt. Gewiß ist jedoch, daß hier bereits in der Mittelsteinzeit (8000-4000 v. Chr.) Menschen gelebt haben, wie verschiedene Bodenfunde im Gebiete des eiszeitlichen Höhenrückens beweisen. Ob es sich dabei um Dauersiedler gehandelt hat oder um streifende Jäger und Fischer, kann allerdings nicht gesagt werden.  Mit ziemlicher Sicherheit darf aber angenommen werden, daß der Raum Albersloh seit der Jungsteinzeit (4000-2000 v. Chr.) in Teilen ständig besiedelt gewesen ist. Bodenfunde aus dieser und der folgenden Bronzezeit (2000-800 v. Chr.) liegen recht zahlreich vor: Hügelgräber, Urnenfriedhöfe, Einzelurnen, Waffen und Gerätschaften. Zu einer gewissen Berühmtheit hat es dabei das sagenumwobene "Königsgrab" in der Hohen Ward, unweit des Hofes Schulte Dernebockholt, gebracht. In Alst hat man auch Reste von Pfostenhäusern und Scherben aus der vorrömischen Eisenzeit (nach 800 v. Chr.) entdeckt.

Aus der Lage der Begräbnisstätten, die auf naheliegende menschliche Ansiedlungen weisen, ergibt sich, daß die ersten Siedler sich hauptsächlich in den höhergelegenen südlichen und westlichen Gebietsteilen niedergelassen haben. über Leben und Schicksale der Ureinwohner ist nichts bekannt. Es ist auch ungewiß, inwieweit sie in ihrer persönlichen Freiheit und in ihren Rechten am Grund und Boden eingeschränkt wurden, als um 400-600 n. Chr. die aus Jütland stammenden Sachsen unsere Heimat in Besitz nahmen. Sicher ist jedoch, daß die sächsische Zuwanderung der Siedlungstätigkeit allgemeinen Auftrieb gegeben hat. Es entstanden neue Höfe, teils in der Nähe vorhandener Wohnstätten, teils in bisher unbesiedeltem Gelände. Zwar liegen über diese Entwicklung keine schriftlichen Unterlagen vor, doch lassen sich die Siedlungen der sächsischen Zeit an Hand charakteristischer Flurformen und Namen mit ziemlicher Sicherheit bestimmen. Manche der als sächsisch bestimmten Siedlungen werden in vorsächsische Zeiten zurückreichen. Ein Beweis kann dafür allerdings nicht erbracht werden.

Typische Flurformen der sächsischen Zeit waren die sog. Esche (ahd. ezzisk = Saatfeld), hochgelegene Landstücke mit schmalen langstreifigen Ackerparzellen in Gemengelage. Dabei hat es sich jedoch nur um die Kernstücke der späteren, durch An- und Ausbauten erweiterten Esche gehandelt. Sie und die an ihre Ränder gesetzten Wohnstätten lagen an hohen trockenen Stellen, wo man die für die damaligen Ackergeräte geeigneten Böden vorfand und vor den häufigen Überschwemmungen besser geschützt war. 

Solche Landstücke mit streifigen Ackerfluren, einsame Inseln im weiten Wald- und Buschland, hat es im Südteile des Ksp. Albersloh (1647 Voß Esch) , sowie westlich und östlich der mittleren Werse gegeben (1532 Buckes Esch). Zu den alten Fluren passen vielfach die Namen benachbarter Höfe, die mit torp (drup) , ithi, loh und anderen Worten zusammengesetzt sind und von der Siedlungsforschung der sächsischen Zeit zugewiesen werdenlO •

Anfang des 9. Jh., nach der Eroberung des Sachsenlandes durch Karl d. Gr., begann ein intensiver Landesausbau, der bis ins 13. Jh. angehalten hat. überall entstanden neue Höfe, auch in den Niederungsgebieten und großenteils in Einzellage, die der um diese Zeit in den Vordergrund tretenden Viehwirtschaft besonders günstig war. Die Dresche weiteten sich aus, aber auch abseits der Esche wurden im Wald- und Ödland neue Ackerländereien angelegt. Die Langstreifenfluren wandelten sich zu Kurzstreifen, dann zu Blockstreifen und schließlich zu unregelmäßigen Blockfluren, wie sie sich im östlichen und nördlichen Ksp. Albersloh besonders zahlreich fanden. 

Von dieser Entwicklung in fränkischer und nachfränkischer Zeit zeugen nicht nur Namen wie Rott, Rottkamp oder Roddekamp, wie Brandkamp und Sengehove, die auf die früher übliche Brandkultur verweisen, sondern insbesondere die zahlreichen Namen mit der Endung -kamp (lat. campus = Feld, in der Bedeutung: "Eingefriedigtes Sondereigentum ", im Gegensatz zum älteren gemeinschaftlichen Eschlande). Die kamp-Namen sind für die Hochblüte der Ausbauzeit charakteristisch 11•

Im 11./12. Jh. ging man verschiedentlich dazu über, besonders große Höfe aufzuteilen, weil man die Arbeit nicht bewältigen konnte, aber auch zur Unterbringung nachgeborener Söhne. Es entstanden sog. Zwiehöfe, die meistens gleiche Namen trugen und sich nur durch die Zusätze "grot" (später auch wohl in "Schulte" umgewandelt) und "lütk" unterschieden. Die Zusätze besagten allerdings nichts über den Umfang der Höfe. Man darf aber annehmen, daß es sich bei den "groten" im allgemeinen um die Stammhöfe gehandelt hat. 
In Albersloh haben sich auf diese Weise aus einem Urhofe Ahrenhorst die Höfe Große und Lütke Ahrenhorst gebildet, aus einem Urhofe Berl die Höfe Große (Schulte) und Lütke Berl. Aus einem Urhofe Farwick sind die Höfe Große und Lütke Farwick und durch weitere Aufteilung der Hof Mittelfarwick entstanden, aus einem Urhofe Haarmann die Höfe Große und Lütke Haarmann. 

Jeder bis zum Ende der Ausbauzeit (Mitte des 13. Jh.) errichtete Hof wurde ursprünglich mit der Gesamtheit seines Besitzes und seiner Rechte als Hufe bezeichnet, dann lat. domus, später Erbe genannt. Der Bauer hieß Wehrfester oder Zeller (mnd. teler = Feldbebauer). 

Die Entstehung der Erbenhöfe fand im 13. Jh. ein Ende, weil weitere Gründungen großer Bauernstellen die damals übliche extensive Wirtschaft der vorhandenen Höfe gefährdet und die Nutzungsrechte in den Marken bedrohlich eingeschränkt hätten. Ein bedeutsamer Abschnitt in der Siedlungsgeschichte des Ksp. Albersloh war damit abgeschlossen.

3 Siedlungsgeschichte - Frühe Siedlungen - Erbhöfe

03.12.1976 .1976 Geschichte Albersloh .erstellt von Werner Dobelmann

 

In Albersloh hat es folgende Erbenhöfe gegeben:

Ahrenhorst, Gr. (um 890 Ernulf in Arnahurst, 1289 curtis Arnhorst, 1498 Gerd to Arnhorst, 1598 Arnhorst, 1601 Joh. Roetfos auf Arnhorst, 1650 Hennerich Arnhorst, 1662 Joh. Wordeman auf Gr. Arenhorst, 1701 Henr. Ahrenhorst, 1754 Joh. Arnhörster, 1805, 1835 Gerd Henr. Feldmann gen. Gr. Ahrenhorst, 1851 Bern. Henr. Feldmann gen. Gr. Ahrenhorst, 1856 Heinr. Heimann gen. Gr. Ahrenhorst, 1898 Franz Heimann gen. Gr. Ahrenhorst, 1931 Franz Gr. Ahrenhorst, 1935, 1967 Heinr. Gr. Ahrenhorst) l! 

Allardt (1280 domus Alradinc, 1320 domus Alardinch, 1498 Bern. Allardinc, 1598 Alhardt, 1600 Bertholdt Alardt, 1690 Ahlert, 1835 Bern. Jos. Ahlart, 1869 Jos. Allardt, 1931 Th. Böckmann, 1967 Ant. Böckmann)1a 

Alst, Schulte zur (1280 domus Gerhardi in Alstede, 1320 Rodolfi in Alstede, 1489 tor Alstede, 1498 Alest, 1558 Alstedde, 1598 S. tor Alst, 1635 Herm Ernst Alst, 1677 Berndt thor Alst, 1685 Herrn Niehoff gen. Schulte zur Alst, 1730 Hinr. Wilman gen. Schult Teralst, 1810 Bern. Henr. Teralst, 1830 Phil. Alst sive Teralst, 1835 Jos. MöIlenkamp gen. Schulze zur Alst, 1856 Bern. Greiving gen. Zuralst, 1898 Wilh. Jos. MöIlenkamp gen. Zuralst, 1913 Ant. Möllenkamp gen. Zuralst, 1931 Witwe Ant. Schulte Zuralst, 1967 Karl Schulze Zuralst)l' 

Austermann (1403 Herm to Arenhorst de domo to Ostene, 1498 Herm Oesten, 1598, 1650 Oesterman, 1754 J oh. Austerman, 1771 Bernd Henr. Austerman, 1850 Ant. Austermann, 1889 Bern. Austermann, 1931 Hermann Hakenesch-Austermann, 1967 Herrn. HakeneschY5 

Berl, Schulte zu (siehe auch unter "Adelssitze" 1498 Herm to Berle, 1532 Herm thon Berle, 1598 S. Berle, 1632 Brüser auf Schulte Berl, 1707 Bern. Schulte Berl, 1754 Mersche to Berlt, 1830 Phil. Bisping gen. Schulte Berl, 1865 Aug. Schulte Bisping gen. Berl, 1898 Gut Berl Pächter Everding, 1913, 1940 Clem. Everdingys 

Berl, Lütke (1267 Joh. de Berle, 1325 Conr. de Berle (?), 1498 Lubert to Berle, 1598 Henr. to Berle, 1651 Lütke to Berl, 1690, 1729 J oan tho BerlI, 1754 J oh. Herm der Baum gen. J oh. to BerIlt, 1780 Jost Terbeerle, 1804, 1815 Casp. Lt. Berl, 1835 Witwe Lt. Berl, 1840 Franz Casp. Lt. BerlY7 

Beukmann (1498 Lubert Boykeman, 1540 Henr. Boickrnan, 1598 Bockert, 1630 Bockman, 1690 Beuckmann, 1828 Beuckmann jetzt Franke, 1833 Joh. Th. Franke gen. Beukmann, 1856 Jos. Franke, 1889, 1926 Aug. Franke, 1935 Hub. Franke, 1967 Rud. Franke)18 

Bisping, Schulte (1340 villicus bisscopinck, 1392 bysschopinck, 1412 curtis bisscopinck, villicus Byschopinch, 1498 Schulte to Bischopinck, 1598 Bisping, 1625 Roleff Bispingk, 1690 Bispinck, 1707 Henr. Sch. Bispink, 1792 Ewert Melch. Sch. Bisping, 1821 Bern. Berning gen. Schulze Bisping, 1827, 1836 Carl Bern. Schulze Bisping, 1869 Bern. Schulte Bisping, 1900, 1913 Casp. Hub.Bisping, 1926 Hub. Schulte Bisping, 1940 Herrn. Schulte Bisping, 1967 Udo Schulze Bisping-Graute)1° 

Bleckmann (1353 Bleckinck, 1498 Hille to Bleckinck, 1503 Blecking oder Bleckman, 1598, 1690 Bleckman, 1790 Henr. Jos. Bleckman, 1830 Joh. Heinr. Bleckmann, 1856 Hoffschulte gen. Bleckmann, 1870 Jos. Bleckmann, 1926 Friedr. Hoffschulte gen. Bleckmann, 1967 Aug. Telges)20 

Borgmann (1498 Joh. Borgman, 1598 Borchman, 1602 Steph. Borchman, 1699 Herm. Niehoff gen. Borgman, 1748 Bernd Henr. Borgmann, 1830 Herm. Borgmann, 1845 Th. Herm. Weßels gen. Borgmann, 1896 Weßel, 1926 Th. Wessel gen. Borgmann, 1935, 1967 Bern. Wessel gen. Borgmann)21 

Dernebockholt, Schulte (s. auch unter "Adelssitze" . 1412 Dernebocholte upper Emere, 1498 Schulte to Dornebocholte, 1580 Rud. Schulte Dernebockholt, 1650 S. Dernebockel, 1700 Henr. Sch. Dernebockholt, 1706 Barthold Schulte Dernebockholt, 1768 Joh. Herm. Austermann gen. Sch. Dernenbockholt, 1805, 1833 Schulze Jos. Dernebockholt, 1913 Gut Rummler Ant. Schulze Dernebockholt, 1926, 1940 Ant. Sch. Dernebockholt, 1967 Stefan Isfort)12 

Entrup, Schulte (um 1200 Ethelincthorpe, 1295 Everh. de Edelingtorpe, 1375 sculteti Edelincktorpes, 1392 sculteti to Edelinchtorpe, 1410 Herrn sculteti to Edelimhtorpe, 1437 Joh. Wandages schulte to Edelinctorpe, 1498 Schulte to Elmetorp, 1598 Entrup, 1665 Joh. Gottfr. Entrup, 1686 Bern. Eilker sive Sch. Entrup, 1715 Herrn Eilker gen. Sch. Entrup, 1745 J oh. Melch. Schulte Entrup, 1749 Henr. Wilh. Schröder gen. Sch. Entrup, 1770 Bern. Henr. Ostwest gen. Sch. Entrup, 1786, 1800 Jos. Schulte Entrup, 1825 Everh. Jos. Friedag gen. Sch. Entrup. 1834 verkaufte der Bauer sein Besitzrecht an Franz Wilh. Brockhausen und Christoph Ludwig Worpenberg, die den Hof an Joh. Heinr. Franz Brockhausen aus dem Ksp. Ahlen. verpachteten. Er kaufte 1840 das19 Ant. Pellengahr gen. Schulte Entrup. 1850 Feldmann gen. Entrup, 1898, 1926 Heim. Feldmann gen. Sch. Entrup, 1931, 1940 Bern. Schulze Feldmann gen. Entrup, 1967 Robert Schulze Bornkeya 

Farwick, Große (1340 Voreweric, 1412 Bernt Vorwerck (?), 1498 Joh. to den Varwercke, 1598 Joh. to Hove (?), 1620 Joh. Große Varwick, 1650 Joh. thon Varwick, 1799 Hem. Strüving gen. Gr. Farwick, 1822, 1840 Franz Mittelfarwick gen. Gr. Farwick, 1898 Witwe Gr. Farwick, 1926, 1935 Joh. Niehues gen. Gr. Farwick, 1940, 1967 Bernh. Niehues)24 

Farwick, Mittel (1412 Albert Vorwerck (?), 1498 Herrn ton Varwercke, 1598 Dirik to Hove (?), 1653 Gerdt zum Farwick, 1707 Jobst Middelfarwick, 1748 Herrn Middel Varwick, 1822 Ant. Mittel-Farwick, 1840 Alexander Bern. Middel Varwick, 1877 Ant. Mittelfarwick, 1926, 1940 Th. Mittelfarwick, 1967 Antonia Mittelfarwick) 25 

Feldmann (1498 Bernt Veltrnan, 1598, 1650 Veltrnan, 1694 Herm Beerbaum gen. Veltman, 1754 Dirk Pieckß gen. Vel tman, 1820, 1856 Joh. Heim. Höckelmann gen. Feldmann. 1869 Phil. Höckelmann gen. Feldmann, 1926, 1967 Jos. Hoenhorst)25 

Friedag (1498 Herrn Vrygdach, 1598, 1650 Fridach, 1690 Freydach, 1770 Friedag, 1800, 1830 Joh. Bern. Friedag, 1835 Jos. Friedag gen. Schulte Entrup auf Friedag, 1883 Hub. Friedag, 1926, 1940 Jos. Haubrock, 1967 Hub. Haubrock)27 

Gerbert (1320 mansus Gerbrachtinc to Wessede, 1436 Gerberd up der Wessede, 1498 Joh. to Gerberinck, 1598 Gerbert, 1650 Gerh. Tobbelt von Gerbers Erbe, 1723 Hem. Gerverd, 1820 Bern. Heim. Gerbert, 1835 Joh. Heim. Gerbert, 1856 Farwick gen. Gerbert, 1926 Bern. Gr. Farwick gen. Gerbert, 1940, 1967 Joh. Gr. Farwick gen. Gerbert)23

Geschermann (1278 Bertoldo Geschere, 1498 Herm to Gescherman, 1521, 1598 Geschermann, 1635 Gerdt Runde auf Gescherman, 1651 Heidenreich Gescherman, 1690 Geßgerman, 1707 Jobst Gescherman, 1740 Everh. Tergescher, 1749 Henr. Melch. Conerding gen. Gescherman, 1775 J oh. Herm Gescherman, 1830, 1840 Joh. Bern. Meermann gen. Geschermann, 1869 Christ. Geschermann, 1898 Witwe Christ. Geschermann, 1926, 1935 Heinr. Geschermann, 1967 Hub. Geschermann)19 

Haarmann, Große (1412 Harehove, 1498 Herm thor Haer, 1530 Gerd Harman, 1598 Berndt to Hove (?), 1650 Graute Harmansche, 1732 Haerhove oder Haerman, 1754 Gr. Haarman, 1800 Bern. Henr. Haerman, 1835 Wilh. Heinr. Gr. Haarmann oder Haerhove, 1926, 1940 Carl Stertmann, 1967 Jos. Stertmann)80

Haarmann, Lütke (1412 Harehove, 1498 Henr. to Haer, 1598 Jasper to Hove (?), 1650, 1754 Lutke Harman, 1800 Phil. Haerman, 1825 Bern. Heinr. Lt. Haarmann, 1854 Wilh. Lt. Haarmann, 1905, 1940 Heinr. Lt. Haarmann, 1967 Aloys Lt. Haarmann) 31 

Haselon (1498 Herm Haselhoen, 1581 Hasselhoen, 1690 Haßelhon, 1750 Th. Haßelhoen, 1822 J oh. Th. Haselohn, 1833 J oh. Heinr. Höckelmann gen. Haselohn, 1898 Joh. Bern. Höckelmann gen. Haselohn, 1926, 1940 Th. Haselon, 1967 Aloys Haselon)S! 

Havestadt (1412 Hovestad in der Zunge, 1498 Joh. Hauestatt, 1598 de Hoven, 1690, 1770 Havestadt, 1832 nicht mehr vorhanden) 33 

Heggemann (1423 to Heghinctorpe, 1498 Joh. to Hegheman, 1598, 1650, 1770 Heggeman, 1830 Gerh. Heinr. Knapmöller gen. Hegemann, 1868 Gerh. Hegemann, 1926, 1940 Heinr. Hegemann, 1967 Heinr. Hegemann)34

Hövelmann (1340 Richbrachtinchove, 1431 Alheydis Hoveman, 1498 Jh. Houvener, 1498 Herrn Houelman, 1572 Joh. ton Hovele, 1598 Houvelman, 1619 der Hövener, 1770 Hovelman, 1830 Joh. Everh. Ashegge gen. Hövelmann, 1869 Everh. Hövelmann, 1926, 1940 Heinr. Hövelmann, 1967 Ludg. Hövelmann)S5 

Horstmann (1263 mansus dictus Elmhorst, später Werninck (?), 1390 tor Horst, 1618 die Horst, 1657 Bern. Rottman, 1697, 1704 Henr. Rottman, 1725 Dietr. Pelking gen. Horstman, 1756 Witwe Horstmann, 1760 Joh. Dirk Horstman, 1780, 1811 Joh. Dietr. Horstmann, 1830 Joh. Th. Horstmann, 1880 Th. Horstmann, 1926,1967 Th. Horstmann)36 Klostermann (1280, 1320 domus fratrum in Emmere, 1324 claustrum Emmerene, 1598 Klaußerman, 1650 Evert Klausterman, 1770 Cloesterman, 1822, 1869 Joh. Bern. Klostermann, 1926, 1940 Bern. Klostermann, 1967 Franz Osthoff)37 

Lammerding (1340 Lamberting, 1412 Lambertinch to Romoldinch oder Lambertinchove, 1498 Joh. to Lambertinck, 1550 Bernt to Lambertinck, 1598 Lambertinck, 1650, 1754 Lammerding, 1800 Joan Dirk Lammerding, 1814, 1830 Joh. Heinr. Eßmann gen. Lammerding, 1926, 1935 Jos. Gausepohl gen. Lammerding, 1967 Jos. Lammerding)38 Leivermann (1412 Levoldinch, 1498 Bern. Leue1man, 1598 Leue1- man, 1614 Leyfermans, 1650, 1770 Leiwerman, 1830 Franz Casp. Leivermann, 1860 Bern. Heinr. Homann gen. Leivermann) 89 

Niehoff (1498 Henr. ton Niehoue, 1598 Niehoff, 1699 Bern. Niehoff, 1717 N. Niehoff, 1770 Wilh. Niehoff, 1780, 1800 Joan Henr. Laumann auf Niehoff, 1804, 1812 Gerh. Henr. Niehoff gen. Lt. Schürmann auf Niehoff, 1830 Joh. Th. Kleine Schürmann gen. Niehoff, 1869 Schürmann gen. Niehoff, 1926, 1940 Th. Schürmann gen. Niehoff, 1967 Aloys Homann-Niehoff)'O

Niehues (1220 bona in Sungere, 1317 Nigehus, 1498 Bernt tho Nyehues, 1598 Niehuß, 1631 Niehauss, 1748 Lambert Niehues, 1810 Henr. Wilh. Niehues, 1837 Bern. Herrn. Ni ehues , 1880 Bern. Heinr. Niehues, 1926 Bern. Niehues, 1969 Bern. Niehues)41 

Niemann (1375 parva domus to Aistette, 1498 Bernt Nygeman, !.'>J8 Niemann, 1694 Herrn Nieman, 1821 Jodoeus Herrn Niemann, 1833 Herrn. Niemann, 1869 Bern. Niemann, 1889 Herrn. Niemann, 1926, 1967 Franz Hunkemöller)4! 

Osthues, Große (1340 Everh. to Osthusen, 1498 Herrn to Osthuse, 1532 Bernth thon Osthusen, 1598 Henr. Osthuß, 1620 Oisthues maior, 1646 Jost Oisthauß, 1661 Henr. Gr. Osthus, 1757 Joh. Große Osthauß, 1800 Joh. Heinr. Gr. Osthues, 1830 Heinr. Melch. Gr. Osthues, 1869 Witwe Osthues, 1898 Wilh. Mittelfarwick gen. Osthues, 1926 Heinr. Mittelfarwick gen. Osthues, 1931, 1967 Heinr. Witte gen. Terbaum)43 

Osthues, Lütke (1340 Seghebode de Osthusen, 1446 Oysthuß mynor, 1498 Henr. ton Osthuese, 1598 Junghe Osthuß, 1611 Henr. Lt. Oisthues, 1661 Joan Lt. Osthues. Seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) ohne Wohnhaus und unbewirtschaftet. Mitte des 18. Jh. war der größte Teil des Hofes an Gr. Osthues verpachtet, mit dem er im 19. Jh. vereinigt wurde)44 

Ostwest (1498 Hem. Oistwest, 1569 Oistwcst, 1598 Ostweste, 1691 Oistwest, 1792 Bernd Dirk Ostwest, 1830 Joh. Bern. Plattvoet auf Ostwest, 1840 Joh. Franz Gausebeck auf Ostwest, 1844, 1869 Bern. Muesmann-Ostwest, 1926, 1935 Jos. Muesmann, 1940 Bern. Muesmann, 1967 Jos. Nieße)4ö Pilking, Schulte (1498 Schulte to Pelleckinck, 1598 Pelcking, 1650 Ferd. Farwick nune Schulte Pelcking, 1707 Henr. Schulte Pelcking,

1754 Pilcking, 1830 Th. Herrn. Schulze Pilking, 1898 Jos. Pilking, 1926, 1935 Heinr. Jasper, 1940 Heinr. Schaper, 1967 Jos. Schaper)48 

Rummeling (um 890 Amulbald in Heranhlara, 1301 Eebertus Romoldinch, 1340 eurtis Rumoldinchof, 1412 eurtis Romoldinch villieus Joh. Herechem tenet, 1498 Schulte to Romelinck, 1598 Rommelingk, 1690 Rommelinck, 1754 Sch. Rommerling, 1822 Schulze Rummeling, 1926, 1940 Franz Berkemeyer gen. Rummeling, 1967 Berkemeyer)47 

Schürmann (1498 Arnt Schureman, 1565 Herm Schurrnan, 1573 Joh. Schurman, 1625 zur Schuren, 1754 Joh. Schürman, 1810, 1835 Joh. Th. Schürmann, 1856, 1880 Herrn Schaprüde gen. Schürrnann, 1898 Marie G. Schaprüde gen. Schürrnann, Pächter Noster, 1926 Joh. Noster, 1931 Jos. Niehoff, 1967 Anton NiehoffFreisfeld) 43 

Senghove (1412 Senghehove, 1498 Joh. Sengenhoue, 1598 Sengehouv, 1650, 1754 Senghove, 1814, 1840 Everh. Heinr. Senghofe, 1847 Jos. Böcker gen. Senghove, 1859 Heinr. Marx gen. Senghove, 1889 Heinr. Senghove, 1931, 1940 H. Lohmann, 1967 Wilh. Lohmann)4D 

Storp (11. Jh. Dunnigtharpa, 1280 domus in Dunninctorpe, 1320 Dunninchtorpe, 1379 Willikes hus to Dinnichtorpe, 1498 Herm to Storp, 1598, 1650 Storp, 1699, 1707 Henr. Niehoff gen. Storp, 1833 Joh. Th. Storp, 1769 Casp. Storp, 1926, 1940 Bern. Wienkämper gen. Storp, 1967 Paul Storp)50 

Stratmann (1409 tor Strate, 1498 Joh. Stratman, 1540 Bernd Stratman, 1581 ton Strate, 1598 Stratman, 1650 Joh. Stratman, 1702 Middelfarwick auf Stratman, 1770 Straetman, 1814, 1833 Franz Stratmann)51 

Strügemann (1306 Struverine, 1340 domus Struvine, 1498 Elze to Struvinck, 1553 Struvyn<khove, 1598 Struverman, 1619 Joh. Struvinck, 1650 Strugeman, 1745 Georg Henr. Struverman, 1789 Herrn Ant. Strüving, 1795 Dietr. Herrn. Strugeman, 1809 Strügeman sive Struvinck, 1835 Jos. Strügemann oder Strüvermann, 1869 Wilh. Strügemann, 1895, 1926 Clem. Haubrock, 1940 Steph. Haubrock, 1967 Witwe Wilh. Haubrock)5! 

Töller (1498 Alke Toelners, 1572, 1650 Tolner, 1700 Joh. Teyler, 1707 Henr. Tölleren, 1814 Carl Ludw. Töller, 1836 Bernd Herrn. Heumann gen. Töller, 1851, 1869 Bern. Henr. Brechmann gen. Töller, 1935 Heinr. Brechmann gen. Töller, 1967 Hermann Samberg) 53 

Voß (1390 de Vos to Dunnynktorpe, 1450 Vos, 1498 Joh. de Vos, 1590 Bern. Voß, 1625 Joes Voß oder Voß an der Brüggen, 1754 J oh. Melch. Sergeß gen. Voß, 1806 Bern. Henr. Voß, 1815 Everh. Voß, 1830 Joh. Th. Wibbertmann gen. Voß, 1850 Joh. Th. Voß, 1889, 1913 Th. Voß, 1926, 1940 Th. Lackenberg gen. Voß, 1967 Robert Jeiler)04 

Wessel (um 890 Hassa in Vessithi, I1.Jh. Wissitha Tiezo, 1312 Hinr. de Weszede, 1498 Joh. Wessell, 1598, 1650 Weßel, 1777 Weßel auf den Alst, 1825 Bern. Jos. Weßel, 1856, 1869 Wilh. Homann gen. Wessel, 1926, 1940 Bern. Homann gen. Wessel, 1967 Ant. Storrn)55 . 

Westermann (1498 Evert to Westhues, 1598, 1650, 1770 Westerman, 1800 Joh. Bern. Westermann, 1821, 1833 Joh. Bern. Rummeling gen. Westermann, 1869 Westerrnann, 1926, 1935 Witwe Klara Lühring gen. Westermann, 1967 Jos. Lüring gen. Westermann) 58

4 Siedlungsgeschichte - Adelssitze

 .1976 Geschichte Albersloh .von Werner Dobelmann

 

Den frühen Siedlungen in Albersloh sind die Rittersitze und freien (= schatzfreien) Häuser zuzurechnen, die durchweg aus Bauernhöfen hervorgegangen sind. Dem Namen nach war der Hof Schulte Entrup (um 1200 Ethelincthorpe) ursprünglich Sitz eines sächsischen oder fränkischen Edelings, über den aber nichts bekannt ist. Die Bauern auf den Höfen Schulte zu Berl und Schulte Dernebockholt scheinen frühzeitig in den Stand der bischöflichen Dienstmannen oder Ministerialen aufgestiegen zu sein, der dem niederen Adel nahe kam. In Berl werden 1206 und 1209 Terno de Berle, 1209 Arnold de Berle, 1214 und 1219 Amelung de Berle, 1267 Erenbertus de Berle, 1.300 und 1.306 Herrn. de Berle (famulus und Burgmann zu Wolbeck), 1.322 Wernerus de Berle genannt, bei Dernebockholt 1298 und 1.324 Godfried de Dernebochholte (famulus), 1324 Bern. de Dernebocholte. Die Ministerialensitze sind wieder zu Bauernhöfen geworden, als die Dienstmannengeschlechter ausstarben oder in die Stadt Münster übersiedelten57 •

Der Name Albersloh wird erstmals in einer bischöflichen Urkunde des Jahres 1171 erwähnt, in der der Dienstmann W oldericus de Albrecteslo als Zeuge auftritt. Einer seiner Vorfahren namens Albrecht hat wohl die ritterliche Behausung errichtet, von der der Name auf Dorf und Kirchspiel übergegangen ist. Wie lange das Ministerialengeschlecht in Albersloh gewohnt hat, entzieht sich unserer Kenntnis ebenso, wie die Lage des Wohnsitzes. Möglicherweise lag er im Westen des heutigen Dorfes, wo man bei Grabungen die Reste eines alten Bauwerks entdeckt hat. Der zugehörige Wirtschaftshof war vielleicht der spätere Hof Schulte Bisping. 1285 wird Theooorico de Alberteslo aus diesem Geschlecht genannt und 1.301 Herrn. de Albrachteslo, der in Münster ein Haus erwarb58 •

Möglicherweise hat man damals den Wohnsitz in Albersloh aufgegeben. In der Bsch. West lag das Haus Backhaus, von dem angenommen wird, daß es der Stammsitz der Familie von Backhausen (um 1128) gewesen ist. Ende des 14. Jh. gehörte der Besitz den Herren von Clevorn. Als Merske von Clevorn sich 1428 mit Gerd Travelmann verheiratete, brachte sie das Haus mit in die Ehe. Um 1450 verkaufte die Witwe Merske Travelmann geb. von Clevorn das

Haus tom Backhause an Joh. Kerckerinck. Dessen Erben veräußerten es um 1495 an den Amtsrentmeister Gerdt Ocke (1498 Pächter Joh. ton Bachues?). Wenige Jahrzehnte später (1542) erwarb der münsterische Bürger Bernh. Frye den Besitz, der 1568 an seinen Sohn Bernhard, 1607 an seinen Enkel überging. Er vererbte das Haus um 1630 seinem Neffen Joh. Grüter zu Ulenkotten (Ksp. Nienberge). Der Besitz, dessen Wohnhaus 1751 neugebaut wurde, ist bis in die zweite Hälfte des 19. Jh. bei der Familie Grüter geblieben (um 1670 Heinrich, um 1720 Konrad Bernhard Vater, 1742 und 1769 Konrad Bernhard Sohn, 1795 und 1814 Gerhard Wilhelm, 1838 Ludwig, 1856 und 1868 Bernhard Ludwig Grüter). 1869 wurde die rd. 63 ha große Besitzung an den bisherigen Erbpächter Roerkohl verkauft (1889, 1898 Henr. Ant. Roerkohl, 1913, 1940 Hubert Roerkohl, 1967, 1974 Paul Roerkohlr. Nordwestlich des Hauses Backhaus liegt in der Bsch. Berl, unweit der Werse, das Haus Daerl. Um die Mitte des 15. und im 16. Jh. gehörte der Besitz, damals noch ein Bauernhof (1498 Herrn tom Daerle), den münsterischen Erbmännern von Bischoping. Sie haben den Hof (1540 wird noch Bern. auf Darls Erbe genannt) in der zweiten Hälfte des 16. Jh. zum freien Haus umgestaltet. Durch Heirat der Elsebe von Bischoping zu Daerl gelangte es 1580 an Hinrich von Grael zu Nünning, ging aber schon 1582 an Henrich von Bischoping, aus einem in Telgte ansässigen Zweig dieser Familie, über, als er sich mit Helene von Grael verheiratete. 1627 tritt Bertoldt von Bischoping als "erbgesessener zum Darl" in Erscheinung. Als das Haus "zu DarlI" 1684 in Diskussion (= Konkurs) geriet, ist es wahrscheinlich von den Grafen von Merveldt erworben worden, die es 1705 für jährlich 56 Rt. an Heinr. Diepenbrock verpachtet hatten. 1713 wurde das Wohnhaus neugebaut. Der Besitz, bis in unsere Zeit Eigentum der Familie von Merveldt, ist stets verpachtet gewesen: 1754 an Joh. Gerrnan "auff Dahl", um 1850 an Joh. Th. Geistkämper, 1913 an Lütteken, 1926 an Bernh. Middrup, 1940 und 1967 an den Hof Josef Middrup60. 

In der Bsch. Ahrenhorst, ebenfalls nahe der Werse, befand sich das Haus Deckering, ursprünglich Eigentum der münsterischen Erbmänner Deckering (1318 Ertmarus Deckerinc, 1420 Bernd Deckering oder Deckening). 1429 gehörte es Claus Buck, um 1520 ebenfalls der Familie Buck, 1547 Joh. von Welpendorff und 1575 Everd von Meckeren. Er verkaufte den Besitz 1578 an Melchior von Büren, der ihn seinem Schwager Rotger Spicker zu Holtingen abtrat. Der seit 1584 der Familie von Graffen zu Anröchte gehörende Besitz ging 1599 in Diskussion und wurde von Bernh. Scholbroech erworben. 1631 wird Henr. Staell als "Erbgesessener des adeligen Guts Deckeling" genannt, der 1664 das Haus für 8300 Rt. an das Stift Oberwasser verkaufte. Der Besitz, 1773 an den münsterischen Studienfonds als Rechtsnachfolger des aufgehobenen Stifts überwasser übergegangen, war 1685 an Berning verpachtet. 1691 pachtete Joh. Meckmann ihn auf sedls Jahre gegen eine Pacht von jährlich 230 Rt. und Lieferung von 10 Hühnern. Als weitere Pächter werden genannt: 1736 Henr. Erkenbollinck, 1754 Henr. Osthoff, 1775 Joh. Henr. Osthoff, 1800, 1806 Ant. Höckelmann, 1822, 1833 Joh. Heinr. Höckelmann (Größe des Gutes rd. 89 ha), 1846 Heinr. Höckelmann, 1864, 1889 Ant. Höckelmann, 1898 Merten, 1926, 1931 Heinr. Heckmann, 1967 H. Heckmann61 •

Die Bsdl. Storp beherbergte das Haus Grevinghoff, zunächst gleichfalls ein Bauernhof, der 1263 als curia Grevenhove Erwähnung findet. Er war Eigentum der Grafen von Rietberg, denen er wohl seinen Namen verdankte (Grafen-Hof), ging aber nadl 1263 an die Bischöfe von Münster über. Bischof Florenz von Wevelinghofen verkaufte ihn 1369 für 70 Mark an das münsterische Domkapitel (1498 Schulte to Grewynchoue). Der Hof war zu Lehen ausgetan: in der ersten Hälfte des 16. Jh. an die Erbmänner Travelmann, um die Mitte des 16. Jh. an Lambert Buck zu Sentmaring, dem er durch Heirat zugefallen war. Um diese Zeit hat man den Hof wohl zu einem als Sommersitz genutzten freien Hause gemadlt. Von den Erbmännern Buck (1577, 1589 Lambert und Henrich, 1621, 1671 Joh. Eberhard Buck zu Grevinghoff) gelangte der Besitz Ende des 17. Jh. im Wege der Erbfolge an die Herren von Kerckerinck zu Stapel (Pächter war 1789 Joan Henr. Uthoff, 1833 Wilh. Ester, 1840 Joh. Wilh. Ester, 1842 Alexander Ester). Sie verkauftenihn 1843 an die Freiherren von Heereman-Zuydtwyck zu Surenburg, die ihn weiterhin verpachteten: 1842, 1856 Alexander Ester, 1869, 1898 Lackenberg, 1913 Heinr. Lackenberg, 1926, 1940 Alois Lackenberg, 1967 Wilhelm Bünker82.

Das Haus Hemisburg oder Heimsburg am westlichen Werseufer in der Bsch. Rummler dürfte Anfang des 15. Jh. durch das Erbmännergeschlecht Buck gegründet worden sein (1532, 1562 Lambert, 1611, 1624 Herrn., 1629, 1650 Jobst, 1654, 1673 Jobst Herm., um 1705 Jacob Boldewin Buck zu Hemisburg). Als 1731 A. C. M. Buck, Erbin der "Heymesborch", sich mit Goswin von Beverförde verheiratete, ging der Besitz an diese Familie über (1750 Jobst Math. Raban, 1781 Clem. Aug. von Beverförde zu Hemisburg).

Ende des 18. oder Anfang des 19.Jh. ist das Haus Hemisburg an die Familie von Hanxleden und 1816 durch Heirat an die Grafen von Nesselrode-Ehreshoven gelangt (Pächter war 1836 Mens, 1869 Mönnig). Im letzten Jahrzehnt des 19. Jh. wurde der rd. 75 ha große Besitz an Christoph Winkelmann verkauft (1913 Witwe Winkelmann, 1926, 1940 Landrat Adolf Winkelmann, 1967 Witwe Winkelmann, 1974 Christoph Winkelmann) und teilweise verpachtet (Pächter: 1898, 1907 Krimpmann, 1926, 1940 Wilh. Krimpmann, 1967 1974 Ant. Krimpmann)83.

Das am Fluggenbach in der Bsch. Sunger gelegene Haus Sunger war Eigentum der Bischöfe von Münster und vermutlich Stammsitz der Familie von Sunger. Als Angehörige dieses Geschlechts werden 1277 und 1312 Herm. de Sungere, 1368 Wilkin van der Zunghere genannt. Um 1375 war Bern. van Hamme mit der curtis to Sunger belehnt. Der Hof fiel im 15. Jh. an die Herren von Kerckerinck zur Borg, wurde zum Adelssitz umgestaltet und erhielt die Landtagsfähigkeit, d. h. ständigen Sitz im münsterischen Landtage.

Bis in die erste Hälfte des 19. Jh. ist das Haus Sunger Besitz der von Kerckerinck zur Borg geblieben (1501 Johann, 1509, 1520 Dirich, 1525 Christian, 1534 Johann, 1607, 1625 Johann, um 1650 Bern. Henr. von Kerckerinck zur Sunger). Pächter war 1744 wohl der als "Burggreiffe aufm Sunger" bezeichnete Joh. Dietr. Mollmann. Ende des 18. und Anfang des 19. Jh. war das "castro Sunger" (1770) an Anton Hülswitt, um 1820 an Joh. Nepomuk Schlamann verpachtet, der wenig später das Haus erwarb. Der Besitz ist in der zweiten Hälfte des 19. Jh. aufgeteilt worden. Der größte Teil mit der Hausstätte ging an van Endert über (1926, 1967 Hubert van Endertr". 

In der Bsch. West lag das Haus Utendorff, bis Anfang des 17. Jh. Eigentum des Klosters Werden a. d. Ruhr. Aus seiner Frühzeit ist nichts bekannt. Ende des 15. Jh. war es noch ein Bauernhof (1498 Joh. ton Utendrup). 1541 war das Haus an Joh. Peck, 1557 an Bernh. von der Ruhr, 1576 und 1608 an die Herren von Mevert (Meyferdt) zu Lehen gegeben. Es wurde 1610 an die Familie Berning verkauft, die es verpachtete. Wahrscheinlich ist ein 1662 in Albersloh genannter Rotgeri Uthoff Pächter des Hauses gewesen. 

Im Wege der Erbfolge fiel das Haus Utendorff oder Utendrup 1706 an Fabri, 1723 an Modersohn und 1766 an Hosius. Wenig später war es Besitz der Familie von Wanray. 1771 gehörte es Maria Agnes von Wanray, die mit dem Oberstleutnant Detlef von Rantzau verheiratet war und die Ländereien des Gutes einzeln verpachtet hatte. Der Besitz, 1803 den Erben Wanray, 1823 und 1833 Sophia von Rantzau gehörend, ist später zerstückelt worden. Die Hofstätte besaß 1856 und 1869 Bernh. Bruland, 1926 und 1940 eIern. Hövelmann86. 

Nach einer Mitteilung des Jahres 1822 hat auch der Hof Horstmann einige Jahrhunderte lang "einen kleinen Rittersitz" dargestellt. Wahrscheinlich hat es sich dabei um einige dem Sommeraufenthalte des geistlichen Grundherrn (Domherr) dienende Räume in dem Bauernhause gehandelt. Noch 1790 wurde darauf hingewiesen, daß der Pächter des Hofes Horstmann verpflichtet sei, seinen Grundherrn von und nach Münster zu befördern, wenn er dem Hofe einen Besuch abstatten wollte. Der Bauer mußte außerdem Mittagessen, "bestehend in Souppe, gemües mit einer beylage und braten, ohnentgeltlich geben"86.

5 Jüngere Siedlungen

 1976 Geschichte Albersloh .von Werner Dobelmann

 

Als die Gründung von Erben im 13. Jh. beendet wurde, ging man, um nachgeborenen Söhnen trotzdem zu eigenen Bauernstellen zu verhelfen, auf manchen Höfen dazu über, einen kleinen Teil der Hofländereien abzutrennen und auf ihm einen "Kotten" (vgl. engl. to cut = abschneiden) zu errichten. Weil die Kotten auf ursprünglichen Erbenländereien standen, nannte man sie Erbkotten, aber auch, da ihre Bewirtschaftung eine bescheidene Pferdehaltung erforderte, Pferdekotten. Die Abgrenzung zwischen ihnen und den Erbenhöfen war offenbar unklar, da manche Pferdekotten in den Registern wiederholt auch als Erben bezeichnet wurden.

Um die Mitte des 15. Jh. gab man die Schaffung von Pferdekotten auf, weil auch -das "Abschneiden" von Ländereien die Erben wirtschaftlich schwächte. Als Siedlungsräume für den bäuerlichen Nachwuchs standen seither nur noch die unkultivierten Gebiete zwischen den Kämpen und die Marken, die in Gemeinbesitz befindlichen Wald-und Odländereien, zur Verfügung. Dort entstanden, oft gegen den Widerstand der in Markgenossenschaften zusammengeschlossenen Bauern, kleine landwirtschaftliche Stellen, die Markkotten, Kuhkotten oder Handkotten genannt wurden. Seit dem 16./17. Jh. waren es nur noch sog. kleine Markkotten. Während die Pferdekotten vielfach im Umfange den Erbenhöfen nahe kamen, ging der Umfang der kleinen Markkotten im allgemeinen nicht über ein Gartengrundstück hinaus. Zur Bestreitung -des Lebensunterhaltes waren die kleinen Markkötter daher oftmals auf die Ausübung einer Nebentätigkeit angewiesen.

Die Kotten wurden nur zum Teil von den Neusiedlern in Eigeninitiative errichtet; häufig handelte es sich bei ihnen um Gründungen von Grundherren oder von älteren Höfen. So wurden z. B. die Kotten Beckamp, Lierenpeter und Wöstmann von Schulte Bisping angelegt, der Verdels-oder Veliskotten von Schulte zu Berl, Hoppe und Lausiep von Mittelfarwick, Schemken von Gr. Farwick, Schlautmann von Voß, Gescher von Geschermann, Lohmann von Niehues. Der Rüschenkotten und Wierbrügge entstanden auf Ländereien des wüstgewordenen Hofes Lt. Osthues&1.

Im Ksp. Albersloh hat es folgende Kotten gegeben: Ahrenhorst, Lütke (1340 domus to Arnenhorst, 1498 loh. to Arnhorst, 1598 de Arnhorstesche, 1619 loh. zur Arnhorst, 1662 Herm Arnhorst, 1690 Lt. Ahrenhorst, 1754 Dirk Hilgenkamp gen. Lt. Arenhörster, 1821 loh. Herm. Husham gen. Lt. Ahrenhorst, 1845 Herm Heinr. Senghove gen. Arenhorst, 1869 Senghove gen. Ahrenhorst, 1926 Georg Heimann gen. Gr. Ahrenhorst auf Lt. Ahrenhorst, 1935 J. Fleige, 1967 Ant. Fleige) Ahrenhorstbäumer (1598 de Bomer, 1690 Ahrenhorster baumer, 1740 loh. Schlickman gen. Arnhorster Beumer, 1754 Henr. Buhne gen. Arnhorster Beumer, 1821 Herrn Heinr. Gausebeck gen. Ahrenhorstbäumer, 1833 loh. Heinr. Gausebeck gen. Ahrenhorsterbäumer, 1869 Gausebeck gen. Ahrenhorstbäumer)66 Aschendorff (1412 Aschedorpeshove, 1498 Herm. Assendorpe, 1598 Asschendorff, 1633 Bern. Aschendorf, 1650 Asgendorp, 1770 Assendrup, 1833 loh. Wilh. Aßendrup, 1839 Everh. Melch. Aßendrup, 1847 Schulte Bisping, Pächter loh. Heinr. Kersting, 1860 Th. Homann, 1926, 1935 Bern. Meinert, 1967 Ant. Meinert) Beckamp (1598, 1650, 1770 Beckamp, 1806 loh. Dietr. Beckamp, 1833, 1869 Everh. Heinr. Beckamp, 1935,1967 Th. Beckamp)69 Beer (1598, 1690 de Beer, 1770 Boer, 1787 Siekman auf Beer, 1833 Conr. Heinr. Beher, 1836, 1855 Bernh. Heinr. Tawidde gen. Beer, 1875 Bern. Heinr. Behr, 1926 Bern. Beer, 1967 Witwe Heinr. Beer) Böcker (1598 de Bocker, 1620 loh. Mölners modo Bern. Böckers, 1704, 1730 Böckers, 1847, 1869 loh. Heinr. Böcker)70 Bocklerbäumer (1598 Bomerkotter, 1650 Bockelerboumer, 1717 Dietr. Bocklerbäumer, 1820 loh. Bern. Bockelsbäumer, 1832 Herm. Heinr. Terwidde gen. Bocklerbäumer, 1856 Sudholt gen. Wildemann, 1869 Sudholt gen. Wildemann jetzt Hagemann, 1926,1940 Ant. Pieper) Böhmerwald (1498 loh. up de Bomerwolt, 1598 Berrnerwoldt, 1690 Bermerwalt, 1704 Böhmerwald, 1770 Bemerwald, 1821 Gerh. Heinr. Holling gen. Böhmerwald, 1822 Th. Bruland gen. Böh

merwald, 1869 Bruland gen. Böhmerwald, 1926 Heinr. Horstmann, 1967 Wilh. Horstmann)71

Bonenkamp (1498 Joh. ton Bonenkampe, 1598 Bonekamp, 1748 Beukmann sive Baunenkamp, 1806 Gerd Henr. Bonekamp, 1822 Joh. Th. Baunenkamp, 1869 Joh. Bohnenkamp, 1926 Heinr. Bohnenkamp, 1935 A. Pentrop, 1967 Ant. Pentrop)

Breul (1498 Bernt Broyl, 1598 Broiel, 1650 Broull, 1704 Broyel, 1725 Werner Breulman, 1801 Bern. Henr. Terbaum gen. Breul, 1829, 1848 Gerh. Heinr. Budde gen. Breul, 1860, 1873 Bern. Heinr. Budde gen. BreuI, 1931, 1940 Th. Budde gen. Breul)12

Brinkschulte (1598 Brinkman, 1690, 1770 Brinkschulte, 1833 Joh. Herrn. Hölling gen. Brinkschulte, 1860 Hölling gen. Brinkschulte, 1935 Herm. Brinkschulte, 1967 Josef Brinkschulte)

Brunnemann (1498 Joh. Bruneman, 1598 Brunnemanning, 1631 Bruning, 1650 Broneman, 1754 Joh. Dirk Homan gen. Brünerman, 1833, 1869 Joh. Th. Brunnemann, 1889, 1931 Ant. Brunnemann, 1967 Th. Brunnemann)'3

Budde (1412 Budde, 1498 Godeke Budde, 1598, 1690 Budde, 1780 Joan Dirk Budde, 1833, 1865 Herm. Budde, 1871 Gerh. Heinr. Budde, 1926, 1940 Heinr. Budde, 1967 Clem. Budde)

Buhne (1412 Bunnenhove, 1598, 1650 Bune, 1751 Ant. Bohne, 1833 Casp. Buhne, 1865 Bern. A. Buhne, 1926,1967 Ant. BuhneY4

Dieckamp (1538 Dyckman (?), 1598, 1650, 1770 Diekamp, 1754 Bernd Diekampff, 1822 Joh. Heinr. Dickamp, 1840 Bern. Diekamp, 1860 Rummeling, 1926, 1940 Ant. Rummeling gen. Diekkamp, 1967 Wilh. Rummeling)

Dorbaum (1412 Wichardinch Dorneboem, 1598 Dorboeme, 1650 Dorbaum, 1770 Derbaum, 1803, 1836 Joh. Friedr. Derbaum, 1840 Joh. Bern. Terbaum, 1860 Höckelmann gen. Terbaum, 1931 Wilh. Witte-Terbaum, 1967 Bern. Terbaum)'6

man, 1833, 1840 Joh. Bern. Metters gen. Heumann-Kämper, 1855 Heimannskemper, 1935 J. Heumannskemper, 1967 Jos. Heumannskemper)

Hinnenkamp (1598 Hinnenkemper, 1704 Hinckenkampff, 1833 Bern. Th. Hinkemper, 1850 Ant. Hinnenkemper, 1926, 1940 Wilh. Gerdes, 1967 Georg Schulze)

Hinsenbrock (1320 domus de Hilsinebroke, 1412 Hilsenbrock, 1598 Hinsenbrocker, 1620, 1650 Hinsenbrock, 1754 Hinr. Henßenbrock, 1775, 1789 Joan Dirk Westerholt [?])

Höner (1412 up den Houelen, 1598 Houwen, 1685 Hovener sive Honer, 1770 Höner, 1799 Joan Herm Höner sonst Wordeman, 1805 Franz Voß gen. Höner, 1814, 1840 Gerh. Heinr. Leivermann gen. Höner, 1858 Joh. Bernh. Heinr. Höner, 1926, 1940 Th. Höner, 1967 Hub. Höner-Fry)80

Höpper (1598 Hoppenkotten, 1650 Hopper, 1754 Gerd Hinr. Hoppen, 1822, 1840 Wilh. Höpper, 1926, 1940 Franz Höpper, 1967 Witwe Anna Höpper)

Husam (1412 Hushamme, Husammet, 1498 Wilke Husampt, 1598 Huesampt, 1607 Haußambt, 1650 Ewert Husamp, 1770 Husamb, 1814, 1833 Joh. Th. Große Middendrup gen. Hußham, 1860 Middendorf gen. Husam, 1905 Berghoff gen. Husam, 1926, 1935 Bern. Gr. Berckhoff, 1940 Theod. Gr. Berckhoff, 1967 Alois Grosse-Berkhoff)81

Kaltermann (1598 Kalterrnan, 1610 Henr. Kalterman, 1618 Joh. Kalterman, 1702, 1723 Herrn. Kalterman, 1742 Bernt Mangels nune Dietr. Kalterman, 1789 Dirk Herm Kalterman, 1800, 1833 Bern. Herm. Kaltermann, 1845 Bern. Kaltermann, 1870 Kaltermann)

Knost (1598 Knost, 1602 Herm Knoest, 1621 Christoph Houeman auf Knoest, 1750 Herrn Nimmerloh auf Knoest Kotten, 1786 Bernd Henr. Niehoff auf Knoest, 1830, 1846 Joh. Bern. Rehbaum gen. Knost, 1889 Heinr. Rehbaum gen. Knost, 1926, 1935 Bern. Rehbaum gen. Knost, 1967 Heinr. Rehbaum)8Z

Farwick, Lütke (1412 Vorwerk minor, 1498 Henr. ton Varwenke, 1567 Hinr. thon Lutken Vorwerke, 1598 Lutke Farwick, 1646 Joh. zum Busch gen. Lt. Farwick, 1781, 1822 Joan Werner Schlichtenbreede gen. Lt. Farwick, 1826, 1859 Peter Schulenburg gen. Lt. Farwick, 1926, 1940 Ant. Austermann, 1967 Ludw. Austerrnann)

Feldbäumer (1598 de Bomer, 1704 Veltböhmer, 1856 Th. Kath. Feldbäumer, 1869 M. Cath. Feldbäumerro

Gescher (1501 Kadinchof, 1598 Geßman, 1631 Koynck, 1650 Koinck Gesgerrnan, 1660 J oh. Koynck, 1704 J obst zu Gescher, 1754 Witwe Mersche Koynck, 1792 Joan Herrn Feiling gen. Koynck, 1806, 1818 Bern. Henr. Terbaum gen. Koinck, 1833 Ernst Krasmöller gen. Koing, 1860 Bücker gen. Kraßmöller, 1926 Clem. Bücker gen. Kraßmöller, 1940, 1967 Th. Bücker)

Greive (1598 de Drostesche [?], 1601 Joh. Grewe, 1620, 1650 Hennerich Greiwe, 1672 Gerd Grevenkotter, 1690 Grewe im ThaI, 1713 Bernd Jacke [aus Lüdinghausen] gen. Greiwe, 1754 Herrn Pircks gen. Greife im Tahl, 1792 Bern. Henr. Grevenkotter, 1821 Witwe Joh. Heinr. Greive, 1833 Ferd. Greive, 1856, 1869 Joh. Greiwe, 1926 Joh. Mittelfarwick gen. Greiwe, 1935 Witwe Mittelfarwick gen. Greiwe, 1967 Agnes Averdungr7

Harheil (1498 Joh. Haerhell, 1598 Harhel, 1690 Harhelle, 1754 Joh. Kampers gen. HarheiIe, 1833 Hahelskotten, 1840 Herrn. Harheil, 1869 Schüttemöller, 1967 Ernst RoerkohI)

Heimann (1598 Heiman, 1650 graute Heiman, 1754 Evert Heyman, 1830 Joh. Melch. Kintrup gen. Gr. Heimann, 1860 Gr. Heimann, 1926 Aug. Heimann, 1940 Witwe Heimann, 1967 Jos. Hungerkamp)1s

Hengemölle (1579 tor Hengemole, 1622 Hengemollenkotten, 1694 Joh. Hengemölle, 1723 Joh. Schwermut gen. Hengemölle, 1805, 1822 Joh. Bern. Hengemölle, 1828, 1834 Bern. Jos. Hengemölle, 1840 Ferd. Bisping [aus Vorhelm], Pächter Joh. Heinr. Hengemöller, 1926, 1967 Jos. Heckerr9

Heumann (1598 Hoeman, 1601 Heumanskemperkotten oder Heimankotten, 1690 Heymann, 1754 Herrn. Lemkuehle gen. Heu

KortenbrQ(:k (1650 Kortbrock, 1690 Kottelbrock, 1770 Kortebrock, 1860 Kortenbrock, 1926 Bern. Wienkamp, 1935 Herm. Wienkamp, 1967 Bern. Wienkamp)

Kuhlenkötter (1598 Kuhlenkotten, 1650 Kulman, 1690, 1704 Kuhlenkotten, 1748 Dietr. Herrn. Kuhlenbaumer, 1754 J an Bernd Kuhlenbeumer, 1830 Kuhlenkötter, 1869 Hafer, 1935, 1940 Witwe L. W ortmann)83

Laukamp (1498 Gert ton Lokamp, 1598, 1650 Lohkamp, 1704 Laukampff, 1822 Laukamp, 1837 Bern. Heinr. Lohmann, 1856, 1869 Dingelkamp gen. Laumann, 1967 Franz Pohlkamp)

Laumann (1598 Lauman, 1690 Lauhus, 1754 Stoffer Lauman sive Schwatterheuer, 1823, 1835 Joh. Th. Lohmann sive Laumann, 1843 Gerh. Laumann, 1926 Ant. Laumann, 1940, 1967 Jos. Laumann)84

Lausiep (1598 Loisige, 1704 Losippe, 1754 Lausige, 1830 Th. Heinr. Lausiep, 1869 Laumann)

Leppermann (1289 domus Lepperinc, 1320 domus Lepelingen, 1340 magna domus Lepperinch, 1436 Herrn Lepperinck, 1498 Renr. Lepperman, 1598 Lepperrnan, 1619 Gr. Lepperinch, 1754 Dirk Schürrnan gen. Lepperrnan, 1830 Jodocus Henr. Horstmann gen. Leppermann, 1845 Heinr. Korte gen. Leppermann, 1926, 1940 Jos. Niehoff-Lepperrnann, 1967 Ant. Niehoff-Lepperrnann)85

Lierenpeter (1650 Hennerich Liren peters, 1754 Herm Lierenpeter sive Vorberg, 1804 Berges gen. Lierenkemper, 1821 Wilh. Lierenpeter, 1833, 1840 Everh. Melch. Berges gen. Lierenpeter, 1869 Herrn. Berges, 1967 Aug. Westhof)

Lobbeke (1384 Lodden, 1390 Alheydis ton Loden, 1498 Lambert Lodde, 1598 Loddekotten, 1690 Loddekotte, 1754 Bern. Lobkenkötter, 1822 Herrn. Löbken-Kötter, 1840 Joh. Herrn. Lobkenkötter, 1856, 1869 Franz Rehr, 1926, 1940 Bern. Wiewel, 1967 Heinr. Wiewel)86

Lohmann (1498 Henr. Loman, 1598 Lauman, 1600 Bernd Lohoff, 1750 Bern. Ant. Lohman, 1812 Joh. Henr. Laumann, 1828 Joh.

May (1498 Herrn Meyg, 1598 de May, 1690 Mey Herrn., 1754 May, 1809 Riese sive Mey, 1822 Joh. Heinr. May, 1833, 1869 Th. May, 1889, 1905 Wilh. Wickensadc, 1926, 1940 Th. Widcensadc, 1967 Bernh. Widcensadc)87

Mey (1690 Meyer im Borgerlohe, 1770 Mey im Burgerloh, 1830 Heinr. Melch. May, 1869 May, 1926, 1935 Th. Lohmann, 1940 Bern. Lohmann)

Möllenkamp (1498 Joh. Mollenkamp, 1598, 1620 Mollenkamp, 1662 Henr. Mollenkamp, 1754 Möllenkampff, 1831 Joh. Herrn. Möllenkamp, 1855 Herrn Möllenkamp, 1926 E. Möllenkamp, 1940 A. Möllenkamp)88

Moß (1498 Kersten Morse, 1598 Morße, 1650, 1704 Moße, 1770 Moß, 1833, 1856 Bern. Heinr. Moß, 1869 Jos. Moß, 1926 Bern. Moß, 1940 Witwe Bern. Moß)

Niehues Kotten (1284 mansus dictus Sungheren, später Nigehus [?], 1690 Niehaus Kotten, 1754 Niehueskötter, 1830 Heinr. Wilh. Niehues, 1860 Brödcer gen. Niehues, 1967 Joh. Lt. Haarmann)89

Overmann (1312 Bern. de Overhus, 1598 Hinr. Overing, 1754, 1770 Casp. Overman, 1833 Ant. Overmann, 1869 Overmann, 1967 Gerh. Herbort)

Reher (1412 Ribbedenhove [?], 1598, 1690 Reher, 1770 Reer, 1822 Joh. Bern. Rehr, 1856 Reher)

Riepensell (1412 Rypensele, 1498 Albert Rypensaell, 1576, 1650, 1770 Ripensel, 1799 Jobst Riepensell, 1803, 1840 Jost Henr. Riepensell, 1869 Riepensell, 1926, 1935 Wilh. Kofoet, 1940, 1967 Heinr. Kofoet)OO

Röter (1498 Herrn Roter, 1598 Rother, 1602 Roters, 1720 Henr. Röthers, 1730 Joh. Röthers, 1793, 1836 Joh. Henr. Terbaum sive Keuing gen. Roter, 1840 Bern. Heinr. Kreilmann gen. Röter früher Terbaum gen. Keuing auf Röter, 1856, 1865 Joh. Bern. God

Rövekarnp (1598 Rowekarnp, 1760 Christopher Röwekarnpff, 1865 Röwekarnp, 1930 B. Höve!rnann, 1940 B. Fasthoff, 1967 Hub. Mathrnann)

Rosengarten (1340 Arnhorst, 1498 Bernt Rosengarten, 1574, 1660 Rosengarten, 1718 Merten Rosengarten, 1754 Dirk Herrn Kaffihl gen. Rosengarten, 1780 Bern. Henr. Brüser gen. Rosengarten, 1801, 1815 Joh. Bern. Rosengarten, 1830 Gerh. Heinr. Bußrnann gen. Rosengarten, 1883 Wilh. Rosengarten, 1926, 1940 Bern. Rosengarten, 1967 Ludger Rosengarten)G1

Siekrnann (1598 Siedcrnan, 1648 Joh. Sydcman, 1655 Herrn Pyck, 1770 Pieck gen. Siekrnan, 1805 Dietr. Herrn. Spahn, 1825 Joh. Bern. Spahn gen. Piedckötter, 1835 Friedr. Heinr. Spahn gen. Piedc auf Siekmann, 1869 Siekmann, 1926 B. Hennenberg, 1967 Bern. Hennenberg)

Sunderrnann (1498 Joh. to Sunderhus, 1598, 1690 Sunderrnan, 1754 Jost Sunderrnan, 1825 Th. Herrn. Geistkernper gen. Sunderrnann oder Lt. Dahl, 1841 Witwe Sunderrnann, 1869 Gerding, 1926, 1940 H. Gerding, 1967 Bern. Northoff)

Scheiper (1598, 1690, 1770 Scheiper, 1835 Gerh. Heinr. Scheipers, 1869 Scheipers, 1926, 1940 Heinr. Buddenkotte, 1967 Anni Buddenkottet2

Schernken (1581 tho Schemme, 1598 Schern Hinrich, 1690 Scherneken, 1765 Bernd Henr. Schemkotter, 1783 Joh. Henr. Schernkötter, 1822 Christoph Schernrnkötter, 1840 Joh. Herrn. Schernrnkötter)

Schlautrnann (1598 Slotrnan, 1668 Schleutrnans Kotten, 1690 Schlautrnan, 1754 J oh. Schlauthman, 1870 Herrn. Schlautrnann, 1926,1940 Heinr. Schlautrnann, 1967 Witwe Heinr. Schlautrnann)

Schleuter (1598 de Schaffesche, 1620 Schlüter nune Ludw. Schaef, 1704 Wilh. Schaeff, 1775 Franz Schlüter, 1833 Th. Herrn. Reher, 1856, 1869 Piepenbrodc, 1926, 1940 Ciern. Schleuter, 1967 Heinr. SchIeuter)&3

Schockenhove (1498 Gert thor Smockenhoue, 1598, 1629 Smockenhove, 1704 Walter ufr Smockenhove, 1754 Bern. Wenners gen. Smockenhover, 1850 Georg Heinr. Smockenhöver, 1926, 1940 Heinr. Remmert)

Störkmann (1340 Storckinmove, 1498 Kath. to Storckhues, 1598 Storecsman, 1650 Herrn. Storckman, 1738 Bern. Henr. Storckman, 1776 Joh. Herrn. Storckman alias Heuman, 1812, 1833 Franz Störkmann, 1850 Wilh. Eßmann gen. Störkmann, 1926 Franz Bruland., 1967 Heinr. Bruland)

Stoffersmann (1598 Stoffert, 1650 Stoffersme, 1754 Stoffers auf der Grove, 1825 Joh. Heinr. Stoffersmann, 1856 HartmanIi gen. Stoffersmann, 1967 Herrn. Stoffers)94

Vogel (1412 Vogelshove, 1498 Vogell, 1574 Kortebruck auf Vogelskotten, 1650, 1770 Vogell, 1801 Joh. Bern. Vogel, 1822 Joh. Herrn. Leiverrnann gen. Vogel, 1835, 1845 Gerh. Heinr. Altholtmann gen. Vogel, 1926, 1940 Th. Vogel, 1967 Jos. VogelLackenberg)

Vogelsang (1498 Joh. in den Vogelsanck, 1576, 1617 Vogelsanck, 1760 Joan Herrn. Vogelsang, 1804, 1835 Joh. Th. Heumannskemper gen. Vogelsang, 1845 Wöste gen. Vogelsang, 1869 Vogelsang, 1926, 1931 Heinr. Woeste gen. Vogelsang, 1940 H. Vogelsang, 1967 Th. Vogelsang)

Walfahrt (1498 Bernt de Berl [?], 1598 Walverman, 1650 Walfar, 1754 Henr. Walfahr, 1823 Everh. Wallfarth, 1869 Geistkämper gen. Walfahrt, 1926, 1931 Bern. Geistkemper gen. Walfahrt, 1935,1940 Franz Thumann)D5

Walter (1412 Rotger Wolterinm, 1595 Wolters, 1650 Walter luttke, 1770 Walter, 1809, 1825 Joh. Herrn. Walter, 1829, 1835 Ant. Gerd Holling gen. Walter, 1869 Walter, 1926 Herrn. Weckendorf gen. Walter, Pämter Jos. Noster, 1940 J. Noster, 1967 Jelle de Vries)

Waterrnann (1303, 1412 Waterhus, 1498 Joh. to Waterhues, 1598, 1690 Waterman, 1754 J ost Watterman, 1789 J oan Dirk Waterman, 1802, 1822 Joh. Evert Zumhülsen gen. Watermann, 1833, 1883 Joh. Bern. Feldmann gen.Watermann, 1931 Aug. Watermann)

Watermann (1498 Herm Waterman, 1598 Waterman, 1704 Waterman, 1802, 1818 Joh. Bern. Watermann, 1822 Joh. Th. Watermann, 1835 Joh. Bern. Watermann, 1841 Witwe Watermann, 1852, 1860 Casp. Watermann, 1870 Th. Herrn. Jülkenbeck auf Watermann, 1926, 1931 Aug. Bisping, 1935, 1967 Hub. Bisping)98

Werland (1498 Joh. tho Werland, 1598 Werlandt, 1690 Weerlandt, 1754 Werrlandt, 1820 Jos. Werland, 1869 Heinr. Terbaum)

Westerholt (1540 Hinr. Westerholt, 1650 Westerholt, 1744 Joh. Eberhard Westerholt, 1821 Heinr. Ant. Westerholt, 1833 Ant. Bern. Westerholt, 1868 Th. Westerholt, 1926, 1940 Heinr. Wannigmann, 1967 Heinr. Wannigmann)

Wienkamp (1598,1650 Winkamp, 1701 Joan Wienkamp, 1754 Joh. Bern. Wiekamb, 1822 Conr. Wienkamp, 1833 Bern. Wienkamp, 1850 Everh. Heinr. Wienkamp, 1905 Bem. Wienkamp, 1930 Joh. Krewert gen. Holle, 1940 Witwe Krewert gen. Holle)91

Wierbrügge (1690, 1770 Wierbrugger, 1833 Joh. Heinr. Wierbrügge, 1869 Wierbrügge, 1935 B. Wierbrügge, 1940 Th. Wierbrügge, 1967 Bern. Wierbrügge)

Wiewelhofe (1498 Ewert Wewelhoue, 1598 Wewelhoue, 1625, 1770 Wevelhove, 1821, 1835 Ant. Wievelhofe, 1869 Wievelhofe, 1926, 1935 Joh. Heimann gen. Gr. Ahrenhorst auf Wievelhofe, 1940, 1967 Ludg. Heimann)

Wiggermann (1498 Joh. Wicherman, 1598 Wichman, 1690, 1770 Wicherman, 1804 Bern. Henr. Wicherrnann, 1822, 1840 Gerh. Heinr. Wiggermann, 1860 Joh. Franz Wiegermann, 1926, 1935 Jos. Hollmann, 1967 Witwe Jos. Hollmannr18

Wildemann (1598, 1650 Wildeman, 1754 Bem. Wittgenkamp gen. Willde Man, 1830 Ant. Berges gen. Wildemann, 1860 Wildemann jetzt Heggemann)

Witte (1498 Herrn. Witte, 1598 Joh. Witte, 1690 Henr. Witte, 1723 Witte ahn der Hoenwart, 1770 Henr. Witte, 1822 Barthol. Heidwitt, 1833 Heinr. Heitwitte, 1860 Heinr. Witte, 1889 Ant. Witte, 1967 Gerh. Brandherrn)

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