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Grundversorgung aus dem "Tante-Emma-Laden" Wo bezog man Lebensmittel?

Kolonialwaren, Lebensmittel und Grundversorgung
Grundversorgung aus dem „Tante-Emma-Laden“: Aufgenommen werden historische Läden, in denen Lebensmittel erhältlich waren. Nicht erfasst sind zunächst die privaten „Abends-außer-Haus“-Verkäufe, von denen es ebenfalls einige gab.
 

 

 

Kolonialwaren - Lebensmittel - Grundversorgung aus dem "Tante-Emma-Laden" - Aufgenommen in diese Liste werden nur 'historische' Läden, in denen Lebensmittel erhältlich waren. Nicht erfasst werden erstmal die 'Abends-Außer-Haus'-Privatverkäufe von denen es einige hier gab.
 
Aldi, der alte Aldi - Gartenstraße, heute Fitnessstudio
Annus - Telgter Straße, Eichendorffstraße
Awa - erst Neustraße, später Weststraße 9-11 - dann Rewe, dann Nah & Frisch
Baumeister, später Vege - Karl-Wagenfeld-Straße, Ecke Bült
Beckmann - Eingang Martiniring
Daldrup, Clemens - Telgter Straße, Ecke Kopernikusstraße
Coop, später Schlecker - gegenüber Weststraße
Höne Kolonialwaren - Drostenhof, Ecke Kühl
Fützer - Anfang Osttor
Kersting - Ecke südl. Kirchstraße, Schlabberpohl
Kersting - Der Milchwagen
Kersting - Zweigstelle am Westtor
Königsmann - Loreneckstraße,  Ecke Heidestiege
Konsum - Südstraße heute: Straße Schlabberpohl
Molkerei-Werksverkauf - Osttor
Seifenplatz
Schlautmann - Neustraße
Stamm (Bäckerei) - Südtsraße, Ecke Südgraben
Strull - Südgraben
Zimmermann-Lücke, Grote - Anfang Neustraße
Zurmühlen Vege - Lorenbeckstr, Ecke Höckerskamp
Zurmühlen - Noch heute: Gaststätte, Hotel am Osttor

 

 
     

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Brauchtum im September im Münsterland
Alte Bräuche zwischen Sommer und Herbst.
🏮 Lambertus
17. September
Kinder zogen mit Lampions durch die Straßen und versammelten sich an geschmückten Lichtpyramiden. Dort wurde gesungen und gespielt. Um 1900 war der Brauch unter anderem in Münster, Altenberge, Greven, Coesfeld und Rheine verbreitet.
🌾 Michaelis
29. September
Michaelis markierte einen wichtigen Einschnitt im bäuerlichen Jahreslauf. Die Ernte sollte beendet sein und auf abgeernteten Flächen begann vielerorts die Hütefreiheit. Hirten erhielten ihren Lohn, teilweise wechselte auch das Gesinde den Dienstherrn.
🍎 Obsternte & Schlachtfest
In Sassenberg zogen Kinder singend von Haus zu Haus und baten um Obst. Aus Drensteinfurt ist zum Schlachtfest ein besonderer Apfelkranz-Brauch überliefert.
🌾 Stoppelhahn
Ende September / Anfang Oktober
So hieß im Münsterland vielfach das traditionelle Erntefest. Erntezeichen und das letzte Getreidefuder wurden zum Hof gebracht, anschließend wurde gemeinsam gefeiert.
Quelle: Dietmar Sauermann, Damals bei uns in Westfalen – Vom alten Brauch in Stadt und Land, Band 3.

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