Heimatverein Sendenhorst 1925 e.V.
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Heinrich Petzmeyer - Das Buch

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Sendenhorst - Geschichte einer Kleinstadt im Münsterland

Sendenhorst - Geschichte einer Kleinstadt im Münsterland 1992 - LESEPROBE 
Mit freundlicher Genehmigung von Fr. Petzmeyer und der Stadt Sendenhorst. 

 

Bild: Stadtgründer Münsters Fürstbischof Ludwig II. von Hessen

Wer sich für Sendenhorster Geschichte interessiert, sollte dieses Buch auf jeden Fall besitzen. Auf über 800 Seiten bekommt man auf unterhaltsame Weise einen einen tiefen Einblick in unsere Geschichte, von den Anfängen in der Jungsteinzeit bis in die 1950er Jahre. Wenn Sie diese Webseite schon interessant finden, werden Sie dieses Buch lieben. 

Das Buch ist zu beziehen bei zum Preis von 16 EUR bei: Stadt Sendenhorst - Kirchstraße 1, 48324 Sendenhorst, ISBN 3-923166-43-5
 

Inhalt Leseprobe

Wie es begann - Die Jungsteinzeit - Erster Beweis einer Siedlung ca. 600 - 500 v. Chr. - Germanen und Römer

Frühes Mittelalter - Völkerwanderung - Sächsische Landnahme - Sachsensiedlungen im Sendenhorster Raum - Sachsenkriege – Christianisierung - Siedlung Sendenhorst - Älteste Höfe

Von der bäuerlichen Siedlung zum Kirchdorf Sendenhorst  - Erste urkundliche Erwähnungen - Siedlung Sendenhorst - Älteste Höfe - Reise zu den Anfängen: Die ältesten Orts- und Flurnamen - Die ältesten Pfarreien des Münsterlandes

Grundherrschaft und Siedlungsausbau 900-1100 - »Seondonhurst, Gesandron, Elmhurst« - aus den Werdener Urbaren - Freckenhorst und Überwasser/MS

Siedlungsbau im Zeitalter der Salier - Siedlung Sendenhorst - Älteste Höfe - Doppelhöfe - Sadelhöfe, die »Prinzipalisten« im Kirchspiel

Hohes Mittelalter- Herrschaften und staatliche Gewalten - Die Schröder von Ahlen und ihre Sendenhorster Freibauern - Sendenhorster Freistuhlgüter und Freischöffen 1269-1340

Der heimische Adel im 12. Jahrhundert - Hermann von Sendenhorst - von Schorlemer

Die Gründung der Stadt Sendenhorst - 11. August 1315 = Stadt-Geburtstag!

Inhalt des Gesamt - Buches

Urzeit und Frühgeschichte
Hohes Mittelalter 1150-1350
Am Ausgang des Mittelalters
Das dunkle Jahrhundert 1600-1700
Barocke Volksfrömmigkeit
Aufbau, Rückschläge und Konsolidierung. Das 18. Jahrhundert
Das Ende der geistlichen Herrschaft. Preußen und Franzosen 1802-1815
Armut, Verweigerung und Widerstand 1815-1848
Ein Jahrhundertwerk: die neue Pfarrkirche 
Die zweite Jahrhunderthälfte 
Mit Zuversicht ins 20. Jahrhundert 
Zwischen Krieg und Diktatur 
Eine münsterländische Kleinstadt unter dem Nationalsozialismus 
Die Nachkriegszeit 1945-1955 
Bilder aus der Sendenhorster Landwirtschaft 
Ausgewählte Dokumente zur Stadtgeschichte 
Anhang, Abkürzungen, Bildnachweise, Erläuterungen, Register

Sendenhorst will auch sein ein Stadt

Stimmen der Zeit über Sendenhorst..Sendenhorst will auch sein ein Stadt, die andere sagen herachter wath:
du biß nur ein Flecken,
da man biß ahn die Ohren gehet in Drecke. 
(Landsknechtsspott aus dem 30jährigen Krieg)

Die inneren Angelegenheiten der Sendenhorst werden durch Magistratspersonen verwaltet. und es existiert schon lange eine besondere Kämmereikasse, die von ziemlicher Bedeutung ist. Die städtische Verfassung ist der Lage und den Verhältnissen der Bewohner angemessen, die Eingesessen fühlen sich dabei glücklich.
(Landrat von Ketteler an die preußische Regierung, 1805)

Dieses Städtchen in einer fruchtbaren Gegend hat 1379 Einwohner in 262 Häusern, die in der neuen Feuersocietät mit 186.095 Rthlr versichert sind, und treibt starke Branntweinbrennerey. 1816 wurden über 50.000 Berliner Quart bereitet. 323 legte Graf Engelbert II. von der Märk die Stadt in die Asche. Bitter von Raesfeld schlug die Märker von der Stadt weg, und verfolgte sie bis Lünen. 1450 nahm der Protector Johann von Hoja die Stadt ein und legte da ein großes Magazin an. 1457 wurde zu Sendenhorst eine Tagsfahrt gehalten, wobei der Protector Johann und der Herzog Steffen von Bayern, Bruder des Gewählten, persönlich erschienen und die Sache aufs Reine brachten. 1516 ereignete sich hier folgende Geschichte: Auf einer Hochzeit besprachen sich zwei Freischeffen des Fehmgerichts heimlich unter einander. Einer der anwesenden Gäste ließ sich verlauten, er habe ihr Gespräch angehört. Auf seine Rückkehr nach Hause wurde er des Nachts ergriffen und an einen Baum aufgeknüpft. Dieses trug viel dazu bei, daß Bischof Erich die Freigerichte in seinem Lande eingehen ließ. 1749, den 19. Sept., gingen hier über 100 Häuser und 1806 der größte Theil der Stadt in Rauch auf.
Der jetzige Pastor Darup ist ein gelehrter Mann. Er hat ein vortreffliches Krankenbuch und schönes Gebetbuch in Druck gegeben. Man erwartet noch mehr von ihm. 
(Pastor Kumann zu Bockum, 1820) 

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