Eine Glocke auf Weltreise: Sie warnte in Sendenhorst vor Feuer, sprang im Zweiten Weltkrieg als Notglocke für St. Martin ein, diente später der evangelischen
Gemeinde, wurde zum Zeichen der Partnerschaft mit Kirchberg in Sachsen und gelangte schließlich bis zur Missionsstation Nyang’oma am Victoriasee in Kenia.
Die etwa 130 Pfund schwere Gussstahlglocke verbindet damit auf ungewöhnliche Weise Feuerwehr-, Kirchen- und Stadtgeschichte. Zugleich führt ihr Weg von einer westfälischen Kleinstadt über eine katholische Diasporagemeinde in der DDR bis zu einem großen Bildungs- und Missionszentrum in Ostafrika.
Inhaltsverzeichnis
Die Geschichte der Brandglocke beginnt mit einer Gefahr, die Sendenhorst über Jahrhunderte prägte. Dicht stehende Fachwerkhäuser, offene Feuerstellen, hölzerne Nebengebäude und begrenzte Löschmöglichkeiten konnten aus einem einzelnen Brand innerhalb kurzer Zeit eine Stadtkatastrophe machen.
Die Feuerwehr-Festschrift von 1925 erinnert an eine Reihe verheerender Brände. Am 23. Oktober 1529 wurde nahezu die gesamte Stadt zerstört; auch der Kirchturm brannte aus und fünf Glocken schmolzen in der Hitze. Weitere große Feuer sind unter anderem für 1639 und 1650 überliefert.
Besonders einschneidend war der große Brand vom 29. April 1806. Er veränderte das Stadtbild nachhaltig. Beim Wiederaufbau wurde lockerer und planmäßiger gebaut; zugleich verbesserten die Sendenhorster nach und nach ihre Möglichkeiten zur Wasserversorgung und Brandbekämpfung.
Die Erinnerung an diese Katastrophen erklärt, warum Alarmierung und organisierte Feuerabwehr für Sendenhorst von besonderer Bedeutung waren.
In einer von Feuer geprägten Stadt hatte eine Brandglocke eine lebenswichtige Aufgabe: Ihr Klang sollte weithin hörbar vor einem ausgebrochenen Feuer warnen und Helfer zusammenrufen.
Die Glocke, um die es hier geht, wird in einem Sendenhorster Zeitungsbericht vom 27. November 1997 als etwa 130 Pfund schwere Gussstahlglocke beschrieben. Ältere Gemeindemitglieder erinnerten sich damals daran, dass sie ursprünglich als Brandglocke gedient hatte.
Die Art der Alarmierung wandelte sich. Die Feuerwehr-Festschrift von 1925 nennt einen Hornisten; ein Feuerwehrlied spricht vom „Hornes Brandsignal“. Für den 4. August 1945 ist schließlich im Sendenhorster Archiv festgehalten, dass bei Feuerausbruch die Sirene mit drei langen Heultönen alarmieren sollte.
Die Brandglocke hatte ihre ursprüngliche Aufgabe damit verloren – und bekam gerade deshalb Raum für ein erstaunliches zweites Leben.
Der Zweite Weltkrieg veränderte die Aufgabe der alten Stahlglocke grundlegend. Die großen Glocken der Pfarrkirche St. Martin wurden während des Krieges beschlagnahmt und aus dem Turm geholt. Wie viele Kirchenglocken im Deutschen Reich waren sie für die Metallgewinnung der Kriegswirtschaft bestimmt.
Nach der überlieferten Erinnerung sprang nun die frühere Brandglocke ein. Sie wurde zur Notglocke von St. Martin und übernahm eine Aufgabe, die mit ihrem ursprünglichen Zweck kaum unterschiedlicher hätte sein können.
Bernhard Fascies behandelte die wechselvolle Sendenhorster Glockengeschichte später ausführlich in seinem Beitrag „In ihren Glocken tönt das Schicksal der Stadt“. Auch Heinrich Petzmeyer griff für seine Stadtgeschichte auf Fascies, das Pfarrarchiv und ältere Glockenforschungen zurück.
Aus dem Alarmgerät der Stadt war damit eine Kirchenglocke geworden: Ihr Klang warnte nicht mehr vor Feuer, sondern rief zu Gottesdienst und Gebet.
Kurz vor Weihnachten 1949 erhielt St. Martin ein neues vierstimmiges Geläut aus der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher. Die kleine Stahlglocke wurde damit als Notglocke nicht mehr benötigt.
Sie gelangte anschließend zur evangelischen Kirchengemeinde Sendenhorst. Diese war nach 1945 durch den Zuzug evangelischer Flüchtlinge und Vertriebener deutlich gewachsen. Die Friedenskirche wurde am 11. Mai 1952 eingeweiht.
Die genaue Dauer des Einsatzes der Brandglocke bei der evangelischen Gemeinde ist bislang nicht auf das Jahr genau belegt. Einen sicheren Fixpunkt gibt 1974: In diesem Jahr erhielt die Friedenskirche zwei neue Bronzeglocken.
Danach kehrte die alte Stahlglocke zur katholischen Gemeinde zurück und stand schließlich lange ungenutzt im Keller des Pfarrhauses – bis sie in den 1990er Jahren erneut gebraucht wurde.
Damit die Bedeutung der Sendenhorster Glocke in Kirchberg verständlich wird, lohnt der Blick auf die Geschichte der dortigen katholischen Gemeinde. Der erste katholische Gottesdienst nach der Reformation wurde in Kirchberg am 9. September 1934 gefeiert. Zunächst nutzte man dafür einen Saal der Gaststätte „Am Brühl“.
Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich die konfessionelle Landschaft grundlegend. Rund 2.500 katholische Flüchtlinge und Vertriebene aus Ost- und Westpreußen, Pommern, Böhmen, Schlesien und Ungarn kamen in den Kirchberger Raum. 1947 begann Pfarrer Franz Thidigk, selbst Heimatvertriebener aus Ostpreußen, mit dem Aufbau einer eigenständigen katholischen Gemeinde.
Die Verhältnisse waren bescheiden. Werktags feierte man in einer Kapelle der Landeskirchlichen Gemeinschaft, sonntags gewährte die evangelisch-lutherische Gemeinde Gastrecht in ihrer Friedhofskapelle. Der Pfarrer betreute zahlreiche Außenstationen, anfangs sogar zu Fuß.
Ab 1954 bauten die Gemeindemitglieder im Obergeschoss eines früheren Wollschuppens eine Kirche. Material war in der DDR schwer zu beschaffen, Maschinen standen kaum zur Verfügung; vieles geschah in Handarbeit. Am 25. November 1956 wurde die Kirche „Maria Königin des Friedens“ benediziert, 1959 wurde Kirchberg selbständige Pfarrei.
Die politische Wende eröffnete neue Möglichkeiten. 1992 konnte das Bistum nach erfolgreichem Restitutionsverfahren das Kirchengrundstück erwerben. Seit 1995 entwickelten sich gute partnerschaftliche Beziehungen zwischen der Kirchberger Pfarrei und St. Martin in Sendenhorst. Die städtische Partnerschaft zwischen Sendenhorst und Kirchberg war bereits am 3. Oktober 1990, dem Tag der deutschen Einheit, vertraglich besiegelt worden.
Die Brandglocke gelangte also nicht zufällig nach Sachsen: Sie kam in eine Gemeinde, die aus Flucht, Diaspora, Eigenleistung und Neubeginn heraus eine ganz eigene Geschichte entwickelt hatte.
Die alte Kirchberger Kirche litt nach Jahrzehnten der Rohstoffknappheit in der DDR stark unter ihrer Bausubstanz. Nach der Wende wurden die Planungen für einen Neubau konkret. 1996 begannen Aufräumungs- und Abrissarbeiten; Architekt Jürgen Heick aus Oldenburg plante die neue Kirche, während das historische Wohnhaus am Markt zum Pfarrzentrum umgebaut wurde.
Am 20. September 1997 legte Bischof Joachim Reinelt den Grundstein. In Sendenhorst erinnerte man sich nun an die alte Brandglocke im Pfarrhauskeller. Schmiedemeister Bernhard Münstermann überholte die etwa 130 Pfund schwere Gussstahlglocke. Ende November 1997 übergab Pfarrer Wilhelm Buddenkotte sie an eine Kirchberger Delegation.
Die neue Kirche wurde am 20. Juni 1998 geweiht. Der Kirchberger Rückblick zum 25-jährigen Weihejubiläum hebt ein besonderes Detail hervor: Zum ersten Mal erhielt die Gemeinde einen – wenn auch kleinen – Kirchturm. In diesem Turm hing die Glocke aus der Partnergemeinde Sendenhorst.
Damit wurde die Brandglocke mehr als ein praktisches Provisorium. Sie wurde zu einem greifbaren Zeichen der Partnerschaft zwischen zwei Gemeinden, die nach der deutschen Teilung miteinander in Verbindung gekommen waren. Rund zehn Jahre lang rief sie nun in Sachsen zum Gottesdienst.
Zum zehnjährigen Weihejubiläum der neuen Kirchberger Kirche erhielt die Gemeinde eine eigene Bronzeglocke. Sie wurde am 21. Mai 2008 in der Passauer Glockengießerei Perner im Beisein von Gemeindemitgliedern gegossen.
Am 22. Juni 2008 weihte Prälat Hellmut Puschmann die neue Glocke. Ihre Inschrift lautet:
Auch Sendenhorst war an diesem Schritt beteiligt. Die Pfarrchronik berichtet von einer Kollekte zur Finanzierung des Glockengusses; der Sendenhorster Kirchenchor gestaltete den Festgottesdienst musikalisch mit und Pfarrer Wilhelm Buddenkotte konzelebrierte.
Die alte Brandglocke hatte ihren Dienst in Kirchberg damit erfüllt. Dass sie nicht einfach dort stehen blieb oder ausgemustert wurde, leitete den nächsten Abschnitt ihrer Reise ein.
In der Woche nach Ostern 2009 besuchte eine Gruppe Kirchberger Messdiener Sendenhorst. Gemeinsam mit Bruder Vitus pflegten die Jugendlichen die Kontakte zwischen den Partnergemeinden.
Im Gepäck hatten sie einen besonderen Rückkehrer: die alte Sendenhorster Brandglocke. Nach mehr als einem Jahrzehnt in Sachsen kam sie wieder in ihre Heimatstadt zurück.
Doch diesmal dauerte der Aufenthalt nur kurz. Für die Glocke war bereits eine neue Aufgabe in Sicht – weiter entfernt von Sendenhorst als jemals zuvor.
Nyang’oma liegt im Westen Kenias, etwa zwei Kilometer vom Victoriasee entfernt, im Siedlungsgebiet der Luo. Der nächstgrößere Ort ist Bondo; bis Kisumu, dem regionalen Zentrum am See, ist die Fahrt deutlich länger. Kirchlich gehört die katholische Mission zur Erzdiözese Kisumu.
Die Mission entstand zu Beginn der 1960er Jahre durch den niederländischen Mill-Hill-Missionar Jan van den Ouderaa. Die aktuelle Website des Freundeskreises nennt 1962 als Gründungsjahr; die ältere Sendenhorster Pfarrdarstellung nennt 1960. Sicher ist: Van den Ouderaa baute die Station über rund drei Jahrzehnte zu einem umfangreichen Bildungs- und Sozialzentrum aus.
Von Beginn an stand eine Aufgabe im Mittelpunkt, die Nyang’oma besonders machte: gehörlosen und hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen sollte Schul- und Berufsausbildung ermöglicht werden. Die Sendenhorster Pfarrseite bezeichnet die dort entstandene Schule als damals erste Einrichtung dieser Art in Kenia.
Aus der Missionsstation entwickelte sich ein weitläufiger Komplex mit Schulen, Internaten, Pfarrkirche, Krankenstation, Schwesternkonvent, Kinderheim, Unterkünften für Lehrkräfte und weiteren sozialen Einrichtungen. Hinzu kommen zahlreiche Außengemeinden in den umliegenden Dörfern.
Die Brandglocke kam also nicht an einen kleinen abgelegenen Missionsposten, sondern in ein über Jahrzehnte gewachsenes Zentrum für Kirche, Bildung, Ausbildung und soziale Hilfe.
Die aktuelle Darstellung des Freundeskreises führt für Nyang’oma 14 Institutionen auf. Dazu gehören unter anderem die katholische Pfarrkirche, ein Schwesternkonvent, eine Krankenstation, ein Kinderheim, ein Haus für Witwen und verstoßene Frauen, Gästehäuser sowie die Außengemeinden.
Besonders groß ist der Bildungsbereich. Auf dem Missionsgelände befinden sich mehrere Schulen und Internate. Die Primary School for the Deaf gehört mit rund 280 Schülerinnen und Schülern zu den wichtigsten Einrichtungen. Seit 2008 besteht zudem die Fr. Ouderaa Secondary School for the Deaf. Im Technical Institute lernen hörende und gehörlose Jugendliche gemeinsam und werden in verschiedenen Berufen ausgebildet.
Nach Angaben des Freundeskreises werden in den Schulen und Internaten der Mission insgesamt etwa 1.500 Schülerinnen und Schüler betreut. Ergänzt wird die Bildungsarbeit durch eine Krankenstation für Mission und Umgebung sowie durch Projekte zur Wasserversorgung und zum Unterhalt der zahlreichen Gebäude.
Die Verbindung nach Sendenhorst reicht weit zurück. Bereits seit 1988 finden Arbeitseinsätze in Nyang’oma statt; seit 1993 gibt es regelmäßig Jugend-Arbeitseinsätze. Der Freundeskreis Nyang’oma/Kenya e.V. unterstützt die Mission als Verein seit 1995. Viele Mitglieder arbeiten ehrenamtlich, organisieren Projekte und reisen selbst zu Arbeitseinsätzen nach Kenia.
Zum 30-jährigen Vereinsjubiläum 2025 zog der Freundeskreis eine eindrucksvolle Bilanz: Im Laufe der Jahre seien mehr als eine Million Euro in Projekte investiert worden. Die Hilfe ist damit längst zu einer dauerhaften Partnerschaft geworden.
Vor diesem Hintergrund ist auch die Reise der Brandglocke zu verstehen. Sie war kein zufälliges Geschenk nach Afrika, sondern Teil einer bereits seit Jahrzehnten gewachsenen Verbindung zwischen Sendenhorst und Nyang’oma.
Nach ihrer Rückkehr aus Kirchberg erhielt die Glocke durch Ulrich Tiedeken und den Freundeskreis Nyang’oma/Kenya eine neue Bestimmung. Sie wurde nach Kenia geschickt und dort in einem Glockenturm aufgehängt.
Die Sendenhorster Pfarrchronik hält den Zeitpunkt ungewöhnlich genau fest: Ab April 2010 lud die alte Sendenhorster Brandglocke die Gläubigen der Missionsstation Nyang’oma zum Gottesdienst und zum Gebet ein.
Der Freundeskreis dokumentiert für 2010 passend dazu das Projekt „Glocke und Glockenturm zum 50. Jubiläum“. Damit wurde die Glocke Teil eines Jubiläumsprojekts der Missionsstation.
Auch auf der heutigen Weltkirche-Seite der Sendenhorster Pfarrgemeinde ist Nyang’oma mit einem besonders sprechenden Motiv vertreten: der Pfarrkirche mit der gespendeten Glocke aus Sendenhorst.
Damit schloss sich auf eigentümliche Weise ein Kreis: Eine Glocke, die einst in Sendenhorst Menschen in einer Gefahrensituation zusammenrief, rief nun am Victoriasee eine Gemeinde zu Gebet und Gottesdienst zusammen.
Kaum ein anderer Gegenstand der Sendenhorster Stadtgeschichte dürfte seine Aufgabe so oft verändert haben.
Zunächst bedeutete ihr Klang Gefahr. Dann ersetzte sie im Krieg das verlorene Geläut von St. Martin, half später der evangelischen Gemeinde, wurde in Kirchberg zum sichtbaren Zeichen der deutsch-deutschen Partnerschaft und gelangte schließlich in ein kenianisches Bildungs- und Missionszentrum.
Die jüngere Geschichte lässt sich inzwischen erstaunlich gut nachzeichnen. Offen bleibt dagegen die Frühgeschichte: Gussjahr, Hersteller und ursprünglicher Aufhängungsort sind bislang nicht sicher bekannt.
| Zeit | Station / Ereignis |
| Datum unbekannt | Verwendung als Brandglocke in Sendenhorst. |
| Zweiter Weltkrieg | Nach dem Verlust des großen Geläuts dient sie als Notglocke von St. Martin. |
| 1949 | St. Martin erhält ein neues vierstimmiges Geläut. |
| danach | Weitergabe an die evangelische Kirchengemeinde Sendenhorst. |
| 1974 | Die Friedenskirche erhält zwei neue Bronzeglocken; später Rückkehr der Stahlglocke zur katholischen Gemeinde. |
| 3.10.1990 | Sendenhorst und Kirchberg unterzeichnen den städtischen Partnerschaftsvertrag. |
| seit 1995 | Partnerschaftliche Beziehungen zwischen St. Martin Sendenhorst und der katholischen Pfarrei Kirchberg. |
| Nov. 1997 | Bernhard Münstermann überholt die Brandglocke; Pfarrer Wilhelm Buddenkotte übergibt sie an Kirchberg. |
| 20.06.1998 | Weihe der neuen Kirche „Maria Königin des Friedens“; die Sendenhorster Glocke hängt im ersten kleinen Kirchturm. |
| 21.05.2008 | Guss der neuen Kirchberger Bronzeglocke bei Perner in Passau. |
| 22.06.2008 | Weihe der Glocke „Maria Regina Pacis“. |
| 2009 | Kirchberger Messdiener bringen die Brandglocke nach Sendenhorst zurück. |
| April 2010 | Die Glocke wird in Nyang’oma in einem Glockenturm aufgehängt und ruft dort zum Gottesdienst und Gebet. |
[1] Wilhelm Everke: Die Brandgeschichte der Stadt Sendenhorst, in: Festschrift zum 40-jährigen Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst, 1925.
[2] Heinrich Petzmeyer: Sendenhorst. Geschichte einer Kleinstadt im Münsterland, Stadt Sendenhorst 1992.
[3] Bernhard Fascies: In ihren Glocken tönt das Schicksal der Stadt, Heimatkalender Kreis Beckum 1967.
[4] Stadt-Heimatarchiv / H.-G.-Fascies-Bestände: Bekanntmachung vom 4. August 1945 zur Alarmierung bei Feuerausbruch durch drei lange Sirenentöne.
[5] Zeitungsarchiv Sendenhorst: „Sendenhorster Glocke ist nach Kirchberg umgezogen“, 27. November 1997.
[7] Pfarrbrief „unterwegs“ 2023: 25-jähriges Weihejubiläum der Kirchberger Kirche.
[8] Stadt Kirchberg: Städtepartnerschaft mit Sendenhorst.
[9] Katholische Kirchengemeinde St. Martinus und Ludgerus: Gemeindechroniken 2008, 2009 und 2010.
[10] Freundeskreis Nyang’oma/Kenya e.V.: Die Mission Nyang’oma.
[11] Freundeskreis Nyang’oma/Kenya e.V.: Die Institutionen.
[12] Freundeskreis Nyang’oma/Kenya e.V.: Vereinsgeschichte, Arbeitseinsätze und aktuelle Arbeit.
[13] St. Martinus und Ludgerus: Weltkirche – Nyang’oma/Kenya.
Hinweis zur Überlieferung: Die Reise der Glocke seit dem Zweiten Weltkrieg ist durch Zeitungsberichte, Pfarrchroniken und Kirchberger Quellen gut nachvollziehbar. Ungeklärt bleiben Gussjahr, Hersteller und ursprünglicher Standort. Bei der Gründung der Mission Nyang’oma nennen die Sendenhorster Pfarrseite und die aktuelle Website des Freundeskreises unterschiedliche Jahreszahlen (1960 bzw. 1962); deshalb wird im Text bewusst von „zu Beginn der 1960er Jahre“ gesprochen.