Wer heute aus Sendenhorst hinausfährt, sieht eine offene, intensiv landwirtschaftlich genutzte Landschaft. Große Ackerschläge, einzelne Höfe, Baumreihen, Hecken, Gräben und Bäche bestimmen das Bild. Natürlich entstanden ist diese Landschaft nur zum Teil. Über viele Jahrhunderte haben Menschen sie gerodet, geteilt, beweidet, entwässert, bepflanzt und immer wieder verändert.
Felder, Wiesen, Weiden, Marken, Wälder und Gewässer bildeten gemeinsam den Wirtschaftsraum der Menschen. Auf den Äckern wuchsen Getreide, Kartoffeln, Bohnen und Flachs. Vieh wurde auf hofeigenen und gemeinschaftlichen Weiden gehalten. Hecken begrenzten Flächen und lieferten Holz. In Feld und Wald wurde gejagt, in Bächen, Teichen und Gräften gefischt.
Die heutige Kulturlandschaft ist deshalb ein Geschichtsbuch. Man kann es noch immer lesen – in alten Hoflagen, Flurnamen, Wegen, Hecken und Bachläufen.
Sendenhorst liegt im Kern- beziehungsweise Kleimünsterland. Anders als in den sandigeren Teilen des Münsterlandes finden sich hier vielfach schwerere, aber fruchtbare Böden. Sie ermöglichten ertragreichen Ackerbau, verlangten vor der Mechanisierung aber Mensch und Zugtier einiges ab.
Typisch für die Umgebung Sendenhorsts waren die verstreut liegenden Höfe mit ihren Äckern, Wiesen, Weiden und kleineren Waldflächen. Die Landschaft bestand nicht aus wenigen großen Feldern, sondern aus vielen unterschiedlich genutzten Parzellen.
Besonders häufig begegnet der Begriff Kamp. In den Sendenhorster Quellen tragen gegen 200 Flurstücke einen Namen mit „Kamp“. Ein Kamp war eine abgegrenzte landwirtschaftliche Fläche, häufig einem Hof oder einer bestimmten Nutzung zugeordnet.
Daneben bestanden gemeinschaftlich genutzte Flächen: Marken, Gemeinheiten und Huden. Sie waren keineswegs wertloses Ödland. Dort weidete Vieh, Holz wurde gewonnen, Streu gesammelt und Heide genutzt. Die mit einem Hof verbundenen Nutzungsrechte konnten wirtschaftlich ausgesprochen wertvoll sein.
Die Landschaft war nicht Kulisse der Landwirtschaft. Sie war ihr wichtigstes Betriebsmittel.
Eine außergewöhnlich genaue Momentaufnahme liefert das Jahr 1812. In einem Fragebogen an den damaligen Maire werden Ackerbau und Leinenweberei als wesentliche Erwerbsgrundlagen Sendenhorsts genannt.
Als angebaute Feldfrüchte werden ausdrücklich genannt:
Roggen wurde teilweise mit Derspel vermischt, Hafer zusammen mit Wicken angebaut.
220 Malter Weizen
310 Malter Roggen
225 Malter Gerste
250 Malter Hafer
800 Malter Kartoffeln
275 Malter gelbe Wurzeln
87 Malter große Bohnen
Diese Zahlen zeigen, wie vielfältig die Feldwirtschaft bereits war. Kartoffeln hatten zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen erheblichen Stellenwert erreicht.
Das Getreide diente nicht allein der Ernährung auf den Höfen. Überschüsse gingen unter anderem an Bäcker, Brauer und Branntweinbrenner in Sendenhorst und den Nachbarorten.
Noch genauer werden die Hofakten. Beim Hof Jönsthövel erscheinen beispielsweise Weizenflächen auf dem Schlickfelde, Berinckfelde, Graßenkamp und der korte Breden. Roggen und Mengkorn standen unter anderem auf Middelberge, Hovekamp und Geist; Gerste wiederum auf anderen Flächen.
Der Bauer wusste nicht nur, was er anbaute. Nahezu jedes Stück Land hatte seinen eigenen Namen.
Nicht alles, was auf den Feldern wuchs, landete auf dem Teller.
Besonders wichtig war Flachs. In den Hofakten tauchen Flachsanbau, Flachsabgaben und Geräte zur Verarbeitung immer wieder auf. Der Flachs verband die Landwirtschaft unmittelbar mit dem Sendenhorster Leinengewerbe.
Noch heute erinnern Flurnamen wie Flaßkamp und Linnenkamp an diese Wirtschaftsform.
Auch Bier begann auf dem Acker. Für 1812 werden in Sendenhorst zehn Bierbrauereien genannt. Sie benötigten Gerste und Hopfen; angegeben werden 60 Malter Gerste und 360 Pfund Hopfen.
Daneben bestanden vier Branntweinbrennereien. Sie verarbeiteten unter anderem Weizen, Roggen, Derspel, Gerste und Bohnen.
Stadt und Landwirtschaft waren viel enger miteinander verflochten, als das heutige Bild von „Stadt hier – Landwirtschaft dort“ vermuten lässt.
Ohne Tiere funktionierte ein Bauernhof über Jahrhunderte kaum.
Die Erhebung von 1812 nennt für Sendenhorst einen beachtlichen Viehbestand. Aufgeführt werden rund 1.900 Stück Rindvieh, mehr als 500 Pferde, rund 580 Schweine, über 500 Schafe und Lämmer sowie Ziegen.
Pferde: Zugkraft für Pflug, Egge und Wagen.
Rinder: Milch, Fleisch und wertvoller Mist.
Schweine: Fleischversorgung und Verwertung zahlreicher pflanzlicher Abfälle.
Schafe: Wolle und Fleisch.
Ziegen: Milchversorgung insbesondere bei kleineren Haushalten.
Hühner und Gänse: gehörten auf vielen Höfen selbstverständlich dazu.
Die Quelle von 1812 beschreibt sogar die Fütterung. Rinder kamen im Sommer auf Gemeinweiden und brachliegende Äcker. Im Winter erhielten sie unter anderem Stroh und Häcksel.
Schweine verwerteten Garten- und Getreideabfälle; zur Mast dienten Kartoffeln, Wicken und Gerstenmehl.
Pferde fraßen im Sommer Gras und Klee, im Winter Haferhäcksel, Weizenstroh, Heu und Kleeheu.
Die Landschaft war auf diesen Kreislauf zugeschnitten.
Kaum eine Quelle lässt die alte Sendenhorster Kulturlandschaft so unmittelbar sichtbar werden wie ihre Flurnamen.
Besonders auffällig ist die große Zahl der Kämpe. In historischen Unterlagen begegnen gegen 200 Flurstücke mit „Kamp“ im Namen.
Andere Bezeichnungen erzählen von Boden, Vegetation oder Gelände: Brock, Bree, Geist, Heide, Kuhle, Busch, Hegge und Hagen.
Viele Namen erklären geradezu, was an diesem Ort geschah.
Flaßkamp – Flachsanbau.
Linnenkamp – Leinen und seine Verarbeitung beziehungsweise Bleiche.
Kuhkamp – Viehhaltung.
Pferdekamp – Pferdehaltung.
Teigelkamp – Ziegelherstellung.
Püttkamp – Hinweis auf einen Brunnen.
Galgenkamp – Erinnerung an einen völlig anderen Teil der Ortsgeschichte.
Auch Tiere hinterließen sprachliche Spuren. Namen wie Hirschbusch, Hasenholz, Poggenholt und Schlangenbusch erzählen davon.
Flurnamen waren weit mehr als Adressen für Bauern. Sie waren eine Landkarte der Arbeit, des Bodens und der Erinnerung.
Mit Flurbereinigung, neuen Straßen und Bebauung verschwanden viele der alten Parzellen. Ihre Namen sind teilweise das Letzte, was von ihnen geblieben ist.
Nicht jedes Stück Land wurde ausschließlich von einem einzelnen Bauern genutzt.
Über lange Zeit bestanden Marken und Gemeinheiten, an denen verschiedene Höfe Nutzungsrechte besaßen. Solche Rechte konnten an der Hofstelle haften und wirtschaftlich ausgesprochen wichtig sein.
Eine solche Landschaft war die Ostheide östlich der Stadt in Richtung Beckum. Sie diente als gemeinschaftliche Weide. Vieh aus Sendenhorst wurde aus der Stadt hinaus auf diese Flächen getrieben.
Wasserstellen wie die Greinkuhle spielten dabei eine ganz praktische Rolle als Tränke und Pferdeschwemme. Die Ostheide war deshalb nicht einfach unbebautes Land, sondern ein gemeinschaftlich genutzter Wirtschaftsraum unmittelbar vor der Stadt.
Auch die Nienholter Mark zwischen Sendenhorst und Vorhelm war ein gemeinschaftlicher Wirtschaftsraum. Dort bestanden Huderechte für Pferde, Kühe, Rinder, Kälber, Schweine und sogar Gänse.
Schafe konnten dagegen problematisch sein, weil sie junge Triebe verbissen und damit die Waldverjüngung gefährdeten.
1810/11 wurde die Nienholter Mark geteilt. Was zuvor gemeinschaftlich genutzt worden war, wurde einzelnen Besitzern zugeordnet. Teile der bisherigen Weide- und Markenlandschaft wurden anschließend zu Äckern und Wiesen.
Damit änderte sich nicht nur das Eigentum. Die Landschaft selbst veränderte ihr Gesicht.
Wald und Hecken waren ebenfalls Wirtschaftsflächen. Sie lieferten Brennholz, Stangen, Reisig und Material für Einfriedungen und Wege.
Hecken hielten Tiere auf der Weide, markierten Grundstücksgrenzen und schützten vor Wind. Was heute als charakteristisches Element der Münsterländer Parklandschaft geschätzt wird, hatte ursprünglich sehr praktische Aufgaben.
Auch das Wild auf den Feldern und in den Gehölzen gehörte zur Kulturlandschaft. Aber wer einen Acker besaß, durfte dort nicht automatisch jagen.
Jagd war ein eigenes Recht.
Besonders gut lässt sich das am Haus Grevinghof verfolgen. Die dortigen Jagdrechte sind über einen langen Zeitraum dokumentiert.
Bereits 1689 fand eine Schnadjagd statt. Dabei wurden Jagdgrenzen in der Landschaft abgegangen beziehungsweise bestätigt. Der Weg führte durch Teile von Elmenhorst, Rinkhöven, Sandfort und Brock und berührte zahlreiche Höfe, Felder und Kämpe.
1739 wurde eine solche Grenzjagd erneut durchgeführt.
1765 ist wiederum eine Schnadjagd der Stadt Sendenhorst überliefert.
Besonders anschaulich wird die Sache 1776: Eine größere Jagd zog mit klingenden Jagdhörnern durch die Landschaft des Kirchspiels Sendenhorst.
Im 19. Jahrhundert begegnet die Jagd zunehmend als verpachtbares Recht. 1841 wurde die Jagdgerechtigkeit Grevinghofs als Koppeljagd über Gebiete in Sendenhorst, Albersloh, Alverskirchen und Telgte angeboten.
Herrschaftsrecht · Grenzrecht · Wirtschaftsgut · Pachtobjekt · Nahrungserwerb · gesellschaftliches Ereignis
Aus dieser alten Rechtswelt entwickelte sich schließlich die moderne Revier- und Vereinsstruktur.
Auch Bäche, Gräben, Teiche und Kuhlen waren wirtschaftlich genutzte Teile der Landschaft.
Das Land am Wasser und das Recht auf die Fische mussten nicht demselben Menschen gehören.
Die Stadt Sendenhorst verfügte über umfangreiche Fischereirechte. Besonders anschaulich ist die Verpachtung vom 21. Oktober 1780. Damals wurden Fischereirechte unter anderem in der Angel, Stadtgräfte, Greinkuhle, Lehmkuhle, Hellenbach sowie verschiedenen Teichen und Wasserstellen angeboten.
In der Angel durfte mit Fuken beziehungsweise Fischreusen, Angeln und anderen Fanggeräten gefischt werden. Auch der Fang von Krebsen ist überliefert.
Die Angel zeigt besonders gut, welche Konflikte daraus entstehen konnten. Die Stadt besaß beziehungsweise verpachtete Fischereirechte, während die angrenzenden Äcker und Wiesen Bauern gehörten.
Der Landwirt Greiwe aus Rinkhöven pachtete das Fischereirecht in der Angel unter anderem deshalb, weil er verhindern wollte, dass andere Fischer beim Zugang zum Wasser seine und die benachbarten Felder und Wiesen beschädigten.
Noch 1937 wurde das Fischereirecht in der Angel für vier Jahre zur Verpachtung angeboten.
Fischerei war damit nicht bloß Freizeit. Sie war Nahrungsgewinnung, städtisches Recht, Einnahmequelle und manchmal Ursache handfester Nutzungskonflikte in der Feldflur.
Zur Landwirtschaft gehörten auch Bäche, Gräben, Kuhlen und Teiche. Sie entwässerten Flächen, dienten als Viehtränken und Pferdeschwemmen oder wurden zur Fischerei genutzt.
Viele dieser Wasserorte sind heute verschwunden oder stark verändert. Andere bestehen bis heute. Ihre Geschichte reicht jedoch weit über die Landwirtschaft hinaus: Nordenbleiche und Ententeich, Lehmkuhle, Greinkuhle, Stadtgräfte, Stadtbörne, Meer und Meerbach, die alten Teiche an den Dämmen, Angel, Hellbach, Helmbach, Wieninger Bach, Hardtteiche und der neue Ostheidebach erzählen gemeinsam eine eigene Geschichte Sendenhorsts.
Gewässer in Sendenhorst – von der Stadtgräfte bis zum Ostheidebach →Wer eine historische Flurkarte mit der heutigen Landschaft vergleicht, erkennt einen grundlegenden Wandel.
Früher lagen zahlreiche kleine Äcker, Wiesen, Weiden, Hecken, Wege, Gräben und Waldstücke nebeneinander. Selbst die Flächen eines einzelnen Hofes mussten nicht zusammenliegen.
Alte Hofakten zeigen immer wieder verstreuten Besitz. Grundstückstausch war deshalb schon lange vor der modernen Flurbereinigung ein Thema.
Einen ersten großen Einschnitt bildete die Teilung der Marken und Gemeinheiten. Gemeinschaftlich genutzte Flächen wurden privatisiert und anschließend vielfach intensiver landwirtschaftlich genutzt.
Im 20. Jahrhundert beschleunigten Mechanisierung und Flurbereinigung den Wandel.
Pferde wurden durch Traktoren ersetzt. Größere Maschinen verlangten größere, zusammenhängende und gut erreichbare Flächen. Grundstücke wurden neu geordnet, kleine Parzellen zusammengelegt, Wirtschaftswege verändert und Gräben ausgebaut.
Auch Hecken und Feldgehölze verschwanden teilweise, weil sie einer rationelleren Bewirtschaftung im Wege standen.
Aus einer kleinteiligen Landschaft mit zahlreichen Kämpen wurde zunehmend die Landschaft der großen Ackerschläge.
Der Landschaftswandel veränderte Sendenhorst tiefgreifend.
Gemeinschaftliche Weiden verschwanden.
Kleine Parzellen wurden zusammengelegt.
Manche Feldwege wurden aufgegeben.
Hecken verschwanden oder wurden verkürzt.
Kleine Teiche und Kuhlen wurden verfüllt.
Gräben und Bäche wurden verändert.
Alte Grundstücksgrenzen verloren ihre Bedeutung.
Mit ihnen verschwanden teilweise auch die alten Flurnamen aus dem täglichen Gebrauch.
Viele alte Hofstellen liegen noch immer dort, wo schon vor Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben wurde. Wege folgen teilweise sehr alten Linien. Bäche und Gräben gliedern weiterhin die Feldflur. Einzelne Hecken, Baumreihen und Gehölze lassen frühere Grenzen erkennen.
Vor allem aber überleben die alten Namen.
Flaßkamp, Linnenkamp, Kuhkamp, Pferdekamp, Teigelkamp, Püttkamp oder Galgenkamp sind sprachliche Denkmäler einer Landschaft, die teilweise längst verschwunden ist.
Wer diese Namen kennt, sieht draußen mehr.
Landwirtschaft prägt Sendenhorst bis heute außergewöhnlich stark.
Das heutige Stadtgebiet umfasst rund 9.695 Hektar. Davon werden etwa 7.662 Hektar landwirtschaftlich genutzt.
Beim Vergleich mit älteren Zahlen ist allerdings Vorsicht nötig: Seit der kommunalen Neugliederung gehört Albersloh zum heutigen Stadtgebiet. Historische Angaben für das alte Sendenhorst und heutige Zahlen für die Gesamtstadt beschreiben deshalb unterschiedliche Gebiete.
Die Landwirtschaft selbst hat sich grundlegend verändert. Wo früher Pferde, Knechte und Mägde arbeiteten, fahren heute leistungsfähige Traktoren und Erntemaschinen. Satellitennavigation, digitale Ackerschlagkarteien, präzisere Düngung und moderne Stalltechnik gehören mittlerweile zum landwirtschaftlichen Alltag.
Gleichzeitig werden Landschaftselemente heute teilweise wieder anders bewertet.
Hecken, Feldgehölze, Gewässerrandstreifen, Feuchtflächen und naturnahe Bachläufe sind nicht mehr allein Hindernis, Grenze oder Wirtschaftsfläche. Sie besitzen große Bedeutung für Artenvielfalt, Wasserhaushalt, Bodenschutz und Biotopverbund.
Über Jahrhunderte veränderten Menschen die Landschaft, um sie besser nutzen zu können. Heute verändert der Mensch sie teilweise erneut, um Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Natur miteinander zu verbinden.
Die Sendenhorster Kulturlandschaft ist deshalb kein abgeschlossenes historisches Denkmal.
Sie wird seit Jahrhunderten gemacht – und sie verändert sich weiter.
Die Sendenhorster Kulturlandschaft erzählt ihre Geschichte nicht nur in Urkunden und Hofakten. Sie liegt draußen vor der Haustür.
Alte Hofstellen, Wege, Kämpe, Hecken und Bachläufe zeigen, wie Generationen von Menschen das Land nutzten. Flurnamen bewahren Orte, die längst anders aussehen oder vollständig verschwunden sind.
Wer weiß, was Flaßkamp, Ostheide, Nienholter Mark, Greinkuhle, Galgenkamp oder Linnenkamp bedeuteten, betrachtet die Landschaft mit anderen Augen. Aus einem Feld wird Geschichte.
ACKER · VIEH · MARK · JAGD · FISCHEREI · WANDEL
• Hans-Günther Fascies (HGF), Stadt-Heimatarchiv Sendenhorst: historische Arbeitsunterlagen zu Fluren, Huden, Marken, Hofstellen, Jagdrechten, Fischerei und Kulturlandschaft.
• Heinrich Petzmeyer: historische Arbeiten zur Siedlungs-, Wirtschafts-, Flur- und Stadtgeschichte Sendenhorsts.
• Heimatverein Sendenhorst: historische Hofakten und Zusammenstellungen zu Jönsthövel, Bracht, Brock, Hardt, Elmenhorst, Sandfort und Rinkhöven.
• Heimatverein Sendenhorst: Fluren, Huden und Jagd – historische Fluren, Marken, Huderechte, Jagdrechte und Fischerei.
• Heimatverein Sendenhorst: Stadtangelegenheiten – Erhebung von 1812 zu Feldfrüchten, Erntemengen, Viehhaltung, Tierfütterung, Brauereien, Brennereien, Jagd und Fischerei.
• Heimatverein Sendenhorst: Archivgeschichten – Flurnamen und Landschaft – historische Flurnamen, Marken, Gemeinheiten und Veränderungen der Kulturlandschaft.
• Heimatverein Sendenhorst: Archivgeschichten – Gewässer und Fischerei – Angel, Stadtgräfte, Greinkuhle, Lehmkuhle, Fischereirechte und Markenteilungen.
• Heimatverein Sendenhorst: Höfe Jönsthövel – Feldfrüchte, Flurnamen, Viehhaltung und historische Hofwirtschaft.
• Heimatverein Sendenhorst: Höfe Bracht – Flurnamen, Flachs, Weiden und historische Landnutzung.
• Heimatverein Sendenhorst: Höfe Brock – Feldfrüchte, Flachsverarbeitung und Hofinventare.
• Heimatverein Sendenhorst: Höfe Rinkhöven – kleinteilige Flurstücke, Aussaaten und historische Hofstellen.
• Heimatverein Sendenhorst: Straßen und Flurnamen – historische Kamp-, Flur- und Ortsbezeichnungen.
• Stadt Sendenhorst: Wirtschaftsstandort und Flächennutzung ↗ – heutige Stadtfläche und Landwirtschaftsfläche.
• Westfalen Regional / LWL: historische Agrarlandschaften, Kern- und Kleimünsterland, Kampfluren, Heckenlandschaft und Strukturwandel.
Recherchehinweis: Historische Flurnamen, Nutzungsrechte und Landschaftsbezeichnungen können je nach Zeit und Quelle unterschiedliche Schreibweisen oder räumliche Abgrenzungen besitzen. Die Darstellung folgt soweit möglich den überlieferten Sendenhorster Quellen. Regionale Angaben dienen der Einordnung in den münsterländischen Zusammenhang.