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Everke

Die Geschichte der Familie Everke verbindet Sendenhorst mit einer der alten Bürgerfamilien der Stadt Beckum. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts gehörten die Everkes zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben Sendenhorsts. Kaufmannschaft, Landwirtschaft, Kornbrennerei und ein außergewöhnlich langes Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr prägten die Familie. Fast zwei Jahrhunderte war die Hausstätte an der Ecke Kirchstraße und Neustraße ihr Mittelpunkt.

Wurzeln: Beckum  ·  Sendenhorster Linie: seit 1802/03  ·  Hausstätte: Kirchstraße 20/22 – Ecke Neustraße  ·  Brennerei: Überlieferung ab 1796, Stilllegung 1982

Teil 1
Von Beckum nach Sendenhorst – bis 1975

Eine alte Beckumer Bürgerfamilie

Die Wurzeln der Familie Everke liegen in Beckum. Der Familienname ist dort seit dem späten Mittelalter nachweisbar. Eine Quelle nennt bereits 1389 einen Everwin Everken. Sicher belegt ist die Familie im Beckumer Stadtarchiv seit dem 15. Jahrhundert.

Everkes gehörten über Jahrhunderte zur Beckumer Bürgerschaft. Familienmitglieder waren Kaufleute, Bäcker, Brauer, Ratsherren, Richter und Bürgermeister. Besonders hervor trat Dr. jur. Johannes Everke im 17. Jahrhundert, der während des Dreißigjährigen Krieges wiederholt als Bürgermeister und in wichtigen Rechts- und Finanzgeschäften der Stadt erscheint.

Auch spätere Generationen blieben im öffentlichen Leben Beckums aktiv. Stephan Everke, geboren 1732, war Bäcker, Wirt und zeitweise Bürgermeister. Einer seiner Söhne sollte schließlich die Sendenhorster Linie begründen.

1802/03 – Caspar Everke kommt nach Sendenhorst

Johann Caspar Everke, geboren 1771, zog anlässlich seiner Heirat im Jahr 1802 von Beckum nach Sendenhorst. Am 7. April 1803 beantragte er das Sendenhorster Bürgerrecht. Als Beruf wurde Krämer angegeben.

Caspar handelte mit holländischen Waren sowie Ellen- und Manufakturwaren. Waren bezog er unter anderem aus Münster und Amsterdam und verkaufte sie sowohl in Sendenhorst als auch in der Umgebung.

Durch seine erste Ehe gelangte das Haus Kirchstraße 20, später Kirchstraße 22, in seinen Besitz. Dieses Grundstück sollte für fast zwei Jahrhunderte zum Mittelpunkt der Sendenhorster Everkes werden.

1806 – das Haus brennt ab

Nur wenige Jahre nach Caspars Ankunft wurde Sendenhorst am 29. April 1806 von einem verheerenden Stadtbrand getroffen. Auch das Everkesche Haus an der Kirchstraße brannte nieder.

Unterstützung kam aus Beckum: Verwandte ließen dort ein neues Fachwerkhaus zimmern, nach Sendenhorst transportieren und Caspar Everke überlassen. Aus der allgemeinen Brandhilfe erhielt er den höchsten ausgezahlten Satz von 35 Talern – ein Hinweis darauf, dass er zu den wohlhabenderen Sendenhorster Bürgern gehörte.

Hausstätte: Kirchstraße 20, später Kirchstraße 22 – unmittelbar gegenüber von Kirche und Rathaus.

1796 – die Anfänge der Brennerei

Die Familienüberlieferung setzt die Anfänge der Brennerei auf 1796. Damals soll die Familie Beumer auf der späteren Everkeschen Hausstätte eine Korn-Dickmaischbrennerei gegründet haben.

Caspar Everke übernahm das Anwesen 1805 und führte vermutlich auch das Branntweinbrennen weiter. Auf einem Geschäftsbriefkopf der Firma J. H. Everke – Dampfkornbranntwein-Brennerei aus dem Jahr 1913 wurde ausdrücklich 1796 als Gründungsjahr angegeben.

Die dort beworbene Spezialität hieß „Alter Münsterländer Korn – Vom alten Faß“.

1837 – die Firma J. H. Everke

Die Gründung einer eigenen Firma war bereits 1819 vorbereitet worden. 1837 wurde sie schließlich unter dem Namen J. H. Everke eingetragen.

Nach Caspars Tod 1843 führte seine Witwe Clara den Besitz weiter. Der überlebende Sohn Johann Heinrich Everke, geboren 1829, übernahm später als Kaufmann, Handelsherr und Brennereibesitzer.

1856/59 – Schankwirtschaft und Ausbau der Brennerei

1856 wurde im Haus eine Branntweinschenke eingerichtet. Drei Jahre später, 1859, wurde der Ausbau einer Brennereianlage mit Maischkeller angezeigt.

Zum Betrieb gehörte gleichzeitig Landwirtschaft. Ein Bauantrag aus 1859 zeigt ein Wirtschaftsgebäude mit Tenne und Stallungen für acht Kühe. Handel, Landwirtschaft, Ausschank und Brennerei bildeten also eine gemeinsame wirtschaftliche Einheit.

Für 1882 ist die Stellung der Brennerei innerhalb Sendenhorsts greifbar: Mit einer festgesetzten Jahresmenge von 53,13 Hektolitern nahm Everke unter den aufgeführten Brennereien den fünften Rang ein.

Everke und die Anfänge der Feuerwehr

Die Verbindung der Familie Everke mit dem Sendenhorster Feuerlöschwesen begann schon vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. 1857 war Heinrich Everke für die städtische Feuerspritze verantwortlich und leitete später eine Abteilung, die Wasserbottiche füllte und zur Brandstelle brachte.

Damit begann eine außergewöhnliche Familientradition, die durch Wilhelm und Heinz Everke über Jahrzehnte fortgeführt wurde.

Wilhelm Everke – Brenner und Feuerwehrmann

Wilhelm Everke, geboren 1862, führte als Kaufmann, Landwirt und Brennereigutsbesitzer das Unternehmen weiter.

Schon als junger Mann setzte er sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Im August 1885 gehörte er zu deren Mitbegründern, führte zunächst die erste Steigergruppe und wurde 1907 Chef der Wehr.

Bis zu seinem Tod 1928 blieb Wilhelm Everke Oberbrandmeister. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Ausbau der Ausrüstung sowie der Neubau von Steigerturm und Spritzenhaus.

1900 – Paula Everke kommt nach Sendenhorst

Im Jahr 1900 heiratete Wilhelm Everke Paula Rehage. Die Familienüberlieferung erzählt ihre Kennenlerngeschichte ungewöhnlich anschaulich: Paula war einer für sie unerwünschten Verbindung davongelaufen und lernte auf einer Zugfahrt zufällig Wilhelm Everke kennen.

Nach ihrer Heirat arbeitete sie sich intensiv in Landwirtschaft und Brennereibetrieb ein. Während des Ersten Weltkriegs wurde der bisher zusätzlich betriebene Manufakturwarenhandel aufgegeben und die Konzentration zunehmend auf Landwirtschaft und Kornbrennerei gelegt.

1920 – ein Verband entsteht in Sendenhorst

Wilhelm Everke gehörte zu den bedeutenden Vertretern des westfälischen Kornbrennereiwesens. 1920 gründete er den Verband westfälischer Kornbrenner e.V.

Ziel war es, die bäuerlich-landwirtschaftliche Bedeutung der Brennereien zu sichern und besonders kleine und mittlere Betriebe zu schützen. Everke vertrat die Interessen der Kornbrenner auch gegenüber Behörden und politischen Entscheidungsträgern in Berlin.

Der Verband westfälischer Kornbrenner bezeichnete seine Neuorganisation später im Wesentlichen als das Werk Wilhelm Everkes.

1928 – Paula führt den Betrieb weiter

Wilhelm Everke starb am 7. Oktober 1928. Danach führte seine Witwe Paula Landwirtschaft und Brennerei weiter. Sie hatte sich über Jahrzehnte umfassende Kenntnisse des Betriebes angeeignet und hielt ihn bis zur offiziellen Übergabe an die nächste Generation im Jahr 1942/43 aufrecht.

Wegen ihrer jahrzehntelangen engen Verbindung zur Freiwilligen Feuerwehr wurde Paula Everke in Sendenhorst sogar als „Mutter der Freiwilligen Feuerwehr“ bezeichnet.

Heinz Everke – die nächste Generation

Karl Heinrich „Heinz“ Everke, geboren 1902, erhielt eine vielseitige Ausbildung. Nach dem Gymnasialbesuch absolvierte er eine Banklehre in Münster, eine landwirtschaftliche Ausbildung und anschließend eine Ausbildung zum Brenner.

Wie sein Vater engagierte er sich besonders stark in der Freiwilligen Feuerwehr. Bereits 1925 trat er der Wehr bei und übernahm 1929 im Alter von 27 Jahren deren Leitung.

Als Heinz Everke 1967 altersbedingt ausschied, hatte sich die Feuerwehr grundlegend verändert: Aus der Zeit der Handdruckspritze war eine moderne Wehr mit Gerätehaus und mehreren Einsatzfahrzeugen geworden.

Wilhelm und Heinz Everke: Von 1907 bis 1967 stand damit über insgesamt 60 Jahre ein Mitglied der Familie Everke an der Spitze der Sendenhorster Feuerwehr.

1935 – Heinz und Erika Everke

1935 heiratete Heinz Everke Erika Kleine aus Lippstadt. Sie stammte selbst aus einer Brennereigutsfamilie und sollte insbesondere während der Kriegsjahre eine entscheidende Rolle für die Fortführung des Everkeschen Betriebes übernehmen.

Die 1930er Jahre – Sendenhorster Korn für Übersee

Die Brennerei war inzwischen weit über Sendenhorst hinaus tätig. Ein erhaltenes Flaschenetikett aus 1934 dokumentiert sogar den Export von Erzeugnissen der Firma Everke in die USA.

Landwirtschaft und Brennerei blieben dabei eng miteinander verbunden. Die Brennerei war kein isolierter Industriebetrieb, sondern Teil eines landwirtschaftlichen Wirtschaftskreislaufs mit Getreide, Viehhaltung und der Nutzung der Brennereirückstände als Futter.

1942/43 – der Betrieb wird an Heinz übertragen

Mit Vertrag vom 10. Februar 1943 übertrug Paula Everke rückwirkend zum 31. Dezember 1942 den Erbhof und die unter der Firma J. H. Everke betriebene Dampfkornbranntwein-Brennerei an Heinz Everke.

Kurz darauf wurde Heinz zum Kriegsdienst eingezogen. Die Verantwortung für Brennerei und Landwirtschaft lag damit während eines Teils des Krieges wesentlich bei Erika Everke.

Kriegsende 1945 – ein Haus voller Menschen

Das Everkesche Anwesen wurde in den letzten Kriegsmonaten zu einem Zufluchtsort. Geflüchtete Angehörige fanden dort Aufnahme, sodass zeitweise etwa 15 Personen gemeinsam im Haus lebten.

Der Gebäudekomplex an Kirchstraße und Neustraße bestand aus Wohnhaus, Brennerei, Kesselhaus, Wasch- und Wirtschaftsräumen, Tenne, Speichern und Stallungen. Getreide wurde mit einem Kran auf die Speicher gehoben, Kühe, Pferde und Schweine standen mitten im Sendenhorster Stadtkern.

In der Küche wurde noch mit einer alten Schwengelpumpe Wasser gefördert. Heißes Wasser aus dem Brennereikessel wurde sogar von Nachbarn abgeholt, um damit ihre Bürgersteige zu reinigen.

31. März 1945 – die Amerikaner kommen

Am Karsamstag 31. März 1945 fuhren amerikanische Panzer durch Sendenhorst. Heinz Everke war in der Nacht zuvor von Münster aus zu Fuß nach Hause gelangt. Er zog Zivilkleidung an und ging in den Stall zum Melken. Bei der Hausdurchsuchung hielten ihn die amerikanischen Soldaten zunächst für einen landwirtschaftlichen Arbeiter. Später wurde er jedoch festgenommen und in amerikanische Gefangenschaft gebracht. Nach Aussagen ehemaliger polnischer Gefangener zu seinen Gunsten wurde er wieder freigelassen.

1946 – Feuer auf dem Heuboden

Am 16. August 1946 brach über den Stallungen ein Feuer aus. Mit Unterstützung der Nachbarschaft wurden Eimerketten gebildet und die Feuerwehr griff ein. Ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte verhindert werden; auch die Brennerei blieb betriebsfähig.

Der große Haushalt der Nachkriegszeit

Eine eindrucksvolle Alltagsschilderung stammt von Senta Fronholt, die ab 1950 als Köchin bei Everkes arbeitete. Zum Haushalt gehörten zeitweise rund 17 Personen: Familie, Hauspersonal und Beschäftigte des Betriebes.

Jeden Tag musste für diese große Gemeinschaft gekocht werden. Vieles kam aus dem eigenen Garten und aus der Landwirtschaft. Auch die Beschäftigten wohnten im Haus beziehungsweise in den Wirtschaftsgebäuden.

Bei Bedarf halfen die Hausangestellten sogar beim Abfüllen der Brennereierzeugnisse: Flaschen wurden verkorkt, verschlossen, etikettiert und anschließend in Kisten verpackt. Landwirtschaft, Haushalt und Brennerei waren noch keine streng getrennten Lebensbereiche.

Nachkriegszeit – die Brennerei wächst erneut

Nach 1945 lag die Brennerei zunächst weitgehend still, da Brenngetreide nur sehr begrenzt zugeteilt wurde. In dieser Phase lebte der Betrieb vor allem von der Landwirtschaft.

Mit der Normalisierung der wirtschaftlichen Verhältnisse nahm auch die Produktion wieder zu. Unter Heinz Everke entwickelte sich die Brennerei erneut zu einem bedeutenden Sendenhorster Betrieb. Zuletzt verfügte sie nach Angaben der Familienchronik über etwa 800 Hektoliter Jahresbrennrecht und war damit die zweitgrößte Brennerei Sendenhorsts.

1975 – das Ende einer Epoche

Heinz Everke leitete Landwirtschaft und Brennerei bis zu seinem Tod am 7. August 1975. Sein Tod bildet einen deutlichen Einschnitt in der Everkeschen Familien- und Betriebsgeschichte.

Mit ihm endete zugleich die Generation, die den Wiederaufstieg der Brennerei nach Krieg und Nachkriegszeit getragen und über Jahrzehnte das Sendenhorster Feuerwehrwesen geprägt hatte.

Teil 2
Ab 1975 – die letzten Jahre der Brennerei

1975 – Ekhart Everke übernimmt

Nach dem Tod von Heinz Everke ging Erbhof und Brennerei 1975 auf Ekhart Everke, geboren 1939, über.

Damit begann die fünfte und letzte Generation der Everkeschen Brennereigeschichte auf der alten Hausstätte.

Die Stadtsanierung verändert erneut den Stadtkern

Anfang der 1980er Jahre plante die Stadt im Rahmen der Stadtsanierung eine Verlagerung der Brennerei. Eine Fortführung an einem neuen Standort kam für die Familie jedoch nicht mehr in Betracht.

Damit stand eine Wirtschaftsform vor ihrem Ende, die über Generationen das Grundstück zwischen Kirchstraße und Neustraße geprägt hatte.

1. Oktober 1982 – die Brennerei wird stillgelegt

Am 1. Oktober 1982 wurde der Everkesche Brennereibetrieb eingestellt. Die Brennrechte wurden an die Sendenhorster Brennerei Horstmann verkauft. Damit endete eine nach der Familienüberlieferung bis 1796 zurückreichende Brennereigeschichte von fast zwei Jahrhunderten.

1983/84 – die Wirtschaftsgebäude verschwinden

Zum 1. Oktober 1983 wechselten die für die Stadtsanierung vorgesehenen Grundstücke den Eigentümer. Anschließend wurden die Brennerei- und Wirtschaftsgebäude an der Neustraße abgebrochen.

Wo früher Tenne, Stallungen, Speicher, Brennerei und Brennereischornstein gestanden hatten, entstanden neue Wohn- und Geschäftsgebäude.

Das Wohnhaus bleibt

Das prägende Wohnhaus an der Kirchstraße blieb erhalten und steht unter Denkmalschutz. Damit ist bis heute zumindest ein sichtbarer Teil der alten Everkeschen Hausstätte im Sendenhorster Stadtbild vorhanden.

Der schmucke Giebel erinnert an einen Gebäudekomplex, in dem über Generationen Wohnen, Landwirtschaft, Handel und Brennerei unmittelbar nebeneinander lagen.

2005 – Ende der Sendenhorster Everke-Manneslinie

Ekhart Everke starb am 28. Oktober 2005. Nach der Familienchronik endete mit seinem Tod die männliche Sendenhorster Linie der Familie Everke.

Die Geschichte der Familie selbst reicht jedoch weit über den Namensträger am alten Stammhaus hinaus. Verwandtschaftliche Verbindungen führen in zahlreiche westfälische Familien und Orte.

2011 – die Familiengeschichte wird dokumentiert

Im Jahr 2011 stellte Max-Joachim Gutermuth die umfangreiche Familienchronik „Everke – Eine Familie aus Westfalen“ zusammen.

Grundlage waren Kirchenbücher, Familienunterlagen, Mitteilungen von Angehörigen, historische Dokumente, Zeitungsartikel und weitere Quellen. Dadurch blieb nicht nur die genealogische Entwicklung, sondern auch ein ungewöhnlich dichtes Bild vom Leben und Arbeiten der Everkes in Sendenhorst erhalten.

Die Everkesche Familiengeschichte führt von einer alten Beckumer Bürgerfamilie über Kaufmannschaft und Landwirtschaft zur Sendenhorster Kornbrennerei. Zugleich ist sie eng mit zwei wichtigen Kapiteln der Stadtgeschichte verbunden: der Entwicklung der landwirtschaftlichen Brennereien und dem Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst.

Quelle

Grundlage dieser Darstellung ist die 2011 von Max-Joachim Gutermuth zusammengestellte Familienchronik „Everke – Eine Familie aus Westfalen“. Ergänzend wurden die darin ausgewerteten Sendenhorster Haus- und Brennereidaten berücksichtigt.

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