Die Geschichte der Familien Tawiede und Arens-Sommersell ist über mehrere Jahrhunderte eng mit einer
Hausstätte im alten Sendenhorster Stadtkern verbunden. Aus einem Weberhaus entwickelte sich ein Handwerker-, Handels-, Landwirtschafts- und Brennereibetrieb. Später verlagerte sich der
wirtschaftliche Mittelpunkt auf Gut Geilem. Die Familiengeschichte zeigt damit zugleich den Wandel Sendenhorsts vom Ackerbürgerstädtchen bis zur modernen Landwirtschaft.
Für die Veröffentlichungsrechte danke ich persönlich Seppel Sommersell, DU warst, bzw. bist in unserer Erinerung ein wahres Sendenhorster Original!
Zeitraum: 18. Jahrhundert bis 2006 · Orte: Weststraße, Hardt, Gut Geilem, Südendamm · Schwerpunkte: Familie, Hausstätte, Handwerk, Landwirtschaft, Kornbrennerei und gesellschaftliches Engagement
Der Ausgangspunkt der Familiengeschichte ist eine Hausstätte unmittelbar westlich der Kirche. Im ersten vollständigen Sendenhorster Häuserverzeichnis von 1768 gehörte sie zum Nordviertel und trug die Nummer 245. Nach dem großen Stadtbrand von 1806 und der Neuordnung der Straßen erhielt das Grundstück die Anschrift Weststraße 234. Ab 1955 wurde daraus Weststraße 8.
Über Generationen hinweg änderten sich auf demselben Grundstück die Berufe und Wirtschaftsformen: Aus dem Weberhaus wurde eine Zimmermanns- und Holzhändlerstätte, später kamen Landwirtschaft, Handel und schließlich die Kornbrennerei hinzu.
1747 heiratete der Weber Dirk Edeling Anna Gertrud Tobeynk. Die Hausstätte gehörte damit zur alten Sendenhorster Leinenwirtschaft. Noch 1804 wurden in der Stadt 93 Webstühle in 63 Häusern gezählt.
Die Weber waren meist keine wohlhabenden Bürger. Handwerk, Garten, Viehhaltung und Selbstversorgung gehörten eng zusammen. Noch 1826 finden sich auf der späteren Sommersellschen Hausstätte neben den Bewohnern eine Ziege sowie Kuh und Schwein.
Mit Johann Hermann Tawiede kam um 1800 ein neuer Beruf auf die Hausstätte. Er war zunächst Tischler und später Zimmermeister.
Nur wenige Monate nach seiner Heirat zerstörte der große Stadtbrand von 1806 auch sein Wohnhaus. Beim Wiederaufbau Sendenhorsts war Tawiede anschließend selbst als Bauhandwerker tätig. Zu seinen Arbeiten gehörte unter anderem die Pastoratsscheune. Seine bereits ausgeführten Bauten dienten später als Nachweis seiner Fähigkeiten; der Meistertitel wurde ihm ohne erneute Prüfung zuerkannt.
Sein Sohn Hermann Heinrich Tawiede, geboren 1807, führte die Zimmerwerkstatt weiter. Neben dem Zimmerhandwerk betrieb er Holzhandel und erhielt 1863 die Agentur der Feuerversicherung „Deutscher Phönix“.
Seine erhaltenen Versicherungsbücher geben einen ungewöhnlich genauen Blick in einen Sendenhorster Haushalt des 19. Jahrhunderts: Möbel, Hausrat, Kleidung, Leinen, Betten, Vorräte, Flachs, Garn, Porzellan, Bücher, Werkzeuge, Bauholz, Getreide, Heu und Stroh wurden einzeln erfasst.
1878 übertrug Hermann Heinrich sein Vermögen an seine Tochter Bertha Tawiede, behielt sich jedoch zu Lebzeiten Nießbrauch und Verwaltung vor.
Berthas Bruder Johann Bernhard Tawiede, geboren 1850, zog dagegen in die Fremde. Er arbeitete zunächst als Holzhändler in München und später als Prokurist eines Baustoffhandels in Wien. Seine Frau Augusta Russ stammte aus Leoni am Starnberger See. Das Ehepaar blieb kinderlos.
In der Familie blieben Erinnerungen an Besuche in Wien erhalten: Fiakerfahrten, Theaterbesuche und die für einen jungen Münsterländer ungewohnte großstädtische Lebenswelt. Die kleinen Petits Fours in der Theaterpause wurden später augenzwinkernd als wenig sättigende „Müsterkes“ erinnert.
In seinem Testament vom 21. Juli 1905 bestimmte Johann Bernhard Tawiede seinen Sendenhorster Neffen Bernhard Arens genannt Sommersell zu einem der Erben.
1879 heiratete Josef Arens genannt Sommersell, geboren 1853, Bertha Tawiede. Damit begann auf der alten Tawiedeschen Hausstätte die Geschichte der Familie Arens-Sommersell.
Josef stammte vom Hof Sommersell in der Hardt. Die Familienchronik führt diesen Hof bis auf eine urkundliche Erwähnung von 1059 zurück.
Kurz nach seiner Einheirat ließ Josef Stallungen für drei Milchkühe, sieben Mastkühe und zehn Schweine errichten. 1881 kaufte er zusätzlich 7 Hektar 70 Ar 61 Quadratmeter Land im Nordglinkamp.
Seine Frau Bertha führte Haus und Garten und übernahm zugleich den Direktverkauf von Korn, Hefe und Kohlen. In der Familienüberlieferung wird sie als besonders fleißige und geschäftstüchtige Frau beschrieben.
Josef Sommersell war Landwirt, Händler, Versicherungsagent, Auktionator, Immobilien- und Grundstücksmakler. Um 1887 finden sich zahlreiche Versteigerungen: Tiere, Heu und Stroh, Ackerflächen, Gebäude und sogar große alte Eichen wechselten unter seiner Leitung den Besitzer.
Um 1900 war sein Vermögen so weit angewachsen, dass er Sendenhorster Bürgern und Handwerkern Geld verleihen konnte. Erhaltene Schuldbriefe nennen Beträge zwischen 1.000 und 6.000 Mark.
Die Kornbrennerei wurde zunehmend zum wirtschaftlichen Mittelpunkt des Unternehmens. 1910 modernisierten Josef und sein Sohn Bernhard die Anlage. Ein Dampfkessel wurde eingebaut, eine Dampfmaschine trieb Pumpen und Mühle an, und ein neuer Destillierapparat verbesserte den Feinbrand.
Der Korn wurde inzwischen weit über Sendenhorst hinaus vertrieben und sogar bis nach Schlesien geliefert.
Die 1903 eröffnete Westfälische Landeseisenbahn nutzte Josef intensiv. Er besaß regelmäßig eine Monatsfahrkarte zwischen Münster und Neubeckum. Die Bahn diente sowohl seinen Geschäftsreisen als auch dem Versand von Korn und anderen Erzeugnissen.
Aus Münster brachte er im Winter gelegentlich Apfelsinen mit. Ein Teil davon wurde schon auf der Nordstraße an wartende Kinder verteilt – eine kleine Familienerinnerung, die zugleich zeigt, wie außergewöhnlich solche Früchte damals noch waren.
Bernhard Arens genannt Sommersell, geboren 1883, heiratete am 9. Oktober 1918 Anna Zurmühlen, genannt Änne. Der Erste Weltkrieg hatte die Hochzeit lange hinausgezögert.
Bernhard hatte nach der Sendenhorster Rektoratsschule in einer Beckumer Kornbrennerei gelernt. Im Familienbetrieb widmete er sich besonders dem Feinbrand. Er galt als arbeitsam, ruhig und geradlinig.
Sonntags spannte er gern das Pferd „Flamme“ vor den zweirädrigen Ausflugswagen und fuhr durch die Sendenhorster Bauerschaften. Gelegentlich führte der Weg bis nach Albersloh.
1919 wurde an der Hoetmarer Straße eine weitere Scheune errichtet, weil die Lagerflächen zwischen Weststraße und Schulstraße nicht mehr ausreichten. Zu dieser Zeit bewirtschaftete die Familie bereits rund 28 Hektar Acker- und Weideland von der Stadt aus.
1923 entstand das neue Wohnhaus an der Weststraße. Josef Sommersell richtete sich dort ein Erkerzimmer ein, aus dem er in beide Richtungen der Straße sehen konnte. Die Tageszeitung ließ er sich morgens mit einem langen Strohband zum Fenster hinaufziehen. In diesem Zimmer starb er 1932.
Änne Sommersell führte einen Haushalt, zu dem neben der Familie auch Melker, Knechte und Haushaltshilfen gehörten. Unterkunft, Verpflegung und Wäscheversorgung waren Teil des Arbeitsverhältnisses.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden zusätzlich Menschen aufgenommen, die wegen der Bombenangriffe ihre Heimat verlassen mussten. Küche, Bad und Toilette wurden gemeinsam genutzt.
1947 wurde die Brennerei erneut modernisiert. Änne war dabei eine treibende Kraft. Trotz der Materialknappheit der Nachkriegszeit gelang es, das Gebäude um ein Stockwerk zu erhöhen und neue Technik einzubauen.
Der spätere Betriebsnachfolger Josef Arens-Sommersell, genannt Seppel, wurde 1929 geboren. Seine Schul- und Ausbildungszeit wurde stark vom Zweiten Weltkrieg geprägt.
Als sein Vater Bernhard am 21. August 1949 starb, war Josef gerade 20 Jahre alt. Er übernahm sofort den Betrieb.
Die Viehställe lagen mitten im Ortskern und reichten hinter dem Wohnhaus bis zur Schulstraße. Landwirtschaft gehörte damals noch unmittelbar zum Bild der Sendenhorster Innenstadt.
1954 heiratete Josef Magdalene Roeren vom Hof Roeren-Schotte in der Hardt. Sie stammte aus einem großen landwirtschaftlichen Haushalt, in dem gewöhnlich etwa 13 Menschen lebten. Während des Krieges waren es durch aufgenommene Flüchtlinge zeitweise bis zu 20.
Der Hof war weitgehend Selbstversorger. Fleisch, Eier, Gemüse und Obst wurden selbst erzeugt, Brot wurde gebacken und Fleisch durch eigene Schlachtung für den Vorrat haltbar gemacht.
Magdalene erinnerte sich an eine glückliche Kindheit. Das „Höfchen“ mit einem großen Walnussbaum, einer Schaukel und einem Sandhaufen war der Mittelpunkt des Spielens. Im alten Speicher wurde Verstecken gespielt, im Holzhaus ein eigenes Klassenzimmer eingerichtet. Später wurden die Hühner gefüttert, Eier gesucht und der Esel vor den Milchkarren gespannt.
Am Karsamstag 31. März 1945 wurde Magdalene mit dem Fahrrad nach Sendenhorst geschickt, um beim Bäcker Daldrup in der Weststraße zehn Pfund Hefe zu holen. Am Westtor erfuhr sie, dass die Panzersperre geöffnet worden war. Neugierig fuhr sie weiter – und sah plötzlich die ersten alliierten Panzer. Sie wendete und fuhr mit aller Kraft zurück. Am Wasserwerk wurde sie von der Panzerspitze eingeholt. Auf dem Hof wartete die Familie bereits mit weißen Tüchern.
Nach dem Krieg absolvierte Magdalene eine landwirtschaftlich-hauswirtschaftliche Ausbildung. 1950 arbeitete sie als Hauswirtschaftsgehilfin auf einem Bauernhof im Berner Oberland in der Schweiz. Später legte sie die Meisterprüfung in ländlicher Hauswirtschaft ab.
Nach ihrer Heirat übernahm sie die gesamte Buchhaltung des Familienbetriebes und arbeitete sich systematisch in die kaufmännischen Aufgaben ein.
Ein entscheidender wirtschaftlicher Einschnitt erfolgte 1957. Magdalene wurde von ihrer Tante Christine Westhoff adoptiert und übernahm dadurch Gut Geilem mit rund 65 Hektar Fläche.
1958 wurden im Rahmen der Flurbereinigung die bisherigen Flächen des Weststraßenbetriebes an Gut Geilem herangelegt. Die Familie wohnte jedoch weiterhin im Ortskern.
Auf Gut Geilem entstand 1962/63 eine neue Brennerei mit einem Brennrecht von rund 316 Hektolitern. Bis 1970 wurden die Anlagen auf Gut Geilem und in der Weststraße zeitweise parallel betrieben.
1964 übernahm Magdalene von ihrer Tante Christine Westhoff den Vorsitz des Sendenhorster Landfrauenverbandes. Nach ihrer Erinnerung stieg die Mitgliederzahl während ihrer Amtszeit von etwa 40 auf rund 130.
Weiterbildung, berufliche und soziale Fragen, Kultur, Brauchtum und der Austausch zwischen Stadt und Land gehörten zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit.
1965/66 stellte der Betrieb von Milchviehhaltung auf Bullenmast um. Landwirtschaft und Brennerei ergänzten sich dabei: Die bei der Alkoholherstellung anfallende Schlempe konnte als Futtermittel verwendet werden.
Die Sendenhorster Stadtsanierung brachte den größten räumlichen Einschnitt seit dem Stadtbrand von 1806. Zunächst ging die Familie davon aus, dass lediglich Brennerei und Stallungen weichen müssten. Schließlich wurde jedoch auch das erst 1923 errichtete Wohnhaus in die Sanierung einbezogen.
1970 wurde die Brennerei vollständig nach Gut Geilem verlegt. Am 30. Juni 1971 verließ die Familie schließlich die alte Hausstätte und zog zum Südendamm.
Josef Arens-Sommersell war inzwischen auch überregional tätig. 1969 wurde er in den Vorstand des Verbandes westfälischer Kornbrenner aufgenommen, 1971 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und 1974 in den Bundesvorstand berufen.
Ebenfalls in diese Zeit fällt die Erweiterung um den Betrieb Graute. Die Chronik nennt hierzu unterschiedliche Jahresangaben: Im Interview wird 1974 genannt, eine Übersicht führt dagegen 1976 als Beginn der Pacht auf.
1975 endete nach 19 Jahren außerdem Josef Arens-Sommersells Tätigkeit im Rat der Stadt Sendenhorst. Er hatte dem Rat seit 1956 angehört und unter anderem im Bau- und Schulausschuss sowie im Sparkassenzweckverband mitgearbeitet.
1975/76 entstand ein weiterer Stall für 120 Bullen. Im Endausbau konnten schließlich etwa 350 Tiere gemästet werden. Gut Geilem entwickelte sich damit zu einem leistungsfähigen spezialisierten Landwirtschaftsbetrieb.
Am 27. April 1976 starb Änne Arens-Sommersell. Mehr als zwei Jahrzehnte hatte sie noch im gemeinsamen Familienverband mit Josef und Magdalene gelebt. Mit ihr ging die Generation, die die alte Weststraße sowie die Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg unmittelbar geprägt hatte.
1983 entstand ein weiterer moderner Bullenmaststall. Die Verbindung von großer Ackerfläche, Brennerei und Bullenmast machte Gut Geilem zu einem leistungsfähigen Betrieb. Arbeitsabläufe in Stall und Brennerei wurden zunehmend mechanisiert.
Die Chronik nennt für den 1. Mai 1985 den Erwerb eines weiteren Brennrechts von rund 180 Hektolitern. Insgesamt erreichte die Brennerei schließlich ein Brennrecht von ungefähr 1.501 Hektolitern.
Magdalene blieb neben ihrer Tätigkeit im Familienbetrieb über viele Jahre im Westfälisch-Lippischen Landfrauenverband aktiv. Sie arbeitete auf Orts-, Kreis- und Landesebene und setzte sich besonders für Weiterbildung und Eigenständigkeit von Frauen in der Landwirtschaft ein.
1988 absolvierte sie zusätzlich eine Ausbildung zur Familienpflegehelferin.
Auch Josef übernahm zunehmend überregionale Aufgaben. Seit 1971 war er stellvertretender Vorsitzender der westfälischen Kornbrenner. 1986 wurde er Vorsitzender des Ausschusses für Brennereitechnologie und Mitglied im Beirat der Deutschen Kornbranntwein-Vermarktungsgesellschaft.
Dabei ging es um neue Brennereitechnik, Produktionskosten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Kornbrenner.
1999 erhielt Josef Arens-Sommersell das Große Zunftzeichen der Brenner. Gewürdigt wurden insbesondere seine jahrzehntelange Verbandsarbeit, seine Tätigkeit im westfälischen Brennerverband, im Bundesvorstand und in verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Ausschüssen.
Im Oktober 2000 kam es zu einem weiteren grundlegenden Einschnitt. Josef war inzwischen 70 Jahre alt. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen und die Brennerei wurden an die Familie Holtrup aus Hoetmar verpachtet.
Verpachtet wurden knapp 75 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche sowie die Brennerei. Die eigentliche Hoffläche blieb im Besitz der Familie. Der Betrieb sollte erhalten bleiben und weitergeführt werden.
2002 begann ein neues Kapitel. Die Familie gründete die Firma „Windkraftenergie Gut Geilem“ und errichtete auf eigenem Grund eine Windkraftanlage.
Die Chronik nennt für diese Anlage eine Leistung von 600 kW. Eine weitere auf Familiengrund errichtete und an die Windenergie Sendenhorst verpachtete Anlage wird mit 1.500 kW angegeben.
Innerhalb weniger Jahrhunderte führt die Familiengeschichte damit vom Webstuhl über Zimmerei, Holzhandel, Landwirtschaft und Dampfmaschine zur Kornbrennerei, modernen Stalltechnik und schließlich zur Windenergie.
Magdalene Arens-Sommersell hatte bereits im Winter 1958/59 begonnen, Kirchenbuchdaten und Familienunterlagen zusammenzutragen. Viele Jahre blieb die Sammlung zunächst liegen.
Am 8. Januar 2004 führte die Volkskundlerin Dr. Ulrike Frede ein ausführliches Interview mit Josef und Magdalene Arens-Sommersell. Nach der Verpachtung des Betriebes fand Magdalene schließlich die Zeit, das umfangreiche Material systematisch auszuwerten.
Im September 2006 schloss sie ihre Familienchronik ab. Entstanden ist weit mehr als ein Stammbaum: Das Werk verbindet Familien-, Haus-, Wirtschafts- und Alltagsgeschichte und dokumentiert damit zugleich drei Jahrhunderte Sendenhorster Entwicklung.
Grundlage dieser Darstellung ist die von Magdalene Arens-Sommersell 2006 abgeschlossene Chronik „Dreihundert Jahre Geschichte der Familien Tawiede und Arens-Sommersell und deren Hausstätte in Sendenhorst“ sowie das darin wiedergegebene Interview mit Josef und Magdalene Arens-Sommersell vom 8. Januar 2004.