Stadtgeschichte besteht nicht nur aus großen Ereignissen. Oft lässt sie sich besonders anschaulich an Familien verfolgen, die über viele Generationen mit einem Haus, einem Handwerk oder einem Gewerbe verbunden waren. Schmiede, Posthalter, Ärzte, Tischler, Brenner und Kaufleute prägten ihre unmittelbare Nachbarschaft und vielfach das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der ganzen Stadt. Die folgenden Familiengeschichten zu Stapel, Bonse, Borgmann und Bartmann beruhen vor allem auf den Haus- und Familienaufzeichnungen von B. und H.-G. Fascies, Heinrich Petzmeyers Stadtgeschichte, dem Sendenhorster Hauskataster sowie weiteren archivalischen Aufzeichnungen.
Die Geschichte der Familie Stapel ist eng mit dem Schmiedehandwerk in Sendenhorst verbunden. Dabei lassen sich zwei miteinander verbundene Haus- und Schmiedelinien erkennen: eine ältere an der Oststraße und eine zweite auf der späteren Schulstraße. Zusammengenommen reicht die nachweisbare Stapelsche Schmiedetradition vom 18. Jahrhundert bis weit in das 20. Jahrhundert.
Ausgangspunkt ist die Hausstätte Nr. 54 an der Oststraße. Dort ist 1768 noch Johann Hermann Lammerding als Hufschmied nachweisbar. Bereits 1787 erscheint jedoch Bernhard Hermann Stapel als Besitzer; 1796 wird die Familie erneut genannt und 1809 ist Adolf Stapel ausdrücklich als Schmied verzeichnet.
Ein interessanter Hinweis auf die wirtschaftliche Tätigkeit der Familie stammt aus dem Jahr 1786. Damals gab die Stadt ihre wenig erfolgreiche Ziegelei auf und versteigerte Baumaterialien, Balken, Bretter, Ziegel, Dachpfannen und verschiedene Geräte. Bernhard Heinrich Stapel gehörte zu den besonders eifrigen Bietern. Heinrich Petzmeyer wertete dies als möglichen Hinweis darauf, dass Stapel zu dieser Zeit einen Neubau plante.
Die Schmiede arbeitete nicht nur für private Kunden. Im städtischen Mühlenbuch des ausgehenden 18. Jahrhunderts erscheinen Stapel und Münstermann regelmäßig bei Reparaturen an der Sendenhorster Windmühle. Das Schmiedehandwerk war damit unmittelbar in die Unterhaltung einer für die Versorgung der Stadt wichtigen technischen Anlage eingebunden.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Schmiede bereits ein richtiger Handwerksbetrieb. Im Haushalt Adolph Stapels lebten neben der Familie auch zwei Gesellen. Gleichzeitig gehörte – wie bei vielen Sendenhorster Handwerkerfamilien – eine kleine Landwirtschaft zur wirtschaftlichen Grundlage. Viehhaltung, Garten und Handwerk ergänzten sich.
Nach Adolph Stapel führte zunächst seine Witwe den Besitz weiter. Mitte des 19. Jahrhunderts ist Bernhard Stapel als Schmiedemeister belegt. Die Familie war damit nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im öffentlichen Leben präsent. Als 1853 zahlreiche Sendenhorster Bürger und Bauern in weiten Teilen Westfalens Spenden für den Neubau der Pfarrkirche sammelten, gehörte auch Schmied B. Stapel zu den Kollektanten.
1856 begegnet uns Stapel außerdem im Zusammenhang mit dem Brandschutz. Der Schmied war für die städtische Feuerspritze zuständig – lange bevor in Sendenhorst eine organisierte Freiwillige Feuerwehr entstand.
Eine kleine Alltagsszene bei Petzmeyer zeigt, wie selbstverständlich die Schmiede zum Stadtleben gehörte. Als in der Schule während eines Streits über die Heizkosten kein Brennmaterial vorhanden war, legten die Schulkinder jeweils einige Pfennige zusammen und kauften bei Schmied Stapel einen halben Scheffel Kohlen, damit das Klassenzimmer überhaupt geheizt werden konnte.
Eine zweite Linie führt zur Hausstätte Nr. 243, früher an der Straße beim Armenhaus, später Schulstraße. Dort hatten schon vor den Stapels Schmiede gearbeitet: zunächst die Familie Schmeddes, anschließend Osthues. Fascies bezeichnet Osthues ausdrücklich als Grobschmied.
Durch Einheirat kam Johann Bernd Stapel aus der Oststraße auf diese Hausstätte. Damit wurde die Schmiedetradition der beiden Häuser miteinander verbunden. Ihm folgte Franz Heinrich Stapel, geboren 1819, ebenfalls Schmied. Danach erscheint wiederum Johann Bernd Stapel als Schmied.
Mit Bernd Martin Stapel, geboren 1901, reicht die berufliche Tradition sogar bis in das 20. Jahrhundert. Fascies bezeichnet ihn als Schmied und Schlosser. Die Geschichte der Familie Stapel ist damit ein besonders anschauliches Beispiel für die Weitergabe eines Handwerks über viele Generationen.
Die ursprüngliche Stapelsche Hausstätte an der Oststraße wechselte dagegen Ende des 19. Jahrhunderts den Besitzer. Eine dortige Linie der Familie verzog 1889 nach Hamm; das Anwesen ging anschließend auf den Schmied Bernhard Arning über. Das bedeutete jedoch keineswegs das Ende der Stapelschen Schmiedetradition in Sendenhorst – sie setzte sich an der zweiten Hausstätte fort.
Die Familie Bonse gehört zu den Familien, deren Geschichte weit über Sendenhorst hinausweist. Über viele Generationen war das Haus am südlichen Stadtausgang mit dem Postwesen verbunden. Gleichzeitig waren die Bonses Gastwirte, Landwirte, Brennereibesitzer und zeitweise Bürgermeister der Stadt.
Mittelpunkt der Familiengeschichte war die spätere Hausstätte an der Südstraße. Das Anwesen lag unmittelbar am südlichen Stadtausgang und damit günstig an einem überregionalen Verkehrsweg. Nach dem großen Brand von 1749 wurde auch diese Besitzstätte neu aufgebaut. Fascies nennt Bürgermeister Heinrich Bonse und seine Frau Anna Elisabeth Remme als Bauherren des Jahres 1750.
Bereits am 4. Juni 1742 war der Gastwirt Henrich Bonse zum kaiserlichen Reichsposthalter bestellt worden. Damit wurde sein Haus zur Poststation. Der Posthalter nahm Briefe an, sorgte für ihre Weiterbeförderung und stellte Pferde und Einrichtungen für Postreiter und Reisende bereit. Das Sendenhorster Posthaus wurde so zu einem kleinen Verkehrsknoten auf den alten Postwegen.
Nach Henrich Bonse übernahm Gerhard Heinrich Bonse die Posthalterei. Gleichzeitig spielte er in der Stadtpolitik eine bedeutende Rolle. In den Quellen erscheint er mehrfach als Bürgermeister. Im Jahr 1773 bestätigte Fürst Karl Anselm von Thurn und Taxis ausdrücklich seine weitere Tätigkeit als Posthalter.
Eine außergewöhnlich gut dokumentierte Szene spielte sich am 7. Mai 1803 ab. Zwischen vier und fünf Uhr morgens erschienen Vertreter des Sendenhorster Magistrats am Haus des Posthalters. Das Münsterland war an Preußen gefallen, und die neue Verwaltung wollte das bisherige Postsystem von Thurn und Taxis beseitigen.
Auf königlichen Befehl sollte das kaiserliche Postschild vom Hause Bonse entfernt werden. Gerhard Heinrich Bonse ließ durch einen Notar förmlich Protest einlegen. Der Magistrat nahm diesen Einspruch zur Kenntnis, ließ sich davon aber nicht aufhalten. Das Schild wurde schließlich in aller Ruhe abgenommen und zur Verwahrung auf das Rathaus gebracht.
Die Episode steht beispielhaft für einen größeren historischen Umbruch. Innerhalb weniger Stunden wechselte äußerlich das staatliche System – die örtliche Postarbeit blieb jedoch zunächst in denselben Händen.
Im 19. Jahrhundert setzte sich die Posttradition fort. Bernhard Theodor Bonse erscheint als Posthalter; zeitweise führte sogar seine Witwe die Poststelle weiter. Später folgten weitere Angehörige der Familie. Die Post war damit über außergewöhnlich lange Zeit eng an eine Hausstätte und eine Familie gebunden.
Aus dem Hauskataster geht hervor, dass im 19. Jahrhundert zwei Stuben des Anwesens ausdrücklich für die Post genutzt wurden. Wohnung, Wirtschaft, Landwirtschaft und Postdienst lagen somit unmittelbar nebeneinander.
Eine bemerkenswerte Äußerung der Witwe Bonse stammt aus dem Jahr 1832. Bei der Bewertung ihres Hauses für die Grundsteuer beklagte sie die wirtschaftliche Lage Sendenhorsts. Der Ort habe viele frühere Vorteile einer Stadt verloren und sei wirtschaftlich kaum mehr als ein Dorf. Die Aussage vermittelt einen unmittelbaren Eindruck davon, wie stark sich veränderte Verkehrswege und Verwaltungsstrukturen auf einzelne Familien auswirkten.
Die Bonse-Familie lebte keineswegs allein von der Post. Zum Anwesen gehörten Landwirtschaft und später eine größere Brennerei. 1876 ließ Theodor Bonse südlich des Wohnhauses ein eigenes Brennereigebäude errichten. In der technischen Beschreibung werden unter anderem Dampfkessel, Maischkessel, Kühlfass und Malzdarre genannt.
Damit vereinigte das Anwesen mehrere typische Wirtschaftszweige einer münsterländischen Kleinstadt: Landwirtschaft, Gastwirtschaft, Brennerei und Verkehrsgewerbe.
Am 1. Oktober 1911 wurde die Postverwaltung von der bisherigen Bonse-Hausstätte an der Südstraße zur Nordstraße Nr. 248 verlegt. Dort übernahm Emil Borgmann, ein Verwandter der Familie Bonse, die Postverwaltung.
Damit endete die jahrhundertelange Verbindung zwischen Post und Bonse-Haus als Standort. Die familiäre Verbindung zum Postwesen setzte sich jedoch über Borgmann fort.
Noch viele Jahrzehnte später erinnerte man sich an diese Tradition. Beim großen Postjubiläum 1990 führte eine historische Postkutschenfahrt wieder über Sendenhorst. Ziel war auch das restaurierte alte Posthaus an der Südstraße. Fast zweieinhalb Jahrhunderte nach Beginn der Bonse-Posthalterei standen damit wieder historische Postkutschen vor dem alten Haus.
Beim Namen Borgmann ist besondere Vorsicht erforderlich. In den Quellen erscheinen bereits um 1800 Angehörige dieses Namens in Sendenhorst. Eine direkte genealogische Verbindung zu der später bekannten Arzt- und Postmeisterfamilie ist bislang jedoch nicht sicher nachgewiesen. Beide Komplexe werden deshalb zunächst getrennt dargestellt.
Fascies nennt an der Hausstätte Nr. 27 an der Neustraße bereits 1796 Johann Hermann Borgmann. 1809 erscheint er als Weber und Tagelöhner. Auch 1810 wird er noch als Weber geführt. Die Hausstätte ging später auf eine andere Familie über.
Petzmeyer erwähnt außerdem einen Johann Heinrich Borgmann unter den Sendenhorster Hollandgängern. Im Jahr 1830 zog er mit anderen Saisonarbeitern zum Grasmähen in die Niederlande. Nach sechs Wochen kehrte er krank zurück. Ob er zur genannten älteren Borgmann-Familie gehörte, ist noch zu prüfen.
Die später bekannte Borgmann-Familie wird ab den 1870er Jahren sicher greifbar. Dr. Anton Hörting genannt Borgmann, geboren 1834 in Legden, kam 1875 nach Sendenhorst.
Mit ihm verbunden ist die Hausstätte Nordstraße Nr. 248. Die Quellen beschreiben den Eigentumsübergang nicht völlig einheitlich. Der Hauskataster nennt bereits 1876 eine größere Zahlung Borgmanns auf den Kaufpreis; Fascies berichtet von einem Verkauf durch die Witwe des vorherigen Eigentümers Dr. Frey im Jahr 1878. Sicher ist deshalb zunächst: Zwischen 1875 und 1878 wurde das Haus zum Borgmann-Anwesen.
Anton Borgmann arbeitete über Jahrzehnte als Arzt in Sendenhorst. In den Verzeichnissen erscheint er 1887, 1895, 1901 und 1911 als Dr. med. beziehungsweise Arzt.
Dass der Arzt in einer kleinen Stadt auch außerhalb seiner eigentlichen Praxis Einfluss hatte, zeigt Petzmeyer anhand einer Schulangelegenheit. Ein Sendenhorster Unternehmer konnte mit einem ärztlichen Attest Dr. Borgmanns erreichen, dass sein Sohn vom regulären Volksschulunterricht befreit und privat unterrichtet wurde.
Eine neue Bedeutung erhielt das Haus am 1. Oktober 1911. An diesem Tag wurde die bisher bei Bonse an der Südstraße untergebrachte Postverwaltung in die Nordstraße Nr. 248 verlegt.
Neuer Postverwalter wurde Emil Borgmann. Damit lagen in einem Haus zwei für die damalige Kleinstadt besonders wichtige Einrichtungen nebeneinander: die ärztliche Versorgung und die Post.
Im Jahr 1914 wird Dr. Anton Borgmann noch im hohen Alter im Haus geführt; zugleich erscheint Emil Borgmann als Postverwalter. Auch Heinrich Petzmeyers Auswertung der damaligen Wählerlisten nennt Dr. Borgmann als Arzt und Emil Borgmann als Postverwalter.
Emil Borgmann, geboren 1871, machte das Postwesen zum Mittelpunkt seines Berufslebens. Nach späteren Angaben stand er insgesamt 44 Jahre im Dienst der Reichspost. 1937 trat er in den Ruhestand.
Der Hauskataster führt ihn 1935 als Postmeister und 1940 als Postmeister außer Dienst. Er starb 1941. Mit Anton und Emil Borgmann verbindet sich damit eine Familiengeschichte, die zwei zentrale Bereiche des damaligen öffentlichen Lebens umfasst: medizinische Versorgung und Nachrichtenverkehr.
Die bekannte Bartmannsche Tischlerei am Osttor war nicht der Anfang der Familiengeschichte. Fascies kann das handwerkliche Umfeld der Familie bis weit in das 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Tischler, Drechsler und später Schreiner bestimmen über Generationen das Bild.
In den Fascies-Unterlagen erscheint zunächst die Familie Averhoff genannt Bartmann. Johann Anton Bartmann wird als Tischler geführt. In der folgenden Generation arbeitete Konrad Melchior Bartmann, geboren 1752, als Drechsler.
Zu dieser Linie gehörte auch Anton Bartmann, geboren 1781. Nach dem großen Stadtbrand von 1806 veränderten sich Hausplätze und Wohnverhältnisse. Die Familie lässt sich schließlich mit der späteren bekannten Hausstätte vor dem Osttor verbinden.
Der Hauskataster nennt für H 292, Osttor 5 das Baujahr 1825. Beschrieben wird ein zweigeschossiger giebelständiger Fachwerkbau mit niedrigem Obergeschoss, Satteldach und einer Inschrift am Rähm.
Nach örtlicher Überlieferung soll das Gebäude sogar der erste Neubau außerhalb der alten Stadtwälle gewesen sein. Solange dafür kein zusätzlicher zeitgenössischer Beleg vorliegt, sollte diese Angabe als Überlieferung gekennzeichnet bleiben.
1833 wurde das Anwesen auf 500 Taler taxiert. Dem standen Schulden von 270 Talern gegenüber. Schon diese Zahlen geben einen seltenen Einblick in die wirtschaftlichen Verhältnisse eines Sendenhorster Handwerkerhaushalts.
1848 erscheint der 26-jährige Josef Bartmann als Tischler. Wenige Jahre später lässt sich bereits ein kleiner Handwerksbetrieb erkennen. Neben Familienangehörigen lebte und arbeitete ein Geselle im Haus. Auch Josefs Bruder Heinrich war Tischler.
Josef Bartmann beteiligte sich ebenfalls an einer der großen Gemeinschaftsaktionen des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1853 gehörte er zu den Sendenhorster Bürgern, die in den Regierungsbezirken Münster, Arnsberg und Minden Spenden für den Neubau der Pfarrkirche sammelten.
1876 werden Josef und Heinrich Bartmann beide als Tischler geführt. 1887 gehörten zum Besitz neben dem Haus noch rund 0,24 Hektar Grund. Auch hier zeigt sich die für das alte Sendenhorst typische Verbindung von Handwerk und etwas Grundbesitz.
Die Tischlertradition setzte sich in der nächsten Generation fort. Fascies nennt weitere Angehörige der Familie ausdrücklich als Tischler. Damit entwickelte sich das Bartmann-Haus über mehrere Generationen zu einer festen Adresse des Holzhandwerks in Sendenhorst.
Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich die Werkstatt weiterentwickelt. 1901 wird Josef Bartmann als Schreiner geführt, 1911 erneut als Tischler. Im Jahr 1914 lebten beziehungsweise arbeiteten außerdem ein Geselle und ein Lehrling im Haus. Die Tischlerei war damit weiterhin Ausbildungsbetrieb.
Besonders deutlich wird der Wandel in einer Anzeige aus dem Jahr 1926. Der Betrieb firmierte nun als J. B. Bartmann, Sendenhorst, Osttor – Mechanische Bau- und Möbeltischlerei und Eisenwarenhandlung.
Angeboten wurden Möbel, Haushaltungsgegenstände und Bedarfsartikel. Aus der traditionellen Handwerkerwerkstatt war damit ein mechanisierter Betrieb mit zusätzlichem Einzelhandel geworden.
Anfang der 1930er Jahre tritt am Haus zunehmend der Name Voges hinzu. Heinrich Petzmeyer veröffentlicht eine Aufnahme des Osttors aus dem Jahr 1931 und bezeichnet das Gebäude in der Bildunterschrift bereits als Haus Bartmann-Voges.
Der Hauskataster nennt 1935 Katharina Voges, Witwe, an dieser Hausstätte. Der genaue verwandtschaftliche Übergang von Bartmann zu Voges soll in einer späteren Bearbeitung noch genealogisch präzisiert werden.
Bemerkenswert ist die wirtschaftliche Kontinuität des Standortes. Noch 1987 wird Josef Voges dort mit einem Haushaltswarengeschäft geführt. Vom Tischler und Drechsler des 18. Jahrhunderts über die mechanische Bau- und Möbeltischlerei des frühen 20. Jahrhunderts bis zum Haushaltswarenhandel lässt sich damit an einer Familie und einem Haus ein Stück Sendenhorster Gewerbegeschichte verfolgen.
Haus- und Familienaufzeichnungen von B. und H.-G. Fascies; Heinrich Petzmeyer: Sendenhorst – Geschichte einer Kleinstadt im Münsterland; Hauskataster Sendenhorst; archivalische Sammlungen des Heimatvereins und weitere familiengeschichtliche Unterlagen. Einzelne genealogische Verbindungen und abweichende Datierungen werden vor einer endgültigen Veröffentlichung noch weiter überprüft.