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Zweiräder in Sendenhorst

Vom ersten Fahrrad über Haja bis zur frisierte Maxi

Ein Fahrrad war im Sendenhorst des ausgehenden 19. Jahrhunderts noch so ungewöhnlich, dass ein früher Radfahrer Eingang in einen Spottvers fand. Rund drei Jahrzehnte später gab es mit Haja offenbar sogar eine kleine Sendenhorster Motorradproduktion. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Fahrrad, Motorrad und Moped zu wichtigen Alltagsverkehrsmitteln. Und spätestens in den 1970er- und 1980er-Jahren entstand eine ganz eigene Jugendkultur: Mofa, Moped, die legendäre Runde um die Kirche – und Maschinen, bei denen die vorgeschriebenen 25 km/h oftmals nur noch auf dem Papier standen.

Fast hundert Jahre Zweiradgeschichte

1890er: erste Fahrräder  ·  1900: Fahrradwerkstatt Jaspert  ·  1921: Kraftrad Jaspert  ·  1924: Haja-Motorräder aus Sendenhorst  ·  1950er: Fahrrad und Moped als Alltagsmobilität  ·  1970/80er: Mofa, Moped und das „Sendenhorster Ei“

Inhaltsverzeichnis

 

Als ein Fahrrad noch auffiel

Das Fahrrad verbreitete sich in Westfalen vor allem gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Das zunächst schwierige und teure Hochrad wurde nach und nach vom sichereren Niederrad verdrängt. Mit sinkenden Preisen wurde das Fahrrad erstmals zu einem Verkehrsmittel, mit dem auch Menschen ohne Pferd ihren persönlichen Aktionsradius erheblich erweitern konnten. Radfahrervereine entstanden, Arbeiter nutzten das Rad zunehmend für längere Arbeitswege. [8]

Westfälischer Vergleich: Für Ladbergen ist ein Besuch eines Radfahrers mit vollgummibereiftem Niederrad bereits für 1897 fotografisch dokumentiert. Das zeigt, dass frühe Fahrräder auch in kleineren westfälischen Orten in den 1890er-Jahren keineswegs ausgeschlossen waren. [8]

 

„Natz Kiörter fiört sien Rad spazeern“

Der bislang spannendste Hinweis auf einen sehr frühen Sendenhorster Radfahrer steckt in einem alten Spott- und Nachbarschaftsvers. Josef Petzmeyer überliefert die Zeile:

„Natz Kiörter fiört sien Rad spazeern.“

Petzmeyer ordnet diesen „Natz Kiörter“ dem Zimmermann Bernhard Kötter, Oststraße 13, zu. [1] Gerade die Formulierung ist bemerkenswert: Das Radfahren wird als charakteristische Besonderheit der Person herausgestellt. Offenbar war ein Fahrrad noch etwas, das in der Nachbarschaft auffiel.

Kötter dürfte um 1859/60 geboren worden sein. Bereits 1887 besaß er eine eigene Werkstatt. 1899 plante er eine Dampfschreinerei, die Anfang 1900 den Betrieb aufnahm. Er war damit technisch aufgeschlossen, wirtschaftlich etabliert und durchaus ein plausibler Kandidat für den frühen Erwerb eines Fahrrades. [2]

Forschungsstand: Bernhard Kötter ist derzeit der stärkste Kandidat für einen der allerersten Sendenhorster Fahrradbesitzer. Ein direkter Beleg „erstes Fahrrad Sendenhorsts“ wurde jedoch bislang nicht gefunden.

 

Bartmann-Voges: das zweite Fahrrad?

Eine zweite Überlieferung stammt unmittelbar aus der Familie Bartmann-Voges am Osttor. Bernhard Voges berichtete 2026, ein Vorfahr der Familie habe das zweite Fahrrad in Sendenhorst besessen.[9]

Außerdem ist innerhalb der Familie die Erinnerung an ein Hochrad erhalten. Welche Generation dieses Rad besaß und ob der Hochradbesitzer mit dem Besitzer des angeblich zweiten Fahrrades identisch war, ist noch offen.

Gerade die Kombination der beiden voneinander unabhängigen Überlieferungen ist interessant: Kötter wird wegen seines Fahrrades im örtlichen Spottvers herausgestellt, während bei Bartmann-Voges ausdrücklich die Erinnerung an „Nummer zwei“ erhalten blieb.

 

Das Fahrrad als Arbeitsgerät: Hebamme Möllers

Einen ganz anderen Blick auf das frühe Fahrrad bietet die langjährige Sendenhorster Hebamme Frau Möllers. Sie war von 1874 bis 1928 tätig. Überliefert ist, dass sie noch mit 46 Jahren Radfahren lernte. Das Fahrrad habe ihr die Gemeinde Kirchspiel Sendenhorst zur Verfügung gestellt. [3]

Bei einer Geburt um 1850 führt diese Angabe ungefähr in die Mitte der 1890er-Jahre. Für eine Hebamme war das Fahrrad kein Spielzeug. Die Wege zu den einzelnen Höfen im Kirchspiel waren weit – jede gewonnene Minute konnte wichtig sein.

1901 beantragte Frau Möllers erneut eine Beihilfe zur Anschaffung eines Fahrrades. Der Antrag wurde zunächst abgelehnt, anschließend jedoch wurden 50 Mark bewilligt. [2]

1900: Auch der Gendarm bekommt ein Fahrrad

Im Jahr 1900 bewilligte die Gemeinde 60 Mark zur Anschaffung eines Fahrrades für den Gendarmen. Das Rad sollte Eigentum der Gemeinde bleiben und der Aufsicht des Amtmannes unterstehen. [2]

Spätestens jetzt war aus dem bestaunten neuen Fortbewegungsmittel ein anerkanntes Dienstfahrzeug geworden.

 

Hermann Jaspert: vom Schuster zum Zweiradfachmann

Eine Schlüsselperson der Sendenhorster Zweiradgeschichte ist Hermann Jaspert.

1887 – Hermann Jaspert wird als Schuster geführt.
1900 – Bau einer ausdrücklich als solchen bezeichneten Reparaturwerkstatt für Fahrräder.
1901 – Schuster und Händler.
1911 / 1914 – Fahrradhändler.
1921 – ein eigenes Kraftrad Hermann Jasparts ist amtlich belegt.
1924 – „Motorradwerke Jaspert Sendenhorst“.
ab 1930 – Tankstelle der Deutschen Petroleum-Verkehrsgesellschaft.

Bereits 1921 ist ein Kraftrad im Besitz Hermann Jasparts nachgewiesen. In einer Verfügung wird dessen Übergang an Heinrich Nattler in Lutum, Kreis Coesfeld, dokumentiert. [2]

 

Haja – Motorräder aus Sendenhorst

Einer der überraschendsten Funde der Sendenhorster Verkehrsgeschichte: 1924 sprechen die Akten ausdrücklich von den „Motorradwerken Jaspert Sendenhorst“.

Im Juni 1924 wurden dort drei Motorräder gestohlen. Eines wird näher beschrieben: Fabrikat Haja, Hansa-Gestell, kirschrote Emaillierung, Namenszug am Tank und eine im Rahmen liegende federnde Hintergabel. [4]

Der Markenname Haja dürfte mit Hermann Jaspert zusammenhängen. Ob in Sendenhorst komplette Motorräder konstruiert wurden oder ob Jaspert zugekaufte Motoren, Rahmen und andere Bauteile zu eigenen Maschinen montierte, ist noch zu erforschen. Der ausdrücklich verwendete Begriff „Motorradwerke“ zeigt jedoch, dass der Betrieb über einen einfachen Verkauf hinausging.

Eine zeitgenössische Anzeige wirbt kurz darauf mit: „Motorräder :: Fahrräder :: Nähmaschinen“. Angeboten wurden außerdem Ersatzteile und Reparaturen. [5]

Gesucht: Fotos, Prospekte, Rechnungen, Typenschilder oder sogar erhaltene Teile eines Haja-Motorrades. Hinweise bitte an den Heimatverein.

In den 1930ern längst Alltag

Bei einer Verkehrskontrolle der Gendarmerie im Amtsbereich Sendenhorst am 18. Juli 1936 wurden zwei Radfahrer und drei Kraftradfahrer gebührenpflichtig verwarnt. Ein Kraftrad wurde sichergestellt, ein weiteres vorgeführt. [2]

1938 wurde der neue Pfarrer Robert Zumloh an der Gemeindegrenze sogar von einem Reiter- und Radfahrerzug empfangen und bis in die Stadt begleitet. Das Fahrrad war inzwischen vollständig im öffentlichen Leben angekommen. [2]

 

Nach 1945: Ein neues Fahrrad als Zeichen des Aufstiegs

Nach dem Krieg wurde das Fahrrad zunächst wieder zu einem der wichtigsten persönlichen Verkehrsmittel. Eine Sendenhorster Erinnerung beschreibt, welchen Stellenwert ein neues Fahrrad noch um 1950 bis 1952 hatte: Besonders ein Rad mit Dreigang-Nabenschaltung galt als sichtbares Zeichen sozialen Aufstiegs. [6]

Gleichzeitig wird das Fahrradgeschäft Sandmann erwähnt. Wer sich kein neues Fahrrad leisten konnte, verließ den Laden vielleicht lediglich mit einer neuen Fahrraddecke über der Schulter. [6]

Mit Fahrrad und Mofa zur Zeche

Dieter Obermeyer schildert eindrucksvoll die Arbeitswege einzelner Sendenhorster Bergleute nach Ahlen. Weil die Bahnverbindung unpraktisch war, fuhren sie zunächst mit dem Fahrrad und später mit dem Mofa zur Zeche.

Heinrich Hagenkötter benötigte nach der Erinnerung ungefähr eine Dreiviertelstunde für den Weg: bei Wind und Wetter nach Ahlen, unter Tage arbeiten, anschließend wieder mit Rad oder Mofa zurück nach Sendenhorst. [7]

Das Mofa war damit keineswegs nur Jugend- und Freizeitfahrzeug. Für viele Menschen war das kleine motorisierte Zweirad zunächst ein bezahlbares Arbeits- und Pendlerfahrzeug.

 

Mofa und Moped – Freiheit für eine Generation

Spätestens in den 1970er- und 1980er-Jahren veränderte sich die Rolle des motorisierten Zweirades erneut. Für Jugendliche wurde Mofa- und Mopedfahren ein Stück persönlicher Freiheit.

In einer Sendenhorster Zeitzeugen-Erinnerung aus den 1980er-Jahren gehörten Mofas im Freundes- und Bekanntenkreis praktisch zum normalen Straßenbild. Besonders erinnert werden:

Puch Maxi S Puch Maxi N Puch X30 Garelli Kreidler

Noch begehrter waren die größeren 80er. Sie spielten finanziell allerdings in einer ganz anderen Liga. Für viele Jugendliche blieben sie ein Wunsch – entsprechend deutlich seltener waren sie.

25 km/h standen in den Papieren …

Zur Mofakultur gehörte auch das Frisieren. Nach einer Zeitzeugen-Erinnerung aus dem damaligen Sendenhorster Umfeld waren unveränderte Maschinen eher nicht das, worüber Jugendliche lange sprachen.

Erinnerung aus den 1980er-Jahren

25 km/h waren erlaubt. Gut laufende Maschinen kamen nach damaliger Erinnerung bereits in den Bereich um 40 km/h. Bei veränderten Mofas waren 50 bis 60 km/h keineswegs ungewöhnlich. Extremfälle mit erheblich höheren Geschwindigkeiten gehörten dagegen in den Bereich der besonders ambitionierten Schrauber und örtlichen Rekordgeschichten.

Zum damaligen Wortschatz gehörten Begriffe wie Kolbenfenster, Ansaugstutzen, andere Auspuffanlagen, P2 oder P3 und weitere Veränderungen an Motor und Auspuff. Geschraubt wurde in Garagen, Kellern und Schuppen. Das Wissen lief von Freund zu Freund.

Dabei ging es nicht nur um Technik. Es ging um das eigene Mofa, den Klang, Beschleunigung, Geschwindigkeit – und natürlich darum, welches Fahrzeug im Freundeskreis besonders gut lief.

 

Das Sendenhorster Ei – die Runde um die Kirche

Für eine Generation Sendenhorster war die Innenstadt keine Fußgängerzone. Sie war eine Runde.

Wer in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Mofa, Moped oder Motorrad unterwegs war, kannte sie. Man fuhr nicht einfach irgendwohin. Man fuhr um die Kirche.

Die Runde

1. Volksbank: Von hier ging es rechts herum. Dabei musste man aufpassen: Von links kam Verkehr.

2. Richtung Sparkasse: Anschließend ging es in der Kurve zweispurig nach links weiter bis zur Sparkasse.

3. Rathaus: Am Rathaus bog man links auf die Hauptstraße beziehungsweise nördliche Kirchstraße ein.

4. Jetzt Gas: Auf der nördlichen Kirchstraße wurde Geschwindigkeit aufgenommen.

5. Kirchenmauer: Hier saßen die Jugendlichen. Wer vorbeifuhr, wurde gesehen – und wollte natürlich auch gesehen werden.

6. Eisdiele: In den 1980er-Jahren kam sie als weiterer wichtiger Punkt der Runde hinzu.

7. Schulstraße: Weiter ging es Richtung Westen.

8. Scharfe Linkskurve: Dort, wo heute der Spielplatz liegt, bog man scharf links in die Weststraße ein.

9. Noch einmal Gas: Durch die Weststraße ging es zurück Richtung Volksbank – und wenn man wollte, begann die nächste Runde.

Sehen und gesehen werden

Hinter der Volksbank noch auf den Verkehr achten. Dann herum, vorbei an der Sparkasse. Rathaus. Links herum. Und jetzt begann der interessante Teil.

Auf der nördlichen Kirchstraße konnte man Gas geben. Vor einem lag die Kirchenmauer – und dort saßen diejenigen, für die sich die ganze Runde überhaupt lohnte.

Jugendliche saßen auf der Mauer, redeten, schauten und hörten schon von weitem, wer da wieder ankam. Mofa, Moped oder Motorrad: Man kannte viele Maschinen am Klang.

Also nicht einfach vorbeifahren. Noch einmal am Gas drehen, möglichst beiläufig aussehen und an der Mauer vorbei. In den 1980ern lag dann auch die Eisdiele auf der Strecke.

Schulstraße. Dann die scharfe Linkskurve dort, wo heute der Spielplatz liegt. Rein in die Weststraße.

Und wieder Gas.

Eine Zeitzeugin erinnerte sich an die Kirchenmauer sogar augenzwinkernd als eine Art „Kennenlern- und Heiratsbörse“. Jungs fuhren mit Mofa, Moped oder Motorrad vorbei, während auf der Mauer zugeschaut wurde. [10]

Und natürlich entstanden Legenden. Es wurde erzählt, wer besonders schnell gewesen sei, wer besonders laut war und wer angeblich besonders lange auf dem Hinterrad fahren konnte. Solche Geschichten gehören zur Erinnerung an die Runde – ihre genaue Größenordnung darf man allerdings mit dem üblichen Sendenhorster Augenzwinkern betrachten.

Was Zweiräder bedeuteten

Über fast hundert Jahre änderten sich Technik, Geschwindigkeit und Fahrzeuge. Die Bedeutung blieb erstaunlich ähnlich.

1890er
Mit dem Fahrrad erstmals unabhängig größere Entfernungen zurücklegen.
1920er
Das Motorrad bringt Motorleistung auf zwei Räder.
1950er
Fahrrad und Moped werden bezahlbare Alltagsmobilität.
1970/80er
Mofa und Moped werden Freiheit, Treffpunkt und Jugendkultur.
 

Zeittafel – Zweiräder in Sendenhorst

1890er-Jahre? – Bernhard Kötter wird in einem alten Spottvers als Radfahrer beschrieben.

1890er-Jahre? – Bartmann-Voges besitzt nach Familienüberlieferung das zweite Fahrrad Sendenhorsts.

ca. Mitte 1890er – Hebamme Möllers lernt Radfahren; Fahrrad vom Kirchspiel.

1900 – Fahrrad für den Gendarmen; Jaspert errichtet Fahrrad-Reparaturwerkstatt.

1901 – 50 Mark Fahrradbeihilfe für Hebamme Möllers.

1911 / 1914 – Hermann Jaspert als Fahrradhändler.

1921 – eigenes Kraftrad Hermann Jasparts archivalisch belegt.

1924 – Diebstahl von drei Motorrädern aus den „Motorradwerken Jaspert“; Fabrikat Haja.

1925/26 – Jaspert wirbt mit Motorrädern und Fahrrädern.

ab 1930 – Tankstelle Jaspert.

1936 – Kraftradfahrer bei Sendenhorster Verkehrskontrolle.

1938 – Reiter- und Radfahrerzug begleitet den neuen Pfarrer in die Stadt.

1950–52 – neues Fahrrad mit Dreigangnabe gilt als Zeichen sozialen Aufstiegs.

1950er ff. – Fahrrad und später Mofa dienen unter anderem als Pendlerfahrzeug nach Ahlen.

1970er/80er – Mofa, Moped und Motorrad prägen die jugendliche Runde um die Kirche.

1988 – Einrichtung der Fußgängerzone beendet die klassische Runde durch die Weststraße.

Was wir noch suchen

• Wer besaß tatsächlich das erste Fahrrad Sendenhorsts?

• Welcher Bartmann besaß das zweite Fahrrad?

• Wem gehörte das überlieferte Hochrad?

• Gibt es noch Fotos oder Teile eines Haja-Motorrades?

• Welche Händler verkauften nach dem Krieg Mofas und Mopeds?

• Wer erinnert sich an Puch, Garelli, Kreidler und andere Fabrikate?

• Und wer hat noch Fotos von der Runde um die Kirche?

 

Quellen und Überlieferung

[1] Heinrich Petzmeyer: Sendenhorst. Geschichte einer Kleinstadt im Münsterland sowie Petzmeyer-Bestand; Nachbarschaftsvers „Natz Kiörter fiört sien Rad spazeern“ und Zuordnung zu Bernhard Kötter, Oststraße 13.

[2] Hans-Günther Fascies / Stadt-Heimatarchiv Sendenhorst / HGF- und Aktenbestand: frühe Fahrradbeschaffungen, Werkstatt Jaspert, Kraftrad 1921, Verkehrs- und Polizeivorgänge.

[3] Stadt-Heimatarchiv / lokale Überlieferung: Hebamme Möllers, Tätigkeit 1874–1928, Radfahren und Fahrrad des Kirchspiels.

[4] Stadt-Heimatarchiv / Gerichts- und Polizeiakten: Juni 1924, Diebstahl von drei Motorrädern aus den „Motorradwerken Jaspert Sendenhorst“, Fabrikat Haja.

[5] Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst, 1925: Anzeige Hermann Jaspert, Motorräder, Fahrräder, Nähmaschinen, Ersatzteile und Reparaturen.

[6] Sendenhorster Lebenserinnerungen: neues Fahrrad und Dreigang-Nabenschaltung als Zeichen sozialen Aufstiegs um 1950–1952; Fahrradgeschäft Sandmann.

[7] Dieter Obermeyer: Sendenhorster Erinnerungen, 1998: Arbeitswege von Bergleuten nach Ahlen zunächst mit Fahrrad, später mit Mofa.

[8] Damals bei uns in Westfalen, Band 6 – Unterwegs in Westfalen: Entwicklung des Fahrrades, frühe westfälische Radfahrer, Radfahrervereine und Beispiel Ladbergen 1897.

[9] Bernhard Voges, mündliche Familienüberlieferung 2026: Bartmann-Voges am Osttor, zweites Fahrrad in Sendenhorst; Erinnerung an ein Hochrad in der Familie.

[10] StadtLand / Sendenhorster Erinnerungen: Mofa-, Moped- und Motorrad-Runde um St. Martin, Kirchenmauer als Treffpunkt, Weststraße und spätere Fußgängerzone.

[11] Zeitzeugen-Erinnerung 2026: Mofakultur der 1980er-Jahre, Puch Maxi S, Maxi N, X30, Garelli, Kreidler, Veränderungen an Mofas und die tatsächlichen Geschwindigkeiten im damaligen Umfeld.

Weiterführend

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