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Sendenhorst im November
Gedenken, Martini-Gänsemarkt und Beginn der Adventszeit
🕯️ 1. November – Allerheiligen
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In Sendenhorst und Albersloh besuchen viele Familien die Gräber ihrer Angehörigen. Blumen, Gestecke und Grablichter prägen die Friedhöfe. Gottesdienste und das gemeinsame Totengedenken gehören zum
katholischen Jahreslauf.
🕯️ 2. November – Allerseelen
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An Allerseelen gedenkt die katholische Kirche aller Verstorbenen. Gebete und Gottesdienste stehen im Mittelpunkt. Anders als Allerheiligen ist dieser Tag ausdrücklich dem Gedächtnis der Verstorbenen
gewidmet.
🪿 8. November 2026 – Martini-Gänsemarkt
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Der Martini-Gänsemarkt bringt Menschen in der Sendenhorster Innenstadt zusammen. Marktstände, Aktionen und Begegnungen verbinden den heutigen Markt mit der Zeit um St. Martin. Der Name erinnert an
die Martinsgans und an Martini als früheren Einschnitt im bäuerlichen Wirtschaftsjahr.
🏮 11. November – St. Martin
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Laternen, Martinslieder und die Geschichte von der Mantelteilung erinnern an Martin von Tours. Im Münsterland war Martini früher auch ein wichtiger Termin für Pachtzahlungen, Abgaben und den Wechsel
von Dienstverhältnissen. Die Martinsgans verweist zugleich auf die herbstliche Schlachtzeit.
🕊️ 15. November 2026 – Volkstrauertag
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Sendenhorst und Albersloh gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Kranzniederlegungen, Ansprachen und musikalische Begleitung gehören zur örtlichen Erinnerungskultur. Das Ehrenmal an der
Hoetmarer Straße ist ein wichtiger Erinnerungsort in Sendenhorst. Mehr zur Erinnerungskultur.
🕯️ 29. November 2026 – Erster Advent
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Mit dem ersten Advent beginnt die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Adventskränze, Kerzen und Tannengrün gehören zum vertrauten Jahreslauf. Früher war diese Zeit stärker von Besinnung und religiöser
Vorbereitung geprägt.
Münsterland & Westfalen im November
Weitere überlieferte Bräuche aus unserer Region
📯 3. November – Hubertustag
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Hubertus gilt als Schutzpatron der Jäger. Hubertusmessen, Jagdhornmusik und Gesellschaftsjagden gehören vielerorts zum westfälischen Herbst. Eine eigenständige, historisch belegte Sendenhorster
Hubertustradition ist damit nicht behauptet.
🍎 Martinsingen und Heischegänge
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In Teilen Westfalens zogen Kinder singend von Haus zu Haus und erhielten Äpfel, Nüsse oder Gebäck. Solche Heischebräuche waren regional unterschiedlich ausgeprägt; für Sendenhorst ist die konkrete
Form gesondert nachzuweisen.
📜 Martini als Zahltag
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Der Martinstag markierte vielerorts das Ende des landwirtschaftlichen Wirtschaftsjahres. Pacht, Zinsen und Abgaben wurden fällig; Knechte und Mägde konnten ihre Dienststelle wechseln. Damit war
Martini weit mehr als ein kirchlicher Festtag.
🐖 Hausschlachtungen und Schlachtessen
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Mit sinkenden Temperaturen begann auf vielen Höfen die Hausschlachtung. Schinken, Speck, Leberwurst, Blutwurst und westfälisches Wurstebrot dienten der Winterversorgung. Nachbarn und Verwandte halfen
mit und kamen zum Schlachtessen zusammen.
🔥 Winterabende und Spinnstuben
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Nach Abschluss der Feldarbeiten verlagerte sich das Leben stärker ins Haus. Es wurde gesponnen, genäht, repariert und erzählt. Gemeinsame Winterabende boten Gelegenheit für Lieder, Geschichten und
den Austausch von Neuigkeiten.
✝️ 22. November 2026 – Totensonntag
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Der Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, ist der evangelische Gedenktag für die Verstorbenen am letzten Sonntag vor dem ersten Advent. Im katholisch geprägten Sendenhorst haben Allerheiligen
und Allerseelen traditionell größeres Gewicht.
🕯️ 30. November – Andreastag
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Der Andreastag am 30. November war in Teilen Westfalens früher ein Los- und Orakeltag. Besonders junge unverheiratete Menschen versuchten mit verschiedenen Bräuchen, etwas über eine mögliche Heirat
oder die eigene Zukunft zu erfahren. Für Sendenhorst ist eine entsprechende örtliche Tradition bislang nicht belegt.